Lot römische Münzen

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

Moderator: Homer J. Simpson

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justus
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Re: Lot römische Münzen

Beitrag von justus » Sa 21.10.17 21:39

Ein etwas weniger radikaler Reinigungstipp: Backpulver
mit freundlichem Gruß

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Adalrich
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Re: Lot römische Münzen

Beitrag von Adalrich » Sa 21.10.17 22:16

Es geht eben darum, dass ich für diese Münzen nicht die Zeit einer mechanischen Reinigung aufbringen kann und will. Ich habe sie fast für lau bekommen und wirklichen Wert haben sie ja auch nicht. Es ist mehr ein Spaßprojekt. Daher bin ich eher an schnellen Halbwegs guten Reinigungsmethoden interessiert, auch auf die Gefahr hin, das welche beschädigt werden. Wie gesagt fehlt mir für eine mechanische Reinigung die Zeit.

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Re: Lot römische Münzen

Beitrag von Altamura2 » So 22.10.17 08:20

Adalrich hat geschrieben:... Daher bin ich eher an schnellen Halbwegs guten Reinigungsmethoden interessiert, auch auf die Gefahr hin, das welche beschädigt werden. ...
Das klingt ein wenig nach "wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass" :wink: . Wenn eine Reinigungsmethode Beschädigungen hinterlässt, dann ist sie nicht gut, auch nicht halbwegs :? .
Und den Stein der Weisen gibt es nicht :| .

Gruß

Altamura

Adalrich
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Re: Lot römische Münzen

Beitrag von Adalrich » So 22.10.17 11:27

also ich leg die jetzt einfach mal ein halbes Jahr in Olivenöl und werd danach mit einem Zahnstocher versuchen die Krusten zu lösen. Wenn dabei 10 oder 20% "draufgehen" ist es eben so. Ist ja nur ein Spaßprojekt und dabei werden ja keine kulturhistorischen Münzen in Mitleidenschaft gezogen.

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chevalier
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Re: Lot römische Münzen

Beitrag von chevalier » So 22.10.17 20:17

Adalrich hat geschrieben:Wenn dabei 10 oder 20% "draufgehen" ist es eben so. Ist ja nur ein Spaßprojekt und dabei werden ja keine kulturhistorischen Münzen in Mitleidenschaft gezogen.
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Damit gehen sie noch viel schneller drauf! :wink:

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Homer J. Simpson
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Re: Lot römische Münzen

Beitrag von Homer J. Simpson » So 22.10.17 21:30

Meine Güte, Ihr seid aber zur Zeit wieder giftig. Braucht's doch nicht.
Und die Münzen sind doch gar nicht so schlecht. Nichts Besonderes, aber auch nicht nur Schrott, wie wir's auch schon oft gesehen haben.

Homer
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Re: Lot römische Münzen

Beitrag von Adalrich » So 29.10.17 10:17

Hallo,

ich habe noch eine Frage dazu um eine Unklarheit zu klären.

An dieser Beispielmünze ist eine dicke, fast schwarze Schicht, man bekommt auch mit dem Zahnstocher eigentlich nichts weg.
Es fühlt sich fast an wie Lack.
Ich wollte beispielsweise die Randschrift besser lesbar machen aber ohne erfolg - und mit einer Nadel aus Metall wollte ich da auch nicht rangehen, da ich damit noch gar keine Erfahrung habe und das gesamte Gebiet Neuland für mich ist.
(Daher hab ich mir ja auch diese Münzen für wenig Geld zum testen besorgt :wink: )
Ist das noch Dreck, den man entfernen kann? (Wenn ja wie?)
Oder ist das Patina?

Vielen Dank für Eure Hilfe
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Re: Lot römische Münzen

Beitrag von mike h » So 29.10.17 11:17

Vermutlich war das dann die Patina. Die sollte eigentlich erhalten werden.
Ein Zahnstocher ist vollkommen ungeeignet.

Am besten informierst du dich oben in den zahlreichen Reinigungsthemen.

Beispielsweise hier : http://www.numismatikforum.de/viewtopic ... 89&t=54847

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Re: Lot römische Münzen

Beitrag von richard55-47 » So 29.10.17 12:20

Ich bin zwar ein Reinigungsdilettant, aber wenn das eine dicke schwarze Schicht ist, würde ich bei einer billigen Allerweltsmünze mal mit Azeton rangehen. Frag mal deine Frau nach Nagellackentferner, tränke partiell ein Tuch und reibe mal drüber. Wenn der dicke, schwarze Belag abgeht, müsste schon etwas mehr lesbar sein. Wenn nicht, gibt es zwei Möglichkeiten: a) die Münze ist heilgeblieben, dann ist nichts passiert b) die Münze ist irreparabel beschädigt, dann: eam in purgamentorum iace!
do ut des.

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Re: Lot römische Münzen

Beitrag von Adalrich » Mo 30.10.17 17:56

Hallo, vielen Dank für die Antworten.
Ich bezweifle das es Lack ist, es fühlt sich nur so an - daher wird Aceton nicht viel bringen oder?
Einen Zahnstocher habe ich deswegen benutzt da ich mich mit einer Metallnadel nicht da ran getraut habe um nicht etwas zu zerkratzen oder die Patina zu beschädigen.

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Re: Lot römische Münzen

Beitrag von Homer J. Simpson » Mo 30.10.17 18:14

Mit einem Zahnstocher aus Holz kann man auch nicht viel Schaden anrichten. Eine Patina, die mit Zahnstocher und ohne Gewalt abgeht, war nur Dreck.

Homer
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Re: Lot römische Münzen

Beitrag von richard55-47 » Mo 30.10.17 19:00

War nur so ein Gedanke von mir. Ich habe mal ein As gekauft, weiß gar nicht mehr, welcher Kaiser, der war mit Zapponlack dick ummantelt. Den habe ich entkleidet und schon war er ansehnlich.
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Re: Lot römische Münzen

Beitrag von Adalrich » Do 16.11.17 19:28

Ich habe noch einmal eine Frage zu folgender Münze. Sie hat einen kupfernen Kern, an einigen Stellen ist sie allerdings an der Oberfläche silbern. Kann jemand die Münze bestimmen und sagen warum sie damals versilbert wurde?

Vielen Dank
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Re: Lot römische Münzen

Beitrag von beachcomber » Do 16.11.17 19:32

eine antike fälschung, die duch ihre silberplattierug einen denar vortäuschen sollte!
grüsse
frank

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Re: Lot römische Münzen

Beitrag von Adalrich » Do 16.11.17 19:37

Hallo, danke für die Antwort. So etwas habe ich auch schon vermutet. Oder wurde in der spätrömischen Zeit aus Metall/Material mangel auch "offiziell gefälscht"? Ist die Münze denn bestimmbar und werden solche Zeitgenössischen Fälschungen auch gesammelt? Ist so etwas selten und etwas wert?

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