antike Stätten

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

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klausklage
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Re: antike Stätten

Beitrag von klausklage » Sa 11.05.24 11:10

Perinawa hat geschrieben:
Sa 11.05.24 10:46
PS. Und? Pizza in der Leonina noch immer so lecker wie immer?
Leider nein. Der Laden ist noch da, aber sehr runtergekommen. :cry: Sie haben dort sogar inzwischen einen Dönerspieß, was nun wirklich gar nicht passt. Das Fleisch daran sah auch aus, als ob da seit einer Woche keiner mehr was von bestellt hat.
Drum herum sind jetzt viele schicke Läden mit gutem Essen, und alle voll mit Kunden. Bei der Leonina war ich um der alten Zeiten willen und habe meine Nutella-Pizza gegessen, und ich war die ganze Zeit der einzige Gast im Laden. Traurig.
Aber Il Gelatone ist noch da, eine der besten Eisdielen der Stadt, gleich um die Ecke.

Olaf
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Reinhard Wien
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Re: antike Stätten

Beitrag von Reinhard Wien » Sa 11.05.24 11:46

klausklage hat geschrieben:
Sa 11.05.24 10:37
... zum Beispiel das berühmte Schlüsselloch auf dem Aventin, vor dem ca. 60 Personen darauf warteten, einmal hindurchzuschauen. Wenn jeder davon eine Minute für einen Blick plus Foto braucht, heißt das also eine Stunde Anstehen.

Olaf
Das erinnert mich an die Grabeskirche in Jerusalem. Dort steigt man (innerhalb des gigantisch großen Kirchenbaues) über ein paar Stufen auf den Felsbrocken Golgotha, auf dem angeblich Jesus Christus gekreuzigt worden war. Die Pfostenlöcher der drei Kreuze sind nach wie vor erhalten und einer nach dem anderen greift für ein paar Sekunden in das mittlere Pfostenloch.

Ob es der authentische Ort der Bibel ist wurde bis dato nicht eindeutig geklärt, trotz allem ein unglaublicher Kraftort (spürt man sofort).

Das angebliche Jesusgrab, das sich in der gleichen Kirche befindet (rund 100 Meter entfernt), kann man sich sparen. Finde ich zumindest. Auch dort eine lange Schlange. Stattdessen ist man besser beraten, das österreichische Hospiz auf der Via Dolorosa aufzusuchen. Ein Kaffehausbesuch mit Entspannung im dortigen Gastgarten, ist ein echtes Erlebnis.
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Re: antike Stätten

Beitrag von Perinawa » Sa 11.05.24 11:58

klausklage hat geschrieben:
Sa 11.05.24 11:10
Leider nein. Der Laden ist noch da, aber sehr runtergekommen. :cry: Sie haben dort sogar inzwischen einen Dönerspieß, was nun wirklich gar nicht passt. Das Fleisch daran sah auch aus, als ob da seit einer Woche keiner mehr was von bestellt hat.
Sehr schade. Die Leonina hat schliesslich so etwas wie Kultstatus.

Aber das ist leider nicht ganz untypisch italienisch: Wenn's gut läuft, tut man nix mehr. Klischeemodus/off :wink: :(
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Re: antike Stätten

Beitrag von Chippi » Sa 11.05.24 12:00

In der Tat bin ich nicht unterwegs, erst- und letztmalig 2005 in Rom gewesen.

Gruß Chippi
Wurzel hat geschrieben:@ Chippi: Wirklich gute Arbeit! Hiermit wirst du zum Byzantiner ehrenhalber ernannt! ;-)
Münz-Goofy hat geschrieben: Hallo Chippi, wenn du... kannst, wirst Du zusätzlich zum "Ottomanen ehrenhalber" ernannt.

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Re: antike Stätten

Beitrag von Altamura2 » Mi 15.05.24 11:22

Hallo zusammen,

Ende April waren wir eine Woche lang auf Rhodos. Da es dort auch antike Stätten gibt, will ich hier mal wieder etwas darüber berichten.

