was ich mich ich schon seit einiger Zeit frage: Welche Bedeutung hat die Stempelachse bei antiken Münzen? Was es ist (die Verschiebung der Lotachse ziwschen AV und RV), das weiß ich, nur variieren die Stempelachsen sehr stark, die gleiche Münze kann praktisch jede Achse haben. Wenn man die Achse kennt, dann kann man das Stück in der Hand so umdrehen, daß nach dem Drehen das Motiv richtig herum gezeigt wird.

Hat die Stempelachse aber auch einen nennenswerten Einfluss auf den Wert? Oder zeugt es von besonderem handwerklichen Geschick des Prägemeisters(weiß nicht, wie man den ausführenden Handwerker nennt)?
Heutige Münze haben 12h, haptisch sinnvoller finde ich persönlich 3h, da kann man die Münze besser umdrehen.
Maschinell geprägte Fälschungen müßten alle exakt die gleiche Stempelachse haben, d.h. bei zwei Münzen vom selben Stempel wäre eine Verschiebung der Stempelachse ein schwaches Indiz für ein Original.
Sonst fällt mir nicht viel mehr dazu ein. Ist das auch schon alles oder sollte die Stempelachse generell in einem bestimmten Bereich liegen?
Ich frage deshalb, weil ich neulich ein paar Münzen über einen Geschichtswissenschaftler bekommen habe, bei denen die Stempelachse jeweils ziemlich genau auf 3h lag und ich beim Drehen der Münzen bemerkt habe, daß ich diese nach dem Umdrehen ja gar nicht mehr ins Lot drehen mußte. Dadurch bin ich darauf aufmerksam geworden.

Grüße
klunch