Hadrian Denar

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

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Peter43
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Hadrian Denar

Beitrag von Peter43 » Mo 07.01.08 17:45

Ich habe diesen Denar jetzt mal in einem neuen Thread vorgestellt, weil es sonst nur zu einem Durcheinander kommt!

Harald hat gefragt:
Ich hätte gerne gewußt, was ihr von diesem Denar des Hadrian mit durchaus untypischen Portrait haltet.

Ich habe mir mal die Rückseiten der Beispiele von Wildwinds angeschaut (unter http://www.wildwinds.com/coins/sear5/s3 ... l#RIC_0282 ). Da gibt es keine Ähnlichkeit! Der Kopf der Victoria/Nemesis sieht eher aus wie der einer Ameise in einem Science-fiction-Film. Und die Kleidung ist untypisch. Der Überwurf über der Hüfte könnte von einer heutigen Modenschau kommen. Deshalb zweifele ich daran, daß diese Münze antik ist!

Ich habe Pscipios Meinung gelesen und bin jetzt gespannt auf die Meinung anderer!

Mit freundlichem Gruß
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DenarHadrian.jpg
Zuletzt geändert von Peter43 am Mo 07.01.08 21:21, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag von Pscipio » Mo 07.01.08 17:48

Wenn keine antike Imitation, dann eine moderne. Eine reguläre antike Prägung halte ich für ausgeschlossen.

Pscipio
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Beitrag von beachcomber » Mo 07.01.08 19:49

für mich auch eher modern als antik und fürchterlich schlecht obendrein)!
grüsse
frank

Gast
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Beitrag von Gast » Mo 07.01.08 20:17

Mit dieser Münze wollte ich zeigen, wie schwer es manchmal sein kann, eine antike von einer modernen Fälschung zu unterscheiden.
Es handelt sich um einen selbst gefundenen subäraten Denar mit einem Gewicht von 3,15 Gramm aus nachgeschnittenen Prägestempeln und ist somit, wie schon chinamul richtig erkannte eine antike Imitation.
Grüße
Harald

Gast
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Beitrag von Gast » Mo 07.01.08 20:19

Habe leider dem falschen die Lorbeeren zukommen lassen, Proscipio erkannte natürlich die antike Fälschung!
Tschuldigung
Harald

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antoninus1
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Beitrag von antoninus1 » Mo 07.01.08 20:40

Ich kann zwar jetzt leicht reden, aber das ist doch eine tolle Imitation, die schön zeigt, was heraus kommt, wenn ein Stempelschneider kein Könner ist (und vielleicht auch nicht in Rom beheimatet war).
Gruß,
antoninus1

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Beitrag von Peter43 » Mo 07.01.08 20:49

Pscipio, dann ist es ganz richtig! Und wer hat Deine gefundene Münze als antik beurteilt? Oder anders: Wer hat die Expertise erstellt?

Mit freundlichem Gruß
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Beitrag von Gast » Mo 07.01.08 21:04

Dr.Dembski im Zuge der offiziellen Fundmeldung im Jahr 1995

Gruß
Harald

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Beitrag von antoninus1 » Di 08.01.08 07:52

Wobei ich meine, dass ein erfahrener Sucher unter Berücksichtigung der Fundumstände auch selbst beurteilen kann, ob ein Fundstück antik ist und man nicht immer nach einem Experten und einer Expertise rufen sollte.

Und von dem, was ich bisher gelesen habe, denke ich, trifft das auf Harald zu.
Gruß,
antoninus1

Gast
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Beitrag von Gast » Di 08.01.08 09:37

Antoninus 1 danke für die Blumen.
Als zusätzlicher Aspekt dazu wäre noch anzumerken, daß im Gegensatz zum Sammler fast ein jeder Sucher seine Funde selbst restauriert und dabei mehr über die Echtheit antiker Münzen lernt, als der durchschnittliche Sammler.
Diesem ist fast immer der Fundzustand seiner Münzen unbekannt.Deswegen halte ich es auch für eine gute Idee, wenn Anfänger sich ihre Grundkenntnisse an "ungereinigten " Lots aneignen.
Viele Grüße
Harald

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