Münzen - Fotographieren

Tipps zur Reinigung, Konservierung und Photographie von Münzen

Moderator: Homer J. Simpson

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mike h
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Re: Münzen - Fotographieren

Beitrag von mike h » Do 18.01.18 18:01

Was so ein bisschen Übung ausmachen kann:

Alt:
Kamp0024.121AR01a.jpg
Neu:
Kamp0024.121AR01.jpg
Besonders krass finde ich den Unterschied auf der Rückseite. Bei dem alten Bild scheint die Sonne der Moneta in den Nacken, bei dem neuen ins Gesicht.

Bei dem hier ist es nicht ganz so deutlich:
Kamp0024.139AR01a.jpg
Kamp0024.139AR01.jpg
Martin
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beachcomber
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Re: Münzen - Fotographieren

Beitrag von beachcomber » Fr 19.01.18 09:47

und, was hast du jetzt verändert bei der aufnahme?
grüsse
frank

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mike h
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Re: Münzen - Fotographieren

Beitrag von mike h » Fr 19.01.18 12:55

Hallo Frank,

was die bessere Farbdarstellung angeht, hab ich im Wesentlichen nur eines verändert:

Ich nehme die Aufnahmen mit 3 - 4 Blendenstufen Unterbelichtung (also 1 - 1,33 Blenden) auf.

Alle anderen Einstellungen im Programm sind unverändert.

Manchmal sind allerdings mehrere Aufnahmen notwänidig. Je dunkler die Münze, desto stärker muss ich die Unterbelichtung wählen

Und bei der besseren Rückseitendarstellung ist es nur die veränderte Beleuchtungsrichtung.

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Re: Münzen - Fotographieren

Beitrag von mike h » Fr 19.01.18 13:07

Nochn Beispiel:

Mit diesem Foto hab ich den Julian hier vorgestellt:
Kamp0153.033AR01a.jpg
Neu fotografiert sieht er jetzt so aus:
Kamp0153.033AR01.jpg
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Re: Münzen - Fotographieren

Beitrag von papilion » Fr 19.01.18 14:15

Wie sieht es denn mit Ringblitz aus?
Bringt der was zum Muenzen fotografieren?

Gruss

Papilion

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Re: Münzen - Fotographieren

Beitrag von mike h » Fr 19.01.18 16:14

Ringblitz weiß ich nicht...Ringlicht hab ich probiert.

War m.E. nicht gut genug.

Martin
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Re: Münzen - Fotographieren

Beitrag von mike h » Mo 12.02.18 14:19

Wertsteigerung durch Fotografie?
Kamp0032.210.01An01.JPG
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Re: Münzen - Fotographieren

Beitrag von beachcomber » Di 13.02.18 16:30

nur wenn du sie per foto verkaufen willst! :wink:
grüsse
frank

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Re: Münzen - Fotographieren

Beitrag von mike h » Di 13.02.18 17:35

Hallo Frank,

momentan noch nicht.

ZUr Zeit kaufe ich ja noch viel nach Foto ein. Aber wenn ich in Rente gehe, werde ich wohl auch einiges per Foto verkaufen.

Man muss ja seine Sammlung auch gelegentlich "durchsieben"

Martin

PS: Ich denke aber, das ich zeigen konnte, das schlechte Fotos den Wert einer Münze auch schlecht darstellen. Ich selbst hab ja genügend schlechte Fotos hier eingestellt.
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Re: Münzen - Fotographieren

Beitrag von mike h » Mo 17.12.18 17:53

Ich behaupte mal, das der Verkaufserlös ein wenig mit der Qualität der Bilder zu tun hat
P1080718Av.JPG
P1080719RV.JPG
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Re: Münzen - Fotographieren

Beitrag von romulaner » Mi 19.12.18 09:04

Ein Ringblitz hilft nicht viel bei münzen. Genau genommen müßte man einen Reporduktionsaufbau machen. 2 Lampen mit gleicher stärker in einem Winkel von 45 Grad über das Objekt und die Kamera darüber in der Waage. ein Polfilter hilft manchmal auch. Und am besten wäre ein Bipolarisiertes Licht dazu (über Folien).
Am einfachsten geht es wenn man etwas Geld ausgibt und sich einen Light Cube zulegt. Die sind an 4 Seiten mit LED beleuchtet. Man bekommt somit keine Schatten an den Münzen. Ein Ordentlicher liegt um die 200 €. Wenn meiner kommt kann ich euch gern ein Bild davon zeigen.
Ihr könnt euch auch ein Komplettes Reproduktionsset zulegen. Ist dann eine Station mit Stativ zur Kamerabefestigung die Dinger liegen aber bei 500.- und mehr.

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Re: Münzen - Fotographieren

Beitrag von shanxi » Mi 19.12.18 09:35

Ringblitz oder Ringlicht bringen nur bei Silber ordentliche Ergebnisse, bei Bronzen ist die seitliche (diffuse) Beleuchtung um Welten besser. Das liegt daran, dass eine Ringbeleuchtung die Felder "zum leuchten" bringt, bei Silber kann das gut aussehen, bei patinierten Bronze besch..eiden.