Da unser Hotel mitten in der Altstadt von Rhodos lag (man muss da immer aufpassen, dass man zwischen der Insel Rhodos und der Stadt Rhodos schön unterscheidet :D ) lag unser Schwerpunkt eher auf der Zeit der Johanniter und Osmanen, Antikes haben wir aber schon auch gesehen.

Rhodos hat eine ereignisreiche Geschichte, die ganz grob durch folgende Eckpfeiler charakterisiert ist:
  • Ab dem elften Jahrhundert v. Chr. ließen sich Dorer auf der Insel nieder und gründeten dort die drei Städte Ialysos, Kamiros und Lindos.
  • 408/407 v. Chr. schlossen sich diese drei Poleis zusammen und gründeten an der Nordspitze der Insel die neue Hauptstadt Rhodos.
  • 164 v. Chr. geriet Rhodos unter römischen Einfluss, 64 n. Chr. wurde die Insel in die römische Provinz Lycia et Pamphylia eingegliedert.
  • Nach dem Ende des Römischen Reichs wurde Rhodos byzantinisch, unterlag aber immer mal wieder einem Herrschaftswechsel.
  • 1309 n. Chr. eroberten die aus Zypern vertriebenen Johanniter Rhodos von den Byzantinern.
  • Ab 1440 n. Chr. wurde Rhodos mehrmals von Mamluken und Osmanen angegriffen, zu Neujahr 1523 zogen die Johanniter dann nach langer Belagerung durch die Türken von der Insel ab, die Teil des Osmanischen Reichs wurde.
  • Im Mai 1912 besetzte Italien die Insel während des Italienisch-Türkischen Kriegs, an dessen Ende Rhodos an Italien abgetreten wurde.
  • 1943 besetzten deutsche Truppen die Insel. Nach dem zweiten Weltkrieg war Rhodos zunächst ein Protektorat unter britischer Aufsicht, bis es 1947 an das Königreich Griechenland angeschlossen wurde.

Aufgrund unserer zentralen Unterbringung waren wir fast ausschließlich zu Fuß unterwegs. Die einzige Ausnahme war ein Tag in Lindos, wo wir uns mit einem Bustransport haben hinbringen lassen. Gesehen haben wir ziemlich viel, aber lange nicht alles. Da wir dort täglich sozusagen quer durch die Zeiten und Themen spaziert sind, hab' ich meinen Bericht hier nicht chronologisch nach unserer Besichtigungsreihenfolge gegliedert, sondern grob nach Themen, und habe dabei den Schwerpunkt auf die Antiken Reste gelegt. Also:

Kleiner Bericht aus Rhodos - Teil 1: Stadtstruktur und Befestigungsmauern (Folge 1/3)

Rein optisch wird die Altstadt heute von den Gebäuden aus der Zeit der Johanniter und der Osmanen geprägt, seit 1988 gehört sie auch zum Weltkulturerbe der UNESCO.
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01-01_Übersicht Altstadt.jpg
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Rhodos wurde von den Griechen nach dem Hippodamischen System erbaut, also mit einem regelmäßigen rechtwinkligen Straßengitter in Nord-Süd-Ausrichtung. Diese antike Straßenstruktur hat in großen Teilen bis heute Bestand, die Straßen folgen weitgehend immer noch dem antiken Plan. Damals nahm Rhodos auch fast die gesamte Fläche der Nordspitze der Insel ein. In römischer und byzantinischer Zeit ist die Stadt dann ganz erheblich geschrumpft und wurde unter den Johannitern wieder erweitert. Zu allen Zeiten war sie durch Befestigungsmauern geschützt.
Schön sehen kann man das an den Abbildungen aus Emma Maglio, "Rhodes - Forme urbaine et architecture religieuse (xive-xviiie siècles)", Aix-en-Provence 2016 (die rot gestrichelten Linien auf den Plänen sind jeweils die Stadtmauern): https://books.openedition.org/pup/27173

