Für die jugendarbeit und junge Sammler

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Moderator: Lutz12

antikpeter
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Für die jugendarbeit und junge Sammler

Beitrag von antikpeter » Fr 27.01.17 19:51

Für die Jugendarbeit und Anfangssammler

Meine Veröffentlichungen spiegeln meine Sammelleidenschaft wieder.
Elektronmünzen – Artikel
Aegina –Artikel und Broschüre
Sigloi – Artikel, Broschüre in Vorbereitung
Karolinger – Artikel , Broschüre , Buch
Montfort – Artikel
Kaiserreich – Artikel, Broschüren , Buch
Weimar- Artikel, Buch in Vorbereitung
Notgeld – Artikel und Broschüren
Bekannt sind eventuell meine Kataloge zu DM und EURO.
Ich verzichte bei den Büchern auf ein Honorar, damit sie nicht zu teuer werden.
Die Broschüren verschenke ich, bzw. verkaufe sie zum Herstellungspreis.
Die Einnahmen von den Artikeln werden gespendet.
Meine Artikel beruhen aber auch auf der Erkenntnis,
dass Manches überdacht werden sollte.
Wie schon Peter offenbart hat, bin ich krank , 100 % und G !
Übrigens habe ich u.a. Verhalten der Tiere studiert.
In einer Zeit , in der man- so wie hier gelegentlich- beschimpft wurde, wenn
man meinte , dass Tiere Intelligenz besitzen. Heute ist man dabei nachzuweisen,
dass auch Pflanzen bewusst handeln. Und was machen die Menschen??????
Auch brauche ich wenig Schlaf.
mbSammlergruss p

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Numis-Sven
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Re: Für die jugendarbeit und junge Sammler

Beitrag von Numis-Sven » Sa 28.01.17 08:41

Hallo antikpeter,

mit dieser Antwort will ich dich weder beleidigen noch provozieren. Gelingt mir dies nicht, weise mich bitte freundlich darauf hin und ignoriere die Beleidigung/Provokation

Ich hab ein paar deiner Threads mitverfolgt. Einige Forum-Mitglieder haben sich dir gegenüber falsch verhalten. Allerdings hast auch du dich oftmals falsch verhalten. Andere haben dich provoziert und du hast dich provozieren lassen. Schon im Kindergarten bekommt man gesagt, dass dies zu keiner Lösung führt.

Jetzt aber zum eigentlichen Thema:

Wie schon in anderen Threads, hat man auch bei diesem Probleme deine Aussage zu finden. In der Schule bekommt man beigebracht, dass zu jedem Text eine Einleitung gehört. Ich würde mich freuen, wenn du dies in Zukunft berücksichtigst.
Darüberhinaus finde ich den Text teils ungenau. Eine kurze Beschreibung deiner Motivation, deines angestrebten Ziels, oder einfach nur der Hinweis wie man an die Veröffentlichungen kommt wären hilfreich.

Wenn du wirklich versuchst die "Jugend für's Münzensammeln zu gewinnen" (http://www.numismatikforum.de/viewtopic ... 9#p4776599), dann soltest du dein Konzept überarbeiten:

1. Junge Sammler werden zum Großteil weder in dieses Forum gucken, noch auf die Numismata oder ähnliche Börsen gehen. Personen die noch garnicht sammeln werden diese Events erst recht nicht besuchen. Ich würde diese persönlich gerne besuchen, mir fehlt aber die Zeit und das Geld.

2. Wenn du die Jugend für's Münzensammeln begeistern willst, musst du an Schulen gehen und dort auch nur zu den Personen, die schon geschichtsinteressiert sind, gehen. In meiner Schule gibt es jährlich einen Vortrag mit historischem Hintergrund. Bei solch einer Veranstaltung könnte man gut darauf hinweisen bzw. Broschüren auslegen. Oder bspl. eigene Vorträge in Schulen halten oder Geschichtslehrer bitten (nach Anleitung) Münzen im Unterricht einzusetzen.

