rätselhaftes Objekt

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

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adele
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Re: rätselhaftes Objekt

Beitrag von adele » Sa 20.07.13 11:38

Hallo,

ich lese ja nun auch oft im Forum mit, und einige von Euch haben auch schon des öfteren im Buddelkasten gesessen. Aber was ich hier lese, läßt mir die Nackenhaare zu Berge stehen. Leider muß ich auch meinen Kommentar dazu geben. Auch wenn es Euch nicht gefällt. Ich bin aus dem Ostteil und habe viele
Jahre solche "Kleingeister" um mich haben müssen.
Areich Du hast völlig recht. Der Name "Blockwart" passt absolut. Er hat mich vor ca. 30 Jahren an einen Urlaub auf dem Campingplatz erinnert. Da nannte man den Platzwart auch Blockwart (ganz offiziell). Das war auch die einzige Möglichkeit wie sich dieser Mensch profilieren konnte. Das lag daran, dass er geistig und
fachlich nichts eigenes in die Reihe gekriegt hat. Und dann gab es noch die Stasi-Spitzel, wovon jedes Arbeitskollektiv zu Ostzeiten einen untegejubelt bekam,
die dann alles ohne Zusammenhänge meldeten, hauptsache sie meldeten und konnten sich so profilieren.
Nach der Grenzöffnung lernte ich dann die westlichen Vertreter kennen, Allgemeinbildung und Fachwissen " 0 " das einzige worauf sie getrimmt waren, sich und ihre Ware zu verkaufen (einige Ausnahmen bestätigten die Regel).
Und dann lese ich hier diesen Beitrag schon der Name "Freund unserer Heimat" naja er hat erstmal gemeldet ohne die Fakten zu kennen, Fakten sind ja auch nicht
wichtig, wahrscheinlich kennt er sich auchnicht so genau aus, denn Herr Quintillus sieht sich ja die Radieschen schon einige Jahre von unten an.
Seid nicht so streng mit ihm, er ist ein armer Mensch, der selbst nichts eigenes geistiges oder fachliches auf die Reihe bekommt und deshalb zu solchen Maßnahmen greifen muß um sich in dieser Gesellschaft zu profilieren.

seid mir nicht böse, aber ich mußte das einfach mal los werden, denn dieses Verhalten ist unterste Schublade

mfG adele

emieg1
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Re: rätselhaftes Objekt

Beitrag von emieg1 » Sa 20.07.13 12:25

@adele: Meine Hochachtung vor deinen Worten, die aus dem Herzen geschrieben den Kern der Sache treffen.

Aber ansich war dies ja zu erwarten: Im durch das rotgrüne Lumpenpack frisch eingerichtete Schatzregal findet so mancher Profilneurotiker seine Legitimation, seiner Leidenschaft, anderen Menschen etwas zu verbieten und vorschreiben zu können, jetzt hemmungslos und staatlich unterstützt nachkommen zu müssen.

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Re: rätselhaftes Objekt

Beitrag von beachcomber » Sa 20.07.13 13:01

nummis, an deiner farblehre solltest du noch ein bisschen arbeiten! :wink:
du glaubst doch wohl nicht ernsthaft, dass das braunschwarzgelbe besser ist? :)
grüsse
frank

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Re: rätselhaftes Objekt

Beitrag von ischbierra » Sa 20.07.13 13:01

Lieber nummis durensis,
ich teile Deine Ansicht zum Schatzregal, aber nicht Deine Sprache - die finde ich erschreckend.
Gruß ischbierra

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Re: rätselhaftes Objekt

Beitrag von emieg1 » Sa 20.07.13 13:06

beachcomber hat geschrieben:nummis, an deiner farblehre solltest du noch ein bisschen arbeiten! :wink:
du glaubst doch wohl nicht ernsthaft, dass das braunschwarzgelbe besser ist? :)
grüsse
frank
Quod esset demonstrandum :wink:

Na, dann scheintst du aber nicht viel aus deiner alten Heimat mitzubekommen. Jetzt planen sie als Krönung vor der Sommerpause, die fliegenden Händler von den Trödelmärkten zu vertreiben. Sie lassen wirklich nichts aus, aber auch gar nichts.

@ischbierra, was gibt es auszusetzen? IMHO ist es einfach höchste Zeit, Klartext zu reden.

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Re: rätselhaftes Objekt

Beitrag von Spussi » Sa 20.07.13 13:46

interessant, was ich angestossen habe. Aber ich bleibe dabei:
1. solch ein Objekt findet man nicht zufällig, sondern mit einer Sonde
2. Sondengänger müssen sich das zu sondierende Gelände vorher genehmigen lassen
3. auf Bondendenkmälern gibt es keine Genehmigung.
ergo: ich behaupte, die Suche dort war illegal!

