Maximianus, "Große" Folllis

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

Moderator: Homer J. Simpson

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Georg5
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Re: Maximianus, "Große" Folllis

Beitrag von Georg5 » Sa 09.01.21 14:25

:D
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mike h
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Re: Maximianus, "Große" Folllis

Beitrag von mike h » Sa 09.01.21 14:32

Und manchmal mach ich nur das Nötigste, um den Charakter der Münze etwas hervorzuheben...
Und lasse den Rest der Münze unbearbeitet.
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Re: Maximianus, "Große" Folllis

Beitrag von tilos » Sa 09.01.21 16:49

mike h hat geschrieben:
Fr 08.01.21 13:57
Ich könnte das nicht.
Ich hab keine Gerätschaften für eine RFA.
Ich auch nicht. Aber es existieren ja eine Unmenge Labore, die diese Standardmethode(n) anbieten. Meine letzte Bestimmung, die ich durch kombinierte Röntgenfluoreszenz‐ (RFA) und FT‐IR‐Spektroskopie machen ließ, kostete mich incl. Auswertung 80,- Euro pro Probe.

Gruß
Tilos

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mike h
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Re: Maximianus, "Große" Folllis

Beitrag von mike h » Sa 09.01.21 16:51

Das lohnt sich jetzt nicht so wirklich für einen Galerius, den man leicht reinigen kann.
Für nen Hunni bekommst Du einen vorzüglichen ohne viel Dreck.

Martin
Sorry, Korrektur: ....den ich leicht reinigen könnte.
Man soll ja nicht von sich auf Andere schließen.
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Re: Maximianus, "Große" Folllis

Beitrag von tilos » Sa 09.01.21 17:02

Georg5 hat geschrieben:
Fr 08.01.21 15:30
tilos hat geschrieben:
Fr 08.01.21 12:41
Sichtbarmachung des Silbers im Zuge der Reinigung oder Restaurierung nicht immer gegeben ist.
Gruß
Tilos
Guten Tag, Tilos!
Sie haben Recht, wenn wir "im allgemeinen Fall" betrachten. Wenn wir aber bei dieser Münze die Technologie der Versilberung, den "Abrieb" ("natürliche Alterung"), berücksichtigen, wäre die Versilberung ohne Analyse sichtbar. Oder liege ich falsch?
P.S. Obwohl die Analyse von Patina natürlich bequemer ist.
Mit freundlichen Grüßen, Georg
Laurentius hat ja auf diese Frage schon detailliert und umfassend geantwortet - Danke! Zu ergänzen bliebe, dass es eine Vielzahl von Publikationen gibt, die sich mit der Zusammensetzung antiker Münzmetalle befassen. Entsprechende Analysen gehören heute zum Standard der Untersuchungen archäologischer Metallfunde, antike Münzen eingeschlossen. Ich habe jetzt auf die Schnelle keinen "Literatur-Tip" zur Hand, aber mit entsprechenden Suchbegriffen (z.B. Follis chemische Analse) sollten sich im Internet ausreichend Hinweise finden lassen.

Gruß in die Runde
Tilos

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Re: Maximianus, "Große" Folllis

Beitrag von tilos » Sa 09.01.21 17:09

mike h hat geschrieben:
Sa 09.01.21 16:51
Das lohnt sich jetzt nicht so wirklich für einen Galerius, den man leicht reinigen kann.
Für nen Hunni bekommst Du einen vorzüglichen ohne viel Dreck.

Martin
Sorry, Korrektur: ....den ich leicht reinigen könnte.
Man soll ja nicht von sich auf Andere schließen.
Richtig! Solcherart Analysen lohnen sich i.d.R. nur bei wissenschaftlichen Fragestellungen. Da aber auch hier eine analoge Frage formuliert wurde ("silberfreie Folli?"), wäre diese halt nur über eine entsprechende Analyse des Münzmetalls (resp. Patina) beantwortbar.

Gruß
Tilos

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Re: Maximianus, "Große" Folllis

Beitrag von tilos » Sa 09.01.21 17:10

mike h hat geschrieben:
Sa 09.01.21 14:32
Und manchmal mach ich nur das Nötigste, um den Charakter der Münze etwas hervorzuheben...
Und lasse den Rest der Münze unbearbeitet.

