antike Stätten

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

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Altamura2
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Re: antike Stätten

Beitrag von Altamura2 » Di 04.08.26 21:18

Hallo zusammen,

Ende Juni waren wir zwei Wochen lang in der Provence. Wieder einmal, muss man sagen, für mich war es bestimmt das siebte oder achte Mal. Der Anlass war dieses Jahr ähnlich wie vor zwei Jahren in der Bretagne (=> viewtopic.php?f=6\&t=31790\&p=614523#p614522), unsere zwei Söhne wollten ihren Damen und unserem Enkel die Gegend zeigen, in der sie mit uns während ihrer Kindheit mehrere Male im Urlaub waren (und wo es ihnen offensichtlich gefallen hatte :D ). Glücklicherweise haben wir einen Zeitraum gefunden, in dem sich alle frei nehmen konnten (so einfach wie früher ist das jetzt nämlich nicht mehr :? ), so dass wir also Mitte Juni zu sechseinhalbt gen Süden gezogen sind.

Wir hatten aber nicht damit gerechnet, dass wir zu dieser Jahreszeit bereits in die erste Hitzewelle geraten würden 8O . Temperaturen bis weit über 35 Grad haben unsere Unternehmungslust dann doch etwas gedämpft und das Ausflugsprogramm spürbar verkürzt, so dass wir weniger angeschaut haben, als wir uns im Voraus vorgenommen hatten :| .
Zum Glück hatte unser Ferienhaus einen Pool (solche ohne gibt es da unten aber fast keine mehr, das ist also schon Standard) und eine Klimaanlage. Letztere hatte ich bei der Anfahrt gar nicht so im Bewusstsein, beim Buchen im Januar war das irgendwie noch kein Thema, sie war aber dann doch sehr angenehm :D .

Unsere Basis lag in der Nähe von Saint-Rémy-de-Provence, mitten in alter, auch mit Antikem vollgestellter Kulturlandschaft, so dass unsere Ausflugsziele kaum mehr als 50 Kilometer Luftlinie entfernt lagen.

Berichten will ich nun ein wenig von den antiken Stätten, die wir angeschaut haben, die aber nicht unsere einzigen Ziele waren. Ich hatte hier ja schon 2010 (=> viewtopic.php?f=6&t=31790&start=75#p296809) und 2016 (=> viewtopic.php?f=6&t=31790&start=405#p474154) aus der Provence berichtet, da das aber lange genug her ist, sind die Dubletten, die sich nun ergeben, sicher verkraftbar. Ich hab' dabei auch versucht, immer ein bisschen was Neues herauszufinden :D , also

Kleiner Bericht aus der Provence - Teil 1: Die Mühlen von Barbegal (Folge 1/1)

Zu Beginn unseres Aufenthalts haben wir harmlos angefangen und kleinere Dinge abgeklappert, die von unserer Bleibe nicht weit entfernt lagen. Dazu gehören auch die Mühlen von Barbegal bei Fontvieille.

Wenn man so will, dann ist diese Mühlenanlage ein Anbau an den Aquädukt, der etwa in der Mitte des ersten Jahrhunderts n. Chr. erbaut wurde, um Arelate, das heutige Arles, mit Wasser aus den Alpilles zu versorgen. Das ist eine Hügelkette nordöstlich von Arles, etwa 30 km lang (in Ost-West-Richtung) und 10 km breit, die eine Höhe von knapp 500 Metern erreicht. Der Aquädukt bestand aus zwei Strängen, die entlang der Nord- bzw. der Südseite der Alpilles verliefen um sich südlich von Fontvieille zu vereinigen und dann weiter nach Arles zu führen.

