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Fa. Lauer: Marken ohne Zuordnung
Verfasst: So 26.10.25 12:56
von tilos
In Konvoluten von Rechenpfennigen bzw. Spielmarken der Fa. Lauer findet man regelmäßig Stücke, die ohne spezifische Mermale einer konkreten Verwendung sind. Vielleicht habt Ihr eine Idee, für welcherart Verwendung diese Marken hergestellt wurden. Vielleicht zu Werbezwecken?
Gruß Tilos
Messing, 40.45 mm / 17.2 g
Messing, 40.6 mm / 15.91 g
?Kupfer vernickelt, 40.4 mm / 16.01 g
Kupfer, 30.1 mm / 6.38 g
Re: Fa. Lauer: Marken ohne Zuordnung
Verfasst: So 26.10.25 13:04
von tilos
Kupfer, 30.19 mm / 6.46 g
Kupfer einseitig verzinnt, 29.96 mm / 6.35 g
?Kupfer verzinnt bzw. vernickelt, 30.46 mm / 6.63 g
?Neusilber, 33.37 g / 17.98 g
Re: Fa. Lauer: Marken ohne Zuordnung
Verfasst: So 26.10.25 13:10
von tilos
Kupfer, 23.72 mm / 3.66 g
Messing, 19.2 mm / 1.88 g
Messing, 16.07 mm / 0.56 g
Messing, 20.32 mm / 2.02 g
Re: Fa. Lauer: Marken ohne Zuordnung
Verfasst: So 26.10.25 13:11
von tilos
Messing, 19.2 mm / 1.99 g
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Re: Fa. Lauer: Marken ohne Zuordnung
Verfasst: So 26.10.25 13:31
von Chippi
Meines Erachtens wurde diese für Kartenspiele verwendet.
Gruß Chippi
Re: Fa. Lauer: Marken ohne Zuordnung
Verfasst: So 26.10.25 19:48
von tilos
Chippi hat geschrieben: ↑So 26.10.25 13:31
Meines Erachtens wurde diese für Kartenspiele verwendet.
Gruß Chippi
Hatte ich auch kurz überlegt. Aber hätten dann die Marken nicht eine Wertziffer? Allerdings weiss ich nicht, bei welchen historischen Kartenspielen münzähnliche Marken verwendet wurden.
Gruß
Tilos
Re: Fa. Lauer: Marken ohne Zuordnung
Verfasst: So 26.10.25 19:50
von Chippi
Wir spielen Heute noch Knack/Schnauzer mit "Groschen" (10 Cent), man hat am Anfang immer drei Groschen und zahlt einen ein, wenn man verloren hat (niedrigste Punktezahl). Funktioniert also auch prima mit drei dieser Marken.
Gruß Chippi
Re: Fa. Lauer: Marken ohne Zuordnung
Verfasst: Mi 12.11.25 18:55
von Stadtmynz
Ich schätze das sind Spielmarken ohne eine bestimmte Zuordnung zu einem Spiel. Ich vermute Lauer hat die massenweise (mit beliebten Motiven) hergestellt und Spieleautoren/ -hersteller konnten die sich dann günstig einkaufen.
Die fehlende Wertzahl würde ich damit begründen, dass es für manche Spiele eben gar keine braucht. Eine Marke ist ein Punkt oä.
Hier zb. Marken aus dem Spiel "Des Herrn Fix von Bickenbach Reise um die Welt in 77 Tagen" von Heinrich Hoffmann, dem Struwwelpeterautor. Zu sehen im selbigen Museum in Frankfurt
Lg Stadtmynz
Re: Fa. Lauer: Marken ohne Zuordnung
Verfasst: Do 13.11.25 01:35
von tilos
Danke für den interessanten Hinweis zu dem sehr schönen Spiel im Frankfurter Struwwelpeter-Museum!
Ich habe auch nochmal recherchiert und dabei einen vierten Band von
ASCHOFF und ENGELEN (2024): DEUTSCHES KINDERSPIELGELD 1870 – 2000 "entdeckt".
Volumen 4: Toy coins made in Germany 1872 – 1950 for export to Europe, Asia and the U.S.A.
Die Spielmarken für Österreich sind dort umfangreich und detailliert auf den Seiten 80 – 86 gelistet und beschrieben.
https://dn721903.ca.archive.org/0/items ... ermany.pdf
Autor des vierten Bandes ist Thomas Engelen.