Bipolarisiertes Licht braucht man nur bei Metallflächen, bei patinierten Bronzen reicht ein einzelner Polfilter. Polarisiert oder nicht ist aber Geschmackssache.

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Re: Münzen - Fotographieren

Beitrag von mike h » Di 25.12.18 12:00

Ich finde, man kann auch mit ganz einfachen Mitteln gute Bilder machen.

Ich finde das folgende jedenfalls ganz toll!
SNG387AR01a.jpg
Einseitig mit 9W LED 6500K direkt beleuchtet, 75mm Brennweite, Einfeldmessung, 4oo Asa, Freihand.

Die Rückseite hab ich beim ersten Mal erwischt. Für die Vorderseite hab ich vier Anläufe gebraucht.

Martin
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Re: Münzen - Fotographieren

Beitrag von tilos » Fr 01.02.19 11:17

Vom hochproduktiven wie hochgeschätzten Ulrich Werz ist passemd zum Thema aktuell erschienen:

Dokumentation von Fundmünzen I. Fotografie. Nachtrag: Bilder in KENOM einstellen, Hannover 2019 (12 Seiten, Abbildungen, ISSN 2568-3136, doi: 10.11576/NLD.00002) [Freundeskreis für Archäologie in Niedersachsen e.V. Schriftenreihe, Bd. 2].

Kostenloser Download wie immer möglich.

Gruß
Tilos

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Re: Münzen - Fotographieren - Axial Lighting

Beitrag von mimach » Fr 21.08.20 23:44

Hallo Münzfreunde,
Ich bin sonst immer nur im Bereich von Brandenburg-Preußen tätig, fand aber eure Versuche bei den Römern den optimalen Aufbau zu finden sehr hilfreich.
Es ärgert mich, dass sich die Münzen so schwer auf Fotos wiedergeben lassen, wie sie bei Tageslicht erscheinen und gleichzeitig eine Detailtiefe zu erhalten, ohne immer mit der Lupe arbeiten zu müssen.
Die Tiefbettscanner habe ich ausprobiert und wieder sein lassen. Bei 6000dpi sieht man zwar jeden Materialfehler, aber gerade bei silbrigen Stücken werden die Glanzstellen stumpf und dunkel.
Das kleine Lichtzelt mit dem Makromodus der Kompaktkamera aus dem „Schrank“ ist da schon besser, doch die Detailtiefe fehlt und die Ausleuchtung ist schwierig.

Ich habe nach monatelangen Suchen jetzt einen Beitrag über „AXIAL LIGHTING“ gesehen und den Versuch nachgebaut. Die ersten Resultate sind sehr gut geworden.

Hier meine verschieden Versuche.

Scan:
0E3F9AA5-52D7-4EBB-8D4F-C4DFEAD2B8BF.jpeg
Gerät. Epson 850Pro

Kompaktkamera mit Lichtzelt:
9CB11C6E-9B35-4A4F-A2DA-9AD3A4C6D731.jpeg
Fujifilm X1 mit faltbarem Lichtzelt von XMEYE (22cm)

AXIAL LIGHTING:
59E1D447-8BBA-43F6-A072-2005CF61630A.jpeg
Canon 1300D mit 100er Macro-Objektiv und Versuchsaufbau wie in folgenden Links:

https://www.diyphotography.net/use-mirr ... -subjects/

https://youtu.be/Xgb0RR41shM

Ich habe den Aufbau von Professor Springs und dem Fotographen aus England mit günstigen Materialien aus dem hiesigen Baumarkt und vorhandenen Möbeln nachgestellt.
Der Scheinwerfer, die Glasscheibe, der Gelenkarm sind billige Käufe aus dem Internet. Selbst die Kamera und das Objektiv sind Gebrauchtkäufe.

Ich werde noch mit einem Venezianischen-Spiegel Versuche probieren, sobald ich einen günstigen gefunden habe.
E6C101D2-4442-410D-8B8B-991BE65B8315.jpeg
0A0EFAAB-D9CB-419D-A1DE-39D2E92DC9A3.jpeg


Nachtrag vom 22.08.2020:
Mit einem etwa 9 cm hohen Zylinder aus schwarzem Tonpapier konnte ich den Schattenwurf der Münze fast wegbekommen. Die Ausleuchtung ist sehr gleichmäßig. Siehe Beispielbild des 50 Pfennig Stückes.
Testfoto 50 Pfennig Pic 02.JPG
Pappzylinder Pic.jpg
Gerne lese ich über eure Erfahrungen.
Grüße,
Christian
Zuletzt geändert von mimach am Sa 22.08.20 22:58, insgesamt 11-mal geändert.
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Man verliert die meiste Zeit damit, daß man Zeit gewinnen will.

John Steinbeck (1902-68)
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