Reste der griechischen Stadtmauern hat man einige gefunden, manche sind auch noch zu sehen. Viele liegen jedoch außerhalb der Altstadt, da die griechische Stadt, wie gesagt, deutlich größer war.
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01-02_griechische Stadtmauer.jpg
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Allzu viel ist auch nicht mehr übrig, man muss schon wissen, was man vor sich hat (oder die Erklärungstafel lesen, die meist daneben steht). Das liegt auch daran, dass in allen Phasen die Bauwerke der Vorgänger auch als Steinbruch für neue Bauten verwendet wurden.
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01-03_Stadtmauer am Theater.jpg
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An einigen Stellen innerhalb der Altstadt stehen auch noch Reste der byzantinischen Mauern.
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01-04_byzantinische Mauer.jpg
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Kompliziert wird die Situation hier auch dadurch, dass die Johanniter die alten byzantinischen Mauern teilweise dazu verwendeten, um den von ihnen bewohnten nördlichen Stadtteil innerhalb der Altstadt, das sogenannte Chateau (auch Castrum oder Castellum genannt) vom Rest abzugrenzenen. Die katholischen Besatzer (die sie ja im Grunde waren) trauten nämlich den orthodoxen Griechen nicht.

In der ottomanischen Zeit mussten die griechischen Bewohner die Altstadt gar ganz verlassen, so entstand ein nördlich gelegenes neues Stadtviertel.
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Re: antike Stätten

Beitrag von Altamura2 » Mi 15.05.24 11:26

Kleiner Bericht aus Rhodos - Teil 1: Stadtstruktur und Befestigungsmauern (Folge 2/3)

Ganz anders ist der Zustand der nach und nach von den Johannitern erbauten Festungsmauer, die heute fast vollständig erhalten ist.
Auf der Landseite ist das eine richtig dicke Mauer mit tiefem Graben davor, teilweise auch mit zusätzlichen Bastionen innerhalb des Grabens.
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01-05_Mauergraben.jpg
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Die dicken Steinkugeln, die hier allenthalben herumliegen, sind übrigens keine Gartendekoration, sondern stammen von den osmanischen Belagerungen ab 1480. Eines der Geschütze, mit denen man diese Kugeln verschoss, wird hier beschrieben: https://de.wikipedia.org/wiki/Dardanellengesch%C3%BCtz
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01-06_Bastion im Graben.jpg
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Um in die oder aus der Stadt zu kommen, musste man recht komplizierte Toranlagen durchqueren.
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01-07_Toranlage.jpg
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Auf der Hafenseite zieht sich ebenfalls eine Mauer die ganze Stadt entlang, die jedoch nicht ganz so mächtig wie die landseitige ist.
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01-08_Hafenmauer.jpg
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(Ich verlier jetzt ein bisschen den Fokus auf die rein antiken Teile von Rhodos, vielleicht wäre es aber auch schade, wenn ich das nicht täte :D .)
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Re: antike Stätten

Beitrag von Altamura2 » Mi 15.05.24 11:31

Kleiner Bericht aus Rhodos - Teil 1: Stadtstruktur und Befestigungsmauern (Folge 3/3)

Auf etwa der Hälfte der landseitigen Mauer kann man einen Spaziergang unternehmen (aber nur, wenn mann weiß, dass das auf 12 bis 15 Uhr beschränkt ist und man die Eintrittskarten nebenan im Großmeisterpalast holen muss :? ). Man sieht da nochmal deutlich, wie mächtig diese Anlage ist und man kann einen schönen Blick über die Altstadt genießen.
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01-10_Mauerweg.jpg
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01-11_Turmanlage von oben.jpg
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01-12_Mauerblick_1.jpg
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01-13_Mauerblick_2.jpg
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Auch der Blick in so manchen privaten Garten in der Altstadt war interessant, da gibt es mehr, als man von den Straßen aus ahnt.
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Re: antike Stätten

Beitrag von Altamura2 » Mi 15.05.24 11:36

Kleiner Bericht aus Rhodos - Teil 2: Aphroditetempel und Akropolis (Folge 1/3)

Durch die ununterbrochene Besiedlung und die ständige Verwendung von Steinen alter Gebäude für den Bau von neuen ist aus der Antike nur sehr wenig an Bausubstanz erhalten :( .

