Fälschungs - Galerie Altdeutschland
- Amentia
- Beiträge: 2997
- Registriert: So 28.06.15 10:32
- Hat sich bedankt: 986 Mal
- Danksagung erhalten: 4440 Mal
Re: Fälschungs - Galerie Altdeutschland
Gerade ist eine dieser Fälschungen in einer Auktion.
Ich kann nicht ausschließen, dass eine daovn die echte Mutter ist.
Die unteresten zwei gehören mir
Katz Coins Notes & Supplies Corp. Premium Auction 150 Los 32
https://www.numisbids.com/sale/9164/lot/32
https://www.acsearch.info/search.html?id=1378279
https://www.acsearch.info/search.html?id=5920037
https://www.acsearch.info/search.html?id=7257734
https://www.acsearch.info/search.html?id=9646460
https://www.acsearch.info/search.html?id=12930973
Ich kann nicht ausschließen, dass eine daovn die echte Mutter ist.
Die unteresten zwei gehören mir
Katz Coins Notes & Supplies Corp. Premium Auction 150 Los 32
https://www.numisbids.com/sale/9164/lot/32
https://www.acsearch.info/search.html?id=1378279
https://www.acsearch.info/search.html?id=5920037
https://www.acsearch.info/search.html?id=7257734
https://www.acsearch.info/search.html?id=9646460
https://www.acsearch.info/search.html?id=12930973
- Amentia
- Beiträge: 2997
- Registriert: So 28.06.15 10:32
- Hat sich bedankt: 986 Mal
- Danksagung erhalten: 4440 Mal
Re: Fälschungs - Galerie Altdeutschland
Die nächste, gleicher Kratzer auf Avers, die unten gehört mir
Katz Coins Notes & Supplies Corp. Premium Auction 150 Los 33
https://www.numisbids.com/sale/9164/lot/33
Katz Coins Notes & Supplies Corp. Premium Auction 150 Los 33
https://www.numisbids.com/sale/9164/lot/33
- Amentia
- Beiträge: 2997
- Registriert: So 28.06.15 10:32
- Hat sich bedankt: 986 Mal
- Danksagung erhalten: 4440 Mal
Re: Fälschungs - Galerie Altdeutschland
Die ist besonders interessant, da wir hier die echte Mutter kennen und die tiefe und schärfe der Kratzer der Mutter mit 2 Transferstempel-Fälschungen vergleichen können. Das Limit von 100kb ist suboptimal, da man viele Kratzer auch auf den Auktionsbilder nicht oder schwer erkennen kann und wenn man die Auflösung und größer noch stärker verkleinert sieht man halt noch weniger. Ich habe die Kratzer markiert als ich meine und die Katz Fälschung vergleiche habe und ich gemeinsame Kratzer gesucht habe. Manche Kratzer, welche tief und stark sind bei der Mutter sieht man bei den Fälschungen kaum.
Katz Coins Notes & Supplies Corp. Premium Auction 150 Los 16
https://www.numisbids.com/sale/9164/lot/16
in der Mitte meinen Fälschung.
Die echte Mutter (unterstes Bild)
https://www.acsearch.info/search.html?id=11619929
Katz Coins Notes & Supplies Corp. Premium Auction 150 Los 16
https://www.numisbids.com/sale/9164/lot/16
in der Mitte meinen Fälschung.
Die echte Mutter (unterstes Bild)
https://www.acsearch.info/search.html?id=11619929
- Lackland
- Beiträge: 3970
- Registriert: Fr 13.10.23 18:02
- Wohnort: Vorderösterreich
- Hat sich bedankt: 6593 Mal
- Danksagung erhalten: 5538 Mal
Re: Fälschungs - Galerie Altdeutschland
Rein optisch wäre ich wohl nicht in der Lage, diese Fälschungen zu erkennen. Wie sieht hier jeweils die Randschrift aus? Und passt das Gewicht bei den Fälschungen?
Viele Grüße
Lackland
Viele Grüße
Lackland
„Nach dem Spiel kommen König und Bauer in dieselbe Schachtel.“
- Amentia
- Beiträge: 2997
- Registriert: So 28.06.15 10:32
- Hat sich bedankt: 986 Mal
- Danksagung erhalten: 4440 Mal
Re: Fälschungs - Galerie Altdeutschland
Gewicht ist normal bei den 19 Fälschungen, die ich habe und liegt zwischen 36,93g und 37,27g.