Es gibt hierfür keinerlei Spielraum. Bei uns in Niedersachsen ist das gut geregelt und die Zusammenarbeit mit den Denkmalschutzbehörden, gerade mit dem Landesamt, ist fruchtbar.

@ Quinctilius: erzähl doch mal die Fundumstände!
@ alle: politischer Kram gehört hier nicht hin!

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Re: rätselhaftes Objekt

Beitrag von quinctilius » Sa 20.07.13 14:07

Spussi hat geschrieben:@ Quinctilius: erzähl doch mal die Fundumstände!
mein spezielles Sammelgebiet ist ja wohl bekannt, das führt eben manchmal auch zu glaubhaften Fundortangaben. Ich habe ja schon eingangs erwähnt dass ich schon mehrfach Funde gemeldet habe und nicht nur an Dr. Ilisch (unter lwl.org) sondern auch an andere Wissenschaftler, übrigens jedesmal ohne Probleme und immer mit guten Reaktionen. Mehr sage ich dazu nicht, dieser Denunziant hat die Sache ja leider völlig überflüssigerweise eskalieren lassen und meine Bereitschaft zur Kooperation ist seitdem deutlich gesunken, versteht Ihr sicher.

Im übrigen halte ich es mit polyphamos:
polyphamos hat geschrieben:Würd ich nicht weiter beachten. Jemand, der sich hier nur anmeldet, um für Stress zu sorgen, hat weitere beachtung nicht verdient
Jede weitere Reaktion unsererseits auf diesen Heimatfreund führt nur zur Aufwertung dieses Typen. Wie ich schon oben vermutet habe, der lacht sich doch schlapp über den Wirbel den er hier auslöst.

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Re: rätselhaftes Objekt

Beitrag von Posa » Sa 20.07.13 19:57

Liebe Forumler,

ob mir nun das Agieren des Heimatfreunds sympathisch ist oder nicht, ich muss mich schon etwas über die Selbstgefälligkeit, die jeweils besseren Kulturgüterschützer zu sein, hier wundern. Die Sache ist einfach: In Vetera I darf ohne Genehmigung nicht gegraben werden und auch Zufallsfunde müssen gemeldet werden. Punkt. Da hat er recht.

Wenn quinctilius´ Spezi hier ohne Genehmigung gesondelt hat, hat er sich strafbar gemacht, gehört gestraft und hat nebenbei der ernstaften Sondelei einen Bärendienst erwiesen. Auf so eine selbstherrliche Eselei wartet doch jeder Sonengängerfeind nur. Im Übrigen wäre es eine Straftat wie alle anderen auch, und wenn das hier "unter Freunden" nicht so schlimm ist, dann muss ich mich schon wundern. Da hilft auch kein Hinweis auf ein Verrosten im Regal. Dass es in einer Privatsammlung besser und sinnvoller aufgehoben ist, ist bitteschön lange noch nicht ausgemacht.
Wenn er es "nur so" dort gefunden hat, muss er es trotzdem melden. Und man kann übrigens auch einen neuzeitlichen Bronzeknopf melden. Das Forum hier ist nicht die Erstanlaufstelle für Fundgüter, die beurteilt, was sich zu melden lohnt und was nicht. Das wäre ja nun der Gipfel der Hybris! Qunctilius, stell dir mal vor, ich hätte mich hier gemeldet und hätte behauptet, das sei ganz klar ein Feuerwehrknopf. Die Aussage hätte dir gepasst, sie wäre aber wertlos. Weil ich keine Ahnung von Feuerwehrknöpfen habe.

Und die "Denunziant-" und "Blockwartrufe" sind Stammtischgejohle, keinesfalls qualifizierte Äußerungen, die etwas zur Sache beitragen. Hier dürfen auch Leute auftreten, die nicht zum allgemeinen Konsenskreis gehören und ihre Meinung kundtun.
Und noch etwas zu Kontaktaufnahme per pn: quinctilius hat hier etwas eingestellt, das mutmaßlich durch illegale Grabung ans Tageslicht kam. Welchen Sinn macht es da bitte, bei ihm nachzufragen, ob auch alles mit rechten Dingen zuging? Selbst wenn er, wovon ich ausgehe, ein honoriger Mensch ist, welche Aussagekraft hätte denn sein "Alles Bestens!" ...? Man muss im Verdachtsfall nicht über alles erst mal reden.

Im Übrigen ist das Thema hier, wenn quinctilius´ Spezi alles richtig gemacht hat hinfällig. Falls er Mist gebaut hat, sage zumindest ich zum Heimatfreund: richtig gemacht!