Im frühen zweiten Jahrhundert hat man dann nahe des Zusammenflusses den südlichen der zwei Stränge des Aquädukts abgezweigt, um einen an einem nahen Hang errichteten Komplex aus 16 Mühlrädern zu versorgen, der bis etwa Anfang des dritten Jahrhunderts betrieben wurde und dann wohl allmählich verfiel.
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01-01_Aquädukt.jpg
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Kurz vor dem Hang zweigt ein Teil dann nach Westen Richtung Arles ab, der andere führt geradeaus weiter ...
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01-02_Verzweigung.jpg
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... durch einen Felsdurchbruch ...
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01-03_Durchbruch.jpg
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... hinter dem dann direkt am Hang die Mühlen in zwei Reihen mit je acht hintereinander stehenden Mühlrädern standen, jedes in einem kleinen Gebäude.
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01-04_Mühlenhang.jpg
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Wie die Anlage damals ausgesehen haben könnte, wird anhand eines Modells im Museum in Arles schön dargestellt. Da wir es diesemal nicht nach Arles geschafft haben :| , zeige ich hier nochmal das Bild von 2016.
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01-05_Mühlenmodell.jpg
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Es gibt Abschätzungen, nach denen dieser Mühlenkomplex täglich etwa 4,5 Tonnen Getreide mahlen konnte, um die damals geschätzt 12.500 Einwohner von Arelate und Umgebung zu versorgen.

Einen recht guten Überblick über den Komplex, auch mit vielen Plänen und Bildern, gibt Philippe Leveau in "Les moulins de Barbegal (1986-2006)" von 2006 => https://www.traianvs.net/textos/barbegal.pdf , auch in Wikipedia findet man etwas darüber => https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BChlen_von_Barbegal , und wenn man sucht, findet man noch viel mehr :D .

Seit ich 2016 das letze Mal dort war, kam auch die Theorie auf, dass die Mehlproduktion der Mühle gar nicht der Versorgung von Arles diente, sondern zur Herstellung von Schiffszwieback verwendet wurde 8O . Siehe dazu beispielsweise Gül Sürmelihindi et al., "The second century CE Roman watermills of Barbegal: Unraveling the enigma of one of the oldest industrial complexes", Science Advances, vol. 4, no 9,? 2018 => https://www.science.org/doi/epdf/10.1126/sciadv.aar3620

Die Arbeitsgruppe, von der diese Veröffentlichung stammt, hat im Grunde einen interessanten Ansatz verfolgt. Da die Alpilles aus Kalkstein bestehen, hat das kalkhaltige Wasser sowohl in den Aquädukten selbst, als auch auf den hölzernen Wasserrinnen und Mühlrädern im Laufe der Zeit dicke Kalkablagerungen hinterlassen. Die wurden zwar sicher alle paar Jahre entfernt, zumal auch die Holzteile nicht ewig gehalten haben und regelmäßig ausgetauscht wurden, bei den Ausgrabungen in den 1930er Jahren hat man jedoch im Schutt noch Platten von solchen Kalkablagerungen aus den letzten Jahren der Anlage gefunden. Diese wurden nun untersucht und aus den geschichteten Ablagerungen allerlei interessante Schlüsse gezogen.

Eine Feststellung dabei war, dass die Mühlen anscheinend nur im Sommer arbeiteten und im Winter stillstanden. Daraus wurde dann die These abgeleitet, dass das Mehl nicht zur Versorgung von Arles und Umgebung diente (die Leute hätten ja auch im Winter etwas zu Essen benötigt), sondern zur Produktion von Schiffszwieback diente. Da die Schifffahrt in der Antike während des Winters ruhte, hätte man dann auch kein Mehl mahlen müssen.
Mir erscheint diese Theorie jetzt recht weit hergeholt, da es keinerlei direkte Hinweise darauf gibt :? . Interessanterweise wird diese Zwiebacktheorie auch nur in der verlinkten Arbeit von 2018 erwähnt, in den weiteren Arbeiten dieser Gruppe zum Thema Barbegal finde ich nicht einmal mehr das Winterloch beim Mahlbetrieb wieder. Vielleicht wollte man da doch etwas voreilig eine kleine Sensation produzieren 8) .

