Münzsucht-Was hilft ?

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

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areich
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Re: Münzsucht-Was hilft ?

Beitrag von areich » Di 30.07.13 11:34

Kevin, Schantalle, ihr müsst leider in die Babyklappe, der Papa will sich ein paar Münzen kaufen.

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Marcus Aurelius
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Re: Münzsucht-Was hilft ?

Beitrag von Marcus Aurelius » Di 30.07.13 11:35

Das würde mich auch interessieren, ich überlege schon ob ich mir eine 1000 er -Marke setzen soll. :)



Gruß

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Re: Münzsucht-Was hilft ?

Beitrag von Marcus Aurelius » Di 30.07.13 11:36

areich hat geschrieben:Kevin, Schantalle, ihr müsst leider in die Babyklappe, der Papa will sich ein paar Münzen kaufen.

:D So radikal würde ich das System nicht versuchen umzusetzen . :D

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Re: Münzsucht-Was hilft ?

Beitrag von klunch » Di 30.07.13 11:39

areich hat geschrieben:Kevin, Schantalle, ihr müsst leider in die Babyklappe...
...Max und Anna sind schon unterwegs! 8)
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Re: Münzsucht-Was hilft ?

Beitrag von Numis-Student » Di 30.07.13 11:51

Ich würde mich nicht auf eine gewisse Anzahl festlegen wollen. Zumindest bei einer wissenschaftlichen Sammlung kommen ja immer noch neue Varianten dazu...

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Re: Münzsucht-Was hilft ?

Beitrag von Marcus Aurelius » Di 30.07.13 12:52

Numis-Student hat geschrieben:Ich würde mich nicht auf eine gewisse Anzahl festlegen wollen. Zumindest bei einer wissenschaftlichen Sammlung kommen ja immer noch neue Varianten dazu...
Da hast du auch wieder Recht, wenn man eine Sammlung nach wissenschaftlichen Aspekten aufbaut dann bringt eine Höchstzahl nichts, es kommen immer mal wieder Münzen die dann unbedingt in die Sammlung gehören :)

Gruß

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Re: Münzsucht-Was hilft ?

Beitrag von Laurentius » Di 30.07.13 14:20

Nicht das wir uns falsch verstehen. Das "Topic" lautet "Münzsucht-Was hilft" und nicht, welche Sammelgebiete
gibt es.
Eine Sucht bezeichnet im medizinisch-psychologischen Sinne immer eine Abhängigkeit.

Wenn jetzt jemand eine wissenschaftliche Sammlung aufbauen will, heißt das ja nicht gleich, das er süchtig ist.
Das eine hat jetzt mit dem anderen überhaupt nichts gemein. :wink:

Grüße Laurentius

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Andicz
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Re: Münzsucht-Was hilft ?

Beitrag von Andicz » Di 30.07.13 14:21

Und wenn doch Sucht, dann gibt es durchaus schlimmere :)
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Re: Münzsucht-Was hilft ?

Beitrag von Comthur » Di 30.07.13 16:17

Hier liest man viel von (mehr oder minder) zusammenkaufen ... . Warum nicht erst einmal nach Literatur zur Numismatik und Geschichte recherchieren ... nach Informationen, was wirklich selten oder häufiger ist und dies in Verbindung mit den Erhaltungsgraden ? Sich an der "Massenware" zu ruinieren ist kein Problem ... traurig nur, wenn man dann dem 1000(...)- Euro- Stück, welches u.U. nur alle paar Jahre mal auftaucht - dies aber auch nicht garantiert ! - hinterher sehen muß ... . Was ist den schon an Literatur vorhanden ?
Ein verdienter Sammler sagte mir vor vielen Jahren "man sollte immer von oben nach unten sammeln", also erst einmal die Seltenheiten. Die häufigeren Stücke bekommt man mitunter beim Tausch oder anderen Geschäften so dazu.
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Re: Münzsucht-Was hilft ?

Beitrag von raeticus » Di 30.07.13 16:24

Suchttherapie ist eine spezielle Form der Psychotherapie.
Als Formen sollten hier versucht werden:
Familientherapie - Münzsammlung auf Familienmitglieder aufteilen
Körpertherapie - Münzen auf die Zunge oder andere Körperteile legen
Gesprächspsychotherapie - ausführliches Besprechen von Münzen
Numismatisches Um-Programmieren - Münzen mit allen Sinnen begreifen, erfühlen, erschmecken (und den Sinneseindruck mit Bestrafung verbinden)
Gestalttherapie - Münzen umschneiden. Produkte dieser Therapieform tauchen oft in der Bucht auf
Psychoanalytische Therapie - wo ist mein Vater auf der Münze zu sehen ?
Hypnosetherapie (unterstützend), Loch in Münze bohren und auspendeln
Psychodrama - Münzenrückseiten mit Freunden nachstellen, EID MAR löst das Münzproblem meist radikal
Katathym Numismatische Psychotherapie - will ich gar nicht wissen
Verhaltenstherapie - nur verhalten Einkaufen

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Re: Münzsucht-Was hilft ?

