Entsetzende Nachricht aus Manching!

Keltische Münzen

Moderator: Numis-Student

Altamura2
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Re: Entsetzende Nachricht aus Manching!

Beitrag von Altamura2 » Mi 23.11.22 08:46

octavian hat geschrieben:
Mi 23.11.22 00:20
... Seinerzeit in Tübingen wurde der Raub von antiken Münzen - glaube ich mich zu erinnern- erst einige Tage später bemerkt. ...
Richtig, da war auch mal was. Weiß man eigentlich, ob da noch etwas herausgekommen ist? Ich hab' nie wieder davon gehört :? .

Das war übrigens ein Diebstahl, wie hier in Manching auch, Raub ist es erst bei Gewaltanwendung gegenüber Personen: https://de.wikipedia.org/wiki/Raub_(Deutschland)

Gruß

Altamura

flashy
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Re: Entsetzende Nachricht aus Manching!

Beitrag von flashy » Mi 23.11.22 09:06

Einfach nur traurig :(

stilgard
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Re: Entsetzende Nachricht aus Manching!

Beitrag von stilgard » Mi 23.11.22 09:08

furchtbare Nachricht, sowas macht einen nur noch traurig :( Skrupel oder Gewissen ist mittlerweile sowieso ein Fremdwort geworden, Krankenhäuser werden inzwischen auch schon gehackt und erpresst........

Grüße
Alex

Steffl0815
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Re: Entsetzende Nachricht aus Manching!

Beitrag von Steffl0815 » Mi 23.11.22 14:57

Durch die Unterbrechung der Glasfaserkabel am Knotenpunkt, wurde anscheinend auch gleichzeitig die Funktion der Alarmanlage außer Kraft gesetzt. Heute Nachmittag gibts ne Pressekonferenz mit neuen Infos…

https://www.augsburger-allgemeine.de/ne ... 47416.html

Hier die Aufzeichnung der PK: https://www.mittelbayerische.de/polizei ... 72218.html

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weissmetall
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Re: Entsetzende Nachricht aus Manching!

Beitrag von weissmetall » Mi 23.11.22 16:40

Komische Alarmanlage wenn die Unterbrechung der Signalleitung bzw. Ausfall des Knotenpunktes keinen Alarm auslöst.
Keine Redundanz wie Ceallach erwähnt....

Mysteriös, es riecht nach -Kulturbereicherung-, ein Fall für TKKG. :wink:

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Re: Entsetzende Nachricht aus Manching!

Beitrag von Pinneberg » Mi 23.11.22 18:25

Als Strafe für die Täter fiel mir spontan das Ende von Crassus ein...
Grüße, Pinneberg

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Re: Entsetzende Nachricht aus Manching!

Beitrag von Andechser » Do 24.11.22 07:13

weissmetall hat geschrieben:
Mi 23.11.22 16:40
Komische Alarmanlage wenn die Unterbrechung der Signalleitung bzw. Ausfall des Knotenpunktes keinen Alarm auslöst.
Keine Redundanz wie Ceallach erwähnt....

Mysteriös, es riecht nach -Kulturbereicherung-, ein Fall für TKKG. :wink:
Der sogenannte "Stille Alarm" bei Alarmanlagen ist im Museumsbereich, wie auch bei vielen Firmen und Banken, das Mittel der Wahl. Aber einen 100%igen Schutz kann es einfach nicht geben. Selbst das beste Alarmsystem kann überwunden oder deaktiviert werden, sobald ein Insider involviert ist.
Ein redundantes Alarmsystem kann sich kein Museum leisten. Dabei geht es nicht nur um die Anschaffungskosten, sondern auch um Wartungskosten.

Beste Grüße
Andechser

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Re: Entsetzende Nachricht aus Manching!

Beitrag von Altamura2 » Do 24.11.22 07:52

Andechser hat geschrieben:
Do 24.11.22 07:13
... Ein redundantes Alarmsystem kann sich kein Museum leisten. ...
Da sollte man aber vielleicht mal darüber nachdenken, ob das nicht einfach sein muss.

