missglückter "Kulturschutz" durch staatl. Institutionen

Kulturgutschutzgesetz

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Comthur
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Re: missglückter "Kulturschutz" durch staatl. Institutionen

Beitrag von Comthur » Sa 01.04.17 13:26

@Homer
Also ich kann Dir versichern, daß - wenn man die durchaus fahrlässigen Angaben des Direktors zur Sicherheitstechnik mit einbezieht - es mit Lämpchen und (nervendem) Alarmtönchen nicht getan ist ... .
Ohne hier zuviel zu verraten bin ich anhand der oben gemachten Angaben sicher, daß nicht nur 1 sondern mindestens 2 "Meldungen" direkt zur Polizei gegangen sein müssten, und zwar ohne, daß da einem sicher eher unterbezahlten / unqualifizierten Wachmann vorab etwas aufgefallen wäre.

Bleibt die Frage, ob die wahren Hintergründe (Mißstände) an die Öffentlichkeit gelangen. Ich denke eher nicht - der Skandal wäre zu groß. Also wird es die Opferung der Schuldigen und von eins, zwei "Bauern" geben ... .

P.S.: "Aussenhautsicherung" und "Kameras" --- die Schikane der die Sicherheit eher gefährdenden Aussenstreife kann man sich da sparen.
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Altamura2
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Re: missglückter "Kulturschutz" durch staatl. Institutionen

Beitrag von Altamura2 » Sa 01.04.17 15:29

Altamura2 hat geschrieben:... Interessant wäre auch, ob der Schaden durch irgend eine Art Versicherung abgedeckt ist. Wer sowas versichert, der gibt in der Regel dann auch vor, wie das Objekt gesichert werden muss. Dazu hab' ich jetzt noch nichts gelesen. ...
Jetzt schon:
http://www.sueddeutsche.de/kultur/kunst ... -1.3440140
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/p ... --26272948
Das Teil war also wohl versichert, es wird aber nicht preisgegeben wie.
Comthur hat geschrieben:... Ohne hier zuviel zu verraten bin ich anhand der oben gemachten Angaben sicher ...
Heißt das etwa, dass Du noch mehr weißt, was Du nicht verraten willst 8O ?

Gruß

Altamura

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Chandragupta
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Re: missglückter "Kulturschutz" durch staatl. Institutionen

Beitrag von Chandragupta » Sa 01.04.17 16:44

@Homer: Im Unterschied zu Altamura hast Du nicht nur verstanden, was ich mit meinem auch noch ausdrücklich als Mutmaßung formulierten Hinweis auf schlampige Objektsicherheitsmaßnahmen meinte, sondern Du hast das ergänzend ganz perfekt ausgearbeitet. Solltest Du neue berufliche Herausforderungen suchen? Wir haben gerade eine Ausschreibung für einen Experten für Gebäudesicherheit laufen (allerdings für eher neumodischen Kram wie Rechenzentren und so). :wink:

Jetzt wieder ernsthaft: Panzerglas "mitohne" eingelassene Bruchmelde-Leitungen gibt's ja praktisch kaum noch. Für den Laien sind die nahezu unsichtbar - aber ein Kenner sieht sie schon, wenn er genau hinguckt (und eben ein Kenner ist - so wie Du ja auch 'ne Münzfälschung sofort erkennst...). Soviel zu deinem Punkt "öffentliches Insiderwissen". Aber da genau diese Vitrine m.W. ganz neu war (Maßanfertigung für diesen güldenen Gullideckel nebst seines Aufstellers...), spekuliere ich mal rotzfrech: Das war ggf. schon Sicherheitsglas mit Bruchmeldeleitungen (dieses ist dünner und deshalb mechanisch widerstandsärmer, da die Leiterbahnen die sicherheitstechnische Hauptmaßnahme sind und der Besucher auch das Gold möglichst schön glänzen sehen soll), aber die waren zum Zeitpunkt des Bruchs evtl. gar nicht aktiv. Z.B. wegen Baumaßnahmen. Oder durch einen eingeweihten Komplizen abgeschaltet. Oder. Oder. Oder. :wink:

Der Phantasie sind hier keine Grenzen mehr gesetzt. Jetzt kommt Dein Punkt "nichtöffentliches Insiderwissen" zum Tragen. Und ich gehe davon aus, daß primär letzteres im Spiel war. Daß die Gangster das nur mal kurz ausbaldowert haben: "He, sieht lohnend aus! Da steigen wir doch heute Nacht fix mal ein und nehmen die knapp 4 Mio. € in Gold mit!!" ist definitiv nicht hinreichend für dieses filmreife Gaunerstück!! :P

