Detectorists - Sondeln von der vergnüglichen Seite

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

Moderator: Homer J. Simpson

Altamura2
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Detectorists - Sondeln von der vergnüglichen Seite

Beitrag von Altamura2 » Di 23.02.21 09:36

In der Mediathek von arte kann man sich derzeit die britische Serie "Detectorists" über das Leben und die Erlebnisse zweier Sondler in der englischen Provinz anschauen (drei Staffeln à sechs oder sieben Folgen, Original mit Untertiteln): https://www.arte.tv/de/videos/RC-020165/detectorists/

Alles erfunden (bis zu einem gewissen Grad zumindest), sehr britisch, sehr vergnüglich, und hat mit dem, was wir hier im Forum diskutieren, nur sehr am Rande zu tun :wink: . Wärmt in diesen öden Zeiten aber etwas die Seele (erging mir zumindest so) :D .

Gruß

Altamura
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Re: Detectorists - Sondeln von der vergnüglichen Seite

Beitrag von beachcomber » Di 23.02.21 10:48

ein wirklich guter tip, wunderbare schauspieler, und wer sich ein bisschen in der szene auskennt, dem wird so einiges bekannt vorkommen! :)
grüsse
frank
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Re: Detectorists - Sondeln von der vergnüglichen Seite

Beitrag von guarana » So 01.01.23 11:39

Nach 5 Jahren Drehpause hat die BBC zu Weihnachten ein 75-minütiges Christmas-Special ausgestrahlt :-)
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=XgzAUrtKqh8&t=1s
(Eine seriöse Streamingquelle habe ich aber noch nicht gefunden...)

Bei der Gelegenheit nochmal danke an Altamura für den Tipp. Großartige Serie...
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Re: Detectorists - Sondeln von der vergnüglichen Seite

Beitrag von rosmoe » Mi 05.07.23 19:08

Sondengänger auf Beutefang - Jäger der verlorenen Schätze

"Das ist wie eine Sucht!", sagt Hobby-Schatzsucher Carsten Konze. Während des Interviews mit SPIEGEL TV schlägt sein Metalldetektor an. Was Konze aus dem Boden holt, verzückt ihn. Ein Film von Andreas Dieste.

https://www.spiegel.de/video/spiegel-tv ... 12598.html
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Re: Detectorists - Sondeln von der vergnüglichen Seite

Beitrag von Augsburger159 » Fr 14.07.23 22:29

Ich würde soo gerne sondeln. Hier in Augsburg als alte Römerstadt müsste das ja eine wahre Fundgrube sein. Erst letztens wurde ein römischer Silberschatz im Kiesbett des Lech gefunden. Aber sondeln ist verboten, oder?

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Re: Detectorists - Sondeln von der vergnüglichen Seite

Beitrag von richard55-47 » Sa 15.07.23 09:43

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Re: Detectorists - Sondeln von der vergnüglichen Seite

Beitrag von prieure.de.sion » Sa 15.07.23 10:29

Augsburger159 hat geschrieben:
Fr 14.07.23 22:29
Ich würde soo gerne sondeln. Hier in Augsburg als alte Römerstadt müsste das ja eine wahre Fundgrube sein. Erst letztens wurde ein römischer Silberschatz im Kiesbett des Lech gefunden. Aber sondeln ist verboten, oder?
Ist kein persönlicher Angriff - bitte nicht falsch verstehen.

In Bayern noch erlaubt - mit gewissen Regeln - aber aus meiner Sicht hoffentlich bald nicht mehr. Wenn man solche Beiträge ließt (geht nicht um Dich als Person, sondern um die Sache) - muss man sich nicht wundern, wieso die Länder mehrheitlich sowas wie ein Schatzregal haben. Dann empören sich natürlich die Bürger, dass man nicht einfach drauf los graben darf - aber wie geschrieben - wenn ich Deinen Beitrag lese, sträuben sich bei mir die Nackenhaare. Vielleicht verstehe ich Dich falsch oder interpretiere Deinen Beitrag auch falsch - dann Entschuldigung. Aber ließt sich für mich wie "habe noch nie gesondelt - würde aber auch einfach mal gerne drauf los graben und am besten was finden" - was dann, wenn denn etwas gefunden wird, auch immer mit der Zerstörung des archäologischen Fundbereiches einher geht.

Du interessierst Dich für Geschichte - dann überlässt man den Profis das Feld - die Fundbereiche sichten, dokumentieren und vor allem erhalten - damit unsereins später die aufbereiteten Ergebnisse betrachten können.

Oder - engagiere Dich doch im Ehrenamt - kontaktiere das LDA und frag nach ob noch helfende Hände gebraucht werden. Habe ich auch schon oft gemacht und mache ich immer noch - man bekommt zwar meist irgendwelche "HiWi-Jobs" auf der Ausgrabungsstelle - ist aber wirklich interessant "dabei zu sein".

