Der Medailleur Arnold Hartig
Moderator: Lutz12
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Re: Der Medailleur Arnold Hartig
Nach der Medaille auf Goethe wechseln wir nun wieder ins musische Fach. Eine weitere Auftragsarbeit für das Hauptmünzamt Wien ist die nun gezeigte Medaille auf den Komponisten Joseph Haydn (1732 bis 1809), ebenfalls entstanden im Jahr 1924 (Datierung entsprechend Nachlassverzeichnis).
Im Nachlass Hartigs findet sich zunächst ein 190mm großer Bronzeguss (Nummer 154). Dann die von mir gezeigte, einseitige Bronzemedaille im Durchmesser von 40mm (Nummer 155). Diese ist mir auch in versilberter Bronze bekannt. Und schließlich existiert noch eine weitere Variante mit einem Durchmesser von 75mm.
Literatur:
Nachlassverzeichnis Prokisch: 155
Werkverzeichnis Bosch: 24.04.2
Im Nachlass Hartigs findet sich zunächst ein 190mm großer Bronzeguss (Nummer 154). Dann die von mir gezeigte, einseitige Bronzemedaille im Durchmesser von 40mm (Nummer 155). Diese ist mir auch in versilberter Bronze bekannt. Und schließlich existiert noch eine weitere Variante mit einem Durchmesser von 75mm.
Literatur:
Nachlassverzeichnis Prokisch: 155
Werkverzeichnis Bosch: 24.04.2
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Andreas
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Re: Der Medailleur Arnold Hartig
Hartig hat mehrere Medaillen auf den Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart (1756 bis 1791) gestaltet. Die nun gezeigte aus dem Jahr 1924 zeichnet sich dadurch aus, dass der Name MOZART senkrecht links im Feld neben dem Kopf des Künstlers zu sehen ist.
Im Nachlassverzeichnis findet sich ein 127mm großer Bronzeguss der Medaille. Das hier gezeigte, ausgeprägte Stück hat einen Durchmesser von 55mm.
Literatur:
Nachlassverzeichnis Prokisch: N.N. (vgl. 156)
Werkverzeichnis Bosch: 24.05.1
Im Nachlassverzeichnis findet sich ein 127mm großer Bronzeguss der Medaille. Das hier gezeigte, ausgeprägte Stück hat einen Durchmesser von 55mm.
Literatur:
Nachlassverzeichnis Prokisch: N.N. (vgl. 156)
Werkverzeichnis Bosch: 24.05.1
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Andreas
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Re: Der Medailleur Arnold Hartig
Jetzt wird es ein wenig unübersichtlich, denn von der 1924 auf den Komponisten Franz Schubert (1797 bis 1828), einer Arbeit im Auftrag des Hauptmünzamtes Wien, sind mir 9 Varianten bekannt. Da gilt es, den Überblick zu behalten.
Wir legen los mit der größten Variante, einer einseitigen Bronzemedaille im Durchmesser von 75mm.
Literatur:
Nachlassverzeichnis Prokisch: N.N. (vgl. 157)
Werkverzeichnis Bosch: 24.06
Wir legen los mit der größten Variante, einer einseitigen Bronzemedaille im Durchmesser von 75mm.
Literatur:
Nachlassverzeichnis Prokisch: N.N. (vgl. 157)
Werkverzeichnis Bosch: 24.06
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Re: Der Medailleur Arnold Hartig
Von dieser 75mm großen Medaillen nun die erste Variante – eine Ausführung des Stückes als Eisenguss.
Literatur:
Nachlassverzeichnis Prokisch: N.N. (vgl. 157)
Werkverzeichnis Bosch: 24.06a
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Nachlassverzeichnis Prokisch: N.N. (vgl. 157)
Werkverzeichnis Bosch: 24.06a
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Andreas
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Re: Der Medailleur Arnold Hartig
Wir bleiben beim Durchmesser von 75mm. Hier eine Spätverwendung aus dem Jahr 1965. Anlass: 75 Jahre MGV Liegenthal. Die tragbare Medaille ist aus Bronze gefertigt.
Eine weitere Spätverwendung mit dem Durchmesser 75mm ist mir aus dem Jahr 1951 bekannt auf den Neubauer Männergesangsverein. Diese Variante wurde in Silber geprägt und im Jahr 2013 bei HDRauch versteigert (24.06c).
Literatur:
Nachlassverzeichnis Prokisch: N.N. (vgl. 157)
Werkverzeichnis Bosch: 24.06b
Kleine Anmerkung:
Spätverwendungen, die einen eingeprägten Textteil besitzen, erhalten bei mir eine Unternummer und werden beim ursprünglichen Motiv aufgeführt. Lediglich eingeritzte Widmungen (z.B. Siegernamen bei Sportmedaillen) erhalten keine eigene Unternummer.
Eine weitere Spätverwendung mit dem Durchmesser 75mm ist mir aus dem Jahr 1951 bekannt auf den Neubauer Männergesangsverein. Diese Variante wurde in Silber geprägt und im Jahr 2013 bei HDRauch versteigert (24.06c).
Literatur:
Nachlassverzeichnis Prokisch: N.N. (vgl. 157)
Werkverzeichnis Bosch: 24.06b
Kleine Anmerkung:
Spätverwendungen, die einen eingeprägten Textteil besitzen, erhalten bei mir eine Unternummer und werden beim ursprünglichen Motiv aufgeführt. Lediglich eingeritzte Widmungen (z.B. Siegernamen bei Sportmedaillen) erhalten keine eigene Unternummer.