Versicherungsbetrug ist im übrigen auch gut denkbar. Das Ding wird eh nie wieder auftauchen; das Gold ist längst in andere Formen gebracht... es gibt jetzt also weltweit nur noch vier Big Maple Leaf... macht die restlichen "seltener"... :angel:
Numismatische Grüße,

Euer Chandra

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Homer J. Simpson
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Re: missglückter "Kulturschutz" durch staatl. Institutionen

Beitrag von Homer J. Simpson » Sa 01.04.17 21:33

So, ich habe hier mal ein paar Phantastereien abgetrennt und in den Forumsgiftschrank verlagert.

Homer
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Re: missglückter "Kulturschutz" durch staatl. Institutionen

Beitrag von Peripatos » Sa 01.04.17 21:34

Lieber Posa,

auch ich fragen mich seit längerer Zeit, was die Äußerungen von Chandragupta auf einem Numismatikforum zu suchen haben und bin froh, dass hier nun endlich mal ein Gegenwind kommt.

Dies ist ein Münzforum und kein Treffpunkt für Personen, welche wohl alles schlecht finden in unserer BRD. Schiebt diese Person wohl nur Frust und macht die Wiedervereinigung hierfür verantwortlich? Und mal ganz ehrlich, was hat das neue Kulturgutschutzgesetz für uns Sammler von antiken Münzen bisher an Nachteilen gebracht? Cahndragupta konnte es mir jedenfalls noch nicht erklären!!!

Viele Grüße

Peripatos

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Homer J. Simpson
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Re: missglückter "Kulturschutz" durch staatl. Institutionen

Beitrag von Homer J. Simpson » Sa 01.04.17 21:40

Was das KGSG für die Münzensammler noch bringt, weiß keiner so genau, da es noch kaum angewandt wurde, aber einige Gummiparagraphen enthält.
Es hat jedenfalls eine Tendenz in die Wege geleitet, die wohl auf EU-Ebene weiterverfolgt werden wird. Und da auf Vernunft zu hoffen ist höchst ungewiß.
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Re: missglückter "Kulturschutz" durch staatl. Institutionen

Beitrag von Chandragupta » Sa 01.04.17 22:20

Okay, anderer Thread - aber so wie ich die "Aktion" der BRD-Schergen am Rande der Numismata München verstanden habe, wurde da ausländischen Besuchern dieser "internationalen" (??) Münzbörse unterstellt, "Händler" zu sein. Klar, sie hatten wohl wirklich ein paar runtergenuddelte römische Denare dabei (das Foto wurde ja stolz präsentiert, als hättense einen international gesuchten Topterroristen persönlich erwischt), die sie dort - wie eigentlich üblich - an irgendwelche Händler verhökern wollten.

Aber klar, alles voll korrekt und total gesetzeskonform. Das darf man hierzuforum deshalb nicht diskutieren. Genausowenig wie die Unmöglichkeit, für solche Fälle auch nur ein simple offizielle, BRD-amtliche Eigentumsbescheinigung für eine regelmäßig "mitgeführte" römische Massenmünze zu bekommen. Alles nur "staatsfeindliche Hetze" und "Verbreitung von Fakenews/Haßbotschaften". Habe verstanden. Und denke über einen Abschied nach: Um die Forenelite zu schützen...
Numismatische Grüße,

Euer Chandra

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Re: missglückter "Kulturschutz" durch staatl. Institutionen

Beitrag von Posa » So 02.04.17 08:17

Lieber Peripatos,

ich denke, was Homer da sagt, ist nicht von der Hand zu weisen. Man muss da wachsam, darf auch skeptisch und sollte in jedem Fall kritisch sein.

@ Chandra: mit dir zu "diskutieren" ist vor allem deshalb schwer, weil Du seit fast 10 Jahren hier die ewiggleiche Masche abziehst und übrigens auch seit 10 Jahren die nämliche Rückmeldung darauf erhältst. Nur scheint mir dein Ton im Vergleich zu früher einfach noch penetranter und noch pauschal-verletzender geworden zu sein. Dafür magst Du Gründe haben, mache aber bitte mich nicht zum Abladeplatz deines Weltempfindens. Mich interessiert deine Ansicht über Münzen und auch deine Sicht der Dinge zum KGSG, nur möchte ich nicht dauernd deine dreist pauschalisierenden Schmähparolen lesen müssen - im Stile von:
"Kloran", "BRD-Schergen", "intelligenzminimiert(e) typische Uniformträger Marke BRD" oder "BRD-Lückenpresse" .
Ich empfinde so etwas auch nicht als geistreich, sondern als Zeichen fehlenden Anstandes. Und darum möchte ich vor allem bei einem dezidiert politischen Thema bitten.

