Der erste Pfennig?

Deutschland vor 1871
christof
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Beitrag von christof » Sa 14.03.09 20:49

Hallo Pfennugsammler,
ich habe leider erst jetzt mal wieder hier geschaut, daher etwas verspätet.
Der Ansatz, sich gleich zu spezialisieren ist gut, ich hatte das leider zu spät gemacht (zuerst Pfennige, später erst auf Kupfer- und dann bevorzugt bestimmte Gegenden; allerdings ohne die Beschränkung auf die Aufschrift Pfennig, darauf bin ich nicht gekommen). Daher nur die Anregung, gleich auch zu überlegen, ob Du nur Kupfer- oder auch Silberpfennige sammeln willst (die wurden bis 1808 geprägt).
Viele Grüße aus Nordhessen

Christof

Pfennigsammler
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Re: Der erste Pfennig?

Beitrag von Pfennigsammler » Mi 25.01.17 09:12

Hallo nochmals:)

Nach doch längerer Zeit wollte ich mal ein Update geben.
Die ältesten Pfennige die ich besitze sind 8 Pfennig Leiningen von 1610 und 8 Pfennig Hanau-Lichtenberg vom selben Jahr.
Über Hinweise auf frühere "Pfennige" würde ich mich sehr freuen.
Das Kriterium für meine Pfennige ist ganz einfach:Ich lege einem Laien die Münze vor und frage ihn ob es ein Pfennig oder ein Heller ist:)
Als Pfennige werden erkannt (PF,PEN,PFEN,PHEN,PENN,etc)
Nicht erkannt werden Abkürzungen wo Pfennig drin steckt (z.b: G.T.P), das Pfennigzeichen und natürlich wo es nur die Wertangabe gibt.
Mein liebstes Stück ist der 4 1/2 Pfennig von Bentheim-Tecklenburg-Rheda aus dem Jahre 1674,weil ich die Zahl so absurd finde:)
Leider ist er nicht unbedingt in einem sammlungswürdigen Zustand so dass ich mit mich über sammlungswürdige Angebote bei dieser Münze freuen würde.

Grüsse
Zuletzt geändert von Pfennigsammler am Fr 27.01.17 15:28, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Der erste Pfennig?

Beitrag von KarlAntonMartini » Mi 25.01.17 10:05

Schön von dir zu hören, jetzt sammelst du also schon über sieben Jahre Pfennige. Da ist sicher eine Menge zusammengekommen. Grüße, KarlAntonMartini
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Re: Der erste Pfennig?

Beitrag von Pfennigsammler » Mi 25.01.17 11:13

Zusammengekommen ist schon einiges,aber Platzprobleme werde ich wohl nie haben,da meine Sammlung wunderbar in 10x8 Münzboxen passt (einige Ausnahmen gibt es).
Hauptkriterium meiner Sammlung ist Qualität,wobei ich die ernüchternde Erfahrung gemacht habe,dass man da im 17.Jh Abstriche machen muss.Während man Taler aus dieser Zeit in Stempelglanz bekommt wurden meine Schätzchen wohl eher für Starkbier und Dirnen ausgegeben.Und das anscheinend ziemlich oft:)

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Re: Der erste Pfennig?

Beitrag von KarlAntonMartini » Mi 25.01.17 15:24

Ich verschiebe den Thread jetzt mal zu Altdeutschland, da scheint ja der Schwerpunkt zu liegen. Grüße, KarlAntonMartini
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Re:

Beitrag von Numis-Student » Mi 25.01.17 15:33

Hallo,
das Zitat gilt immer noch ;-)
Dietemann hat geschrieben: Wenn Du Lust hast, stelle gelegentlich mal die ein oder andere Deiner Münzen vor, das stelle ich mir interessant vor.
Es wäre für uns auch schön, wenn du uns ein paar deiner Schätze zeigen würdest. Ich bin zwar selbst breit aufgestellter Generalsammler, aber ich finde es bemerkenswert, wenn man sich gleich zu Anfang so eine strenge Einschränkung gibt und es dann auch noch über knapp 10 Jahre durchhält.

