Unser kleines Adventsspiel 2024
- Gingko
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Re: Unser kleines Adventsspiel 2024
Zum Nikolaus.
1 Doppelthaler Thale im Harz, 6 Mark
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Zuletzt geändert von Gingko am Fr 06.12.24 12:57, insgesamt 1-mal geändert.
Des Deutschen liebstes Ultraleichtflugzeug (UL) ist das halbe Hähnchen.
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MartinH
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Re: Unser kleines Adventsspiel 2024
Ein Präsenzzeichen des Kirchspiels St. Ludgeri in Münster o.J. zu 6 Pfenningen mit 4 Gegenstempeln
28 mm, 3,57 g
Weingärtner 681 (dortfälschlicherweise unter Paderborn)
Während Weingärtner die Stücke dem Domkapitel in Paderborn zuordnet und bereits Herr Schwede in seinem Werk zu den Münzen und Marken des Hochstiftes Paderborn diese Marken nicht aufführt, favorisiert die Fa. Künker eine Zuordnung zu dem Kirchspiel St. Ludgeri in Münsterauf Basis folgender Argumente (Privatmitteilung)
- Bei der Auflösung des Kirchspiels St. Ludgeri im Jahre 1811 wurde gezeigt und geöffnet:
„1 Schrank, welches in acht und vierzig Schubläden eingetheilt war und wo rinn die Urkunden, Obligationen und Nachrichten verschiedener Stiftsfonds sich befanden, welche auch auf die Läden bemerkt waren. In einem dieser Schubläden wurden ungefähr 100 Stücke alte Kupfermünzen von verschiedener Grösse vorgefunden, deren Werth, da solche Münz dermalen keinen cursirenden Werth mehr hatten, zur Zeit nicht bestimmt werden konnte.“
Da kein Kassenbestand mehr vorhanden war, liegt es nahe, dass es sich um Marken des Kirchspiels handelte
- Die Stücke werden auch explizit in einem Brief von Annette von Droste Hülshoff aus den 1840er Jahren erwähnt.
- Im Westfälischen Landesmuseum zu Münster und anderen Münsteraner Sammlungen finden sich zahlreiche dieser Stücke (Vermutlich der Bestand der aufgelösten Stiftung), nicht dagegen in Paderborn.
Zudem ähneln diese Stücke in Durchmesser, Größe und Gewicht den Präsenzzeichen des Domkapitels in Münster um 1600. Eine Zuordnung zu Lüttich (Von Weingärtner als Möglichkeit angegeben) kann m.E. aufgrund der Machart ausgeschlossen werden.
Die Geschichte von St. Ludgeri und des Kollegiatstiftes ist hier kurz dargestellt: https://de.wikipedia.org/wiki/St._Ludge ... 3%BCnster), es wurde in der Zeit des münsterischen Bischofs Herman von Katzenelnbogen zwischen 1178 und 1185 gegründet. Die Finanzen wurden - wie im Domkapitel - von einem Bursar verwaltet. Mitglieder der Familie von Droste zu Hülshoff hatten Ämter im Kollegiatstift inne.
Weingärtner 681 (dortfälschlicherweise unter Paderborn)
Während Weingärtner die Stücke dem Domkapitel in Paderborn zuordnet und bereits Herr Schwede in seinem Werk zu den Münzen und Marken des Hochstiftes Paderborn diese Marken nicht aufführt, favorisiert die Fa. Künker eine Zuordnung zu dem Kirchspiel St. Ludgeri in Münsterauf Basis folgender Argumente (Privatmitteilung)
- Bei der Auflösung des Kirchspiels St. Ludgeri im Jahre 1811 wurde gezeigt und geöffnet:
„1 Schrank, welches in acht und vierzig Schubläden eingetheilt war und wo rinn die Urkunden, Obligationen und Nachrichten verschiedener Stiftsfonds sich befanden, welche auch auf die Läden bemerkt waren. In einem dieser Schubläden wurden ungefähr 100 Stücke alte Kupfermünzen von verschiedener Grösse vorgefunden, deren Werth, da solche Münz dermalen keinen cursirenden Werth mehr hatten, zur Zeit nicht bestimmt werden konnte.“
Da kein Kassenbestand mehr vorhanden war, liegt es nahe, dass es sich um Marken des Kirchspiels handelte
- Die Stücke werden auch explizit in einem Brief von Annette von Droste Hülshoff aus den 1840er Jahren erwähnt.