Letztlich bleibt unklar, wer der Betreiber dieser Mühlen war (der Staat, die Stadt, Private) und wofür genau das Mehl verwendet wurde.
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01-06_Aquädukt nah.jpg
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Unstrittig ist aber, dass die Mühlen von Barbegal eine der ersten Anlagen sind, in denen mit technischen Mitteln in industriellem Maßstab etwas produziert wurde. Wenn man dort so in der Sonne herumspaziert, das Zirpen der Zikaden hört und allerlei Schmetterlinge von Blüte zu Blüte flattern sieht, dann merkt man das gar nicht so, aber man steht hier tatsächlich vor einem Industriedenkmal allerersten Ranges :D .
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Re: antike Stätten

Beitrag von Altamura2 » Di 04.08.26 21:25

Kleiner Bericht aus der Provence - Teil 2: Der Pont du Gard (Folge 1/1)

Der Pont du Gard war natürlich Pflichtprogramm, zumal ihn noch gar nicht alle von uns gesehen hatten (nicht nur der Kleine :) ). Daher will ich mich hier jetzt gar nicht lange darüber auslassen, den kennt ja sicher jeder, notfalls gibt es beispielsweise auf Wikipedia etwas darüber :D => https://de.wikipedia.org/wiki/Pont_du_Gard .
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02-01_Pont du Gard vorne.jpg
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Aufgrund der Hitze sind wir diesmal auch nur unten herumgelaufen und nicht die Hänge hoch 8) . Dafür hat der jüngere Teil von uns diesmal ein Bad im Gard genommen, der hier sozusagen als Freibad fungiert, an einigen Stellen sogar mit etwas Sandstrand :D . Das ist wohl auch der Grund, weshalb man sich für die Parkplätze auch Jahreskarten besorgen kann (die auch nicht mehr kosten als ein Tagesticket), was mich auf den ersten Blick etwas gewundert hatte.

Nach wie vor interessant finde ich die Graffiti, die von fahrenden Handwerksgesellen an diesem Bau hinterlassen wurden, es gibt mehr als 300 davon. Meist stammen sie von Steinmetzen (auf dem Bild erkennt man Hammer und Zirkel), es gibt aber wohl auch welche von anderen Fraktionen wie Bäcker und Hufschmiede. Die datierten stammen von 1611 bis 1985, ich nehme mal an, danach war das dann verboten :D .
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02-02_Graffiti.jpg
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Gefunden hab' ich dazu einen leider nur recht kurzen Artikel von Roger Lecotté aus dem Jahr 1954, "Les inscriptions compagnonniques du pont du Gard" => https://de.scribd.com/document/89657848 ... er-Lecotte , das war es dann aber auch schon. Dieses Thema scheint seither niemandem eine eingehendere Untersuchung Wert gewesen zu sein :| .
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02-03_Pont du Gard hinten.jpg
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Re: antike Stätten

Beitrag von Altamura2 » Fr 07.08.26 09:30

Kleiner Bericht aus der Provence - Teil 3: Glanum (Folge 1/2)

Die erste größere antike Anlage, die wir besichtigt haben, war Glanum. Es liegt gleich am südlichen Ortsausgang von Saint-Rémy-de-Provence direkt am Nordrand der Alpilles, für uns sozusagen fast um die Ecke :D . Der Ort wurde von den kelto-ligurischen Salluviern um ein dem Gott Glanis geweihtes Heiligtum herum gegründet (der auch der Namensgeber war). Im Laufe des dritten Jahrhunderts v. Chr. geriet Glanum unter von Massalia ausgehenden griechischen Einfluss, bis die Stadt schließlich im ersten Jahrhundert v. Chr. von den Römern vereinnahmt wurde.

Was ich vor zehn Jahren über Glanum geschrieben habe, gilt da immer noch, so dass ich das hier nicht alles wiederholen will => viewtopic.php?f=6&t=31790&sid=a8f300413 ... 05#p474154 . Ein paar Dinge waren aber doch anders oder interessant, das will ich dann doch noch (oder wieder) zeigen.