In der Altstadt selbst kann man noch in Hafennähe die Reste eines Aphroditetempels sehen, der erst 1922 entdeckt und bis 1926 ausgegraben wurde. Der Bezug zu Aphrodite konnte zunächst über viele Votivfiguren aus Keramik hergestellt werden, die man bei den Ausgrabungen dort fand, später tauchte auch noch ein Teil einer Inschrift mit dem Namen der Göttin auf. Das Gebäude stammt vermutlich aus dem dritten Jahrhundert v. Chr.
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02-01_Aphroditetempel.jpg
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Der Ort mit den meisten Resten antiker Gebäude auf dem Gebiet der Stadt Rhodos ist die Akropolis. Sie liegt etwas westlich der Altstadt auf einer Anhöhe auf einem größeren unbebauten Gelände, ist aus der Altstadt heraus aber gut zu Fuß erreichbar (man muss aber vorher nachschauen, durch welches der nicht allzu vielen Stadttore man die Altstadt verlassen muss, um den kürzesten Weg zu haben :D ).
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02-02_Akropolis.jpg
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Von der Stadt her kommend erreicht man zuerst ein ebenes Gelände, auf dem einst ein Gymnasion stand, von dem allerdings nur noch ein paar Steinbrocken zu sehen sind.
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02-03_Gymnasion.jpg
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Nach Westen folgen das Stadion und das Odeion. Beides sind Bauten, die während der italienischen Herrschaft aufs Heftigste und nicht immer nach den Regeln der Zunft restauriert wurden :| .
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02-04_Stadion.jpg
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Wenn man ganz nach hinten in die Kurve läuft, dann findet man tatsächlich noch ein paar Steine, die tatsächlich antik sein könnten :D .
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02-05_alte Sitze.jpg
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Re: antike Stätten

Beitrag von Altamura2 » Mi 15.05.24 11:39

Kleiner Bericht aus Rhodos - Teil 2: Aphroditetempel und Akropolis (Folge 2/3)

Interessant ist, dass man im Stadion auch noch Teile eines Hysplex gefunden hat, also einer antiken Startanlage für Laufwettbewerbe (hatte ich vor längerer Zeit schon einmal in diesem Thread aus Didyma berichtet).
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02-06_Hysplex 1.jpg
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Wie man sich das vorstellen kann, sieht man beispielsweise hier: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... scheme.jpg
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02-07-Hysplex 2.jpg
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Das Odeion wirkt dann in seiner restaurierten Form sehr schmucklos und irgendwie unfertig :? .
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02-08_Odeion.jpg
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Steigt man die Treppen hoch, dann hat man einen schönen Blick über die Akropolis und die Stadt, bis hin zum Meer.
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02-09_Blick.jpg
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Oben steht man dann schließlich vor den Resten des Tempels des Apollon Pythios
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02-10_Heliostempel.jpg
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Re: antike Stätten

Beitrag von Altamura2 » Mi 15.05.24 11:45

Kleiner Bericht aus Rhodos - Teil 2: Aphroditetempel und Akropolis (Folge 3/3)

Wenn das denn tatsächlich ein Apollontempel war 8O .