Rand kann ich nicht beurteilen, da ich nicht weiß wie der bei echten aussieht, sieht für einen Laien wie mich eigentlich überzeugend aus.
Rand kann ich nicht beurteilen, da ich nicht weiß wie der bei echten aussieht, sieht für einen Laien wie mich eigentlich überzeugend aus.
- Erdnussbier
- Beiträge: 2809
- Registriert: So 23.09.12 16:10
- Wohnort: NRW
- Hat sich bedankt: 820 Mal
- Danksagung erhalten: 953 Mal
Re: Fälschungs - Galerie Altdeutschland
Okay ohne die anderen daneben würde ich die auch als gefährlich einstufen 
Suche Münzen & Medaillen aus Braunschweig-Wolfenbüttel 1685-1704
- coin-catcher
- Beiträge: 1801
- Registriert: Sa 05.04.08 12:54
- Hat sich bedankt: 44 Mal
- Danksagung erhalten: 194 Mal
Re: Fälschungs - Galerie Altdeutschland
Danke fürs Zeigen und aufbereiten @Amentia!
Die Thematik der altdeutschen Fälschungen, insbesondere der Transferfälschungen, wird doch irgendwie nie alt!
Es gab mal eine regelrechte Schwemme von sehr guten Doppeltalerfälschungen aus Kanada. Ich meine das war um 2008 herum.
Auffallend bei allen Stücken ist auch der Randfehler über dem R von "FÜRST" auf dem Avers.
Ich bin der Meinung, dass selbst das Stacks&Bowers Stück falsch ist! Das ist für mich nicht stimmig und viele Details sind schwammig/ flau.
Hier, wohl das "Mutterstück" aus Deutschland:
https://www.acsearch.info/search.html?id=1417472
Zumindest hats die gleichen Fehler. Das Stacks Stück hat eine fast identische Patina! Unterschied s. z.B. auf Avers zwischen "FÜRST ZU". Man beachte zudem unbedingt den Randfehler auf dem Revers vom Heidelbergerstück beim I von "VEREINS".
An einigen Reversstellen wurde bei Stacks nachgearbeitet (unteres Gitternetz (beide diagonalen Kratzer fehlen, die man beim Heidelberger definitiv sieht)). Am Ohr vom Fürsten hat sich auch etwas getan.
Hier ist sicher jemand am Werk, der sein Handwerk bestens versteht.
Man muss definitiv verdammt gut aufpassen, wenn man sich auf sehr teuren Terrain bewegt bzw. bewegen will.
Da ist ruck zuck viel Geld verloren.
Gruß
cc
Die Thematik der altdeutschen Fälschungen, insbesondere der Transferfälschungen, wird doch irgendwie nie alt!
Es gab mal eine regelrechte Schwemme von sehr guten Doppeltalerfälschungen aus Kanada. Ich meine das war um 2008 herum.
Bei dem Stück sollte doch spätestens bei den Gusspickeln jeder Sammler ins Grübeln kommen?!Amentia hat geschrieben: ↑Mi 26.03.25 09:37Katz Coins Notes & Supplies Corp. Premium Auction 150 Los 16
https://www.numisbids.com/sale/9164/lot/16
Auffallend bei allen Stücken ist auch der Randfehler über dem R von "FÜRST" auf dem Avers.
Ich bin der Meinung, dass selbst das Stacks&Bowers Stück falsch ist! Das ist für mich nicht stimmig und viele Details sind schwammig/ flau.
Hier, wohl das "Mutterstück" aus Deutschland:
https://www.acsearch.info/search.html?id=1417472
Zumindest hats die gleichen Fehler. Das Stacks Stück hat eine fast identische Patina! Unterschied s. z.B. auf Avers zwischen "FÜRST ZU". Man beachte zudem unbedingt den Randfehler auf dem Revers vom Heidelbergerstück beim I von "VEREINS".
An einigen Reversstellen wurde bei Stacks nachgearbeitet (unteres Gitternetz (beide diagonalen Kratzer fehlen, die man beim Heidelberger definitiv sieht)). Am Ohr vom Fürsten hat sich auch etwas getan.
Hier ist sicher jemand am Werk, der sein Handwerk bestens versteht.
Man muss definitiv verdammt gut aufpassen, wenn man sich auf sehr teuren Terrain bewegt bzw. bewegen will.
Da ist ruck zuck viel Geld verloren.