Oder man muss wieder zurück zu den Verhältnissen, als die besseren Fundstücke nicht lokal ausgestellt wurden, sondern in die Provinz- oder Landeshauptstadt kamen. Aber wie Dresden und Berlin zeigen, scheint das heutzutage auch keine Garanie mehr zu sein :D :| .

Gruß

Altamura

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Re: Entsetzende Nachricht aus Manching!

Beitrag von Mynter » Do 24.11.22 09:15

Pinneberg hat geschrieben:
Mi 23.11.22 18:25
Als Strafe für die Täter fiel mir spontan das Ende von Crassus ein...

https://www.smithsonianmag.com/smart-ne ... 180951695/
Grüsse, Mynter

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Re: Entsetzende Nachricht aus Manching!

Beitrag von Steffl0815 » Do 24.11.22 09:30

Man könnte ja zumindest Überwachungskameras installieren. In Manching gibt es anscheinend keine einzige Aufnahme der Täter. Da muss man sich nicht wundern, wenn der Fall nie gelöst wird…

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Re: Entsetzende Nachricht aus Manching!

Beitrag von weissmetall » Do 24.11.22 10:01

Andechser hat geschrieben:
Do 24.11.22 07:13
weissmetall hat geschrieben:
Mi 23.11.22 16:40
Komische Alarmanlage wenn die Unterbrechung der Signalleitung bzw. Ausfall des Knotenpunktes keinen Alarm auslöst.
Keine Redundanz wie Ceallach erwähnt....

Mysteriös, es riecht nach -Kulturbereicherung-, ein Fall für TKKG. :wink:
Der sogenannte "Stille Alarm" bei Alarmanlagen ist im Museumsbereich, wie auch bei vielen Firmen und Banken, das Mittel der Wahl. Aber einen 100%igen Schutz kann es einfach nicht geben. Selbst das beste Alarmsystem kann überwunden oder deaktiviert werden, sobald ein Insider involviert ist.
Ein redundantes Alarmsystem kann sich kein Museum leisten. Dabei geht es nicht nur um die Anschaffungskosten, sondern auch um Wartungskosten.

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Stimmt, einen 100%igen Schutz kann es nicht geben.

Für mein Haus habe ich auch eine Alarmanlage, 30 Jahre alt und nicht sehr teuer, ich glaube mich an 1200 DM zu erinnern. Habe sie selbst installiert.
Da kann man bei Signalkontaktauslösung mehrere Alternativen einstellen; stiller Alarm über Telefonleitung an Sicherheitsdienst (Gebühren), Licht schaltet sich an (bis zu ganzes Haus beleuchtet, je nach Verkabelung) oder Sirene bzw. alles gleichzeitig.
Bei Spannungsschwankungen / Stromausfall oder Signalkontaktunterbrechung wird eine Sirene ausgelöst und zwei Rundumleuchten in Dachnähe (Batteriebetrieb). Das endet erst bei leeren Batterien (ca. 1 Stunde) oder Eingabe eines 6stelligen Codes.
Alternativ müsste man die Steuerung aus der Wand meisseln und mit dem Vorschlaghammer zerklopfen, ca. 30 Minuten schwerste Arbeit.

So etwas sollte 30 Jahre später einem Museum mit unwiederbringlichen Kulturschätzen doch auch einen sehr geringen Teil der Eintrittsgelder wert sein. Ist aber nicht ihr Vermögen, denken die Verantwortlichen, wenn es weg ist passiert mir nichts. Ich bin angestellt und nahezu unkündbar.
Ihren eigenen Hausrat, selbst ihre popelige Familienkutsche, haben sie bestimmt besser geschützt.
Bevorzugt werden auch Security-Leute mit turk- oder arabischstämmiger Herkunft (die bieten ihre Dienste auf Drückerbasis an), obwohl inzwischen seit Jahrzehnten bekannt ist, das die fest im Clanmilieu verankert sind.
Es traut sich selten mal jemand das öffentlich auszusprechen, um nicht in den Verdacht des Rassismus zu kommen.
Schweden hat es als erstes erkannt und rudert jetzt zurück. Die sind uns nur 10 Jahre voraus.

Hier erkennt man mal wieder das es einfach nicht möglich ist, Tagespolitik vom z.B. Numismatikerdasein zu trennen.