3. Aus meiner persönlichen Erfahrung muss das Themenfeld für junge Sammler anders aufgebaut sein. Viele denken, dass Münzen einfach nur beprägtes Metall sind (was sie materiell gesehen auch sind). Eine Sammlung besteht demnach aus mehreren beprägten Metallstücken. Junge Menschen können damit nichts anfangen.
Mann muss zeigen wie sich politische Veränderungen oder Ereignisse auf Münzen widerspiegeln, wie der Stil je nach Zeit und Ort variiert, wie sich die Münzprägung entwickelt hat, wie der Staat mit Münzen Propaganda betreibt. Man muss Münzen als historische Quellen darstellen!
Aus dieser Sicht sind deine Themen für Anfänger oder Unwissende nicht ganz ideal gewählt.
Wenn ich in meinem Freundeskreis nachfrage, was Elektron ist, bekomme ich höchstwahrscheinlich die Antwort: ein Pokemon
So würde es den meisten mit folgenden Themen auch gehen: Aegina; Sigloi; Montfort
Ich kenne die Qualität deiner Veröffentlichungen nicht, aber ich denke, dass die Themenfelder Karolinger, Kaiserreich, Weimar und Notgeld gut gewählt sind.
Man muss damit rechnen, dass Jugendliche i.d.R. nicht mehr wissen als Beginn und Ende der beiden Weltkriege, wobei das in meiner Klasse einige wenige auch nicht drauf haben.

Ich hoffe, dass dieser Beitrag konstruktiv ist.
antikpeter hat geschrieben: Übrigens habe ich u.a. Verhalten der Tiere studiert.
In einer Zeit , in der man- so wie hier gelegentlich- beschimpft wurde, wenn
man meinte , dass Tiere Intelligenz besitzen. Heute ist man dabei nachzuweisen,
dass auch Pflanzen bewusst handeln. Und was machen die Menschen??????
Lass diese Art von Kommentaren bitte beim nächsten Mal einfach weg. Sie helfen niemanden, im Gegenteil sie provozieren und ich glaube es liegt auch in deinem Interesse, dass wir hier freundlich und korrekt miteinander umgehen.

Alle die vor haben auf dieses Thema zu Antworten bitte ich neutral zu bleiben und nicht zu provozieren.

Viele Grüße

Sven

antoninus1
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Re: Für die jugendarbeit und junge Sammler

Beitrag von antoninus1 » Sa 28.01.17 10:58

Numis-Sven hat geschrieben: ...
1. Junge Sammler werden zum Großteil weder in dieses Forum gucken, noch auf die Numismata oder ähnliche Börsen gehen. Personen die noch garnicht sammeln werden diese Events erst recht nicht besuchen. Ich würde diese persönlich gerne besuchen, mir fehlt aber die Zeit und das Geld.

2. Wenn du die Jugend für's Münzensammeln begeistern willst, musst du an Schulen gehen und dort auch nur zu den Personen, die schon geschichtsinteressiert sind, gehen. In meiner Schule gibt es jährlich einen Vortrag mit historischem Hintergrund. Bei solch einer Veranstaltung könnte man gut darauf hinweisen bzw. Broschüren auslegen. Oder bspl. eigene Vorträge in Schulen halten oder Geschichtslehrer bitten (nach Anleitung) Münzen im Unterricht einzusetzen.

3. Aus meiner persönlichen Erfahrung muss das Themenfeld für junge Sammler anders aufgebaut sein. Viele denken, dass Münzen einfach nur beprägtes Metall sind (was sie materiell gesehen auch sind). Eine Sammlung besteht demnach aus mehreren beprägten Metallstücken. Junge Menschen können damit nichts anfangen.
Mann muss zeigen wie sich politische Veränderungen oder Ereignisse auf Münzen widerspiegeln, wie der Stil je nach Zeit und Ort variiert, wie sich die Münzprägung entwickelt hat, wie der Staat mit Münzen Propaganda betreibt. Man muss Münzen als historische Quellen darstellen!
...
Viele Grüße

Sven
Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass euer beider Vorgehensweise erfolgreich sein kann, wenn man Kinder oder Jugendliche fürs Münzensammeln interessieren will.

Ein Jugendlicher interessiert sich erst einmal nicht für "Sigloi" oder "Münzen von Montfort", und auch nicht dafür, wie Münzen politische Veränderungen widerspiegeln, welche Stilentwicklungen es gibt oder für staatliche Propaganda. Mit solchen Themen schreckt man doch junge Menschen gerade ab!
Eine Münze muss für ein Kind oder einen Jugendlichen unmittelbar anziehend sein. Was interessiert die? Tiere, Technik, exotische Darstellungen, Ritter, Dinosaurier, Comicfiguren...
Die österreichische Münze versucht das seit einigen Jahren, ich glaube erfolgreich. Zur Zeit gibt es wohl eine Serie von 3-Euro-Münzen mit farbigen Darstellungen von Tieren. Auf der aktuellen Münze ist ein junger Tiger farbig abgebildet und die Münze ist wohl schon ausverkauft.
Wir "seriösen" Sammler rümpfen vielleicht die Nase darüber, aber legt einem Kind eine Münze von Montfort, 10 € "50 Jahre Deutsche Welthungerhilfe"und einen "Tiertaler" hin. Für welche Münze wird es sich wohl eher interessieren?
So kann man beginnen und dann gibt es die Chance, dass sich die Jugendlichen später für die vielen weiteren Aspekte der Münzen interessieren und richtige Sammler werden.
Gruß,
antoninus1

antikpeter
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Re: Für die jugendarbeit und junge Sammler