Eine Frage noch: Wenn Du zB Pfennige des Kaiserreichs sammelst, reicht Dir da EIN 1-Pfennig-Stück (oder 2, da kleiner und großer Adler), oder sammelst du dann dort auch alle Jahrgänge / Prägestätten ?

Schöne Grüße,
MR

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Re: Der erste Pfennig?

Beitrag von ischbierra » Mi 25.01.17 16:32

Und was ist mit den mittelalterlichen Pfennigen?

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Re: Der erste Pfennig?

Beitrag von Numis-Student » Mi 25.01.17 16:59

Da stehts ja nicht drauf, die sammelt er ja nicht ;-)

MR

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Re: Der erste Pfennig?

Beitrag von Pfennigsammler » Mi 25.01.17 20:47

Hallo,
falls ich mein Datenkabel wieder finden sollte und die Muse mich packt werde ich ein paar nette Fotos hochladen:)
Und natürlich sammle ich alle Jahrgänge und Prägestätte,wobei ich zugeben muss,dass meine Leidenschaft in den letzten Jahren Altdeutschland war.
Ich denke Kaiserreich,Weimar,3.Reich,Bundesrepublik habe ich zu ungefähr 80-90%,es läuft halt so nebenbei und eigentlich fehlen nur die ganz teuren.Ich werde aber immer einen fehlenden 4Pf Jahrgang von z.b Hildesheim einem fehlenden aus dem Kaiserreich vorziehen.Zum Glück gibt es nicht viele Städte,die so umtriebig waren wie Hildesheim:)

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Re: Der erste Pfennig?

Beitrag von didius » Do 26.01.17 22:58

Hallo Pfennigsammler,
ich finde dein Herangehen an das Thema echt spannend... wäre ich selber nicht drauf gekommen.
Ich finde es aber so spannend, dass ich mal versucht habe systematisch nach einem "ersten" Pfennig zu suchen auf dem es auch drauf steht.
Pfennigsammler hat geschrieben:Hallo nochmals:)
Die ältesten Pfennige die ich besitze sind 8 Pfennig Leiningen von 1610 und 8 Pfennig Hanau-Lichtenberg vom selben Jahr.
Grüsse
Tatsächlich habe ich dabei ebenfalls als ältesten den 8 Pfennig Hanau-Lichtenberg von 1610 gefunden. Früheres ist mir tatsächlich nicht unter gekommen.

Mal schauen ob jemand anderes noch was findet.

@Gerhard Schön
Gerhard Schön hat geschrieben:
Pfennigsammler hat geschrieben:Das ist das allerwichtigste, nicht irgendwelche Pfennige, die so genannt werden, sondern nur wo auch wirklich Pfennig draufsteht.
Die Pfennige aus Silber hat man das ganze Mittelalter hindurch am Münzbild erkannt, eine Nominalangabe war nicht vorhanden. Erst als man Pfennige auch aus reinem Kupfer herstellte (in Westfalen ab dem 16. Jahrhundert, deutschlandweit in der Kipperzeit von 1620 bis 1622) musste man die Stücke kennzeichnen und hat dann auch Wertzahlen und die Bezeichnung "Pfennig" aufgeprägt.
Hallo Herr Schön,
gibt es Beispiele von Münzen aus dem 16. Jahrhundert (Westfalen) auf denen das Nominal aufgeprägt war, ich habe keines gefunden, was aber nix heißen soll.

Grüße
Daniel

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Re: Der erste Pfennig?

Beitrag von Nikino » Fr 27.01.17 19:08

Hallo,

ich sammele auch Pfennige und habe bisher keinen früheren als 1610 mit Pfennig Bezeichnung gesehen. Es gibt jedoch einen Pfennig aus Lübeck von 1574 über dem NSP steht, dass für Neuer Stadt Pfennig stehen soll.

Gruß,
Nikino
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Luebeck_1574.jpg

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