Gefütterte Münzen

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

Moderator: Homer J. Simpson

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shanxi
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Re: Gefütterte Münzen

Beitrag von shanxi » Fr 15.05.20 07:59

Bei den Bildern schwer zu sagen, aber eher nicht.

Kupferkerne liegen normalerweise an den erhabenen Stellen frei, an den Rändern oder z.B. da wo die Gegenstempel sind. Insofern vielleicht nur eine Verfärbung.

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beachcomber
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Re: Gefütterte Münzen

Beitrag von beachcomber » Fr 15.05.20 10:11

das denke ich auch! bei solch tief geschlagenen prüfmarken auf dem av, wäre eine silberschicht längst auf(und weg)geflogen! :)
grüsse
frank

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Re: Gefütterte Münzen

Beitrag von Altamura2 » Fr 15.05.20 10:49

beachcomber hat geschrieben:
Fr 15.05.20 10:11
... bei solch tief geschlagenen prüfmarken auf dem av, wäre eine silberschicht längst auf(und weg)geflogen! ...
Es gibt schon auch Fourrées, bei denen die Edelmetallschicht um die Prüfmarken herum noch intakt ist:
https://www.acsearch.info/search.html?id=6437660
https://www.acsearch.info/search.html?id=6507723

Teilweise wurden gefütterte Münzen bereits mit Prüfmarken und -hieben hergestellt, um sie "echter" aussehen zu lassen:
https://www.acsearch.info/search.html?id=4107574
https://www.acsearch.info/search.html?id=3330137

Es gibt auch gefütterte Serrati, bei denen man zumindest mal dachte, dass die Zähnung das Fälschen erschweren sollte.

So völlig verdächtig schaut die Münze von Christiane jedoch nicht aus, da geh' ich mit.
Wirklich sicher kann man sich aber erst sein, wenn man innen reinschaut :D .

Gruß

Altamura

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Homer J. Simpson
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Re: Gefütterte Münzen

Beitrag von Homer J. Simpson » Fr 15.05.20 13:09

Ich vermute eher nicht, da die Münze zwei zeitgenössische Prüfpunzen trägt, also vom professionellen Geldwechsler in einer Zeit mit vielen Fälschungen (sonst hätten die das mit der Kennzeichnung nicht gemacht) für gut befunden wurde. Und 3,61 Gramm sind auch völlig okay. Allerdings wären größere Bilder wirklich gut.

Homer

PS: Ich hatte noch nicht gesehen, daß die Diskussion auf der nächsten Seite weiterging, deshalb ist dieser Beitrag nicht ganz auf dem neuesten Stand.
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Heraklion
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Re: Gefütterte Münzen

Beitrag von Heraklion » Fr 15.05.20 15:08

Mir fällt nur die komische Zunge auf :D

Oder ist das ne Schlange die da rausschaut :lol:

LG

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shanxi
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Re: Gefütterte Münzen

Beitrag von shanxi » Fr 15.05.20 15:17

Heraklion hat geschrieben:
Fr 15.05.20 15:08
Mir fällt nur die komische Zunge auf :D

Das ist nur eine der nachträglich angebrachten Stempelungen/Punzen, und gehört nicht zum Münzbild.

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Re: Gefütterte Münzen

Beitrag von chevalier » Fr 15.05.20 18:06

beachcomber hat geschrieben:
Fr 15.05.20 10:11
das denke ich auch! bei solch tief geschlagenen prüfmarken auf dem av, wäre eine silberschicht längst auf(und weg)geflogen! :)
grüsse
frank
Da hat Frank vollkommen recht. Abnutzungsmerkmale einer langen Umlaufzeit. Mehrere tiefe "banker marks". Ansonsten keinerlei Hohlstellen an erhabenen Stellen. Niemals ein subaerater Denar. Da helfen auch keine Beispiele aus Griechenland! :roll:
mfg Thomas

„Und so sehen wir betroffen - den Vorhang zu und alle Fragen offen“ (Reich-Ranicki)

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Re: Gefütterte Münzen

Beitrag von Altamura2 » Fr 15.05.20 19:31

chevalier hat geschrieben:
Fr 15.05.20 18:06
... Da helfen auch keine Beispiele aus Griechenland! :roll: ...
Das war auch nicht deren Sinn :roll: . Sie sollten nur zeigen, dass tief geschlagene Prüfmarken alleine nicht ausreichen, um auf eine nicht gefütterte Münze schließen zu können. Dies war oben Franks einziges Argument, darauf haben sich diese Beispiele bezogen, mehr nicht.
chevalier hat geschrieben:
Fr 15.05.20 18:06
... Abnutzungsmerkmale einer langen Umlaufzeit. ...
Das überzeugt mehr, besonders die Abnutzungen auf dem Revers hätten vermutlich einen unedlen Kern zutage gebracht.

Gruß

Altamura

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Re: Gefütterte Münzen

Beitrag von cmetzner » So 17.05.20 01:26

Altamura2 hat geschrieben:
Fr 15.05.20 07:57
Die Bilder sind jetzt aber nicht besonders toll, so dass das nicht eindeutig zu erkennen ist.
Lach :lol: dabei habe ich mich soooo angestrengt um bessere Bilder hinzukriegen :D alles umsonst 8) habe ich sie etwa zu viel verkleinert?
Versuche es nochmals, aber größer, und füge auch zwei ältere Bilder hinzu, glaube aber nicht das die besser sind, eher wesentlich schlechter
shanxi hat geschrieben:
Fr 15.05.20 07:59
Insofern vielleicht nur eine Verfärbung.
Hoffentlich :)
Altamura2 hat geschrieben:
Fr 15.05.20 10:49
So völlig verdächtig schaut die Münze von Christiane jedoch nicht aus, da geh' ich mit.
Wirklich sicher kann man sich aber erst sein, wenn man innen reinschaut
das wird, glaub ich, unmöglich sein :)
beachcomber hat geschrieben:
Fr 15.05.20 10:11
bei solch tief geschlagenen prüfmarken auf dem av, wäre eine silberschicht längst auf(und weg)geflogen!
es ist die rötliche Verfärbung die mich stutzen ließ
Homer J. Simpson hat geschrieben:
Fr 15.05.20 13:09
Ich vermute eher nicht, da die Münze zwei zeitgenössische Prüfpunzen trägt, also vom professionellen Geldwechsler in einer Zeit mit vielen Fälschungen (sonst hätten die das mit der Kennzeichnung nicht gemacht) für gut befunden wurde. Und 3,61 Gramm sind auch völlig okay. Allerdings wären größere Bilder wirklich gut.
Prima, Hauptsache ist ich weiß dass es ein ganz normaler, abgenutzter Denar ist :D

Dankbare Grüße
Christiane
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