Beitrag von antikpeter » Sa 28.01.17 21:13

Hallo Münzfreunde , ich habe ja schon einmal zu dem Thema an
anderer Stelle etwas dargelegt. Sicherlich ist nicht jede Lektüre von mir
für Jugendliche geeignet und auch nicht vorgesehen.
Es geht ja, bei den anderen Themen um Informationen für Jungsammler,
die sich schon für etwas interessieren und preiswerte Information suchen.
Deshalb wird meine Schriftreihe auch als " Münzwissen kurzgefasst " bezeichnet.
Beim anderen Thema steht auch etwas über meine Erfahrung mit Jugendlichen.
Ich gehe in die Vereine und dort werden Jugendliche eingeladen.
Schule wollte ich auch schon einmal versuchen , werde ich wieder aufgreifen .
Es gehört auch dazu, das von den Jugendlichen benutzte Medium anzuwenden.
Aber , wie schon mitgeteilt, wenn Papa seine Zöglinge mit zur Börse nimmt , damit Mama
Ruhe hat, dann schauen diese sich doch mit Interesse meine Bilder von 1Euro-Münzen
mit Ohren und oder Kopfbedeckungen am Adlerkopf an.
Und , wie schon mitgeteilt, mein jüngster Enkel kommt schon wiederholt mit einer Raupe
auf Eichlaub an. Viele Wege führen.... eventuell zum Ziel .
danke und bitte weitere Anregungen folgen lassen.

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Numis-Sven
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Re: Für die jugendarbeit und junge Sammler

Beitrag von Numis-Sven » So 29.01.17 15:35

antoninus1 hat geschrieben:
Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass euer beider Vorgehensweise erfolgreich sein kann, wenn man Kinder oder Jugendliche fürs Münzensammeln interessieren will.

Ein Jugendlicher interessiert sich erst einmal nicht für "Sigloi" oder "Münzen von Montfort", und auch nicht dafür, wie Münzen politische Veränderungen widerspiegeln, welche Stilentwicklungen es gibt oder für staatliche Propaganda. Mit solchen Themen schreckt man doch junge Menschen gerade ab!
Eine Münze muss für ein Kind oder einen Jugendlichen unmittelbar anziehend sein. Was interessiert die? Tiere, Technik, exotische Darstellungen, Ritter, Dinosaurier, Comicfiguren...
Die österreichische Münze versucht das seit einigen Jahren, ich glaube erfolgreich. Zur Zeit gibt es wohl eine Serie von 3-Euro-Münzen mit farbigen Darstellungen von Tieren. Auf der aktuellen Münze ist ein junger Tiger farbig abgebildet und die Münze ist wohl schon ausverkauft.
Wir "seriösen" Sammler rümpfen vielleicht die Nase darüber, aber legt einem Kind eine Münze von Montfort, 10 € "50 Jahre Deutsche Welthungerhilfe"und einen "Tiertaler" hin. Für welche Münze wird es sich wohl eher interessieren?
So kann man beginnen und dann gibt es die Chance, dass sich die Jugendlichen später für die vielen weiteren Aspekte der Münzen interessieren und richtige Sammler werden.
Du hast recht, was Sammler unter 13/14 angeht. Diese erfreuen sich eher an schönem Aussehen bzw. an der Benutzbarkeit.
In meiner Grundschulzeit war es sehr angesagt Pokemon-, Fussballkarten oder Spongebob-Chips zu sammeln.