Kamp0120.098AR01.jpg
...was mir ja - wie bekannt - weitaus besser gefällt :wink:

Gruß
Tilos

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Re: Maximianus, "Große" Folllis

Beitrag von mike h » Sa 09.01.21 17:35

Hallo Tilos,

das hat ja auch alles seine Berechtigung. Jeder hat ja auch dieses Hobby aus seiner persönlichen Motivation.
Hier gibt es ja eine ganze Reihe Forscher, die die Münzen aus wissenschaftlichem Interesse sammeln.
Oder einfach Sammler die die Münzen aus ästhetischen Gründen sammeln

Oder bei mir die Kombination aus Ästhetik und Handwerk.

Wenn mir eine Münze so gefällt, wie sie ist, dann bleibt sie auch so, wie sie ist.
Gibt es etwas zu verschönern, dann geht sie halt unters Mikroskop.

Und ich denke, wenn ich sie einfach im fertigen Zustand zeigen würde, dann wäre das sicherlich seltener Grund für Diskussionen.
Aber ich zeige ja auch den Weg.... mit manchmal recht unansehnlichen Zwischenzuständen.

Ich kann verstehen, wenn es dem Einen oder Anderen auch mal die Fußnägel hochklappt.

Aber wie soll man denn diese Fertigkeit erwerben und erhalten, wenn man nicht auch mal einen Fehler machen darf?
Und ich denke, in der Mehrheit der Fälle sind die Ergebnisse doch sehenswert.

Und Homer sagte damals: Münzen Sammeln ist eine Mischkalkulation.

Mal verliert man, und mal gewinnen die Anderen. 8)

Zur Besänftigung nochmal ein "unberührter".
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Re: Maximianus, "Große" Folllis

Beitrag von Georg5 » Sa 09.01.21 18:17

mike h hat geschrieben:
Sa 09.01.21 17:35
Hallo Tilos,

das hat ja auch alles seine Berechtigung. Jeder hat ja auch dieses Hobby aus seiner persönlichen Motivation.
Hier gibt es ja eine ganze Reihe Forscher, die die Münzen aus wissenschaftlichem Interesse sammeln.
Oder einfach Sammler die die Münzen aus ästhetischen Gründen sammeln

Oder bei mir die Kombination aus Ästhetik und Handwerk.

Wenn mir eine Münze so gefällt, wie sie ist, dann bleibt sie auch so, wie sie ist.
Gibt es etwas zu verschönern, dann geht sie halt unters Mikroskop.

Und ich denke, wenn ich sie einfach im fertigen Zustand zeigen würde, dann wäre das sicherlich seltener Grund für Diskussionen.
Aber ich zeige ja auch den Weg.... mit manchmal recht unansehnlichen Zwischenzuständen.

Ich kann verstehen, wenn es dem Einen oder Anderen auch mal die Fußnägel hochklappt.

Aber wie soll man denn diese Fertigkeit erwerben und erhalten, wenn man nicht auch mal einen Fehler machen darf?
Und ich denke, in der Mehrheit der Fälle sind die Ergebnisse doch sehenswert.

Und Homer sagte damals: Münzen Sammeln ist eine Mischkalkulation.

Mal verliert man, und mal gewinnen die Anderen. 8)

Zur Besänftigung nochmal ein "unberührter".

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Re: Maximianus, "Große" Folllis

Beitrag von Perinawa » Sa 09.01.21 19:07

mike h hat geschrieben:
Sa 09.01.21 17:35
Aber wie soll man denn diese Fertigkeit erwerben und erhalten, wenn man nicht auch mal einen Fehler machen darf?
Und ich denke, in der Mehrheit der Fälle sind die Ergebnisse doch sehenswert.
Eben. Und du solltest dich da weder erklären bzw. rechtfertigen müssen.
Manche Antworten sind zwar nicht nützlich, aber weniger schädlich als manche nützlichen.

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Re: Maximianus, "Große" Folllis

Beitrag von Georg5 » So 10.01.21 10:45

mike h hat geschrieben:
Sa 09.01.21 17:35
Aber wie soll man denn diese Fertigkeit erwerben und erhalten, wenn man nicht auch mal einen Fehler machen darf?
Und ich denke, in der Mehrheit der Fälle sind die Ergebnisse doch sehenswert.
:D Ohne Fleiß kein Preis :D
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Re: Maximianus, "Große" Folllis

Beitrag von mike h » So 10.01.21 10:56

So ist es!
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