Am nördlichen Rand stehen vor der Stadt ein Kenotaph und ein kleiner Triumphbogen, die unter dem Namen "Les Antiques" bekannt sind.
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03-01_Les Antiques.jpg
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Irgendwie haben die Teile aber nicht mehr ganz so schön ausgesehen, als ich sie in Erinnerung hatte :? . Ich hab' jetzt mal in meinen alten Urlaubsbildern gekramt (also denen ab meiner ersten Digitalkamera 8) ) und die Zustände von 2006, 2008, 2010, 2016 und 2026 zusammenmontiert, von links nach rechts. Die Bilder zeigen dabei deutlich, wie viel eine Reinigung bringen kann und wie schnell der Zahn der Zeit eine solche Verbesserung wieder kassiert. Vor allem unten am Sockel sieht man, wie sich da schon wieder unschöne Schlieren gebildet haben :| .
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03-02_Zeitverlauf.jpg
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Ansonsten war Glanum fast wie immer, abgesehen davon, dass sich mit einem fast Dreijährigen die Sicht auf die Dinge doch etwas ändert :D . Von Kelten, Griechen und Römern braucht man dem noch nichts erzählen, dass die Steintrümmer mal Häuser waren, geht aber schon. Wir haben dann versucht, die Häuser immer durch die Türen zu betreten, dazu muss man die Schwellen am Boden suchen, die erkennt man noch deutlich an den Löchern für die Türangeln. Als er gesehen hat, dass viele der Häuser einen eigenen Brunnen hatten, kam die Frage auf, ob denn da noch Wasser drin sei 8O (die Schächte waren oft ausgegraben, aufgrund der gleißenden Sonne konnte man aber nicht bis auf den Grund sehen). Als ich ihm gezeigt hatte, wie man das klären kann, ist er losgezogen und hat in jedes Loch ein Steinchen geworfen, um zu hören, ob es unten "Platsch" macht oder nicht :D .
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03-03_Atrium.jpg
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Die Straße, die sich von Norden nach Süden durch die gesamte Siedlung zieht, ist mit großen Steinplatten bedeckt, unter denen sich ein Abwasserkanal befindet.
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03-04_Hauptstraße.jpg
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Im Süden steht eine aus Sicherheitsgründen recht verwinkelte Toranlage, die noch aus griechisch beeinflusster Zeit stammt.
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03-05_Toranlage.jpg
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Re: antike Stätten

Beitrag von Altamura2 » Fr 07.08.26 09:35

Kleiner Bericht aus der Provence - Teil 3: Glanum (Folge 2/2)

Am Südrand der Stadt befindet sich dann das Quellheiligtum des Glanis, der Eingang wird von einer Reihe von Altären gesäumt.
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03-06_Altarreihe.jpg
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Geht man hier den Weg links nach hinten und dann die Treppe hinunter, steht man vor der alten Quelle, die bis heute Wasser liefert (und in der immer noch Goldfische schwimmen :D ).
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03-07_Quelle.jpg
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Geht man den Hügel hoch, dann hat man einen schönen Blick auf das Quellheiligtum ...
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03-08_Quellheiligtum.jpg
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... und den nördlichen Teil der Stadt.
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03-09_Glanum.jpg
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Was es auch immer noch gab, war das kleine Restaurant auf dem Gelände. Römisch inspirierte Küche wird leider nicht mehr angeboten, der Betreiber hatte inzwischen längst gewechselt, aber die frischen Salatteller und kalten Getränke waren bei dem heißen Wetter genau das Richtige, um den Besuch im Schatten ausklingen zu lassen :D .

Und dann gibt es in Glanum ein schönes Empfangsgebäude, in dem sich auch der Buch- und Andenkenladen befindet. Dort hab' ich mir noch den Band Nummer 7 der Comicreihe Arelate besorgt, der teilweise in Glanum spielt :D .
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03-10_Arelate 7.jpg
(https://100bulles.sumupstore.com/produc ... -t7-glanum)

In Frankreich, das ja deutlich mehr an Comic-Kultur zu bieten hat, als wir in Deutschland, gibt es seit Jahren auch Reihen, die ihre Handlungen in historische Umgebungen einbinden. Oft sind dann sogar Fachleute beteiligt, damit der historische Teil auch halbwegs stimmig ist. Hier war es Alain Genot, der hauptberuflich als Archäologe am Musée Départemental de l'Arles antique beschäftigt ist. Der Band wird am Ende dann auch von neun Seiten "Dossier" abgeschlossen, die mit vielen Fotos und Skizzen garniert den heutigen Wissensstand zu Glanum skizzieren :D .
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