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Re: Entsetzende Nachricht aus Manching!

Beitrag von Andechser » Do 24.11.22 14:48

weissmetall hat geschrieben:
Do 24.11.22 10:01

Es traut sich selten mal jemand das öffentlich auszusprechen, um nicht in den Verdacht des Rassismus zu kommen.
Es ist gut, dass du erkennst, um was es sich bei deiner Aussage handelt. Bisher haben wir keinen Beleg dafür, wer die Täter waren, so dass alles nur Vermutungen sind. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln und werden hoffentlich die Täter dingfest machen können. Aber zu diesem Zeitpunkt so massiv eine bestimmte Bevölkerungsgruppe als ganzes zu bezichtigen, ist einfach Rassismus.

Beste Grüße
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Re: Entsetzende Nachricht aus Manching!

Beitrag von Andechser » Do 24.11.22 14:55

weissmetall hat geschrieben:
Do 24.11.22 10:01
Stimmt, einen 100%igen Schutz kann es nicht geben.

Für mein Haus habe ich auch eine Alarmanlage, 30 Jahre alt und nicht sehr teuer, ich glaube mich an 1200 DM zu erinnern. Habe sie selbst installiert.
Da kann man bei Signalkontaktauslösung mehrere Alternativen einstellen; stiller Alarm über Telefonleitung an Sicherheitsdienst (Gebühren), Licht schaltet sich an (bis zu ganzes Haus beleuchtet, je nach Verkabelung) oder Sirene bzw. alles gleichzeitig.
Bei Spannungsschwankungen / Stromausfall oder Signalkontaktunterbrechung wird eine Sirene ausgelöst und zwei Rundumleuchten in Dachnähe (Batteriebetrieb). Das endet erst bei leeren Batterien (ca. 1 Stunde) oder Eingabe eines 6stelligen Codes.
Alternativ müsste man die Steuerung aus der Wand meisseln und mit dem Vorschlaghammer zerklopfen, ca. 30 Minuten schwerste Arbeit.

So etwas sollte 30 Jahre später einem Museum mit unwiederbringlichen Kulturschätzen doch auch einen sehr geringen Teil der Eintrittsgelder wert sein. Ist aber nicht ihr Vermögen, denken die Verantwortlichen, wenn es weg ist passiert mir nichts. Ich bin angestellt und nahezu unkündbar.
Sorry, aber du hast anscheinend keine Ahnung welche Vorgaben an Alarmanlagen in dem Bereich gelten und welche Kosten z.B. eine zu scharf eingestellte Alarmanlage verursachen kann. Im Gegensatz zu deiner privaten Alarmanlage, die garantiert nicht mehr dem Stand der Technik entspricht, sind Museen zu einer regelmäßigen Wartung und Prüfung ihrer Sicherungsanlagen verpflichtet und müssen diese auch dokumentieren. Andernfalls würde mindestens die Versicherung jegliche Zahlung verweigern oder sie weigern sich gleich das Museum weiterhin zu versichern, weil ihnen das Risiko zu groß wird.

Beste Grüße
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Re: Entsetzende Nachricht aus Manching!

Beitrag von Atalaya » Do 24.11.22 15:12

Gehört die Immobilie der Zweckgemeinschaft, die das Museum betreibt oder dem Landkreis oder der Stadt? Wer ist für das Gebäude zuständig, wer für die Alarmsicherung? Wer zahlt die Versicherung,.wenn es eine gibt? Wie hoch war das Budget für Sicherungsmassnahmen? Alles keine unwesentlichen Details, aber Hauptsache ein paar starke Sprüche raushauen. :roll:
"...und noch heute ist es in Neapel höchst ergötzlich, die Münzen mit dem Kopfe Murats friedlich neben denen mit dem Kopfe Ferdinands im Gebrauch zu sehen."
Ferdinand Gregorovius, 1853

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Re: Entsetzende Nachricht aus Manching!

Beitrag von Steffl0815 » Do 24.11.22 15:19

Die arabisch stämmigen Clans tun aber auch ihr bestmögliches, damit sich in der deutschen Bevölkerung solche Vorurteile herausbilden :lol:

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