Sehr schöne Reinigungsergebnisse, die es hier zu sehen gibt!
Ein Frage an mike h, wie fertigst du deine Münzfotos an bzw mit welcher Kamera? Finde die Fotos sehr gelungen!
LG
Reinigungsübungen
Moderator: Homer J. Simpson
- mike h
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Re: Reinigungsübungen
Hallo Gorme,
Die Kamera ist nicht das Ausschlaggebende.
Aber es ist eine Panasonic DMC- FZ 1000.
Makro Einstellung, 400 Asa, 75mm Brennweite
Wichtiger ist die Beleuchtung:
LED 9 Watt, 6000K
Als Hintergrund nehme ich eine Graukarte.
Die Münze lege ich auf eine Glasscheibe, die auf etwa 4 cm Abstandhaltern liegt, damit die Münze keinen Schatten wirft.
Und dann in "GIMP" nochmal einen Grauabgleich machen.
Das ist zwar nicht das Optimum, aber mit relativ wenig Aufwand zu machen.
Martin
Die Kamera ist nicht das Ausschlaggebende.
Aber es ist eine Panasonic DMC- FZ 1000.
Makro Einstellung, 400 Asa, 75mm Brennweite
Wichtiger ist die Beleuchtung:
LED 9 Watt, 6000K
Als Hintergrund nehme ich eine Graukarte.
Die Münze lege ich auf eine Glasscheibe, die auf etwa 4 cm Abstandhaltern liegt, damit die Münze keinen Schatten wirft.
Und dann in "GIMP" nochmal einen Grauabgleich machen.
Das ist zwar nicht das Optimum, aber mit relativ wenig Aufwand zu machen.
Martin
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Annia
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Re: Reinigungsübungen
Hallo,
hier ein vielleicht abschreckendes (?) Beispiel und ein Argument dafür, die künstliche Sandpatina nicht immer zu entfernen.
Ich habe diesen Maxentius für wenig Geld erworben, damals sah er so aus (Auktionsfoto): Nach einem Bad im Nagellackentferner mit vorsichtigem Reiben mit einem Wattestäbchen, einigen brutalen und vergeblichen Versuchen die blanken Stellen wieder etwas dunkler zu machen, die alle wieder rückgängig gemacht wurden, und einer sanften Behandlung mit Renaissance-Wachs sieht er nun so aus: Eine Ruine, aber eine ehrliche Ruine, oder? Was meint ihr?
Ich habe diese Münze ins Herz geschlossen, sie hat durch mich so viel durchgemacht...
Bei meinen Versuchen, diesen Follis zu repatinieren, habe ich mich - durch dieses Forum inspiriert - für ein Bad im Wasserstoffperoxid entschieden. Im Bad sah die Münze nicht schlecht aus, aber nachdem ich sie herausgenommen habe, ist sie sofort grau geworden und zwar so, als ob sie einen dicken und gleichmässigen Schimmelbefall hätte. Man konnte gar nichts mehr erkennen. Nun habe ich aus Schreck klein beigegeben, alles abgespült und so gelassen, wie es nach der Nagellack-Entferner-Behandlung war. Ich weiß, wäre ich mutiger, könnte ich bessere Ergebnisse haben. Was sollte ich aber nach dem Wasserstoffperoxid-Bad machen? Backen?
Ich wollte nur, dass die durchschimmernden Kupfer-Stellen etwas dunkler werden...
Hätte jemand einen Rat?
Annia
hier ein vielleicht abschreckendes (?) Beispiel und ein Argument dafür, die künstliche Sandpatina nicht immer zu entfernen.
Ich habe diesen Maxentius für wenig Geld erworben, damals sah er so aus (Auktionsfoto): Nach einem Bad im Nagellackentferner mit vorsichtigem Reiben mit einem Wattestäbchen, einigen brutalen und vergeblichen Versuchen die blanken Stellen wieder etwas dunkler zu machen, die alle wieder rückgängig gemacht wurden, und einer sanften Behandlung mit Renaissance-Wachs sieht er nun so aus: Eine Ruine, aber eine ehrliche Ruine, oder? Was meint ihr?
Ich habe diese Münze ins Herz geschlossen, sie hat durch mich so viel durchgemacht...
Bei meinen Versuchen, diesen Follis zu repatinieren, habe ich mich - durch dieses Forum inspiriert - für ein Bad im Wasserstoffperoxid entschieden. Im Bad sah die Münze nicht schlecht aus, aber nachdem ich sie herausgenommen habe, ist sie sofort grau geworden und zwar so, als ob sie einen dicken und gleichmässigen Schimmelbefall hätte. Man konnte gar nichts mehr erkennen. Nun habe ich aus Schreck klein beigegeben, alles abgespült und so gelassen, wie es nach der Nagellack-Entferner-Behandlung war. Ich weiß, wäre ich mutiger, könnte ich bessere Ergebnisse haben. Was sollte ich aber nach dem Wasserstoffperoxid-Bad machen? Backen?
Ich wollte nur, dass die durchschimmernden Kupfer-Stellen etwas dunkler werden...
Hätte jemand einen Rat?
Annia
- tilos
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Re: Reinigungsübungen
Mehrere Forumsnutzer haben entpatinierte Kupfer-/Bronzemünzen im Backofen hitzebehandelt, was zur raschen Oxidbildung führt (Brauntöne). Früher habe ich das ebenfalls mit Erfolg praktieziert, vor allem bei neuzeitlichen Münzen. Nur an exakte Temperaturen und Zeiten kann ich mich nicht mehr erinnern. Voraussetzung ist, dass die Münzen vollständig entlackt bzw. entwachst sind.
Du bekommst hier sicher noch detailliertere Rückmeldungen.
Grüße + viel Erfolg!
Tilos
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Tilos
- mike h
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Re: Reinigungsübungen
Hallo Annia,
bei Deinem Maxentius konnte man aber auch schon vorher die Korrosionslöcher unter der Sandpatina erkennen.
Die war vermutlich auch künstlich.
Sowas hab ich auch schon gehabt.
Betrachte es als Lehrgeld.
Du wirst immer besser!
Diese Sandpatina ist auch falsch! Sieht man an den Korrosionslöchern auf der Wange.
Martin
bei Deinem Maxentius konnte man aber auch schon vorher die Korrosionslöcher unter der Sandpatina erkennen.
Die war vermutlich auch künstlich.
Sowas hab ich auch schon gehabt.
Betrachte es als Lehrgeld.
Du wirst immer besser!
Diese Sandpatina ist auch falsch! Sieht man an den Korrosionslöchern auf der Wange.
Martin
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