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Septimius Severus Sesterz
Verfasst: So 06.01.08 20:08
von n.......s
Verfasst: So 06.01.08 20:26
von antoninus1
Sieht mir ziemlich bearbeitet aus. Z.B.:
Unterschiedlich große Buchstaben in unterschiedlichem Stil, der Rand ist höher als das Feld, der Bart sieht bearbeitet aus.
Verfasst: So 06.01.08 22:55
von Homer J. Simpson
Ah, ich habe Dir gerade eine PN geschickt, aber jetzt sehe ich, daß Du die Frage ja auch in die Runde gestellt hast. Also: Ich bin ziemlich sicher, daß hier viel geglättet und nachgearbeitet wurde. Viele Buchstaben auf Vs. und Rs., wie auch die Drapierungen der Victoriae - und um Kaisers Bart könnten wir uns auch streiten...

Daß der Käufer die Münze so gekauft hat, würde ich ihm glauben. Mir kommt es irgendwie so vor, als hätte ich das Stück schon mal auf Iii-Bäh gesehen.
Homer
Verfasst: Mo 07.01.08 00:13
von curtislclay
Ja, jeder Buchstabe der Legende und fast jedes Detail der Darstellungen ungeschickt bearbeitet, meine ich auch.
Hier ein unbearbeitetes Exemplar von denselben Stempeln.
Verfasst: Mo 07.01.08 09:09
von n.......s
...vielen Dank für Eure Meinungen - mein Verdacht bestätigt sich also.
Ich wollte meinen Verdacht nur nicht gleich äußern , damit ich die Meinungen unvoreingenommen höre .
Gruß
Torsten
Verfasst: Mo 07.01.08 11:13
von chinamul
Wie Ihr sicher schon längst festgestellt habt, habe ich im unteren Bereich mitgeboten, weil es sich hier um ein seltenes Stück handelt, und da muß man nolens volens Zugeständnisse machen.
Ich vermag auch nicht vorbehaltlos die Meinung zu teilen - with all due respect, Curtis, - die Du zu Umfang und Qualität der Bearbeitung äußerst. Auf jeden Fall haben wir hier ein Stück, das in meinen Augen mehr ist als ein bloßes Belegexemplar, auch wenn ich über mein Höchstgebot nicht mehr wesentlich hinausgegangen wäre.
Bezüglich der Schnitzkunst haben wir da schon weit weniger gelungene Bearbeitungen gesehen!
Gruß
chinamul
Verfasst: Mo 07.01.08 11:42
von n.......s
chinamul hat geschrieben:Wie Ihr sicher schon längst festgestellt habt, habe ich im unteren Bereich mitgeboten, weil es sich hier um ein seltenes Stück handelt, und da muß man nolens volens Zugeständnisse machen.
Ich vermag auch nicht vorbehaltlos die Meinung zu teilen - with all due respect, Curtis, - die Du zu Umfang und Qualität der Bearbeitung äußerst. Auf jeden Fall haben wir hier ein Stück, das in meinen Augen mehr ist als ein bloßes Belegexemplar, auch wenn ich über mein Höchstgebot nicht mehr wesentlich hinausgegangen wäre.
Bezüglich der Schnitzkunst haben wir da schon weit weniger gelungene Bearbeitungen gesehen!
Gruß
chinamul
...darüber lässt sich aber heftig streiten ! Belegexemplar wofür eigentlich ? - für moderne Schnitzkunst ? die Arbeit der Stempelschneider lässt sich ja leider nicht mehr nachvollziehen .
Für mich gilt nach wie vor der Grundsatz : wenn eine Münze bearbeitet ist , dann ist es kein antikes Original mehr . Dann besorge ich mir von seltenen Varianten lieber eine weniger gut erhaltene - aber ehrliche Münze . Ein solches Machwerk gehört - wenn überhaupt - in ein Museum für moderne Kunst .
Verfasst: Mo 07.01.08 11:58
von chinamul
Ich streite aber nicht darüber, schon gar nicht heftig, sondern halte mich da lieber an die französische Redensart "chacun à son goût".
Mit dem Besorgen weniger gut erhaltener Exemplare seltener Münzen ist das so eine Sache. Das hier vorliegende Stück beispielsweise habe ich in freier Wildbahn noch niemals angetroffen. Es ist damit doch etwas anderes, als wenn man ein überall erhältliches Glas Gurken kauft.
Gruß
chinamul