Zu den antiken Bauwerken in Rhodos gehört nämlich auch der Koloss von Rhodos, eine riesige Bronzestatue des Helios, eines der sieben Weltwunder. Er wurde nach der überstandenen Belagerung der Stadt 305 bis 304 v. Chr. durch Demetrios Poliorketes von den Rhodiern als Dank an ihren Hauptgott Helios in Auftrag gegeben und teilweise auch durch den Verkauf von zurückgelassenem Kriegsgerät finanziert. Etwa 227 v. Chr. ist der Koloss dann bei einem Erdbeben zusammengestürzt.

Es gibt nun eine ganze Menge an antiken Erwähnungen dieser Kolossalstatue, seltsamerweise wird aber nie beschrieben, wie genau sie aussah und wo genau sie aufgestellt war. Das Bild, das man davon so im Kopf hat, mit einem breitbeinig über der Hafeneinfahrt stehenden Helios mit Fackel in der Hand, ist nämlich erst später entstanden und durch nichts belegt.

Sehr schön zusammengetragen hat dies alles Ursula Vedder in "Der Koloss von Rhodos - Archäologie, Herstellung und Rezeptionsgeschichte eines antiken Weltwunders", Mainz 2015. Da dieses Buch jetzt schon für 9,95 € verhökert wird, hab' ich mir das auch schnell noch besorgt :D .

Vedder argumentiert nun, dass der Apollontempel tatsächlich ein Heliostempel war und die Kolossalstatue direkt daneben stand. Die wesentlichen Argumente dafür sind folgende:
  • Die bisherige Zuweisung des Tempels steht auf ganz schwachen Füßen (in der Nähe hat man sekundär verbaut eine einzige Weihinschrift an Apollon gefunden, die aber nicht automatisch auf einen Tempel schließen lässt).
  • Helios war der Hauptgott der Stadt (der ja auch lange fast als einzige Gottheit auf den Münzen abgebildet wurde), daher ist der Koloss in seinem Heiligtum zu erwarten und dieses auf der Akropolis und nicht irgendwo in der Unterstadt oder am Hafen zu verorten.
  • In Rhodos fanden regelmäßig die Halieia statt, Spiele zu Ehren des Helios, die in antiken Inschriften häufig erwähnt werden. Die Sportstätten solcher Agone befinden sich aber in der Regel in unmittelbarer Nähe des Heiligtums, dessen Gottheit die Spiele gewidmet waren, also muss der Heliostempel in der Nähe des Stadions gestanden haben.
Neben dem nun als Heliostempel identifizierten Gebäude befindet sich eine Konstruktion, die Vedder als die Basis der Kolossalstatue ausmacht.
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02-11_Basis.jpg
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Wie Vedder selbst zugibt, ist das alles nicht felsenfest, da es vor allem argumentativ hergeleitet wurde :? . Ein positiver archäologischer Nachweis fehlt bislang. Da das Gelände der Akropolis aber noch nicht systematisch und vollständig untersucht wurde, gibt es da noch Hoffnung auf künftige Klärung :D .

Bevor wir uns dann wieder in die Altstadt aufgemacht haben, sind wir noch kurz im nagelneuen Acropolis Café eingekehrt, um uns im Schatten etwas zu regenerieren. Der moderne und sachlich schlanke Stil des Gebäudes hat mir besonders gut gefallen, der ohne jeglichen Versuch auskommt, sich da irgendwie an die Antike anzubiedern.
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02-12_Acropolis Café.jpg
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Neben den hier beschriebenen Stätten gibt es auch noch ein paar weitere interessante, die etwas außerhalb der Altstadt liegen, vor allem einige Nekropolen. Da wir aber schon innerhalb der Mauern in der einen Woche nicht alles gesehen hatten, haben wir auf dasjenige außerhalb verzichtet, man kann nicht alles haben :| .

