Сhemische Reinigung

Tipps zur Reinigung, Konservierung und Photographie von Münzen

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Georg5
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Re: Сhemische Reinigung

Beitrag von Georg5 » So 19.12.21 00:42

Guten Tag!
Als "Scherz".
Chemische und mechanische "Nivellierung". Ich habe absichtlich nur einen Teil der Münze verändert. Könnte von Interesse sein...
Hochachtungsvoll, Georg.
-1-1.jpg
-1-2.jpg
-1-3.jpg
-1-4.jpg
Mollit viros otium

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QVINTVS
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Re: Сhemische Reinigung

Beitrag von QVINTVS » So 19.12.21 22:14

Die kleineren schwarzen Felder würde ich hier als Kennzeichen für chemische Tönung interpretieren.
Viele Grüße

QVINTVS

Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen,
und wer sie aufzuheben versteht,
hat ein Vermögen.

Jean Anouilh (franz. Dramatiker, 1910 - 87)

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Georg5
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Re: Сhemische Reinigung

Beitrag von Georg5 » Mo 20.12.21 16:38

QVINTVS hat geschrieben:
So 19.12.21 22:14
Die kleineren schwarzen Felder würde ich hier als Kennzeichen für chemische Tönung interpretieren.
Guten Tag, Jürgen!

Die Münze wurde bis auf das Metall gereinigt. Dann chemisch patiniert (gefärbt). Bei chemischer Einwirkung hat jedes Oxid eine gewisse Farbe (einige Harze oder Wachse haben eine transparente Farbe). Bei den dunklen (schwarzen) Flecken auf dem zweiten Bild handelt es sich um Oxid der ersten Art. Die Münze diente nur als Muster zur Veranschaulichung der Technologie, so dass die Umwandlung der härteren Oxide in weichere durch Erhitzen erfolgte. Dies ist die schwarze Farbe. Es ging darum zu zeigen, wie schnell die Gruben verschüttet werden konnten... Dafür mussten sie geschaffen werden... Das ist keine Restaurierung, sondern nur eine prozess...

Hier ist ein Beispiel für Malachit: Die Reaktion der thermischen Zersetzung von Malachit wird besser verständlich, wenn die Formel von Malachit nicht wie in der Mineralogie, sondern wie in der Chemie üblich dargestellt wird: (CuOH)2CO3. Malachit um das basische Salz Dihydroxocarbonat des Kupfers (Carbonat des Dihydroxomediums) handelt. Der thermischen Zersetzung von mittleren Karbonaten Metalloxid und Kohlendioxid entstehen, und im Falle von basischen Karbonaten wird den Zersetzungsprodukten Wasser zugesetzt.
(CuOH)2CO3 =t= 2CuO + CO2 + H2O

Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich Ihre Worte missverstanden habe.

Jetzt werde ich versuchen, ausführlicher zu schreiben:
1. Chemische...
Manche Reaktionen finden bei Raumtemperatur statt, manche müssen erhitzt werden, manche finden unter Sauerstoffmangel statt, manche... Z.B. ist die chemische Patinierung oder chemische Färbung ein chemischer Angriff auf das Metall einer Münze, um eine stabile Oxidschicht auf ihrer Oberfläche zu erhalten.
Die Dicke des Oxids kann auf viele verschiedene Arten ermittelt werden. Bei den "schlechten" Verkäufern hängt die Stärke der "künstlichen Patina" von dem Metall ab, aus dem die Kopie hergestellt wurde. Wenn es sich bei dem von den "schlechten Replikanten" verwendeten Metall um eine echte, alte, aber ausgefranste Münze handelte, dann könnte die Patina alles Mögliche sein. Wenn es sich um eine moderne Legierung handelt, sollte die Patina so beschaffen sein, dass die Zusammensetzung des Metalls mit tragbaren Analysegeräten nicht bestimmt werden kann. In der Regel sollte die Patina zwischen 0,15 - 0,2 mm dick sein (wenn das Grundmetall zuvor mit 0,05 - 0,1 mm beschichtet wurde). Bei Interesse können wir über den Einsatz dieser Analysatoren in der Numismatik sprechen. Ich habe viele interessante Beispiele zusammengetragen.

2. Abtönung mit Harzen und Pigmenten...
Auf Fotos sieht es gut aus. Sie taucht auf - in fast hundert Prozent der Fälle.

3. Färben mit Wachs + Pigmenten oder verschiedenen "Schuhputz"-Pasten...
Billig und schnell. Das führt nur zu größeren Problemen...

Ich hoffe, ich habe Sie richtig verstanden und konnte Ihnen ausführlich antworten.
Mit freundlichen Grüßen, Georg
Mollit viros otium

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Georg5
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Re: Сhemische Reinigung

Beitrag von Georg5 » So 26.12.21 01:01

Guten Abend!
Ich möchte über die Zulässigkeit des Auftragens von "Sandstaub" sprechen, um den Kontrast des Bildes zu erhöhen. Dies gilt insbesondere für den Vergleich von künstlich auf die Münzoberfläche aufgebrachtem Staub und von Staub, der bei der Restaurierung absichtlich auf der Oberfläche einer Münze belassen wird. Ich spreche von restaurierten Münzen, die sowohl vor als auch nach der Restaurierung "trocken" ohne Verwendung von Flüssigkeiten gereinigt werden und auf denen absichtlich Staub zurückgelassen wird. Diese Methode verstärkt den Kontrast und verdeckt Korrosion und Schäden an der Münze.
Was ist Ihre Meinung?

Ein Beispiel:
1. gereinigte Münze
11.jpg
2. künstliches Oxid
13.jpg
3. Zusätzlicher Staub, der Flecken von "Korrosion" verdeckt
17.jpg
Mit freundlichen Grüßen, Georg

P.S. Und, was am interessantesten ist, was denken Sie, werden unsere Kollegen in ein paar hundert Jahren über Muster №3 sagen (wenn alles, was Sie sehen, von der Patina der Zeit bedeckt sein wird).? :)
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