Beitrag von hjk » Di 30.07.13 16:53

raeticus hat geschrieben:Suchttherapie ist eine spezielle Form der Psychotherapie. Als Formen sollten hier versucht werden ...
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

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Andicz
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Re: Münzsucht-Was hilft ?

Beitrag von Andicz » Di 30.07.13 17:06

Interessante Herangehensweise, raeticus :)

Ich lese bisher gar nicht wirklich was von "zusammenkaufen“, nur von dem Spaß am zusammentragen, was meiner Meinung nach das lesen von entsprechender Lektüre nicht kategorisch ausschließt. Warum auch? Von oben nach unten sammeln als Start ist ja wohl den meisten nicht vergönnt. Schön, wenn man es kann, ich kann es nicht. Und soll man mit „alle 5 Jahre ein Highlight“ beginnen? Kann ich mir für mich nicht vorstellen. Da „ruiniere“ ich mich lieber mit etwas häufigeren Stücken, muss mir aber nicht 3 Jahre lang 5 Münzen ansehen. 1.000-Euro-Münzen überlasse ich dann denen, die es sich leisten können – wenn auch mit ein wenig Neid :)
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Re: Münzsucht-Was hilft ?

Beitrag von emieg1 » Di 30.07.13 17:47

Andicz hat geschrieben:Und soll man mit „alle 5 Jahre ein Highlight“ beginnen? Kann ich mir für mich nicht vorstellen. Da „ruiniere“ ich mich lieber mit etwas häufigeren Stücken, muss mir aber nicht 3 Jahre lang 5 Münzen ansehen.
Nein. Die Vorgehensweise, (mit wenig) klein anzufangen, trifft auch hier. Erstens brauchts bei Antiken sowieso ein lange Zeit, das richtige "Gefühl" zu bekommen und zweitens tun die Fehlkäufe, die jeder am Anfang macht, nicht ganz so weh. Irgendwann kommt sowieso der "Sättigungsgrad" von ganz alleine, d.h. du kaufst dann quantitativ weniger, dafür aber qualitativ höher, wobei "Qualität" sich nicht nur auf den Erhaltungsgrad bezieht, sondern auch auf solche Dinge wie Seltenheit.

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Re: Münzsucht-Was hilft ?

Beitrag von klunch » Di 30.07.13 23:25

Die oben angesprochenen Therapiemethoden - also wenn ich mal Bedarf habe, weiß ich, an wem ich mich wende :mrgreen:

Auch wenn's nicht zum Thema Sucht gehört, finde ich, daß man Qualität nicht auf Seltenheit erweitern sollte. Qualitativ gute Stücke sind eben gut erhalten. Seltenheit ist etwas ganz anderes. Beispielsweise gibt es von Iotapian kaum qualitativ gut erhaltene Münzen. Nur weil sie selten sind, werden die wenigen verbleibenden Exemplare qualitativ nicht besser.

Dieses "von oben nach unten sammeln", also erst einmal die Seltenheiten - das empfinde ich bei Antiken anders und ist vielleicht mehr auf neuzeitliche Münzen zu beziehen. Ein Gefühl für Seltenheit zu bekommen und für die Qualität, die für einen gewissen Preisbereich zu erwarten ist - das dauert Jahre und ist daher eben nicht geeignet, um so zu starten. Oder gibts hier einen Sammler, der zu Beginn seiner Antikensammlerleidenschaft im wesentlichen sehr seltene und damit hochpreisige Münzen erworben hat? Mangels Erfahrung kommt da wohl eher der überteuerte Kauf mittelmäßiger Fälschungen raus. Da finde ich den Rat "start low, go slow" schon praxistauglicher, erstmal kleine Schritte machen und Standard sammlen, die Sättigung - wie nummis durensis bemerkt - tritt ganz sicher nach einer Weile ein. Und dann hat man zumindest etwas Erfahrung und einige hundert oder tausend Seiten Lektüre mehr, daß man sich viel besser zurechtfindet.

Schönen Abend wünscht
klunch
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Re: Münzsucht-Was hilft ?

Beitrag von KarlAntonMartini » Mi 31.07.13 00:14

Die Empfehlung "von oben nach unten sammeln" ist objektiv gesehen wahrscheinlich sehr sinnvoll. In einem zweiten Sammlerleben würde ich sie auch befolgen. Jetzt habe ich fast fünfzig Jahre andersherum gesammelt. Ich hab immer ausgegeben, was möglich war. Inzwischen werden die begehrenswerten Stücke, die finanziell erschwinglich sind, seltener. Aber es reicht, um spannend zu bleiben. Literatur anzuschafen darf allerdings nicht vernachlässigt werden, da gebe ich Comthur völlig recht. Übrigens ist die Wertsteigerung bei guter Literatur auch nicht schlecht. Grüße, KarlAntonMartini
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