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Re: Der Medailleur Arnold Hartig
Kommen wir nun zur kleineren Variante mit einem Durchmesser von 40mm.
Diese einseitige Ausprägung in Bronze begegnet uns im unter der Nummer 157 im Nachlassverzeichnis Hartigs.
Daneben existiert noch eine Variante in versilberter Bronze.
Literatur:
Nachlassverzeichnis Prokisch: 157
Werkverzeichnis Bosch: 24.06.1
Diese einseitige Ausprägung in Bronze begegnet uns im unter der Nummer 157 im Nachlassverzeichnis Hartigs.
Daneben existiert noch eine Variante in versilberter Bronze.
Literatur:
Nachlassverzeichnis Prokisch: 157
Werkverzeichnis Bosch: 24.06.1
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Re: Der Medailleur Arnold Hartig
Von diesem 40mm großen Stück kann ich noch eine weitere Variante in Silber zeigen.
Literatur:
Nachlassverzeichnis Prokisch: N.N. (vgl. 157)
Werkverzeichnis Bosch: 24.06.1b
Literatur:
Nachlassverzeichnis Prokisch: N.N. (vgl. 157)
Werkverzeichnis Bosch: 24.06.1b
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Re: Der Medailleur Arnold Hartig
Auch von der Medaille mit 40mm Durchmesser gibt es eine Spätverwendung, die jedoch nicht datiert ist. Sie stammt vom Fremdenverkehrsverband Wien und ist in die Zeit nach 1945 zu datieren. Die Medaille ist in Bronze geprägt.
Literatur:
Nachlassverzeichnis Prokisch: N.N. (vgl. 157)
Werkverzeichnis Bosch: 24.06.1c
Eine letzte Variante wurde auf einer österreichischen Verkaufsplattform angeboten. Es handelt sich um eine Variante im Durchmesser von 70mm in Zink. Da mir die Medaille nicht vorliegt (ich habe lediglich die Bilder bei mir abgespeichert), muss ich mich auf die Angaben des (privaten) Verkäufers verlassen.
Literatur:
Nachlassverzeichnis Prokisch: N.N. (vgl. 157)
Werkverzeichnis Bosch: 24.06.1c
Eine letzte Variante wurde auf einer österreichischen Verkaufsplattform angeboten. Es handelt sich um eine Variante im Durchmesser von 70mm in Zink. Da mir die Medaille nicht vorliegt (ich habe lediglich die Bilder bei mir abgespeichert), muss ich mich auf die Angaben des (privaten) Verkäufers verlassen.
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Re: Der Medailleur Arnold Hartig
Eine weitere Medaille gestaltete Hartig im Auftrag der Farbenfabriken Bayer zur Verleihung auf 25 Jahre Betriebszugehörigkeit. Es gibt zwei unterschiedliche Versionen. Hier die erste:
Auf der Vorderseite (wobei sich darüber streiten lässt, welches die Vorder- und welches die Rückseite ist. Ich habe jedenfalls diese Seite für mich als Avers festgelegt) ist eine schreitende Person zu sehen mit entsprechendem Widmungstext. Die Rückseite zeigt das Firmengelände in Leverkusen.
Mir sind drei Varianten bekannt, die jeweils einen Durchmesser von 85mm haben. Mein Exemplar ist als Eisenguss ausgeführt – es gibt des Weiteren eine Variante in Bronze. Das Nachlassverzeichnis weist unter der Nummer 158 eine Prägung lediglich der Rückseite aus.
Literatur:
Nachlassverzeichnis Prokisch: N.N. (vgl. 158)
Werkverzeichnis Bosch: 24.07.1
Darüber hinaus existiert eine Variante, die auf der Vorderseite einen stehenden Mann zeigt. Auf der Rückseite ist wieder das Firmengelände abgebildet. Auch diese Variante ist undatiert - ich habe sie in meinem Werkverzeichnis aufgrund der gleichen Rückseite ebenfalls ins Jahr 1924 einsortiert und ihr eine eigene Hauptnummer gegeben.
Auf der Vorderseite (wobei sich darüber streiten lässt, welches die Vorder- und welches die Rückseite ist. Ich habe jedenfalls diese Seite für mich als Avers festgelegt) ist eine schreitende Person zu sehen mit entsprechendem Widmungstext. Die Rückseite zeigt das Firmengelände in Leverkusen.
Mir sind drei Varianten bekannt, die jeweils einen Durchmesser von 85mm haben. Mein Exemplar ist als Eisenguss ausgeführt – es gibt des Weiteren eine Variante in Bronze. Das Nachlassverzeichnis weist unter der Nummer 158 eine Prägung lediglich der Rückseite aus.
Literatur:
Nachlassverzeichnis Prokisch: N.N. (vgl. 158)
Werkverzeichnis Bosch: 24.07.1
Darüber hinaus existiert eine Variante, die auf der Vorderseite einen stehenden Mann zeigt. Auf der Rückseite ist wieder das Firmengelände abgebildet. Auch diese Variante ist undatiert - ich habe sie in meinem Werkverzeichnis aufgrund der gleichen Rückseite ebenfalls ins Jahr 1924 einsortiert und ihr eine eigene Hauptnummer gegeben.
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