Bei Bauarbeiten scheinen in Rhodos nach wie vor immer wieder antike oder etwas jüngere Fragmente zum Vorschein zu kommen, mit deren Menge man nicht so recht weiß, was damit anzufangen sei und die dann an irgendwelchen Plätzen gelagert werden. Vieles wird wohl auch nur dokumentiert und dann wieder zugeschüttet.
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02-13_Säulenmauer.jpg
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Besonders sichtbar wird das auf dem Gelände, auf dem sich ein römisches Tetrapylon und die Reste einer Werft befinden sollen. In meinem alten Kunstreiseführer von 1990 war das noch als Sehenswürdigkeit beschrieben.
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02-14_Trümmergelände.jpg
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Als wir das Gelände durch das offen stehende Tor betraten, konnten wir gar nicht so schnell schauen, wie uns da der Zerberus wieder rausgeworfen hatte, ich konnte gerade noch auf den Auslöser drücken. Offensichtlich wird das heute nur noch als Lagerstätte für allenthalben anfallende antike Bruchstücke genutzt.
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Re: antike Stätten

Beitrag von Furius » Mi 15.05.24 12:06

Danke für die Rhodosbilder - da war ich schon seit 1995 nicht mehr - und zu Rom: Ich war über Silvester da. Es war relativ voll, aber ich buche inzwischen immer alle Tickets im voraus über https://ticketing.colosseo.it/en/ bzw. https://www.coopculture.it/it./ Bei letzterer hatte ich zuletzt immer alle Tickets gebucht (Caracalla-Thermen, Domus Aurea, Diokletiansthermen, Caelius-Häuser, etc. aber anscheinend haben sie da viel runter genommen).

Während Covid ist es mir sogar gelungen, mal wieder Tickets für die Führung zur vatikanischen Nekropole zu bekommen - dank Covid gab's sogar eine Privatführung: https://www.basilicasanpietro.va/en/exp ... tours.html
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Re: antike Stätten

Beitrag von Altamura2 » Mi 15.05.24 19:08

Kleiner Bericht aus Rhodos - Teil 3: Archäologisches Museum (Folge 1/3)

Im Archäologischen Museum in Rhodos Stadt sind viele der antiken Artefakte ausgestellt, die im Laufe der Zeit auf der Insel ans Tageslicht kamen. Untergebracht ist das Museum hauptsächlich im ehemaligen neuen Hospital der Johanniter, das in der Mitte des 15. Jahrhunderts n. Chr. gebaut wurde.
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03-01_Hospital außen.jpg
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Betritt man das insgesamt eher strenge Gebäude (es war ja ursprünglich ein reiner Zweckbau), dann gelangt man zunächst in den auf zwei Stockwerken von Arkadengängen umgebenen Innenhof.
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03-02_Innenhof.jpg
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Auch hier findet man wieder eine Resteecke, in der antike Bruchstücke verlegenheitshalber abgelegt worden zu sein scheinen :D .
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03-03_Resteecke.jpg
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Der größte Raum im Obergeschoss ist der ehemalige Krankensaal mit der Nische für die Kapelle in der Mitte.
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03-04_Krankensaal.jpg
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Die Johanniter hatten für die damalige Zeit einen hohen medizinischen Standard. Als Patienten wurden nicht nur die Ritter selbst, sondern auch Bewohner von Rhodos sowie Pilger (Rhodos lag auf dem Weg nach Jerusalem) und andere Durchreisende aufgenommen. Treiber des medizinischen Könnens war aber zumindest auch ein militärischer, man wollte in Kämpfen verwundete Ritter möglichst schnell wieder einsatzfähig bekommen.