Nicht böse gemeint ;)
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Re: Detectorists - Sondeln von der vergnüglichen Seite

Beitrag von richard55-47 » Sa 15.07.23 12:08

Augusta Vindelicum ist zwar ein bedeutender Römerort gewesen. Funde aus der Epoche sind also nicht verwunderlich.
Abgesehen von den dankenswerten Ausführungen meines Vorredners möchte ich auch darauf hinweisen, dass du nicht der erste bist, der da rumsondelt. "Gute" Dinge zu finden, wäre also wie ein Sechser im Lotto.
Perinawa hat mir mal irgendwann gesagt, dass er vor Jahren mal (legal) in der hiesigen Gegend gesondelt hat. Abgesehen von einer durch Düngereintrag verdorbenen Kleinmünze hat er nichts gefunden. In unserer Region - Großraum Köln - waren viele vici und Hauptverkehrswege mit Stationen, was Sucherfolge verspricht. Dennoch ein mühseliges Geschäft, weshalb ich empfehle, lieber bei ebay und den Auktionshäusern zu sondeln.
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Re: Detectorists - Sondeln von der vergnüglichen Seite

Beitrag von rosmoe » Sa 15.07.23 12:55

Mann entdeckt auf Feld 400 Jahre alten Schatz
https://www.merkur.de/welt/jahre-feld-m ... 34041.html
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Re: Detectorists - Sondeln von der vergnüglichen Seite

Beitrag von richard55-47 » So 16.07.23 09:38

Und in den USA wurden hunderte Golddollars aus den 1800er Jahren gefunden. Klar, so etwas wird es immer wieder geben. Aber selten, weshalb es meine Meinung nicht ändert.
Abgesehen von der Seltenheit der Funde: Laien wie Hobbysondler können den archäologischen Kontext sehr stark zerstören, wenn sie im Eifer der Begeisterung graben und graben. Mir gingen wahrscheinlich auch die Pferde durch. Man denke nur an die Scheibe von Nebra. Ein Jahrhundertfund, aber das Drumherum konnte nicht mehr genau untersucht werden. So nett das Ding ist, so kulturell wertvoll, aber für die Forschung ging vieles verloren.
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Re: Detectorists - Sondeln von der vergnüglichen Seite

Beitrag von Rollentöter » So 16.07.23 13:27

"Scheibe von Nebra". Welcher historisch interessierte Mensch haut denn mit einer Spitzhacke auf ein Fundstück um "es aus den Boden zu brechen"?
Genau wegen solchen solchen unterbelichteten Typen müßte eigentlich jede ungenemigte private Suche radikal unterbunden werden, wie auch der Handel mit allem ohne saubere Funddoku (altfunde ausgenommen).
Gruß

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Re: Detectorists - Sondeln von der vergnüglichen Seite

Beitrag von andi89 » So 16.07.23 20:15

prieure.de.sion hat geschrieben:
Sa 15.07.23 10:29
...
- wenn ich Deinen Beitrag lese, sträuben sich bei mir die Nackenhaare.
...
Da sieht man mal wieder wie unterschiedliche Meinungen es gibt. Mir sträuben sich die Nackenhaare, wenn ich deinen lese.
Wie immer: nichts für ungut. :)

Andreas

P.S.Ich will hier keinen Glaubenskrieg vom Zaun brechen ... also ...
"...nam idem velle atque idem nolle, ea demum perniciosa amicitia est." (frei nach C. Sallustius Crispus)

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Re: Detectorists - Sondeln von der vergnüglichen Seite

Beitrag von prieure.de.sion » So 16.07.23 20:50

andi89 hat geschrieben:
So 16.07.23 20:15
Da sieht man mal wieder wie unterschiedliche Meinungen es gibt. Mir sträuben sich die Nackenhaare, wenn ich deinen lese.
Wie immer: nichts für ungut.
Alles gut - ist Dein gutes Recht ;) ... ich bleibe aber bei meiner Meinung; Sondellaien / Sondelanfänger, die meinen einfach drauf los graben zu können mit dem Ziel Hauptsache für sich etwas tolles seltenes finden zu wollen - sind mir ein Graus. Ich spreche nicht von den Sondler die wissen was sie tun - oder auch befugt sind das zu tun. Aber aus dem Absatz des TE lese ich heraus, dass er noch nie gesondelt hat und gerne, sofern erlaubt, einfach mal los legen (aka einfach mal los graben) würde. Und ja wdh. - davon halte ich freundlich gesagt gar nichts. Da bleibe ich gerne dabei.
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Re: Detectorists - Sondeln von der vergnüglichen Seite

Beitrag von Chippi » Sa 22.07.23 14:47

Rollentöter hat geschrieben:
So 16.07.23 13:27
"Scheibe von Nebra". Welcher historisch interessierte Mensch haut denn mit einer Spitzhacke auf ein Fundstück um "es aus den Boden zu brechen"?
Genau wegen solchen solchen unterbelichteten Typen müßte eigentlich jede ungenemigte private Suche radikal unterbunden werden, wie auch der Handel mit allem ohne saubere Funddoku (altfunde ausgenommen).
Das waren Munitions- und Waffensucher (natürlich auch illegal), weiter bis zum 2.WK. reichte deren Geschichtswissen nicht. Die hielten die Scheibe nur für Metallschrott, bis sie die Muster sahen. Nun weißt du, warum sie die Scheibe so "sanft" behandelt haben. Klassische Raubgräber, wie gerne dargestellt wird, waren diese **** nicht.

Gruß Chippi
Wurzel hat geschrieben:@ Chippi: Wirklich gute Arbeit! Hiermit wirst du zum Byzantiner ehrenhalber ernannt! ;-)
Münz-Goofy hat geschrieben: Hallo Chippi, wenn du... kannst, wirst Du zusätzlich zum "Ottomanen ehrenhalber" ernannt.

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