Zudem: dass Du Kritik an deiner Wortwahl gleich als Kritik an deiner politischen Haltung, ja an der Sache selbst siehst, ist entweder Zeichen eines fehlenden Unterscheidungsvermögens deinerseits oder einfach nur ein plumper rhetorischer Trick. Du brauchst dich hier auch nicht zurückziehen, um jemanden "zu schützen". Tu es oder lass es, aber stilisiere dich nicht zu einem posthumen Wohltäter. Ich hoffe überdies, dass Du mit "Forenelite" nicht etwa z.B. mich meinst, in diesem Zusammenhang müsste ich es sonst als Beleidigung auffassen.

Güldene Worte Pscipios aus dem Jahre 2008:

"@Chandra: ich wiederhole mich, aber dies ist ein Münzenforum und nicht der Ort, um politische Ansichten zu verbreiten, seien es DDR-Verfolgungsgeschichten oder BRD-Paranoia."
"Und "diplomatisch" ist ein wenig euphemistisch für jemanden, der sich oft schlicht nicht zu benehmen weiss (das musste mal gesagt werden). Hier in einem Numismatikforum über politische Gebilde loszuwettern ist einfach fehl am Platze."

Gruß Posa

P.S.: Ich möchte als Antwort nun aber nicht schon wieder lesen, dass Leute wie ich einfach noch nicht den Ernst der politischen Lage erkannt hätten, Du hingegen schon. Hatten wir schon, glaube ich immer noch nicht.

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Re: missglückter "Kulturschutz" durch staatl. Institutionen

Beitrag von Comthur » So 02.04.17 09:25

@Posa
Danke. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Zu politisieren bringt uns nicht weiter --- da muß doch irgendwo ein Stammtisch sein, wo Chandra sich nach Herzenslust ausquatschen kann ?!!

@Chandra
Die besagten "Eigentumsbescheinigungen" wurden ja schon mehrfach angesprochen. Warum nicht einfach "Butter bei die Fische" : Zum entsprechenden Amt schreiben wie, was, wo und Anschreiben samt Antworten / beigefügten Formularen für alle Interessierten hier veröffentlichen ? Dann wissen wir alle den Stand der Dinge und brauchen nicht über was wäre wenn philosophieren und ein Chandra u.U. nicht den vorzeitigen Herzestod sterben, weil er sich mal wieder mächtig aufregen muss ... .
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Re: missglückter "Kulturschutz" durch staatl. Institutionen

Beitrag von Altamura2 » So 02.04.17 09:55

Homer J. Simpson hat geschrieben:... So, ich habe hier mal ein paar Phantastereien abgetrennt und in den Forumsgiftschrank verlagert. ...
Oh, da schein' ich gestern ja was verpasst zu haben 8O .
Comthur hat geschrieben:... @Posa Danke. Dem ist nichts hinzuzufügen. ...
Den Worten von Posa kann ich ebenfalls nur zustimmen, ob es was nützt, wird die Zeit zeigen :? .

Gruß

Altamura

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Re: missglückter "Kulturschutz" durch staatl. Institutionen

Beitrag von Chandragupta » So 02.04.17 11:18

Comthur hat geschrieben:Die besagten "Eigentumsbescheinigungen" wurden ja schon mehrfach angesprochen. Warum nicht einfach "Butter bei die Fische" : Zum entsprechenden Amt schreiben wie, was, wo und Anschreiben samt Antworten / beigefügten Formularen für alle Interessierten hier veröffentlichen ? Dann wissen wir alle den Stand der Dinge
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil:

a) Vorgeschichte: http://www.numismatikforum.de/viewtopic ... 29#p481183

b) Die "eigentliche" Aktion: http://www.numismatikforum.de/viewtopic ... 88&t=56450

c) aktueller Sachstand: narürlich bisher null weitere Reaktion! Wie zu erwarten war...

Soll heißen: Ich halte hier den Kopf hin (obwohl ich seit nunmehr ca. 40 Jahren vor allem wegen diverser Meinungs"delikte" mehr als genug "polizeibekannt" bin, wie das gern bezeichnet wird...), während andere in ihrem Elfenbeinturm hocken und wahrscheinlich "24/7/365" beten, daß ihnen kuguschuggemäßig nix geschehen möge. Okay, das ist auch 'ne Lösung. Ggf. sogar die (viel) bessere...