- Im Westfälischen Landesmuseum zu Münster und anderen Münsteraner Sammlungen finden sich zahlreiche dieser Stücke (Vermutlich der Bestand der aufgelösten Stiftung), nicht dagegen in Paderborn.
Zudem ähneln diese Stücke in Durchmesser, Größe und Gewicht den Präsenzzeichen des Domkapitels in Münster um 1600. Eine Zuordnung zu Lüttich (Von Weingärtner als Möglichkeit angegeben) kann m.E. aufgrund der Machart ausgeschlossen werden.
Die Geschichte von St. Ludgeri und des Kollegiatstiftes ist hier kurz dargestellt: https://de.wikipedia.org/wiki/St._Ludge ... 3%BCnster), es wurde in der Zeit des münsterischen Bischofs Herman von Katzenelnbogen zwischen 1178 und 1185 gegründet. Die Finanzen wurden - wie im Domkapitel - von einem Bursar verwaltet. Mitglieder der Familie von Droste zu Hülshoff hatten Ämter im Kollegiatstift inne.
- ischbierra
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Chippi
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Re: Unser kleines Adventsspiel 2024
Byzanz, Maurice Tiberius (582-602), Follis, Nikomedia (NIKO), 1.Offizin, Jahr 6 (587/88), Sear 512; Sommer 7.43 (ca. 25-30mm; 11,74g)
Gruß Chippi
Gruß Chippi
Wurzel hat geschrieben:@ Chippi: Wirklich gute Arbeit! Hiermit wirst du zum Byzantiner ehrenhalber ernannt! ;-)
Münz-Goofy hat geschrieben: Hallo Chippi, wenn du... kannst, wirst Du zusätzlich zum "Ottomanen ehrenhalber" ernannt.
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Re: Unser kleines Adventsspiel 2024
Heute zeige ich ein hübsch erhaltenes 6-Kreuzer-Stück 1848 A, Mzst. Wien.
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)
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Re: Unser kleines Adventsspiel 2024
Kirchenstaat, Pius VII (1800-1823), Grosso, 1815, Rom. Pontifikatsjahr 16.
We are so small between the stars // So large against the sky
Leonard Cohen, 1967.
Leonard Cohen, 1967.
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Re: Unser kleines Adventsspiel 2024
Von mir heute 7 Kreuzer 1802 A, Mzst. Wien.
Schöne Grüße
MR
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MR
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)
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shanxi
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Re: Unser kleines Adventsspiel 2024
Das Jahr 7 des Maximianus.
Z (in griechisch) = 7
Maximianus
Egypt, Alexandria
Billon Tetradrachm
Obv.: MAΞIMIANOC CEB, Laureate and cuirassed bust right.
Rev.: L -Z (year 7, 291-292), Elpis advancing left, holding flower
Billon, 7.51g, 18.8mm
Ref.: Geissen 3316, Kampmann/Ganschow 120.56
Z (in griechisch) = 7
Maximianus
Egypt, Alexandria
Billon Tetradrachm
Obv.: MAΞIMIANOC CEB, Laureate and cuirassed bust right.
Rev.: L -Z (year 7, 291-292), Elpis advancing left, holding flower
Billon, 7.51g, 18.8mm
Ref.: Geissen 3316, Kampmann/Ganschow 120.56
- TorWil
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Re: Unser kleines Adventsspiel 2024
Pfalz-Neuburg, Batzen, Ottheinrich und Philipp, Neuburg, 1519:
Ist das eine '7' oder ein UND-Zeichen in den späteren Jahrgängen verändert sich die'7' zu einem '+'.
Ist das eine '7' oder ein UND-Zeichen in den späteren Jahrgängen verändert sich die'7' zu einem '+'.
Jede identifizierbare Münze ist Sammelwürdig. Eine Münze ist immer soviel Wert wie man bereit ist dafür auszugeben.
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