Gruß
cc
- Amentia
- Beiträge: 2997
- Registriert: So 28.06.15 10:32
- Hat sich bedankt: 986 Mal
- Danksagung erhalten: 4440 Mal
Re: Fälschungs - Galerie Altdeutschland
Noch mehr
https://www.acsearch.info/search.html?id=7310738
https://www.acsearch.info/search.html?id=12955185
https://www.acsearch.info/search.html?id=13757895
gleiche Kratzer bzw "contact marks", die unten wurde als Fälschung verkauft.
https://www.acsearch.info/search.html?id=7310738
https://www.acsearch.info/search.html?id=12955185
https://www.acsearch.info/search.html?id=13757895
gleiche Kratzer bzw "contact marks", die unten wurde als Fälschung verkauft.
- Amentia
- Beiträge: 2997
- Registriert: So 28.06.15 10:32
- Hat sich bedankt: 986 Mal
- Danksagung erhalten: 4440 Mal
Re: Fälschungs - Galerie Altdeutschland
Weiter die Fälscher haben anscheinend die Transferstempel miteinander kombiniert, das merkt man halt nur, wenn man sich die Kratzer anschaut und feststellt, dass diese identisch sind also gleicher Avers Transferstempel und alle falsch, außer eine davon ist die echte Mutter.
NGC hat zwei diese Fälschungen mit diesem Aversstmpel aber unterschiedlichen Reversstempeln verdammt aber nicht gemerkt, dass es der gleiche Vorderseitentransferstmepel ist.
Besonders hervorzuheben ist der lange halbkreisförmige Kratzer auf dem Avers zwischen dem Y und dem E.
https://www.ngccoin.com/news/article/61 ... eit-taler/
https://www.ngccoin.com/news/article/93 ... ty-thaler/
Der Averstransferverstempel existiert mit Rückseiten der Jahre 1825, 1826, 1828, 1830, 1832 und 1835
Ich fange chronologisch an mit 1825 Bilder NGC
1826 als Fälschung Ebay
dann 1828
https://www.acsearch.info/search.html?id=7310737
und Ebay 1828
1830 NGC
1832 Ebay als Fälschung
1835 NGC hat auch eine eingekapselt, ob das die echte Mutter von diesem Aversstempel ist oder auch eine Transferstempel-Fälschung kann ich nicht sicher sagen.
https://www.acsearch.info/search.html?id=3029603
NGC hat zwei diese Fälschungen mit diesem Aversstmpel aber unterschiedlichen Reversstempeln verdammt aber nicht gemerkt, dass es der gleiche Vorderseitentransferstmepel ist.
Besonders hervorzuheben ist der lange halbkreisförmige Kratzer auf dem Avers zwischen dem Y und dem E.
https://www.ngccoin.com/news/article/61 ... eit-taler/
https://www.ngccoin.com/news/article/93 ... ty-thaler/
Der Averstransferverstempel existiert mit Rückseiten der Jahre 1825, 1826, 1828, 1830, 1832 und 1835
Ich fange chronologisch an mit 1825 Bilder NGC
1826 als Fälschung Ebay
dann 1828
https://www.acsearch.info/search.html?id=7310737
und Ebay 1828
1830 NGC
1832 Ebay als Fälschung
1835 NGC hat auch eine eingekapselt, ob das die echte Mutter von diesem Aversstempel ist oder auch eine Transferstempel-Fälschung kann ich nicht sicher sagen.
https://www.acsearch.info/search.html?id=3029603
- QVINTVS
- Beiträge: 2985
- Registriert: Di 20.04.04 20:56
- Wohnort: AVGVSTA = Augsburg
- Hat sich bedankt: 1351 Mal
- Danksagung erhalten: 777 Mal
Re: Fälschungs - Galerie Altdeutschland
Wie kann ausgeschlossen werden, dass es sich um einen fehlerhaften regulären Münzstempel handelt? Auf den Bildern deines vorletzten Beitrags kann ich auch keine Gussblasen erkennen.
Viele Grüße
QVINTVS
Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen,
und wer sie aufzuheben versteht,
hat ein Vermögen.
Jean Anouilh (franz. Dramatiker, 1910 - 87)
Ebay-Alternative nutzen: https://www.muenzauktion.info
QVINTVS
Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen,
und wer sie aufzuheben versteht,
hat ein Vermögen.