Und apropos Wortwahl: Wr haben 2017 und die BRD dreht gerade ab wie ein Brummkreisel, um so einen ollen Typ aus Eisleben zu ehren, der vor 500 Jahren mal was an eine Kirchentür genagelt hat. Dessen Markenzeichen war es gerade, "dem Volk aufs Maul zu schauen":
[...] man muß nicht die Buchstaben in der lateinischen Sprache fragen, wie man soll Deutsch reden, wie diese Esel tun, sondern man muß die Mutter im Hause, die Kinder auf der Gassen, den gemeinen Mann auf dem Markt drum fragen und denselbigen auf das Maul sehen, wie sie reden, und darnach dolmetschen; da verstehen sie es denn und merken, daß man deutsch mit ihnen redet.
Numismatische Grüße,

Euer Chandra

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Re: missglückter "Kulturschutz" durch staatl. Institutionen

Beitrag von Altamura2 » So 02.04.17 18:29

Chandragupta hat geschrieben:... Wr haben 2017 und die BRD dreht gerade ab wie ein Brummkreisel, um so einen ollen Typ aus Eisleben zu ehren ...
Also ich hab' von der gegenwärtigen Lutherei noch nicht so viel wahrgenommen, unter "abdrehen wie ein Brummkreisel" stell' ich mir irgendwie was anderes vor. Aber vielleicht hängt das auch von der inneren Einstellung ab.
Chandragupta hat geschrieben:... Dessen Markenzeichen war es gerade, "dem Volk aufs Maul zu schauen" ...
Ich glaub' aber nicht, dass der als Konsequenz davon pöbeln und beleidigen gemeint hat. Aber wir können ja mal 500 Jahre abwarten und schauen, was die Welt dann über Chandragupta sagt :wink: .

Gruß

Altamura

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Re: missglückter "Kulturschutz" durch staatl. Institutionen

Beitrag von Chandragupta » So 02.04.17 19:05

... auch wenn's da nicht um Münzen geht (um Geld aber schon - und auch, wie man als guter Christenmensch mit Kulturgütern in Form von Büchern und Gebäuden umgehen soll: vernichten und verbrennen nämlich...): Lies einfach mal das Pamphlet "Von den Jüden und iren Lügen" dieses Herrn. Dann kannst Du auch vielleicht verstehen, wo ich die Grenze zwischen Klartext-Reden und Pöbelei sehe. Und weshalb dieser Luther-Hype dann schon ein "Geschmäckle" hat... :mad:
Numismatische Grüße,

Euer Chandra

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Re: missglückter "Kulturschutz" durch staatl. Institutionen

Beitrag von Altamura2 » So 02.04.17 19:21

Chandragupta hat geschrieben:... Und weshalb dieser Luther-Hype dann schon ein "Geschmäckle" hat...
Das heißt "Gschmäckle", was Nichtschwaben aber wohl nur schwer vermittelbar zu sein scheint :? .
Hat inzwischen aber sogar Eingang in Wikipedia gefunden: https://de.wikipedia.org/wiki/Gschm%C3%A4ckle

Wenn man Fremdwörter (oder Fremdsprachen, das ist jetzt eine Frage des Standpunkts) nicht beherrscht, dann sollte man sie halt nicht verwenden :wink: .

Gruß

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Re: missglückter "Kulturschutz" durch staatl. Institutionen

Beitrag von Chandragupta » So 02.04.17 21:10

Peinlich ist daran allenfalls, daß ich sogar weiß, wie "Gschmäckle" geschrieben wird (yes, really!) - mich dummerweise aber nicht an meinen eigenen Anspruch gehalten habe, auf automagische Wortkorrekturen am Smartphone tunlichst zu verzichten. Hatte die noch vom Verfassen eines langen Entwurfstextes in anderem Zusammenhang an. :oops:

Aber BTT und was ich oben noch vergessen hatte, weil's wirklich exakt zum Threadthema paßt: Im Bild vieler deutscher Städte gibt's heute Denkmale/Gedenktafeln/... wo so sinngemäß draufsteht: "Hier stand bis 1938 eine Synagoge." Da bleibt mir als geschichtsbewußtem Mensch abschließend nur sarkastisch zu konstatieren: "Ansonsten, Herr Luther, ist alles in Butter!" :evil:
Numismatische Grüße,

Euer Chandra

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