3 Republikaner

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

Moderator: Homer J. Simpson

Karsten
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Beitrag von Karsten » Di 19.10.04 20:40

Pscipio hat geschrieben:Danke. Du bist gut :-)
Dann hätte ich Dir bei 76.JPG auch weiterhelfen können, aber bei dieser komme ich nicht so recht weiter. Wenn Du bei dieser Münze die Rückseite noch einmal erwas deutlicher ablichten könntest....
Gruß,
Karsten

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Pscipio
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Beitrag von Pscipio » Di 19.10.04 21:20

Hier, hoffe das Foto ist gut genug. Über dem Schiff sieht es so aus wie ein halb hochgezogenes Segel... (?)

Gruss
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76b.JPG
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Karsten
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Beitrag von Karsten » Di 19.10.04 22:10

76.JPG

1. keine Wertangabe -> Semunica oder kleiner

2. Größe im Verhältnis zur Unica (77.JPG)

Anonym, Quartunica, 217-215 v.Chr., Rom
Cr. 38/8, Sear 624, Albert 110

AV: Romakopf mit attischem Helm
RV: Prora nach rechts, darüber ROMA ?

Bewertung Albert: VZ/SS mit 100 Euro und SS/S mit 30 Euro
Gruß,
Karsten

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Beitrag von Pscipio » Di 19.10.04 22:14

Jetzt bist du definitiv gut :-) Danke!

Gruss, Pscipio
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Nikolausi
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Beitrag von Nikolausi » Di 19.10.04 23:58

Hallöle,
ich gehe mit der Bestimmung des Asses und der Unica (77.JPG)
konform, an der 76.JPG knabbere ich noch ein büschen.
das Fehlen der Punkte lässt nicht zwangsläufig den Rückschluß auf
eine Quartuncia zu, jedoch tendiere ich ähnlich.
(Warschaukatalog Nr.62 hat ebenfalls keine Punkte, statt des ROMA steht hier nur RM), das wäre hier, wo oberhalb der Prora die Kraterlandschaft oder das Segel zu erkennen ist.
Crawford 41/ 10, wäre die erste Serie nach der Münzreform also Post-semilibral) im Albert die Nr. 129
(Sear geht hier von Gewichten der Münze von 10 - 5 Gramm aus) daher kann man immer in die späteren Münzen (ab 211) geraten.
Pscipio: das Gewicht der Münze wäre hilfreich!
ebenso wie ein besserer Scan, denn ich vermute, das die Münze noch ein bischen mehr zu bieten hat. Besonders deutlich auf dem Revers, das von Dir angesprochene Segel und die Linie quer über die Prora lassen mich schon wieder an eine Überprägung denken.
Bei der Crawford 41/10 ist die häufigste Überprägung die, auf einer vor-reform (semilibral) Münze, einer Semuncia Crawford 38/7 (albert 109) .

Aber mit dem Bild und ohne Gewicht...... reine Spekulation?
sollte die Überprägung zutreffen, hättest Du ein echtes Schnäppchen gemacht :-)
@Karsten: was meinst Du zu 41/10
38/8 müßte 3-4 gramm wiegen

sammelgrüße
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Beitrag von Pscipio » Mi 20.10.04 00:09

@ Nikolausi

Ich versuch gleich, bessere Fotos hin zu kriegen. Gewicht kann ich leider nicht liefern, weil ich noch keine Waage besitze. Ich kann nur angeben, dass die Münze eher ein klein bisschen schwerer wirkt als zb. ein AE-Antoninian aus dem 3. Jh. n. Chr., und die wiegen ja normalerweise 2.5-3.5 g.

Gruss und Danke für die Infos (Fotos kommen hoffentlich gleich)
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Beitrag von tournois » Mi 20.10.04 00:15

Pscipio hat geschrieben: Gewicht kann ich leider nicht liefern, weil ich noch keine Waage besitze.
Ich auch nicht, deswegen gehe ich in solch kniffligen Fällen immer in die Apotheke meines Vertrauens. Dort sind sie sehr hilfsbereit........... und haben eine supergenaue Waage!!! ;)
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Beitrag von Pscipio » Mi 20.10.04 00:18

Hier mal die Vorderseite ein bisschen besser. Rückseite kommt hoffentlich gleich
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76c.JPG
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Beitrag von Pscipio » Mi 20.10.04 00:24

Hier mal die Rückseite mit Blitz und Autoausgleichung, vielleicht kann man da die Konturen besser erkennen. Weiteres ist "in progress" :-)
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76d.JPG
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Beitrag von Pscipio » Mi 20.10.04 00:33

So, hier zweimal die Rückseite. Besser als 76f krieg ichs vermutlich nicht hin...

Mal schauen, was die Experten meinen... bin gespannt :-)
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76e.JPG
76f.JPG
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Beitrag von Nikolausi » Mi 20.10.04 00:51

heute wird das nichts mehr, werde mal drüber
nachdenken.....
schnarch
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Beitrag von Pscipio » Mi 20.10.04 00:52

:-) ok, schlaf gut :-) und ruh dich von den anstrengungen aus, die ich dir bereite *sorry*
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Beitrag von Karsten » Mi 20.10.04 01:14

@Nikolausi

Das mit dem Gewicht war auch bei mir der Knackpunkt, eine Reduzierung des Durchmessers um 3-5 mm wird wohl nicht zwangsläufig zu einer Viertelung des Gewichtes führen; es sei denn sie ist wesentlich flacher im Gegensatz zur Unica. Bei einer Reduzierung des Durchmessers auf 15 mm und gleichbleibender Dicke dürfte sich das Gewicht höchstens auf die Hälfte reduzieren wobei wir dann bei einer Semuncia währen. Ich gehe aber mal davon aus das sie etwas flacher ist und befinde mich dann irgendwo zwischen Semuncia und Quartuncia; beide währen ohne Wertzeichen. Nur eine Semuncia kommt hier nicht in Frage weil das AV einen Roma- und nicht den Merkur-kopf zeigt (es sei denn es gibt auch Semuncia mit Romakopf).

Das sind aber alles Überlegungen die ohne Beachtung einer Münzreform gemacht wurden... :? Möglicherweise kannst Du mal ein paar erklärende Worte hier niederschreiben was während der Reform passierte, weshalb sie durchgeführt wurde und was es mit den Überprägungen auf sich hat ?...

Die 41/10 hätte ich jetzt eher ausgeschlossen, weil die Prora beider Münzen (Abbildung im Albert und Abbildung hier) doch recht unterschiedlich vom Stil her wirken. Die Prora auf der Abbildung hier kann ich vom Stil her nur auf Münzen vom Typ Sextans wiederfinden (Cr. 38/5)...aber warten wir die weiteren Informationen ab.
Gruß,
Karsten

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Beitrag von Pscipio » Mi 20.10.04 01:19

@ Karsten

Ich kann Gewichtsmässig bis auf weiteres vermutlich keine weiteren Informationen liefern. Es sei denn, ich finde die Zeit, ins Nachbardorf in die Apotheke zu gehen wie tournois indirekt vorgeschlagen hat :-) Ist das so üblich, dass man in Apotheken Präzisionswaagen hat?

Gruss, Pscipio
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Beitrag von Pscipio » So 24.10.04 15:15

@Nikolausi:

und, ist dir noch etwas eingefallen zu der münze? :-)

gruss, Pscipio
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