Der Arkadengang um den Innenhof (und nicht nur dieser) ist heute mit hellenistischen Grabaltären vollgestellt, vor allem der runde Typ mit den girlandengeschmückten Stierköpfen scheint sehr häufig verwendet worden zu sein, der verfolgt einen auf dem gesamten Gelände :D .
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03-05_Gang Stieraltäre.jpg
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Re: antike Stätten

Beitrag von Altamura2 » Mi 15.05.24 19:13

Kleiner Bericht aus Rhodos - Teil 3: Archäologisches Museum (Folge 2/3)

In den Ausstellungsräumen finden sich Fundstücke aus fast allen Zeiten, von der Steinzeit (wobei diese Abteilung gerade geschlossen war :? ) bis zu den Römern. Meine Erwartung hielt sich vorher jedoch eher in Grenzen, da ich noch nie von besonderen Stücken aus dem Museum in Rhodos gehört hatte. Durch die Vielzahl und Breite der Objekte bekommt man aber einen sehr schönen Überblick über diese Zeitspanne, so dass wir fast den ganzen Tag dort verbracht haben (um halb elf rein, kurz nach vier wieder raus 8) ).

Es macht nun keinen Sinn, hier alles abdecken zu wollen, was es dort zu sehen gab, so dass ich nur ein paar wenige Stücke zeige, die mir interessant erscheinen. Da ich auch nicht jede Beschreibung der Objekte fotografiert habe, kann ich teilweise nicht einmal mehr sagen, was genau das war :| . Und einen vernünftigen Katalog, in dem ich das jetzt hätte nachschauen können, gibt es leider nicht :( .

Dieser nette Aryballos in Form eines Achelooskopfs zeigt frühe ägyptische Einflüsse.
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03-06_Aryballos.jpg
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Besonders nett fand ich die Rebhühner auf dieser archaischen Vase von 550 - 530 v. Chr., die in der Umgebung von Ialysos gefunden wurde.
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03-07_Hühnervase.jpg
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Recht oft abgebildet sieht man diesen Kopf, der 1938 bei der Renovierung der Ritterstraße als Spolie in einer mittelalterlichen Mauer gefunden wurde und als Helios interpretiert wird.
Von der Seite sieht man noch die Löcher, in die mal Strahlen aus Metall eingelassen waren. Von hinten sieht man dann, dass man den Kopf von dieser Seite wohl nie hätte sehen sollen :D (wobei es aber auch die Theorie gibt, dass der Hinterkopf aus Stuck gestaltet war, der nicht mehr vorhanden ist).
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03-08-Helioskopf von drei Seiten.jpg
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Eine Berühmtheit (zumindest aus Sicht der Rhodier) ist die kniende Aphrodite aus dem zweiten oder ersten Jahrhundert v. Chr., die 1923 zufällig im Garten der Villa des italienischen Gouverneurs gefunden wurde.
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03-09_kniende Aphrodite.jpg
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Die Dame saß in einem Glaskasten, in dem sich immer etwas gespiegelt hat, daher ist das Bild nicht ganz so toll :? .

Keine große Kunst, aber irgendwie anrührend, sind Grabreliefs aus Nisyros (Achtung, andere Insel, war auch mal italienisch), die aus dem dritten bis vierten Jahrhundert n. Chr. stammen, also aus römischer Zeit. Die Marmorplatten sind oft wiederverwendet, das waren also auch nicht die wohlhabendsten Menschen, an die hier erinnert wurde.
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03-10_Grabrelief.jpg
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Altamura2
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Re: antike Stätten

Beitrag von Altamura2 » Mi 15.05.24 19:19

Kleiner Bericht aus Rhodos - Teil 3: Archäologisches Museum (Folge 3/3)

Die faszinierendsten Stücke waren aus meiner Sicht dann aber diese 8O :
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03-11_Linsen.jpg
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Es handelt sich um einen Satz geschliffener Linsen aus Bergkristall, die sich in einer Art Fassung aus Bronze befinden. Sie wurden in den 1920er Jahren in Ialysos in einer Grube zusammen mit anderen Votivgaben beim Athenatempel gefunden, die alle in die zweite Hälfte des achten Jahrhunderts v. Chr. datiert werden. (Das Bild ist nun ziemlich schlecht, war schwierig zu fotografieren.)