Jean Anouilh (franz. Dramatiker, 1910 - 87)
Ebay-Alternative nutzen: https://www.muenzauktion.info
- coin-catcher
- Beiträge: 1801
- Registriert: Sa 05.04.08 12:54
- Hat sich bedankt: 44 Mal
- Danksagung erhalten: 194 Mal
Re: Fälschungs - Galerie Altdeutschland
Moin,
aus meiner Sicht erfordert das tatsächlich viel Arbeit, Hingebung und Aufklärung, so wie sie Amentia betreibt.
Bei den hier gezeigten Fakes handelt es sich wohl um Fälschungen aus übertragenen Stempeln; sog. "transfer dies".
Damit kannst du im Prinzip gleich ganze Serien von Fälschungen anfertigen.
Diese dann zu entlarven kostet viel Zeit und vor allem viele Vergleiche!
Tatsächlich schwierig zu erkennen - aber schau mal auf die Stirn vom Ludwig. Dort ist vor dem Haaransatz eine erhabene Stelle, aus meiner Sicht ein Gusspickel, die dort nicht hingehört.Auf den Bildern deines vorletzten Beitrags kann ich auch keine Gussblasen erkennen.
Gruß
cc
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor coin-catcher für den Beitrag:
- QVINTVS (Di 30.12.25 18:43)
- Amentia
- Beiträge: 2997
- Registriert: So 28.06.15 10:32
- Hat sich bedankt: 986 Mal
- Danksagung erhalten: 4440 Mal
Re: Fälschungs - Galerie Altdeutschland
Das sind Transferstempel Fälschungen keine Güsse und die Transferstempel in dieser Qualität werden ausschließlich mit galvanischer Beschichtung hergestellt.
Man kann Abdrücke von echten Münzen nehmen (Avers und Revers) und dann durch Gießen (schlechte Detailqualität) oder mit galvanischer Beschichtung (gute Qualität), Transferstempel herstellen.
Die Transferstempel haben alle die gleichen individuellen Charakteristikas wie die echte Mutter.
Wenn jamand zu Spaß in die Münze ein Maus eingeritzt hat und Mikey Maus drauf geschrieben hat, dann werden diese Details der echten Mutter Münze in die Transferstempl kopiert und dann auf die Fälschungen.
Es ist so, dass diese Transferstempel Fälschungen moderner Münzen in der Regel AUSSCHLIEßLICH über identische KRATZER NGC sagt "contact marks" also Kontaktspuren überführt werden.
Es ist so, dass die Wahrscheinlichkeit dass zwei echte stempelgleiche Münzen mehrere absolut identische Kratzer haben 0% beträgt besonders wenn diese Kratzer sehr individuell sind. Das hängt damit zusammen wie Kratzer entsehen, die Entstehung ist so individuell, man braucht den gleichen Gegenstand der den Kratzer verursacht, den gleichen Winkel die gleiche Kraft und die absolut gleiche Startposition und gleiche Richtung. Also sehr sehr viele Variablen und alle müssen 100% gleich sein sonst ist der Kratzer ganz anders. Das dann für mehrere Kratzer.
Jeder kann mal gerne versuchen auf normalen gleichen Umlaufmünzen absolut identische individuelle Kratzer zu erzeugen.
Gleiche Form, Position, Größe, Teife !!!!
Und je individueller der Kratzer desto schwerer ist eine 100% exakte Kopie.
Mehrere identische Kratzer bei 2 Münzen bedeutet zu 100% zweifelsfrei, dass zumindest eine davon entweder ein Guss, ein Galvano oder eine Transferstempel Fälschung ist.
WOHER ich zu 100% sicher weiß, dass das Kratzer sind und keine Stempelbeschädigungen sind?
Zunächst Stempelbeschädigungen sind in den Stempeln und damit auf allen echten damit geprägten Münzen aus diesem und späteren Stempelzuständen zu finden!!!!!!!
Wenn ich einen Stempel verkratze also Material hier Metall entferne bzw verschiebe, dann dann ist diese Stelle nachher auf der Münze erhöht, also höher als das umgebende Feld. Negativ wird zu positiv.
Wenn ich jetzt eine Münze mit dem Stempel präge, dann erscheint der Kratzer im Stempel auf der Münze höher als das Feld.
Wenn ich jetzt eine Münze verkratze dann ist die Stelle, da ich Metall entferne bzw. verschiebe tiefer als das Feld.
Kratzer Stempel = Auf Münze höher als das Feld
Kratzer Münze= Kratzer ist tieder als das Feld.