Nach diesem Konzept müssten die Münzen:
1. in jedem Kiosk erhältlich sein
2. wenig kosten (1 Packung Pokemon-Karten (5 Stück) hat etwas 5€ gekostet)
3. gut zu Tauschen sein, Werte besitzten (Spongebob-Chips: Normale - Silberne - Goldene; normal=häufig, Gold=selten)
4. bekannte Motive aufweisen (s.o.)
5. robust sein (Kolorierungen)
6. evtl. Fähigkeiten haben (Pokemons: Stärke, Angriffe etc.), sodass man mit ihnen spielen kann

Dabei sollten die Motive nicht zu kindisch sein, da einen diese, wenn man älter wird, nicht mehr interessieren. Wenn man bspl. Tiere abbildet, werden diese nicht besonders erfolgriech sein, allerdings wird die Sammeltätigkeit wahrscheinlich länger. Wenn Pokemons abbildet sind, wird dies verbreiteter sein, aber das Sammeln nicht lange anhalten.

Deshalb sehe ich kein großes Potential in diesem Altersbereich.

Mein Beitrag bezieht sich eher auf Jugendliche ab 13/14. In diesem Alter beginnen einige sich mit Geschichte genauer auseinander zu setzten und dies könnte man nutzten. Es erstaunt mich wieviele doch bei geschichtlichen Vorträgen in der Schule vorbei gucken. Und wenn man diesen erklärt, was für Informationen man aus Münzen herausarbeiten kann, kann ich mir gut Vorstellen, dass einige mit dem Sammeln anfangen würden.


@antikpeter

Ich glaube, dass für junge Sammler das wichtigste ein eine erfahrene Bezugsperson ist, die einen mit Infos und am besten den ersten Münzen versorgt.
(Bei mir war dies Pater Niesemann, er hat mir meinen ersten Constantin Follis geschenkt und mich mit Massen an allerwelt-Münzen versorgt. Ohne ihn hätte ich wahrscheinlich nie mit dem Sammeln angefangen.)
Nun ist es so, dass wenn es keine direkte Bezugsperson gibt, man erst spät auf die Idee kommt, auf Börsen oder große Auktionen zu gehen. Man fängt klein an. Das bedeutet im Internet:
Man liest sich auf Wikipedia Artikel durch, sucht auf eBay und Google. Bis man dann auf die Idee kommt ein Forum zu suchen und durch dieses dann die Websites zu finden, denen man über Google nicht so schnell begegnet (acsearch, wildwinds, academia, etc.). Da das alles kostenlos ist, würden wohl die wenigsten auf die Idee kommen sich eine Broschüre bei dir zu bestellen. Wenn man als Jungsammler ein Interessengebiet gefunden hat, wird man zuerst im Internet nach Artikel und dann nach ausführlicher Literatur suchen. Ich kenne deine Veröffentlichungen zwar immer noch nicht, sehe das Potential (durch die Überschrift) eher in Münz- oder Geschichts-/Archäologie-Zeitschriften. Ich denke, dass dies allerdings mit der Bezeichnung "Artikel" gemeint ist.
Außerdem finde ich, dass Münzvereine oder Börsen mehr Werbung machen sollten. Dies kostet zwar nicht wenig, aber ich habe die Bonner Münzfreunde erst vor einem Jahr durch Zufall kennengelernt. Mit ein bisschen Werbung hier im Forum wäre ich viel schneller drauf gekommen.
Wenn ich mal eine Idee für das Forum vorstellen dürfte: ein Kalender, indem Deutschlandweit Münzbörsen und ähnliches verzeichnet sind.

Was mich noch interessieren würde: In welche Vereine gehst du? Und wie ist die Reaktion von anderen Jugendlichen?

Viele Grüße
Sven

antikpeter
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Re: Für die jugendarbeit und junge Sammler

Beitrag von antikpeter » So 29.01.17 17:48

hallo Sven , danke für die Anregungen , es fehlt an Bezugspersonen in den Vereinen,
da nach meiner Erfahrung fast jeder seine Sammlung erweitern und eventuell vorstellen will.
Jugendbeauftragte sind selten . Ich habe Verbindungen zu 3 Vereinen in Berlin und
zu Cottbusser Münzfreunden und Wittstocker. Also Berlin / Brandenburg, demnächst stelle ich mich in Potsdam vor
Über Münzfreunde habe ich auch Kontakt zu Bayern.
Meine Artikel werden in den 3 bekannten Münzzeitschriften veröffentlicht .
Meine Broschüren verteile ich kostenlos an Vereine und auf Münzbörsen.
Demnächst wieder in Wittstock. Auf der WMF bin ich nur zu Besuch .
Wer da ist am Sa. oder So. und etwas möchte , kann das hier mitteilen.
Ich schicke dir auch gern ein Paket mit allen Broschüren zu.
Kannst du ja im Verein vorstellen. mbSammlergruss p

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