Tetricus I.
Moderator: Homer J. Simpson
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ELEKTRON
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Tetricus I.
Hallo liebe Münzenfreunde
Liege ich mit dem kleinen AE-Antoninian richtig mit >TETRICVS I.< ? Bei der Reversseite käme eigentlich nur >FIDES MILITVM< in Frage, obwohl der erste Buchstabe eher an ein "C" als an ein "F" erinnert. Die Münze wiegt nur 0,715g und ist mit 15-16 mm Durchmesser ziemlich klein und untergewichtig.
Möglicherweise hat man es auch bei diesem Tetricus I. damals nicht mehr so genau genommen mit Umschrift und Gewicht?
Was meint ihr dazu ?
Gruß Elektron
Liege ich mit dem kleinen AE-Antoninian richtig mit >TETRICVS I.< ? Bei der Reversseite käme eigentlich nur >FIDES MILITVM< in Frage, obwohl der erste Buchstabe eher an ein "C" als an ein "F" erinnert. Die Münze wiegt nur 0,715g und ist mit 15-16 mm Durchmesser ziemlich klein und untergewichtig.
Möglicherweise hat man es auch bei diesem Tetricus I. damals nicht mehr so genau genommen mit Umschrift und Gewicht?
Was meint ihr dazu ?
Gruß Elektron
- Peter43
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Re: Tetricus I.
Auf dem Revers etwas über dem C (als 3. Buchstabe, wenn man so will) sieht es mir nach einem N aus. Das spräche dann für CONCORDIA. Da es die mit dieser Darstellung aber nicht gibt, spräche das für eine irreguläre Ausgabe.
Jochen
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Omnes vulnerant, ultima necat.
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Re: Tetricus I.
Hallo Peter43
Vielen Dank für deine Antwort. Ich hatte auch den Verdacht, dass es sich bei der Münze um eine irreguläre Münzprägung handelt. Das geringe Gewicht und die Größe, sowie die nicht passende Umschrift lassen keinen anderen Schluß zu. Ich dachte bei der Umschrift direkt an COMES AVG, da auch ein M erkennbar sein könnte. Aber egal, ob COMES oder CONCORDIA, es würde keine Umschrift zu dem typischen Reversbild der FIDES passen. Es handelt sich wohl um eines der häufigen irregulären Prägungen, bzw. Umschriften des TETRICUS I. Es ist interessant, was zur damaligen Zeit an nicht offiziellen "Heckenmünzen" umlief und auch sehr wahrscheinlich akzeptiert wurde.
Noch ein schönes Wochenende,
Gruß Elektron
Vielen Dank für deine Antwort. Ich hatte auch den Verdacht, dass es sich bei der Münze um eine irreguläre Münzprägung handelt. Das geringe Gewicht und die Größe, sowie die nicht passende Umschrift lassen keinen anderen Schluß zu. Ich dachte bei der Umschrift direkt an COMES AVG, da auch ein M erkennbar sein könnte. Aber egal, ob COMES oder CONCORDIA, es würde keine Umschrift zu dem typischen Reversbild der FIDES passen. Es handelt sich wohl um eines der häufigen irregulären Prägungen, bzw. Umschriften des TETRICUS I. Es ist interessant, was zur damaligen Zeit an nicht offiziellen "Heckenmünzen" umlief und auch sehr wahrscheinlich akzeptiert wurde.
Noch ein schönes Wochenende,
Gruß Elektron
- Redditor Lucis
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Re: Tetricus I.
Das Reversbild hat wohl die "Concordia Militum" oder "Fides Militum" zum Vorbild, die in ihren Händen Standarten hält.
Die Umschriften sind selbst wenn sie lesbar sind nicht immer passend, da man es bei den irregulären Prägungen da nicht allzu genau nahm.
Die geringe Größe und Gewicht sind für solche Stücke sehr schwankend und liegen bei deiner Münze durchaus im Rahmen. Die gehen von 0,5g bis hoch zu ganz normalem Gewicht.
Viele Grüße
Stefan
Die Umschriften sind selbst wenn sie lesbar sind nicht immer passend, da man es bei den irregulären Prägungen da nicht allzu genau nahm.
Die geringe Größe und Gewicht sind für solche Stücke sehr schwankend und liegen bei deiner Münze durchaus im Rahmen. Die gehen von 0,5g bis hoch zu ganz normalem Gewicht.
Viele Grüße
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- ELEKTRON (Fr 06.03.26 11:07)
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Re: Tetricus I.
Hallo Redditor Lucis
Vielen Dank für deine Zusatzinformation zu Concordia, Fides und den damals üblichen schwankenden Gewichten dieser Münztypen.
Gruß
Elektron
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