Münzen - fotografieren
Moderator: Homer J. Simpson
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Re: Münzen - Fotographieren
Was so ein bisschen Übung ausmachen kann:
Alt: Neu: Besonders krass finde ich den Unterschied auf der Rückseite. Bei dem alten Bild scheint die Sonne der Moneta in den Nacken, bei dem neuen ins Gesicht.
Bei dem hier ist es nicht ganz so deutlich:
Martin
Alt: Neu: Besonders krass finde ich den Unterschied auf der Rückseite. Bei dem alten Bild scheint die Sonne der Moneta in den Nacken, bei dem neuen ins Gesicht.
Bei dem hier ist es nicht ganz so deutlich:
Martin
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Re: Münzen - Fotographieren
Hallo Frank,
was die bessere Farbdarstellung angeht, hab ich im Wesentlichen nur eines verändert:
Ich nehme die Aufnahmen mit 3 - 4 Blendenstufen Unterbelichtung (also 1 - 1,33 Blenden) auf.
Alle anderen Einstellungen im Programm sind unverändert.
Manchmal sind allerdings mehrere Aufnahmen notwänidig. Je dunkler die Münze, desto stärker muss ich die Unterbelichtung wählen
Und bei der besseren Rückseitendarstellung ist es nur die veränderte Beleuchtungsrichtung.
Martin
was die bessere Farbdarstellung angeht, hab ich im Wesentlichen nur eines verändert:
Ich nehme die Aufnahmen mit 3 - 4 Blendenstufen Unterbelichtung (also 1 - 1,33 Blenden) auf.
Alle anderen Einstellungen im Programm sind unverändert.
Manchmal sind allerdings mehrere Aufnahmen notwänidig. Je dunkler die Münze, desto stärker muss ich die Unterbelichtung wählen
Und bei der besseren Rückseitendarstellung ist es nur die veränderte Beleuchtungsrichtung.
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Re: Münzen - Fotographieren
Nochn Beispiel:
Mit diesem Foto hab ich den Julian hier vorgestellt:
Neu fotografiert sieht er jetzt so aus:
Mit diesem Foto hab ich den Julian hier vorgestellt:
Neu fotografiert sieht er jetzt so aus:
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Re: Münzen - Fotographieren
Wie sieht es denn mit Ringblitz aus?
Bringt der was zum Muenzen fotografieren?
Gruss
Papilion
Bringt der was zum Muenzen fotografieren?
Gruss
Papilion
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Re: Münzen - Fotographieren
Ringblitz weiß ich nicht...Ringlicht hab ich probiert.
War m.E. nicht gut genug.
Martin
War m.E. nicht gut genug.
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Re: Münzen - Fotographieren
Wertsteigerung durch Fotografie?
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Re: Münzen - Fotographieren
Hallo Frank,
momentan noch nicht.
ZUr Zeit kaufe ich ja noch viel nach Foto ein. Aber wenn ich in Rente gehe, werde ich wohl auch einiges per Foto verkaufen.
Man muss ja seine Sammlung auch gelegentlich "durchsieben"
Martin
PS: Ich denke aber, das ich zeigen konnte, das schlechte Fotos den Wert einer Münze auch schlecht darstellen. Ich selbst hab ja genügend schlechte Fotos hier eingestellt.
momentan noch nicht.
ZUr Zeit kaufe ich ja noch viel nach Foto ein. Aber wenn ich in Rente gehe, werde ich wohl auch einiges per Foto verkaufen.
Man muss ja seine Sammlung auch gelegentlich "durchsieben"
Martin
PS: Ich denke aber, das ich zeigen konnte, das schlechte Fotos den Wert einer Münze auch schlecht darstellen. Ich selbst hab ja genügend schlechte Fotos hier eingestellt.
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Re: Münzen - Fotographieren
Ich behaupte mal, das der Verkaufserlös ein wenig mit der Qualität der Bilder zu tun hat
Martin
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Re: Münzen - Fotographieren
Ein Ringblitz hilft nicht viel bei münzen. Genau genommen müßte man einen Reporduktionsaufbau machen. 2 Lampen mit gleicher stärker in einem Winkel von 45 Grad über das Objekt und die Kamera darüber in der Waage. ein Polfilter hilft manchmal auch. Und am besten wäre ein Bipolarisiertes Licht dazu (über Folien).