Wie es der Zufall will, gibt es eine nagelneue Untersuchung dazu von Georgia Tsouvala et al., "Quantitative characterization of archaic magnifying lenses from Ialysos, Rhodes", Journal of Archaeological Science: Reports 53, 2024, 104320:
https://www.academia.edu/112399515/Quan ... hodes?sm=b
Dort werden vor allem die optischen Eigenschaften dieser Linsen untersucht. Die Vergrößerung ist in etwa 10fach (es geht von 8,3 bis 13,2), die optische Qualität schwankt (sie hängt eben auch von der Qualität des Bergkristalls ab) und man kann mit diesen Lupen mehr erkennen als ohne.
Auf den Bronzehalterungen befinden sich Markierungen, die wohl etwas mit der jeweiligen Güte zu tun haben, aber nicht ganz entschlüsselt werden konnten.

Dies scheint also ein ziemlich klarer Nachweis dafür zu sein, dass bereits recht früh in der Antike Lupen bekannt waren. Mit deren Hilfe werden dann wohl auch Gemmen und Münzstempel geschnitten worden sein.

(Interessant fand ich auch, dass die Autoren, allesamt Amerikaner, die optische Qualität der Linsen anhand eines 20-Euro-Scheins geprüft haben, die Dollarnoten waren da wohl nicht detailliert genug :D .)


Das Museum verfügt auch über einen Garten (Zugang über die Treppe rechst im Bildhintergrund), in dessen Umfeld sich auch ein schönes kleines Café befindet, hier hinter der Mauer unter der Pergola versteckt. Dort haben wir uns dann zwischendrin bei Kaffee und von der Mutter der Betreiberin selbst gebackenem Kuchen (richtig schwer, da war man dann satt :D ) wieder etwas erholt.
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03-12_Museumscafé.jpg
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Im Garten sieht man dann in einer offenen Halle auch einige Mosaike aus Rhodos, die in der 60er und 70er Jahren südlich der Altstadt im Zusammenhang mit Bauarbeiten gefunden wurden. Datiert werden sie grob ins dritte Jahrhundert v. Chr. Es handelt sich um sogenannte Kieselmosaike, die aus hellen und dunklen kleinen Kieselsteinchen hergestellt wurden. Links sieht man Bellerophon, wie er die Chimäre erlegt, rechts einen Kentauren mit erbeutetem Hasen.
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03-13_Kieselmosaike.jpg
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03-14_Detail Kieselmosaik.jpg
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Der Kitt zwischen den Steinchen wurde noch rötlich eingefärbt, was diesen speziellen Farbton ergibt. Diese Kieselmosaike haben auf Rhodos eine Tradition, die bis heute anhält, man findet sie immer wieder in Hauseingängen und Innenhöfen (aber mit weniger mythologischen Motiven).

Museumspädagogisch ist das Museum leider nicht auf dem aktuellen Stand, mehr als die Täfelchen neben den Objekten mit ganz knappen Informationen gibt es meist nicht :? . Irgendwo hab' ich aber gelesen, dass da wohl eine neues Rhodos-Museum geplant sei. Das war zwar keine belastbare Quelle, aber interessant wäre das schon (wobei man das Hospital aber zumindest als Teilstandort beibehalten sollte, das besitzt schon eine sehr schöne Atmosphäre :D ).
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Re: antike Stätten

Beitrag von Numis-Student » Mi 15.05.24 20:50

Altamura2 hat geschrieben:
Mi 15.05.24 19:19


(Interessant fand ich auch, dass die Autoren, allesamt Amerikaner, die optische Qualität der Linsen anhand eines 20-Euro-Scheins geprüft haben, die Dollarnoten waren da wohl nicht detailliert genug :D .)

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vielleicht waren auch ganz einfach nicht genug Dollarnoten in der Museumskasse verfügbar ? :wink:

Sie werden ja die Linsen wohl eher nicht mit nach Amerika genommen haben.

Schöne Grüße
MR
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)

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