Schmieriger Blockwartsgehilfe Posa

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Re: rätselhaftes Objekt

Beitrag von Peter43 » Sa 20.07.13 20:20

Hallo Posa!

Es tut mir leid, aber das ist kein Stammtischgejohle (soll ich mich eigentlich beleidigt fühlen?), sondern gliedert sich zwanglos ein in die Aufzählung von Lafontaine und endet mit seinen Worten: "...Das sind Sekundärtugenden. Ganz präzis gesagt: Damit kann man auch ein KZ betreiben." Und damit sind wir beim Positivismusstreit der 70er und 80er Jahre.

Jochen
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Re: rätselhaftes Objekt

Beitrag von Posa » Sa 20.07.13 20:49

Darauf klicke ich doch lieber mal den pn-Knopf.. :wink:

Gruß Posa

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Re: rätselhaftes Objekt

Beitrag von quisquam » Sa 20.07.13 21:01

Einen Populisten zu zitieren um den Stammtisch-Vorwurf zu entkräften entbehrt nicht einer gewissen Komik.
Eigentlich sammle ich nicht Münzen, sondern das Wissen darüber.

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Re: rätselhaftes Objekt

Beitrag von emieg1 » Sa 20.07.13 21:19

Liebe Forumskollegen und -kolleginnen,

dass illegale Grabungen an denkmalgeschützten Stellen verwerflich sind, ist doch unstreitig. Das ist aber doch auch nicht das eigentliche Problem, um das es jetzt hier geht. Kaum ist das neue Schatzregal unter Dach und Fach, schon taucht hier jemand auf, der anscheinend nur darauf aus ist,angeblich kriminelle Handlungen aufzudecken, ansonsten aber mit dem Münzssammeln überhaupt nichts zu schaffen hat.

Wir alle - zumindest diejenigen, die schon etwas länger dabei sind, haben die "Problematik", die sich aus diesem ansich harmlosen Hobby entwickeln kann, hautnah miterleben müssen. Und das steckt halt tief drin, auch wenn die allermeisten nur unmittelbar betroffen waren. Unweigerlich sind die 'alten Bilder' wieder präsent, wo von unschuldigen Münzssammlern komplette Sammlungen beschlagnahmt wurden, nur weil sie bei ebay ein paar abgelutschte Bronzen Im Wert eines einstelligen Eurobetrages erworben haben, die eventuell von 36 Jahren in Timbuktu unter der dritten Palme von links illegal ausgegraben sein könnten. Daraus haben sich dann nervenaufreibende und für die Beteiligten sowie den Steuerzahler kostenintensive Prozesse entwickelt. Undsoweiterundsofort, die meisten wissen, was ich meine. Als Resumee blieb festzuhalten, dass die Sammler antiker Münzen pauschal kriminalisiert wurden; es war sogar im Gespräch, das Sammeln antiker MÜnzen ganz zu verbieten.

Ich unterstütze jede Maßnahme, die nötig ist, um illegalen Raubgräbern das Handwerk zu legen. Aber wie naiv und kurzsichtig muss man sein, diese Leute hier zu vermuten? Würde jemand die Ernte seiner hochkriminellen Buddelei hier präsentieren? Die, um die es wirklich geht bzw. gehen soll, wollen ausschliessliche Profit, aber keine Analyse oder Präsentation. Aber genau die sind eben nicht so schnell aufzuspüren, weil sie eben so wenig öffentlich auftreten als möglich. Da ist es dann natürlich einfacher, wieder auf den Felderbegeher und Hobbysondler loszugehen.

Die Folge ist, dass sich immer weniger Leute trauen, ihre Münzen hier zu präsentieren, denn diese könnten ja ob eines anhaftenden Klümpchens Erde unter den Anfangsverdacht des illegalen Erwerbs gestellt werden. Und das Forum ist schon 'leise' genug geworden; einige geschätzte Forumskollegen posten nur noch sehr wenig bzw. gar nicht mehr. Die Gründe seien mal dahin gestellt, aber ich finde es richtig schade.

Und die berechtigten Kritiken bzw. Wortmeldungen zu einem durch die Vergangenheit geprägten sensiblen Thema ist alles andere als Stammtischgeschwurbsel.

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Re: rätselhaftes Objekt

Beitrag von Peter43 » Sa 20.07.13 21:43

Posa hatte mich freundlichwerweise angemailt. Meine Antwort an ihn ist aber nicht geheim. Deshalb gebe ich sie hier wieder. Man sieht, daß ich sehr nahe an nummis durensis bin:

Hallo Marcus!