Am einfachsten geht es wenn man etwas Geld ausgibt und sich einen Light Cube zulegt. Die sind an 4 Seiten mit LED beleuchtet. Man bekommt somit keine Schatten an den Münzen. Ein Ordentlicher liegt um die 200 €. Wenn meiner kommt kann ich euch gern ein Bild davon zeigen.
Ihr könnt euch auch ein Komplettes Reproduktionsset zulegen. Ist dann eine Station mit Stativ zur Kamerabefestigung die Dinger liegen aber bei 500.- und mehr.
Am einfachsten geht es wenn man etwas Geld ausgibt und sich einen Light Cube zulegt. Die sind an 4 Seiten mit LED beleuchtet. Man bekommt somit keine Schatten an den Münzen. Ein Ordentlicher liegt um die 200 €. Wenn meiner kommt kann ich euch gern ein Bild davon zeigen.
Ihr könnt euch auch ein Komplettes Reproduktionsset zulegen. Ist dann eine Station mit Stativ zur Kamerabefestigung die Dinger liegen aber bei 500.- und mehr.
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Re: Münzen - Fotographieren
Ringblitz oder Ringlicht bringen nur bei Silber ordentliche Ergebnisse, bei Bronzen ist die seitliche (diffuse) Beleuchtung um Welten besser. Das liegt daran, dass eine Ringbeleuchtung die Felder "zum leuchten" bringt, bei Silber kann das gut aussehen, bei patinierten Bronze besch..eiden.
Bipolarisiertes Licht braucht man nur bei Metallflächen, bei patinierten Bronzen reicht ein einzelner Polfilter. Polarisiert oder nicht ist aber Geschmackssache.
Bipolarisiertes Licht braucht man nur bei Metallflächen, bei patinierten Bronzen reicht ein einzelner Polfilter. Polarisiert oder nicht ist aber Geschmackssache.
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Re: Münzen - Fotographieren
Ich finde, man kann auch mit ganz einfachen Mitteln gute Bilder machen.
Ich finde das folgende jedenfalls ganz toll!
Einseitig mit 9W LED 6500K direkt beleuchtet, 75mm Brennweite, Einfeldmessung, 4oo Asa, Freihand.
Die Rückseite hab ich beim ersten Mal erwischt. Für die Vorderseite hab ich vier Anläufe gebraucht.
Martin
Ich finde das folgende jedenfalls ganz toll!
Einseitig mit 9W LED 6500K direkt beleuchtet, 75mm Brennweite, Einfeldmessung, 4oo Asa, Freihand.
Die Rückseite hab ich beim ersten Mal erwischt. Für die Vorderseite hab ich vier Anläufe gebraucht.
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Re: Münzen - Fotographieren
Vom hochproduktiven wie hochgeschätzten Ulrich Werz ist passemd zum Thema aktuell erschienen:
Dokumentation von Fundmünzen I. Fotografie. Nachtrag: Bilder in KENOM einstellen, Hannover 2019 (12 Seiten, Abbildungen, ISSN 2568-3136, doi: 10.11576/NLD.00002) [Freundeskreis für Archäologie in Niedersachsen e.V. Schriftenreihe, Bd. 2].
Kostenloser Download wie immer möglich.
Gruß
Tilos
Dokumentation von Fundmünzen I. Fotografie. Nachtrag: Bilder in KENOM einstellen, Hannover 2019 (12 Seiten, Abbildungen, ISSN 2568-3136, doi: 10.11576/NLD.00002) [Freundeskreis für Archäologie in Niedersachsen e.V. Schriftenreihe, Bd. 2].
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Re: Münzen - Fotographieren - Axial Lighting
Hallo Münzfreunde,
Ich bin sonst immer nur im Bereich von Brandenburg-Preußen tätig, fand aber eure Versuche bei den Römern den optimalen Aufbau zu finden sehr hilfreich.
Es ärgert mich, dass sich die Münzen so schwer auf Fotos wiedergeben lassen, wie sie bei Tageslicht erscheinen und gleichzeitig eine Detailtiefe zu erhalten, ohne immer mit der Lupe arbeiten zu müssen.
Die Tiefbettscanner habe ich ausprobiert und wieder sein lassen. Bei 6000dpi sieht man zwar jeden Materialfehler, aber gerade bei silbrigen Stücken werden die Glanzstellen stumpf und dunkel.
Das kleine Lichtzelt mit dem Makromodus der Kompaktkamera aus dem „Schrank“ ist da schon besser, doch die Detailtiefe fehlt und die Ausleuchtung ist schwierig.
