Peter43 hat geschrieben:Der Stil ist gar nicht schlecht. könnte evtl. auch noch als offiziell durchgehen. Die Legenden sind wirklich herrlich.
Der lag in einer Wühlkiste mit lauter offiziellen Stücken. Auch Durchmesser und Gewicht passt sehr gut, die "komischen" Legenden sind mir auch erst auf den zweiten Blick aufgefallen.
Ein FEL TEMP REPARATIO Reitersturz. Wegen des barhäuptigen Portraits wahrscheinlich Constantius Gallus. 14mm, 1.5g. Dieser Typ war wahrscheinlich nach 358 nicht mehr im Umlauf, als die offizielle Prägung dieses Typs beendet wurde.
Meine schrägste Münze ist auch ein Reitersturz, allerdings kaum noch als ein solcher erkennbar. Constantius II. hat hier eine hohe Stirn, bedingt durch einen Doppelschlag.
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Eigentlich sammle ich nicht Münzen, sondern das Wissen darüber.
Bei dieser Münze - bei einigen anderen übrigens auch - habe ich den Eindruck, daß es sich bei den Stempelschneidern dieser Imitationen um Fachleute gehandelt hat, die neben der Arbeit in der Münzstätte noch ein bißchen Nebenarbeit mit nachhause genommen haben. Hier z.B. sieht das Portrait wirklich nicht 'barbarisch' aus.
diese 'schrägheit' scheint mir auch eher durch den doppelschlag hervorgerufen zu sein, was man so erkennen kann, sieht nicht barbarisiert aus.
grüsse
frank
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