Langjährige Stempelnutzung in Zellerfeld
Verfasst: Di 09.06.26 10:49
Hallo,
anstatt die lästige Steuererklärung zu erledigen, habe ich mich am Wochenende lieber ausgiebig mit der Sammlung befasst. Wer will mir das im Forum schon verdenken. Anbei ein Ergebnis:
Während Revers-Prägestempel aufgrund des Aufschlags auf den Rohling nach ungefähr 10.000 bis 15.000 Prägungen ausgetauscht werden mussten, wiesen Avers-Prägestempel mit circa 50.000 Prägungen eine erheblich höhere Lebensdauer auf.
Im Jahr 1739 trat Johann Benjamin Hecht sein Amt als Münzmeister in Zellerfeld an. Aus dem Jahr 1741 liegt sein erster Pfennig mit dem Motiv des Wilden Manns für das Kurfürstentum Braunschweig-Hannover vor (Abbildung 1). Bei genauerer Betrachtung des in der Sammlung befindlichen Exemplars zeigt sich, dass der mit den Initialen des Münzmeisters versehene Stempel, obwohl er erst seit diesem Jahr zum Einsatz kam, bereits einige Fehler aufwies. Links und rechts des Fußes finden sich zwei kleine Stellen. Darüber hinaus besteht am Rand oben rechts ein kleiner Riss.
Abbildung 1: Pfennig des Jahres 1741.
Der nächste Pfennig mit diesem Aversstempel entstand im Jahr 1742 (Abbildung 2). Über die drei aus dem Vorjahr bekannten Fehler hinaus wartet dieses Exemplar mit einer vierten Fehlstelle auf: An der Schulter hatte sich ein weiterer Riss gebildet. Bei einem Verschleiß in diesem Tempo sah es nicht so aus, als ob dem Prägestempel eine hohe Lebensdauer beschieden sein würde.
Abbildung 2: Pfennig des Jahres 1742.
anstatt die lästige Steuererklärung zu erledigen, habe ich mich am Wochenende lieber ausgiebig mit der Sammlung befasst. Wer will mir das im Forum schon verdenken. Anbei ein Ergebnis:
Während Revers-Prägestempel aufgrund des Aufschlags auf den Rohling nach ungefähr 10.000 bis 15.000 Prägungen ausgetauscht werden mussten, wiesen Avers-Prägestempel mit circa 50.000 Prägungen eine erheblich höhere Lebensdauer auf.
Im Jahr 1739 trat Johann Benjamin Hecht sein Amt als Münzmeister in Zellerfeld an. Aus dem Jahr 1741 liegt sein erster Pfennig mit dem Motiv des Wilden Manns für das Kurfürstentum Braunschweig-Hannover vor (Abbildung 1). Bei genauerer Betrachtung des in der Sammlung befindlichen Exemplars zeigt sich, dass der mit den Initialen des Münzmeisters versehene Stempel, obwohl er erst seit diesem Jahr zum Einsatz kam, bereits einige Fehler aufwies. Links und rechts des Fußes finden sich zwei kleine Stellen. Darüber hinaus besteht am Rand oben rechts ein kleiner Riss.
Abbildung 1: Pfennig des Jahres 1741.
Der nächste Pfennig mit diesem Aversstempel entstand im Jahr 1742 (Abbildung 2). Über die drei aus dem Vorjahr bekannten Fehler hinaus wartet dieses Exemplar mit einer vierten Fehlstelle auf: An der Schulter hatte sich ein weiterer Riss gebildet. Bei einem Verschleiß in diesem Tempo sah es nicht so aus, als ob dem Prägestempel eine hohe Lebensdauer beschieden sein würde.
Abbildung 2: Pfennig des Jahres 1742.