Ich habe nach monatelangen Suchen jetzt einen Beitrag über „AXIAL LIGHTING“ gesehen und den Versuch nachgebaut. Die ersten Resultate sind sehr gut geworden.
Hier meine verschieden Versuche.
Scan: Gerät. Epson 850Pro
Kompaktkamera mit Lichtzelt: Fujifilm X1 mit faltbarem Lichtzelt von XMEYE (22cm)
AXIAL LIGHTING: Canon 1300D mit 100er Macro-Objektiv und Versuchsaufbau wie in folgenden Links:
https://www.diyphotography.net/use-mirr ... -subjects/
https://youtu.be/Xgb0RR41shM
Ich habe den Aufbau von Professor Springs und dem Fotographen aus England mit günstigen Materialien aus dem hiesigen Baumarkt und vorhandenen Möbeln nachgestellt.
Der Scheinwerfer, die Glasscheibe, der Gelenkarm sind billige Käufe aus dem Internet. Selbst die Kamera und das Objektiv sind Gebrauchtkäufe.
Ich werde noch mit einem Venezianischen-Spiegel Versuche probieren, sobald ich einen günstigen gefunden habe.
Nachtrag vom 22.08.2020:
Mit einem etwa 9 cm hohen Zylinder aus schwarzem Tonpapier konnte ich den Schattenwurf der Münze fast wegbekommen. Die Ausleuchtung ist sehr gleichmäßig. Siehe Beispielbild des 50 Pfennig Stückes. Gerne lese ich über eure Erfahrungen.
Grüße,
Christian
Ich bin sonst immer nur im Bereich von Brandenburg-Preußen tätig, fand aber eure Versuche bei den Römern den optimalen Aufbau zu finden sehr hilfreich.
Es ärgert mich, dass sich die Münzen so schwer auf Fotos wiedergeben lassen, wie sie bei Tageslicht erscheinen und gleichzeitig eine Detailtiefe zu erhalten, ohne immer mit der Lupe arbeiten zu müssen.
Die Tiefbettscanner habe ich ausprobiert und wieder sein lassen. Bei 6000dpi sieht man zwar jeden Materialfehler, aber gerade bei silbrigen Stücken werden die Glanzstellen stumpf und dunkel.
Das kleine Lichtzelt mit dem Makromodus der Kompaktkamera aus dem „Schrank“ ist da schon besser, doch die Detailtiefe fehlt und die Ausleuchtung ist schwierig.
Ich habe nach monatelangen Suchen jetzt einen Beitrag über „AXIAL LIGHTING“ gesehen und den Versuch nachgebaut. Die ersten Resultate sind sehr gut geworden.
Hier meine verschieden Versuche.
Scan: Gerät. Epson 850Pro
Kompaktkamera mit Lichtzelt: Fujifilm X1 mit faltbarem Lichtzelt von XMEYE (22cm)
AXIAL LIGHTING: Canon 1300D mit 100er Macro-Objektiv und Versuchsaufbau wie in folgenden Links:
https://www.diyphotography.net/use-mirr ... -subjects/
https://youtu.be/Xgb0RR41shM
Ich habe den Aufbau von Professor Springs und dem Fotographen aus England mit günstigen Materialien aus dem hiesigen Baumarkt und vorhandenen Möbeln nachgestellt.
Der Scheinwerfer, die Glasscheibe, der Gelenkarm sind billige Käufe aus dem Internet. Selbst die Kamera und das Objektiv sind Gebrauchtkäufe.
Ich werde noch mit einem Venezianischen-Spiegel Versuche probieren, sobald ich einen günstigen gefunden habe.
Nachtrag vom 22.08.2020:
Mit einem etwa 9 cm hohen Zylinder aus schwarzem Tonpapier konnte ich den Schattenwurf der Münze fast wegbekommen. Die Ausleuchtung ist sehr gleichmäßig. Siehe Beispielbild des 50 Pfennig Stückes. Gerne lese ich über eure Erfahrungen.
Grüße,
Christian
Zuletzt geändert von mimach am Sa 22.08.20 22:58, insgesamt 11-mal geändert.
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Mitglied im Verein für Münzkunde Nürnberg
"Wir laden herzlich zu unseren Stammtischen und Vorträgen im Germanischen Nationalmuseum ein!"
https://www.vfm-nbg.de/
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