Bitte um Hilfe bei der Bestimmung
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Marcel. W
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Bitte um Hilfe bei der Bestimmung
Hallo Zusammen,
Ich bräuchte eure Hilfe beim Bestimmen dieser Silbermünze, ich komme nicht weiter. Durchmesser ist rund 17mm, eine Feinwaage zum Wiegen habe ich leider nicht zur Hand.
LG Marcel
Ich bräuchte eure Hilfe beim Bestimmen dieser Silbermünze, ich komme nicht weiter. Durchmesser ist rund 17mm, eine Feinwaage zum Wiegen habe ich leider nicht zur Hand.
LG Marcel
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Andechser
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Re: Bitte um Hilfe bei der Bestimmung
Hallo Marcel,
das ist ein Würzburger Pfennig mit Brunomonogramm und dem Bischof mit Schwert.
Beste Grüße
Andechser
das ist ein Würzburger Pfennig mit Brunomonogramm und dem Bischof mit Schwert.
Beste Grüße
Andechser
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- Lackland (Di 23.12.25 16:00) • ischbierra (Di 23.12.25 17:55) • Erdnussbier (Di 23.12.25 18:27) • züglete (Mo 12.01.26 16:55) • Lilienpfennigfuchser (Di 13.01.26 14:04)
- pingu
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Re: Bitte um Hilfe bei der Bestimmung
Hallo,
danke für's Zeigen und Danke für die Bestimmung/Einordnung des Stückes.
Für mich als stillen (und vor allem Unkundigen) Mitleser wäre eine zeitliche Einordnung des Stückes sehr interessant. Könnte die bitte noch erfolgen?
vielen Dank
pingu
danke für's Zeigen und Danke für die Bestimmung/Einordnung des Stückes.
Für mich als stillen (und vor allem Unkundigen) Mitleser wäre eine zeitliche Einordnung des Stückes sehr interessant. Könnte die bitte noch erfolgen?
vielen Dank
pingu
Wer sein Geld mit Konsum verschwendet, wird die wahren Freuden eines Numismatikers nie kennenlernen....
- züglete
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Re: Bitte um Hilfe bei der Bestimmung
Hallo,
leider geben die Fotos nicht viel her und ohne Gewicht wird noch schwieriger.
Mögliche Kandidaten nach meiner Meinung:
1. Hermann von Lobdeburg(1225-54), weil ich meine , auf der Monogrammseite ab 4 Uhr VV I R zu erkennen. Gewicht sollte hier zwischen 0,6 -0,7g liegen. VS sind mehrere Umschriften denkbar: HERM..., EP..., VVI...
2. Manegold von Neuenburg(1287-1303), etwa gleiche Umschrift, aber deutlich leichter zwischen 0,52-0,6g. Auf der Büstenseite sollte dann etwa MANGOLD lesbar sein
3. Otto von Lobdeburg(1207-23), die waren aber besser gestaltet und mit ca. 0,8g deutlich schwerer.
Grüsse züglete
leider geben die Fotos nicht viel her und ohne Gewicht wird noch schwieriger.
Mögliche Kandidaten nach meiner Meinung:
1. Hermann von Lobdeburg(1225-54), weil ich meine , auf der Monogrammseite ab 4 Uhr VV I R zu erkennen. Gewicht sollte hier zwischen 0,6 -0,7g liegen. VS sind mehrere Umschriften denkbar: HERM..., EP..., VVI...
2. Manegold von Neuenburg(1287-1303), etwa gleiche Umschrift, aber deutlich leichter zwischen 0,52-0,6g. Auf der Büstenseite sollte dann etwa MANGOLD lesbar sein
3. Otto von Lobdeburg(1207-23), die waren aber besser gestaltet und mit ca. 0,8g deutlich schwerer.
Grüsse züglete
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- Andechser (Mo 12.01.26 20:06) • Lilienpfennigfuchser (Di 13.01.26 14:05)
- züglete
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Re: Bitte um Hilfe bei der Bestimmung
Hallo,
bei den von mir gelisteten Kandidaten hab ich doch glatt einen unterschlagen, welcher für den Fragesteller aufgrund des Gewichtes aber nicht mehr relevant ist. Nur der Vollständigkeit wegen hier der auch in der zeitlichen Reihenfolge späteste:
Albrecht II von Hohenlohe 1345(1350)-1372
0,36-0,45 g, ohne Bischofsname
beidseitig Wirtzeburg, Wirzeburg oder Wirzzeburg
∅ 14-17mm 0,42 g
Bei meinem Exemplar ist die Umschrift teilweise lesbar und deshalb zuordbar.
Die Jahreszahl 1350 bezieht sich auf den tatsächlichen Regierungsbeginn Albrechts. Das Domkapitel hatte Albrecht gewählt und in Mainz vom Erzbischof bestätigen lassen, während in Rom der Pabst einem Gegenkandidaten sein Wort gegeben hatte. Bis die Angelegenheit geklärt und der Gegenkandidat den frei werdenden Bischofssitz in Freising antreten konnte, gingen eben einige Jahre ins Land.
Quelle: Würzburger Chronik von Lorenz Fries
Grüsse züglete
bei den von mir gelisteten Kandidaten hab ich doch glatt einen unterschlagen, welcher für den Fragesteller aufgrund des Gewichtes aber nicht mehr relevant ist. Nur der Vollständigkeit wegen hier der auch in der zeitlichen Reihenfolge späteste:
Albrecht II von Hohenlohe 1345(1350)-1372
0,36-0,45 g, ohne Bischofsname
beidseitig Wirtzeburg, Wirzeburg oder Wirzzeburg
∅ 14-17mm 0,42 g
Bei meinem Exemplar ist die Umschrift teilweise lesbar und deshalb zuordbar.
Die Jahreszahl 1350 bezieht sich auf den tatsächlichen Regierungsbeginn Albrechts. Das Domkapitel hatte Albrecht gewählt und in Mainz vom Erzbischof bestätigen lassen, während in Rom der Pabst einem Gegenkandidaten sein Wort gegeben hatte. Bis die Angelegenheit geklärt und der Gegenkandidat den frei werdenden Bischofssitz in Freising antreten konnte, gingen eben einige Jahre ins Land.
Quelle: Würzburger Chronik von Lorenz Fries
Grüsse züglete
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