Dünnpfennig - Denar Prägeschwäche, brauche Bestimmungshilfe

Deutsches Mittelalter
tony
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Dünnpfennig - Denar Prägeschwäche, brauche Bestimmungshilfe

Beitrag von tony » Sa 22.12.18 20:47

Hallo, ich brauche Hilfe bei einer Bestimmung von einem Denar
Vor längerer Zeit habe ich diesen Dünnpfennig erworben, ohne konkrete Bestimmung, ohne Katalogangabe, auch selber nichts rausfinden können. Die Prägeschwäche ist nicht ohne, die Beschreibung war: frühe Prägung Regensburg ..Regensburg Denar, Heinrich IV. (1056-1084) mit Fragezeichen, möglich auch königliche Münzstätte Heinrich IV., als Kaiser. Material Silber, Gewicht 0,5g, Durchmesser 16mm, Ich würde mich über die Lösung freuen, DANKE und Gruß ---Tony
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tony
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Re: Dünnpfennig - Denar Prägeschwäche, brauche Bestimmungsh

Beitrag von tony » Mo 04.02.19 20:05

Schade, leider kein Beitrag zu dieser Münze. Bin selber aber weiter gekommen in der Suche. Diese Denar ist - Regensburger Münzprägung Kaiser Heinrich IV. - nach Hahn. Dazu schreibt Bernd Kluge: Den traditionell in die Kaiserzeit Heinrich III. datierten Typ mit dem Herrscherbild im byzantinischen Stil hat Hahn in die Kaiserzeit Heinrichs IV. verlegt und seine Ansicht mit typologisch- stilistischen und historischen Gründen verteidigt. Sie bleibt dennoch problematisch, denn der fragliche Typ gewinnt auf Grund der Verschiebung um fast 40 Jahre (von 1046 auf 1084) eine extrem exponierte Position in den Schatzfunden.Ob sich diese Widersprüche auflösen lassen, ist noch nicht abzuschätzen. Die Fundzeugnisse wie auch die Münzentwicklung in der Kaiserzeit Heinrichs III. sprechen für die Beibehaltung der traditionellen Datierung. Da der anschließende Königstyp Heinrichs IV. nur ein geringfügig anderes Münzbild verwendet, wäre es nicht ausgeschlossen, dass der heute so einheitlich gesehene Kaisertyp in zwei Phasen sowohl in der Kaiserzeit Heinrich III. als auch in der Heinrichs IX. geprägt worden ist. ...................Eine seltene Münze mit Fundort Freising/Bayern.

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QVINTVS
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Re: Dünnpfennig - Denar Prägeschwäche, brauche Bestimmungsh

Beitrag von QVINTVS » Mo 04.02.19 22:14

Grüß Dich,

mir kommen da so gewisse Zweifel auf. Mit einem Gewicht von 0,5 g und einem Durchmesser von 16 mm ist das kein Denar! Möglich wäre für Regensburg ein Hälbling - rein gewichtsmäßig! Von diesem Typ sind aber keine bekannt - muss jetzt zwar auch nichts heißen, weil immer wieder "unbekannte" Münzen gefunden werden, hinterlässt aber ein großes Fragezeichen.
Viele Grüße

QVINTVS


PS: Sammle Münzen des Augsburger Währungskreises - was abzugeben?

tony
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Re: Dünnpfennig - Denar Prägeschwäche, brauche Bestimmungsh

Beitrag von tony » Di 05.02.19 16:04

Hallo und DANK für die Zeilen. Das Münzgewicht 0.5g ist ein halber Denar. Es sind zwei Nominale dieser Zeit bekannt, den Denar (Pfennig) und den Obol (Halbpfennig) Die Münze, das Gewicht, passt schon in die Zeit der Salier. Bei meiner Suche (bisher) habe ich auch kein Halbpfennig von diesen Münztyp finden können. Durch fehlende Vergleichsmünze blieb mir nur der Weg über eine Typzuordung als Orientierung bzw. einer Eingrenzung. Bin auch weiterhin sehr interessiert an Überlegungen und Gedanken über dieses Münzlein, das eigentlich so gar nicht in meine Sammlung passt. Fehlende Zeit , mein Halbwissen hinzu, wird wohl zu keiner zeitigen Lösung führen, so steht auch weiterhin das dicke ? Danke und Grüsse.... tony

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