Anwendung Pariser Oxid /Färben v. Metallen

Tipps zur Reinigung, Konservierung und Photographie von Münzen

Moderator: Homer J. Simpson

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mike h
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Re: Anwendung Pariser Oxid

Beitrag von mike h » Sa 26.03.16 21:26

@Locnar

liegt neben mir. Aber darum geht es momentan nicht.

Frank hat eine Anleitung zur Anwendung gegeben. Wir sollten das Ergebnis abwarten.

Anschließend werde ich dann Deine Anleitung durchführen. Dann können wir vergleichen und diskutieren.

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Re: Anwendung Pariser Oxid

Beitrag von mike h » Sa 26.03.16 22:48

So, gebacken bei 90 Grad (der Unterschied ist auf dem Bild nicht zu erkennen)

und dann ein wenig gebürstet
IMG_7296.JPG
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Re: Anwendung Pariser Oxid

Beitrag von beachcomber » Sa 26.03.16 23:18

jetzt halt ein einfarbiger schrotthaufen! :mrgreen:
grüsse
frank

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Re: Anwendung Pariser Oxid

Beitrag von mike h » So 27.03.16 00:08

Das war ja auch nur ein erster Versuch...

Und morgen nehme ich dann einen prägefrischen Sesterzen 8)

Martin
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Re: Anwendung Pariser Oxid

Beitrag von mike h » So 27.03.16 11:26

So, hier isser

Dieser Sesterz, der änlässlich der Einweihung des Aquäduktes zur Stadt Nemausus im ersten Jahrhundert herausgegeben wurde, ist einfach zu gut.. :wink:
IMG_7298.JPG
Wie sollte er vorbereitet werden?

Ich denke, das eine Entfettung alleine nicht ausreichen wird. Vielleicht sollte man ihn vorher auch noch ein wenig anätzen (beispielsweise mit Zitronensäure??)

Bitte um Meinungen, Anregungen, Anleitungen.

Martin
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Re: Anwendung Pariser Oxid

Beitrag von beachcomber » So 27.03.16 14:09

hast du 'nen knall? warum willst du eine modernes stück nicht in würde altern lassen??
grüsse
frank

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Re: Anwendung Pariser Oxid

Beitrag von mike h » So 27.03.16 14:17

Moin Frank,

warum wirst du persönlich?

Ich habe dieses Stück ausschließlich zu diesem Zweck (Patinierungsversuche) gekauft. (2 €)

Ansonsten ist es genau wie der vorher gezeigte A Pius Schrott! Nur jünger.

Martin

PS: Ist natürlich nicht 1 : 1 vergleichbar, da ich die Legierung nicht kenne
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Re: Anwendung Pariser Oxid

Beitrag von beachcomber » So 27.03.16 14:59

na, in 2000 jahren ist das ein gesuchtes sammlerstück! :wink:
mach's halt genauso wie beim pius, dann merkst du ja schon ob die legierung andere resultate bringt!
grüsse
frank

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Re: Anwendung Pariser Oxid

Beitrag von mike h » So 27.03.16 15:11

Zu Deiner Besänftigung:

Ich mach den Versuch ebenfalls mit einem Scheibchen Stangenkupfer
IMG_7299.JPG
Das könnte in 2000 Jahren noch erheblich begehrter sein, da es sich dann um ein Einzelstück handelt.

Martin
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Re: Anwendung Pariser Oxid

Beitrag von mike h » So 27.03.16 17:49

Beide Stücke

gereinigt in Zitronensäure

gebadet in Aceton

betupft mit Pariser Oxid

ca 120 min. gebacken bei 90°C
IMG_7300.JPG
Martin
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Re: Anwendung Pariser Oxid

Beitrag von mike h » So 27.03.16 21:38

und sanft gebürstet
IMG_7301.JPG
Bitte um Komentare
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Re: Anwendung Pariser Oxid

Beitrag von Muttis Liebling » Mo 28.03.16 13:35

Klasse!
Das hast du mal wieder ganz toll hingekriegt!
Nur weiter so!

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Re: Anwendung Pariser Oxid

Beitrag von mike h » Mo 28.03.16 13:36

Wie man erkennen kann, hält das Zeugs nicht überall

Unter dem Mikroskop kann man erkennen, das es an eingen Stellen "abblättert" und darunter das blanke Metall hervorblinkt.

Es findet m.E. keinerlei Reaktion mit dem Münzmetall statt.

Damit ist es in meinem Augen eine Beschichtung, die in die gleiche Kategorie fällt wie

"Patine verte"

Acryl- und andere Lacke

Schuhcreme

Wobei Schucreme im Gegensatz zu Pariser Oxid teilweise sehr attraktive Ergebnisse erzielt.

Stellt sich immer noch die Frage, ob und wie man Pariser Oxid wieder entfernen kann.

Martin
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Re: Anwendung Pariser Oxid

Beitrag von Muttis Liebling » Mo 28.03.16 13:40

Sieh an , sieh an, ein Blitzmerker.
Endlich scheints auch bei dir ansatzweise zu dämmern.

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Re: Anwendung Pariser Oxid

Beitrag von mike h » Mo 28.03.16 13:44

Hallo Muttis Liebling

Ganz klar, das du nicht begreifst, worum es hier geht.

Frohe Ostern

Martin
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