Fälschungsgalerie
Moderator: Homer J. Simpson
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Re: Fälschungsgalerie
Ein Vitellius Sesterz HONOS ET VIRTVS, gegossen.
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- Atalaya (So 08.02.26 05:43) • stmst (So 08.02.26 11:09) • kiko217 (Do 12.02.26 13:54)
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)
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- pingu
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Re: Fälschungsgalerie
Hallo,
eine kleine (für mich wichtige) Anmerkung.:
Seit ich in die Fälschungsbeiträge bei den "Alte Münzen" hereinschaue, hat sich mein Verständnis zu Fälschungserkennung sehr stark gewandelt.
Eine Zeitlang bin ich davon aus gegangen, wenn man sich mit Fälschungen etwas näher beschäftigt, wird das allgemeine Erkennen Selbiger viel einfacher. Dies ist aber nur zum Teil so, der eingespielte Tunnelblick weitet sich durch die Beiträge hier langsam.
Mir ist ein Stück weit klar geworden, warum sich Sammler mit oft jahrzehntelanger Erfahrung bei manchen Gebieten dennoch bei der Erkennung von Fälschungen so "schwertun".
Auch wenn ich mit einem Blick erkenne, welche japanischen und chinesischen Münzen gefälscht sind (oder wo sich Verdachtsmomente ergeben), bei den antiken "Europäern" wäre ich regelrecht aufgeschmissen. Der Gesamteindruck der Stücke ist sehr anders. Ich weiß nicht, ob dies mit den Münzbildern "an sich" zusammenhängt, oder dies ein rein subjektiver Eindruck ist. Auch spielt sehr wahrscheinlich der Umstand eine Rolle, dass die alten Chinesen und Japaner alle gegossen sind, somit die Anzeichen für einen Guss nicht zwingend einen Fälschungshinweis darstellen. Erhellend werden die Ausführungen erst, wenn man die Herstellungsschritte im Original und im Fälschungsprozess vergleicht.
Viele der hier vorgestellten Stücke hätte ich selbst auf den 2. Blick nicht als Fälschungen erkennen können. Um so mehr Dank an alle hier, und speziell an Amentia für die unermüdliche Aufklärungsarbeit die hier geleistet wird - bitte weiter so.
Das wollte ich einfach einmal loswerden.
Grüße pingu
eine kleine (für mich wichtige) Anmerkung.:
Seit ich in die Fälschungsbeiträge bei den "Alte Münzen" hereinschaue, hat sich mein Verständnis zu Fälschungserkennung sehr stark gewandelt.
Eine Zeitlang bin ich davon aus gegangen, wenn man sich mit Fälschungen etwas näher beschäftigt, wird das allgemeine Erkennen Selbiger viel einfacher. Dies ist aber nur zum Teil so, der eingespielte Tunnelblick weitet sich durch die Beiträge hier langsam.
Mir ist ein Stück weit klar geworden, warum sich Sammler mit oft jahrzehntelanger Erfahrung bei manchen Gebieten dennoch bei der Erkennung von Fälschungen so "schwertun".
Auch wenn ich mit einem Blick erkenne, welche japanischen und chinesischen Münzen gefälscht sind (oder wo sich Verdachtsmomente ergeben), bei den antiken "Europäern" wäre ich regelrecht aufgeschmissen. Der Gesamteindruck der Stücke ist sehr anders. Ich weiß nicht, ob dies mit den Münzbildern "an sich" zusammenhängt, oder dies ein rein subjektiver Eindruck ist. Auch spielt sehr wahrscheinlich der Umstand eine Rolle, dass die alten Chinesen und Japaner alle gegossen sind, somit die Anzeichen für einen Guss nicht zwingend einen Fälschungshinweis darstellen. Erhellend werden die Ausführungen erst, wenn man die Herstellungsschritte im Original und im Fälschungsprozess vergleicht.
Viele der hier vorgestellten Stücke hätte ich selbst auf den 2. Blick nicht als Fälschungen erkennen können. Um so mehr Dank an alle hier, und speziell an Amentia für die unermüdliche Aufklärungsarbeit die hier geleistet wird - bitte weiter so.
Das wollte ich einfach einmal loswerden.
Grüße pingu
Wer sein Geld mit Konsum verschwendet, wird die wahren Freuden eines Numismatikers nie kennenlernen....
- Homer J. Simpson
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Re: Fälschungsgalerie
Mir ging es andersrum: Ich habe vor Jahren versucht, meine Fühler Richtung alte chinesische Münzen auszustrecken - die Sachen, die ich da (auf Ebay) erworben habe, sind alle feinste Feng-Shui-Dynastie, also Griff ins Klo. Habe das dann sehr schnell wieder sein gelassen.
Homer
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Re: Fälschungsgalerie
Ein Caracalla Guss mit modifizierter Rohlingsform, durch die identischen Kantenrisse ist aber klar, dass das ein Gusszwilling ist.
Jesús Vico Auktion 178 Los 1158 4,47g
https://www.jesusvico.com/en/lot/I178-2 ... rio-romano
Gusszwilling 4,28g
https://www.acsearch.info/search.html?id=2438073
Gusszwilling 4,83g
https://www.acsearch.info/search.html?id=6214396
Die echte Mutter 4,97g
https://www.acsearch.info/search.html?id=1869708
Jesús Vico Auktion 178 Los 1158 4,47g
https://www.jesusvico.com/en/lot/I178-2 ... rio-romano
Gusszwilling 4,28g
https://www.acsearch.info/search.html?id=2438073
Gusszwilling 4,83g
https://www.acsearch.info/search.html?id=6214396
Die echte Mutter 4,97g
https://www.acsearch.info/search.html?id=1869708
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- Lucius Aelius (Sa 14.02.26 14:31) • cmetzner (So 15.02.26 23:47)
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Re: Fälschungsgalerie
Diokletian Transferstempel Fälschung, auf dem Avers kann man als eine Geisterlinie die REOhlingsform und das Rohlingsende der echten bekannten Mutter sehen und nur Details von den antiken Stempeln welche schon bei der echten Mutter zu finden sind.
Jesus Vico S.A. Auction 178 Los 276 diese Fälschung wurde laut calgarycoin.com 2005 von einem Fälschungsverkäufer auf Ebay versteigert, siehe link unten.
https://www.numisbids.com/sale/10376/lot/276
Die echte Mutter
https://www.acsearch.info/search.html?id=326933
Hier wurde die Fälschung schon vorgestellt, als die auf Ebay aufgetauch ist
https://www.calgarycoin.com/reference/f ... tian01.htm
Jesus Vico S.A. Auction 178 Los 276 diese Fälschung wurde laut calgarycoin.com 2005 von einem Fälschungsverkäufer auf Ebay versteigert, siehe link unten.
https://www.numisbids.com/sale/10376/lot/276
Die echte Mutter
https://www.acsearch.info/search.html?id=326933
Hier wurde die Fälschung schon vorgestellt, als die auf Ebay aufgetauch ist
https://www.calgarycoin.com/reference/f ... tian01.htm
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