SPES REIPUBLICE - Constantius II. - "c" oder Zufall?
Verfasst: Mo 08.12.25 17:32
Liebe Münzfreunde und -experten!
Ich habe da mal wieder eine kleine, weniger als mäßig erhaltene Münze, bei der ich Eure guten Augen, eure Erfahrungen und Eure Ideen brauche.
15 mm - 1,66 g
Avers:
[...] - [...]IVS PF AVG
kürassierte Büste n.r., Perldiadem
Revers:
SPES RE[...] - [...]
Im linken Feld ist entweder eine Beschädigung oder ein "c" zu sehen.
Die Münzstättenabkürzung ist ganz und gar nicht zu sehen, dort ist ein bräunlicher, deutlich erhabenener Belag.
Auch wenn das "I" von CONSTANTIVS für mich kaum erkennbar ist, bin ich mir fast sicher, dass es Constantius II. ist und nicht Julian II.
Meine Fragen an Euch sind:
1) Liege ich mit dem bisher Erkannten richtig?
2) Handelt es sich Eurer Einschätzung nach bei dem "c" (-> RIC VIII Constantinopel 153) um ein Beizeichen oder eher um eine Beschädigung?
3) Würdet ihr in einem solchen Fall (wenn Euch die Münze so wichtig wäre, wie mir als Anfänger), versuchen, den bräunlichen Belag zu entfernen, um eventuell die Münzstätte zu entschlüsseln? Wenn ja, welche (mechanischen) Mittel würdet ihr jemandem empfehlen, der bisher keine Erfahrungen mit einer solchen Belag-Entfernung hat und dem bisher jedes Werkzeug dafür fehlt?
Mit herzlichen Grüßen,
Jens
Ich habe da mal wieder eine kleine, weniger als mäßig erhaltene Münze, bei der ich Eure guten Augen, eure Erfahrungen und Eure Ideen brauche.
15 mm - 1,66 g
Avers:
[...] - [...]IVS PF AVG
kürassierte Büste n.r., Perldiadem
Revers:
SPES RE[...] - [...]
Im linken Feld ist entweder eine Beschädigung oder ein "c" zu sehen.
Die Münzstättenabkürzung ist ganz und gar nicht zu sehen, dort ist ein bräunlicher, deutlich erhabenener Belag.
Auch wenn das "I" von CONSTANTIVS für mich kaum erkennbar ist, bin ich mir fast sicher, dass es Constantius II. ist und nicht Julian II.
Meine Fragen an Euch sind:
1) Liege ich mit dem bisher Erkannten richtig?
2) Handelt es sich Eurer Einschätzung nach bei dem "c" (-> RIC VIII Constantinopel 153) um ein Beizeichen oder eher um eine Beschädigung?
3) Würdet ihr in einem solchen Fall (wenn Euch die Münze so wichtig wäre, wie mir als Anfänger), versuchen, den bräunlichen Belag zu entfernen, um eventuell die Münzstätte zu entschlüsseln? Wenn ja, welche (mechanischen) Mittel würdet ihr jemandem empfehlen, der bisher keine Erfahrungen mit einer solchen Belag-Entfernung hat und dem bisher jedes Werkzeug dafür fehlt?
Mit herzlichen Grüßen,
Jens