Hier eins meiner Lieblingsstücke, eine AE 29, geprägt in Antiocheia für Philippopolis (Spijkerman 3), die Heimatstadt Philipps, die er zu einer Colonia erhob. Ihn selbst sieht man zwar nicht so gut, aber die beiden Figuren auf dem Adler sollen nach einigen die Eltern Philipps darstellen. Ich habe da meine Zweifel, aber wenn es hier schon um die Familie Philipps gehen soll ...
Anbei ein Photo des heutigen Stadtzentrums von Shahba, das direkt auf dem antiken Philippopolis liegt.
Frank
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Zuletzt geändert von Dapsul am Mo 09.05.11 21:27, insgesamt 1-mal geändert.
Auch wenn einige sie nicht gerne sehen , zeige ich hier eine Münze aus der Regierungszeit des Philippus Arabs, allerdings von seinem Widersacher Pacatianus.
Das Jahr der Jahrtausendfeiern in Rom (248 n. Chr.) war geprägt von militärischen Unruhen im Donauraum, dem Vordringen der West- und Ostgoten bis nach Kleinasien und Revolten in der Provinz Syrien. In dieser Zeit ließen sich - während Philippus I. sich in Rom aufhielt - insgesamt vier weitere Heerführer und Tyrannen zum Kaiser ernennen; unter ihnen auch Pacatianus in Pannonien. Gegen ihn sandte Philippus I seinen Stadtpäfekten Decius, der Pacatianus bei seiner Ankunft an der Donau jedoch nicht mehr lebendig antraf - er war bereits von seinen eigenen Soldaten erschlagen worden.
Naja Usurpatoren-Thread, ich denke nicht, dass da vieles zusammenkommt.
Soweit ich weiss hatten wir schon mal einen: Seltene Kaiser und Usurpatoren- Thread.
Müsste mal suchen....
Julianus v. Pannonien hat geschrieben:Naja Usurpatoren-Thread, ich denke nicht, dass da vieles zusammenkommt.
Soweit ich weiss hatten wir schon mal einen: Seltene Kaiser und Usurpatoren- Thread.
Müsste mal suchen....
Im österreichischen Forum gibt's den "Seltene Kaiser und Usurpatoren"-Thread.
Homer
Wo is'n des Hirn? --- Do, wo's hiig'hört! --- Des glaab' i ned!
Hmmm....ist sowas denn sinnvoll? Zum Beispiel gibt es von Domitianus II. gerade mal zwei bekannte Stücke weltweit. Ganz zu schweigen von den Usurpatoren die so kurzlebig waren, dass man den unliebsamen Herrscher bereits schon wieder gemeuchelt hatte, bevor der Stempelschneider auch nur einen Finger rühren konnte. Da werden am Ende sicherlich einige Lücken in der Liste der Usurpatoren klaffen
Zum Thema Philippus I.............hier noch ein Provinzsesterz und eine antike Fäschung eines Antoninians mit Kupferkern. Interessant bei diesem Stück ist, dass die Vorderseite Philippus I. zeigt, wobei man sich beim Rückseitenstempel eines Philippus II. bediente. Ein Hybride also.
Gruß,
Gani
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"Wenn wir Männer ohne Frauen wären, dann würden die Götter mit uns Umgang pflegen."
ganz sicher im Gegensatz zu Dir verfüge ich gerade bei dieser SAECVLVM NOVVM - Tempelausgabe nicht über genügend Detailwissen, um mein Exemplar der richtigen Münzstätte zuordnen zu können. Auch mein RSC wirkt auf mich dabei eher verwirrend. Meine Erkenntnis ist bis jetzt, daß diese Ausgabe mit der kurzen Av - Legende sowohl in Rom, als auch in Antiochia geprägt wurde, sich jedoch beide höchstens in Stildetails voneinander unterscheiden.
Wer sagt mir bitte, wo mein Stück unter den Hammer kam und woran ich es bei etwas erworbener Übersicht erkennen könnte?
Danke sagt
drake
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(Baltzer von Platen/a. Rügen)
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