Nachprägung (1978) - Leinigen-Dagsburg-Falkenburg

Diskussionen rund um Repliken und Nachprägungen

Moderator: Numis-Student

timwoelke
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Nachprägung (1978) - Leinigen-Dagsburg-Falkenburg

Beitrag von timwoelke » Di 21.10.08 11:16

Guten Tag!
Da ich neu hier bin möchte ich gleich um Entschuldigung bitten, falls ich jetzt in das falsche Unterforum gepostet habe.

Ich würde gerne etwas über eine Münze erfahren, die aus dem Nachlass meines Grossvaters stammt.

Die Beschriftung ist: FERDINAND II D G ROM IMP bzw. IOH LVD COM IN LEIN ET DAGSP

Da die Jahreszahl 1978 eingeprägt ist denke ich mal, dass dies eine "Nachprägung" einer Münze ist!?

Fotos habe ich beigefügt.

Ich bedanke mich im voraus!

timwoelke
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klaupo
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Beitrag von klaupo » Di 21.10.08 11:49

Hallo und willkommen hier,

du bist zwar nicht ganz im richtigen Unterforum gelandet - Altdeutschland wäre besser gewesen - aber das macht nichts. Leider hast du nicht gesagt, welchen Durchmesser deine Münze hat, und so bekommst du nur die Herkunft und nicht das Nominal. Das Original ist übrigens anscheinend recht selten:

http://www.coinarchives.com/w/lotviewer ... 6&Lot=3601

Vermutlich weil dein Erinnerungsstück eine Nachprägung ist, hat man bei dir die Jahreszahl weggelassen, um sie vom Original zu unterscheiden ... damit niemand auf dumme Gedanken kommt!

Gruß klaupo

payler
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Beitrag von payler » Di 21.10.08 11:55

Verschoben -> Altdeutschland!

johannasch
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Re: Bestimmung einer Münze

Beitrag von johannasch » So 24.03.24 13:01

Hi Tim, ich habe die gleiche Replik. Leider weiß ich nicht, ob sie aus silber ist und wie das Original heißt.Link aus der Antwort führt leider zu nichts..kannst du mir vllt mit Infos bitte weiterhelfen? :)

Grüß dich!

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TorWil
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Re: Bestimmung einer Münze

Beitrag von TorWil » So 24.03.24 13:08

Das ist eine Replik einer Münze von Leinigen-Dagsburg-Falkenburg, Johann Ludwig 1593-1625.
Abhängig von der Größe und des Gewichts könnte das Stück irgendwo zwischen 2 Kreuzer und einem Taler rangieren, ich tippe da auf ein 12 Kreuzerstück (KM#5), d.h. auf dem Reichsadler sollte eine 12 stehen.

Grüße

TW
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor TorWil für den Beitrag (Insgesamt 2):
johannasch (So 24.03.24 13:11) • mimach (So 24.03.24 21:14)
Jede identifizierbare Münze ist Sammelwürdig. Eine Münze ist immer soviel Wert wie man bereit ist dafür auszugeben.

johannasch
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Re: Bestimmung einer Münze

Beitrag von johannasch » So 24.03.24 13:13

Vielen Dank für die Einordnung! Das war schonmal sehr hilfreich..jetzt muss ich noch rausfinden, ob sie aus silber ist 🤔 Liebe Grüße

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TorWil
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Re: Bestimmung einer Münze

Beitrag von TorWil » So 24.03.24 13:14

Solche Nachprägungen sind meist aus Silber, einfach mal am Rand schauen ob da eine Zahl eingepunzt ist.
Jede identifizierbare Münze ist Sammelwürdig. Eine Münze ist immer soviel Wert wie man bereit ist dafür auszugeben.

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Re: Bestimmung einer Münze

Beitrag von johannasch » So 24.03.24 13:17

Rand ist leider glatt..also unklar.. vllt ist sie auch nicht echt.. 🙈

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Re: Bestimmung einer Münze

Beitrag von johannasch » So 24.03.24 13:18

Bzw kein Edelmetall

Lilienpfennigfuchser
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Re: Nachprägung (1978) - Leinigen-Dagsburg-Falkenburg

Beitrag von Lilienpfennigfuchser » Fr 29.03.24 10:31

Hallo,

das Stück wurde m. W. von bzw. in der Kreissparkasse Bad Dürkheim in Zinn und Silber geprägt. Der Durchmesser beträgt bei beiden Repliken 28 mm, Gewicht: Zinn ca. 11 g, Silber ca. 6 g. Das Silberstück ist zu dünn, um auf das Original schließen zu lassen. Die Größe dürfte eher dem Original und damit der Vermutung von TorWil entsprechen. Auf dem Reichsapfel der Repliken ist kein Wert zu erkennen.

Grüße und schöne Ostern

LPF

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Re: Nachprägung (1978) - Leinigen-Dagsburg-Falkenburg

Beitrag von Andechser » Fr 29.03.24 11:33

Lilienpfennigfuchser hat geschrieben:
Fr 29.03.24 10:31
Hallo,

das Stück wurde m. W. von bzw. in der Kreissparkasse Bad Dürkheim in Zinn und Silber geprägt. Der Durchmesser beträgt bei beiden Repliken 28 mm, Gewicht: Zinn ca. 11 g, Silber ca. 6 g. Das Silberstück ist zu dünn, um auf das Original schließen zu lassen. Die Größe dürfte eher dem Original und damit der Vermutung von TorWil entsprechen. Auf dem Reichsapfel der Repliken ist kein Wert zu erkennen.

Grüße und schöne Ostern

LPF
Hallo Lilienpfennigfuchser,
kann es sein, dass du da einen Zahlendreher bei den Gewichten der Zinn- bzw. der Silbervariante reingebracht hast?

Beste Grüße
Andechser

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Re: Nachprägung (1978) - Leinigen-Dagsburg-Falkenburg

Beitrag von Lilienpfennigfuchser » Fr 29.03.24 15:46

Hallo Andechser,

mein Silberteil wiegt genau 6,025 g und die Zinnmünzen 10,91 und 11,16 g. Ich kann nichts daran ändern. Durch diese Materal- und Gewichtsunterschiede werden Fälschungen erschwert.

Die Silberstücke wurden wahrscheinlich von einer Firma hergestellt, während die Zinnstücke von den Interessenten in der Sparkasse mit einer Spindelpresse geprägt werden konnten.

Grüße
LPF

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Re: Nachprägung (1978) - Leinigen-Dagsburg-Falkenburg

Beitrag von Andechser » Fr 29.03.24 16:01

Dann müssen die Zinnstücke aber wirklich deutlich dicker sein als die Exemplare in Silber.

Beste Grüße
Andechser

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Re: Nachprägung (1978) - Leinigen-Dagsburg-Falkenburg

Beitrag von Lilienpfennigfuchser » Fr 29.03.24 16:41

Das sind sie auch.

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