Daß unser Freund der Heimat juristisch gesehen im Recht ist, ist wohl unbezweifelt. Und daß ich letzenendes auch ein Verfechter der Sekundärtugenden bin, sollte jedem im Forum, der mich kennt, bekannt sein. Aber es geht gerade um die Art und Weise seiner Intervention. Deshalb danke ich Dir für diese PM. Wir hätten dies auch im Thread ausfechten können, mit der Gefahr, daß es sich dort hochschaukelt.

Die Art und Weise, wie unser Freund sich hier gezeigt hat, dient eben nicht einem besseren Verhältnis zwischen Profiwissenschaftlern und Hobbyarchäologen, obwohl beide Seiten davon profitieren könnten. Die Beschädigung dieses Verhältnisses nur dem "Sondler" vorzuwerfen, wäre zu einseitig!

Kurz gesagt: Ich möchte privat mit solchen Menschen nichts zu tun haben! Von diesen Typen habe ich in meinem Leben genügend viele kennengelernt.

Mit freundlichen Grüßen
Jochen
Zuletzt geändert von Peter43 am Sa 20.07.13 23:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: rätselhaftes Objekt

Beitrag von Marcus Aurelius » Sa 20.07.13 22:25

Obwohl ich noch nicht lange hier im Forum aktiv bin, ist es sehr enttäuschend zu sehen wie ein Forumsmitglied hier als "Straftäter" abgestempelt wird und aufgrund von Indizien vorverurteilt wird. Wenn jemand hier sagt er habe etwas zum Identifizieren und er wolle es erst mal benennen bevor er es den Behörden meldet, dann sollten wir im Glauben schenken und ihn das selbst regeln lassen, zumal er auch sagt er sei nicht der Finder und es nicht bewiesen ist das es aus einer illegalen Grabung stammt. Wie meine Vorredner schon posteten wird jemand der etwas zu verheimlichen hat nicht unter seinem normalen Benutzerkonto etwas illegales zur Schau stellen. Brauchen wir hier wirklich User die sich als Ordnungshüter und Gesetzesdurchsetzer aufspielen ? Ist hier vielleicht jemand der durch diesen kleinen, unidentifizierten Knopf, Schaden für Leib und Leben oder seinen Besitzesstand davongetragen hat ? Ist dem deutschen Volk durch diesen vermeintlichen Knopfes ein existenziell wichtiges Kulturgut vorerst entgangen ? Ihr Negativseher solltet evtl. mal über die Verhältnismäßigkeit dieser Vorverurteilung nachdenken ! Würden die Menschen bei wirklich gefährlichen Taten in der Nachbarschaft oder unserer Gesellschaft nur mal so genau hinsehen, dann würde es nicht so viele Gewalttaten und Steuerverschwendungen etc. geben. Aber hier im Forum ist es ja leicht jemanden "dingfest" machen zu wollen, kostet ja kaum die Mühen und man fühlt sich ja sicher hinter dem Monitor. Und nochwas : wenn hier Unrecht getan wird, dann gibt es zum Glück immer noch die Moderatoren und Admins deren Aufgabe es ist Regelverstösse und Gesetzesverletzungen zu ahnden, also lieber Heimatfreund und dessen " Gönner ", beim nächsten mal überlaßt so etwas den Benannten und vertraut doch etwas mehr auf die Aussagen langjähriger Mitglieder, ansonsten wird es, wie nummis durensis schon sagte, dazu führen das es hier im Forum evtl. etwas leiser wird und das möchte wohl niemand.

Gruß

Marcus Aurelius
De gustibus non est disputandum.
Dives qui sapiens est ! (Horaz)

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Re: rätselhaftes Objekt

Beitrag von quisquam » Sa 20.07.13 23:25

Kannst Du mir bitte sagen wer hier vorverurteilt? Es gab lediglich den Irrtum von unserem "Heimatfreund", dass Quinctilius der Finder sei, vermutlich weil er den Fundort nennen konnte. Tatsächlich war es aber nur ein angeblicher Fundort des Verkäufers den man glauben kann oder auch nicht. Von diesem Irrtum abgesehen hat hier niemand Quinctilius "zum Straftäter abgestempelt". Was es hier gibt ist eine Verurteilung, dass ein Objekt von einem Bodendenkmal in den Handel gekommen ist.

Ob dieser Knopf (oder was auch immer) ein wichtiges Puzzleteil für die Erforschung von Vetera I hätte sein können wird niemand mehr sagen können, es gibt ja nur den Fund und keinen Befund. Geschichte rekonstuiert man aber aus Befunden und nicht den Funden. Die einfachsten Fundgegenstände, auch solche die keinen Sammler interessieren, können von großer Bedeutung sein.

Grüße, Stefan
Zuletzt geändert von quisquam am Sa 20.07.13 23:39, insgesamt 1-mal geändert.
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