Man kann Abdrücke von echten Münzen nehmen (Avers und Revers) und dann durch Gießen (schlechte Detailqualität) oder mit galvanischer Beschichtung (gute Qualität), Transferstempel herstellen.
Die Transferstempel haben alle die gleichen individuellen Charakteristikas wie die echte Mutter.
Wenn jamand zu Spaß in die Münze ein Maus eingeritzt hat und Mikey Maus drauf geschrieben hat, dann werden diese Details der echten Mutter Münze in die Transferstempl kopiert und dann auf die Fälschungen.
Es ist so, dass diese Transferstempel Fälschungen moderner Münzen in der Regel AUSSCHLIEßLICH über identische KRATZER NGC sagt "contact marks" also Kontaktspuren überführt werden.
Es ist so, dass die Wahrscheinlichkeit dass zwei echte stempelgleiche Münzen mehrere absolut identische Kratzer haben 0% beträgt besonders wenn diese Kratzer sehr individuell sind. Das hängt damit zusammen wie Kratzer entsehen, die Entstehung ist so individuell, man braucht den gleichen Gegenstand der den Kratzer verursacht, den gleichen Winkel die gleiche Kraft und die absolut gleiche Startposition und gleiche Richtung. Also sehr sehr viele Variablen und alle müssen 100% gleich sein sonst ist der Kratzer ganz anders. Das dann für mehrere Kratzer.
Jeder kann mal gerne versuchen auf normalen gleichen Umlaufmünzen absolut identische individuelle Kratzer zu erzeugen.
Gleiche Form, Position, Größe, Teife !!!!
Und je individueller der Kratzer desto schwerer ist eine 100% exakte Kopie.
Mehrere identische Kratzer bei 2 Münzen bedeutet zu 100% zweifelsfrei, dass zumindest eine davon entweder ein Guss, ein Galvano oder eine Transferstempel Fälschung ist.
WOHER ich zu 100% sicher weiß, dass das Kratzer sind und keine Stempelbeschädigungen sind?
Zunächst Stempelbeschädigungen sind in den Stempeln und damit auf allen echten damit geprägten Münzen aus diesem und späteren Stempelzuständen zu finden!!!!!!!
Wenn ich einen Stempel verkratze also Material hier Metall entferne bzw verschiebe, dann dann ist diese Stelle nachher auf der Münze erhöht, also höher als das umgebende Feld. Negativ wird zu positiv.
Wenn ich jetzt eine Münze mit dem Stempel präge, dann erscheint der Kratzer im Stempel auf der Münze höher als das Feld.
Wenn ich jetzt eine Münze verkratze dann ist die Stelle, da ich Metall entferne bzw. verschiebe tiefer als das Feld.
Kratzer Stempel = Auf Münze höher als das Feld
Kratzer Münze= Kratzer ist tieder als das Feld.
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Amentia für den Beitrag (Insgesamt 4):
- Lackland (Di 30.12.25 19:06) • LordLindsey (Di 30.12.25 22:06) • QVINTVS (Di 30.12.25 23:39) • ischbierra (So 11.01.26 08:42)
- Amentia
- Beiträge: 2997
- Registriert: So 28.06.15 10:32
- Hat sich bedankt: 986 Mal
- Danksagung erhalten: 4440 Mal
Re: Fälschungs - Galerie Altdeutschland
Nochmal ganz einfach, hier mit Beispielen aus meiner Sammlung , man nimmt einen Silikonabdruck vom Avers und einen vom Revers.
Das Blaue sind Silikon Abdrücke bei manche sieht man noch Graphit und links daneben sind die damit herstellten Stempel.
Da Silikon nicht leitfähig ist muss man es erst leifähig machen indem man z.B. mit dem Bleistift darüber reibt (Graphit leitet Strom) und dann macht man mit galvanischer Beschichtung damit Nickel Stempel.
Ganz unten Reverssilikonabdruck, Stempel und eine damit geprägte Transferstempel Fälschung.
Das Blaue sind Silikon Abdrücke bei manche sieht man noch Graphit und links daneben sind die damit herstellten Stempel.
Da Silikon nicht leitfähig ist muss man es erst leifähig machen indem man z.B. mit dem Bleistift darüber reibt (Graphit leitet Strom) und dann macht man mit galvanischer Beschichtung damit Nickel Stempel.
Ganz unten Reverssilikonabdruck, Stempel und eine damit geprägte Transferstempel Fälschung.
-
- Vergleichbare Themen
- Antworten
- Zugriffe
- Letzter Beitrag
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder