Silberabschlag vom Dukaten 1730 Kaufbeuren

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doktor
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Silberabschlag vom Dukaten 1730 Kaufbeuren

Beitrag von doktor » Do 22.01.26 17:11

Im ma-shop wird derzeit eine Medaille aus Kaufbeuren angeboten:
"Kaufbeuren, Stadt, Silberabschlag von den Stempeln des Dukaten von C.E.Müller 1730, auf das Konfessionsjubiläum, gelocht"
im Scheitel dieser Silber-Medaille klafft ein Loch/ Durchmesser ca. 2 - 3mm. Preisangabe: € 35,
(bei Münzhandel Dirk Loebbers, ist auch Herausgeber von Münzkatalog, auch beteiligt an WAG-Auktion).

Meine Frage in diesem Zusammenhang ist:
handelt es sich, unter numismatischen Gesichtpunkten: bei dieser angebotenen Medaille:
infolge der Beschädigung durch die Lochung,
hier um eine "Silber-Schrott-" Medaille, im Prinzip numismatisch "verbrannt" ( = also reiner Materialwert) ?
Oder ist dieser/durch die brutale Lochung massiv beschädigten/ Medaille noch ein gewisser "numismatischer Wert"(="Handelswert") zuzuschreiben?

Wie also ist diese hier angebotene Medaille aus Kaufbeuren aus dem Jahr 1730 unter numismatischen Gesichtspunkten anzusprechen:
"Medaillenwert" oder "Schrottmedaille" ??? :(
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Silberabschlag1.jpg
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Erdnussbier
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Re: Unbekannte Münze von Kaufbeuren (?)

Beitrag von Erdnussbier » Do 22.01.26 18:03

Hallo!

Ich finde das kommt immer auf das Vorhandensein weiter Stücke und den eigenen Geschmack an.
Einen gelochten Euro würde sich niemand in die Sammlung legen, schließlich gibt es noch millionen ungelochte Stücke jederzeit verfügbar..
Wäre der Silberabschlag hier jedoch eines von nur 3 bekannten Exemplaren findet sich natürlich ein Sammler dafür. Denn lieber mit Loch als gar nicht.
Dieser Typ hier scheint jedoch nicht selten zu sein. Und für den doppelten Preis bekommt man ein Stück ohne Loch.

Denn da fängt der Geschmack an: Könntest ich mit diesem Loch leben oder werde ich mich die nächsten Jahrzehnte ärgern doch kein schönes Stück in der Sammlung zu haben "nur" weil ich zu geizig war den Preis von 2 Kasten Bier nicht zu bezahlen?
Ich würde das nicht kaufen.

Numismatisch verbrannt finde ich ist das Stück nicht, man kann noch alles einwandfrei identifizieren.
Aber weil du den Metallwert erwähnt hast: Ein bisschen kann man ja mit dem Dirk handeln, aber ich glaube er würde mich am Telefon auslachen wenn ich versuch ihn auf den Schmelzpreis zu drücken. :D

Grüße Erdnussbier
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Re: Unbekannte Münze von Kaufbeuren (?)

Beitrag von doktor » Fr 23.01.26 10:57

Danke Erdnussbier für Deine Expertise: "Dieser (Medaillen-)Typ hier scheint jedoch nicht selten zu sein. Und für den doppelten Preis bekommt man ein Stück ohne Loch." ! - Jawohl- ein kleines Problem nur im Kontext: "Der Dirk" Loebbers will gar nicht über diese "Schrottmedaille" mit Loch verhandeln, - und verweist auf den vollen Preis € 35. Das ist ungeschickt für einen Kaufmann und Münzhändler, wie ich finde. Aber das ist dann aber mehr Typ "Westfälischer Sturkopf" - und hat mit der numismatischen Fragestellung dann nicht mehr viel zu tun, Oder ? :roll: - Viele Grüsse

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Re: Unbekannte Münze von Kaufbeuren (?)

Beitrag von Zwerg » Fr 23.01.26 13:02

Bei 35 € noch Preise verhandeln halte ich für grenzwertig.
Ich gebe in diesen Regionen auch keinen Nachlass- es wird aber auch nie gefragt😊
Wäre es Deiner Ansicht geschickter für einen Kaufmann, den Preis höher anzusetzen um Spielraum für Nachlass zu haben ?
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Re: Silberabschlag vom Dukaten 1730 Kaufbeuren

Beitrag von pingu » Fr 23.01.26 14:15

Hallo,

ich finde den Preis durchaus ok. Der Händler sagt fair was er dafür möchte, ich finde es auch absolut nicht überzogen. Da würde ich auch nicht verhandeln - warum sollte der Händler das tun? - bei dem Stück wird nicht viel hängen bleiben (Verkaufspreis - Ankaufkosten - Spesen ---- da bleibt mit Sicherheit nicht viel! Händler müsen schließlich vom Erlös des Verkauften leben.
(Bei Löbbers habe ich auch bisher nur gute Erfahrungen gesammelt und noch keine überzogenen Preise gesehen - aber das ist nur mein privater Eindruck, andere können das anders sehen)

Andere Händler sind da ganz anders drauf:
Ich hatte schon so oft den Fall, das Händler z.B. auf Messen utopische Preise aufgerufen haben und dann zu mir sagten "machen Sie doch einen Vorschlag wen es ihnen zu teuer ist". In letzterZeit habe ich mir da abgewöhnt noch eine Zahl zu nennen und habe dann geantwortet: unsere Vorstellungen liegen so weit aus einander, da lohnt sich verhandeln nicht mehr.
Bei eingen anderen Händlern findet man realistische Preise, da habe ich allerdings auch sofort das Portemonaise gezückt, ohne zu verhandeln wenn mir ein Stück gefällt.

Bestes Beispiel ist hierfür ebay, da gibt es Händler die die Abgabe von einem Preisangebot anbieten, aber einen Preis 5-fach und mehr des Marktwertes aufrufen. Da lohnt es in der Regel nicht ein Angebot zu machen... .
Andere Händler Haben Angebote mit Preis ausgewiesen, lassen aber einen Preisvorschlag zu und haben gleiche Stücke außerdem zum Festpreis (ohne Preisangebot) angeboten (in meinen Augen um ein Schnäppchen bei einem der Stücke zu suggerieren...).

Bei einem solchen (letztgenannten) Händler habe ich bei einem gefordeten Preis von 100 € (für eine moderne 1000 Yen Münze Präfekturenserie) einen Vorschlag von 95 € gemacht und darauf hin ein Gegenangebot von 130 € bekommen. Auf meine Nachfrage warum der Preis jetzt über seinem 2. Festpreisstück (gefordert Sofortkauf 120 €) liegt, wurde ich ohne Erklärung von dem Händler gesperrt. Dumm für ihn, er hat moderne japanische Münzen angeboten (verkauft heute noch welche) und hätte in mir einen guten Kunden über Jahre haben können - wollte er aber nicht. Wenn ich die Ausgabepreise der japanischen Sondermünzen allein der letzten 10 Jahre zusammenrechne und da einen Aufschlag von nur 40% draufschlage (nahezu alle Händler nehmen mehr - bei Olympiamünzen habe ich sogar Ausnahmen mit mehr als 500% gesehen), hat er zum ersten mehrere 1000 Euro eingebüßt (allein bei der Präfekturenserie schon weit über 2500 €), zum Anderen jemanden gefunden, der ihn jederzeit gern weiter empfiehlt... und niemals bei ihm was kaufen wird - auch beim Mega-Schnäppchen nicht :wink: .

Abschließend noch einmal: ich finde den Preis absolut ok und nicht Verhandlungswürdig.... .

Grüße pingu
Wer sein Geld mit Konsum verschwendet, wird die wahren Freuden eines Numismatikers nie kennenlernen....

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Erdnussbier
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Re: Unbekannte Münze von Kaufbeuren (?)

Beitrag von Erdnussbier » Fr 23.01.26 15:27

Hallo!
Ich habe bisher auch nur gute Erfahrungen wie pingu bei Löbbers gehabt, schon mehrmals gekauft, nette Gespräche geführt.
Einmal hat er noch Kontakt zu einem anderen Sammler hergestellt als ich eine Münze da gekauft hat die weder in meine noch seine Expertise gefallen ist, also wirklich alles bestens.
Aber du wirst sicherlich bemerkt haben dass dieses Stück nicht im hohen Preissegment liegt. Vieviel Nachlass soll man da gewähren? 2 Euro?
Und wirklich nicht böse gemeint, aber wenn du ihm auch geschrieben hast ob das Stück überhaupt einen numismatischen Wert würde ich mir halt auch denken "na gut, wenn es ihm nicht gefällt, muss er es ja nicht kaufen".

Aber zurück zu dem gelochten Silberabschlag.
Es ist nicht verwerflich nur wenig Geld ausgeben zu wollen, aber wenn du Probleme mit dem Loch und dem Preis hast würde ich die Sache einfach lassen und auf die nächste warten :angel:

Viel Erfolg bei der weiteren Jagd!

Grüße,
die Nuss
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doktor
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Re: Silberabschlag vom Dukaten 1730 Kaufbeuren

Beitrag von doktor » Fr 23.01.26 16:20

... ein bissel geht immer.
Vielen Dank Euch für die feedbacks !!

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coin-catcher
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Re: Silberabschlag vom Dukaten 1730 Kaufbeuren

Beitrag von coin-catcher » Sa 24.01.26 13:42

doktor hat geschrieben:
Do 22.01.26 17:11
Meine Frage in diesem Zusammenhang ist:
handelt es sich, unter numismatischen Gesichtpunkten: bei dieser angebotenen Medaille:
infolge der Beschädigung durch die Lochung,
hier um eine "Silber-Schrott-" Medaille, im Prinzip numismatisch "verbrannt" ( = also reiner Materialwert) ?
Oder ist dieser/durch die brutale Lochung massiv beschädigten/ Medaille noch ein gewisser "numismatischer Wert"(="Handelswert") zuzuschreiben?
Für gelochte, gehenkelte Stücke zieht man i.d.R. 50-90% vom Preis eines Stückes ohne solche Beschädigungen in etwa gleicher Erhaltung ab. Dann hat man einen realistischen Preis für das Stück.
Vorzügliche Stücke bekommt man hier ohne Weiteres ab 80 Euro. Hier liegt ein ss-Stück vor.
Löbbers hat aus meiner Sicht einen sehr fairen Preis aufgerufen.
doktor hat geschrieben:
Fr 23.01.26 10:57
"Der Dirk" Loebbers will gar nicht über diese "Schrottmedaille" mit Loch verhandeln, - und verweist auf den vollen Preis € 35. Das ist ungeschickt für einen Kaufmann und Münzhändler, wie ich finde. Aber das ist dann aber mehr Typ "Westfälischer Sturkopf"
doktor hat geschrieben:
Fr 23.01.26 16:20
... ein bissel geht immer.
Hier kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Das sollte sich bei den enormen Kosten in der heutigen Zeit und bei dem geringen Preis eigentlich erübrigt haben... Bist du wenigens Stammkunde bei ihm? (Nicht das ich gegen das Handeln bin, aber die Zeiten "10% gehen immer" sind im Kleinstbereich längst vorbei)
(MA-Shops verdient übrigens an jedem verkauften Stück mit - bei Altverträgen sicherlich etwas weniger als bei den Neuverträgen, aber auch die Provi ist nicht unerheblich - bei Paypalzahlung diese Gebühren nicht vergessen - die schlägt Löbbers nicht auf - ab 250 Euro versendet er zudem versandkostenfrei!)

Ohnehin ruft er großteils für seine Ware recht faire Preise auf - man muss bei den Qualitäten teils nur Abstriche machen können, wenn man nicht zwingend alles in vz oder stgl haben möchte.
Kann mich nicht erinnern, dass ich je in den letzten Jahrzehnten mit ihm verhandelt hätte - immer anstandslos zum vollen Preis, auch größere Beträge! War es mir immer wert. Woran ich mich aber gut erinnern kann, sind die netten Pläusche mit seiner Mutter, wenn er unterwegs war ;-)

Gruß
cc

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Re: Silberabschlag vom Dukaten 1730 Kaufbeuren

Beitrag von doktor » Sa 24.01.26 17:15

P.S. Es wurden dem Herrn Loebbers zuletzt - im direktem Geschäftskontakt -
35 € für die grob gelochte Medaille geboten, bei freibleibendem Versand. :arrow: -
An die Herren nochmals die Frage: was ist eine solche grob gelochte Medaille numismatisch gesehen noch wert ? - Noch eine Sache der Liebhaberei - ansonsten: numismatisch von geringerem Wert ! -
N.B. Es handelt sich bei dem Stück nicht ! um ein seltenes Stück, - bin da ganz bei Erdnussbier.

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Re: Silberabschlag vom Dukaten 1730 Kaufbeuren

Beitrag von coin-catcher » So 25.01.26 10:30

doktor hat geschrieben:
Sa 24.01.26 17:15
An die Herren nochmals die Frage: was ist eine solche grob gelochte Medaille numismatisch gesehen noch wert ?

:arrow: :arrow:
coin-catcher hat geschrieben:
Sa 24.01.26 13:42
Für gelochte, gehenkelte Stücke zieht man i.d.R. 50-90% vom Preis eines Stückes ohne solche Beschädigungen in etwa gleicher Erhaltung ab. Dann hat man einen realistischen Preis für das Stück.


:arrow: :arrow:
coin-catcher hat geschrieben:
Sa 24.01.26 13:42
Vorzügliche Stücke bekommt man hier ohne Weiteres ab 80 Euro. Hier liegt ein ss-Stück vor.
Löbbers hat aus meiner Sicht einen sehr fairen Preis aufgerufen.
Ansonsten ist es das wert, was du bereit bist zu bezahlen...

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Re: Silberabschlag vom Dukaten 1730 Kaufbeuren

Beitrag von doktor » So 25.01.26 11:56

"Ansonsten ist es das wert, was du bereit bist zu zahlen - Right ! - Ein solches Stück wie das Vorliegende ist für einen Händler an sich nur "Beifang". 50 bis 90 Prozent für ein stark gelochtes Stück: von € 80 wären das dann ca.
€ 10 bis € 40. Damit wären wir mit € 35 auch schon am oberen Ende der Preisskala - der Herr Loebbers könnte sich hierzu schon zurückmelden, - es liegt keine Majestätsbeleidigung vor ! -

Es gilt der Spruch: "Eine Krähe
hackt der anderen kein Auge aus".

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Re: Silberabschlag vom Dukaten 1730 Kaufbeuren

Beitrag von friedberg » So 25.01.26 14:31

Hallo,
doktor hat geschrieben:
Sa 24.01.26 17:15
Es wurden dem Herrn Loebbers zuletzt - im direktem Geschäftskontakt -
35 € für die grob gelochte Medaille geboten, bei freibleibendem Versand.
https://www.ma-shops.de/loebbers/item.php?id=251219096

Der Händler ruft 35€ plus 5€ Versand für das Stück aus. Geht es Dir jetzt ernsthaft um die 5€ Versand ?

Grundsätzlich, ein Händler ruft seinen Preis auf. Dazu hat er jedes Recht, egal wie hoch oder absurd sein Preis ist.
Der Käufer kann darauf eingehen, oder auf das Stück verzichten, dazu hat der Käufer ebenfalls jedes Recht.

Dieser Händler gewährt Dir keinen Rabat auf das Stück, dazu hat er jedes Recht.
Dem Händler nun "Sturheit" vorzuwerfen, ob Du dazu das Recht hast mag der geneigte Leser selbst entscheiden.

Mit freundlichen Grüßen

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Re: Silberabschlag vom Dukaten 1730 Kaufbeuren

Beitrag von coin-catcher » So 25.01.26 14:50


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Re: Silberabschlag vom Dukaten 1730 Kaufbeuren

Beitrag von doktor » So 25.01.26 17:13

"friedberg" und auch "coin-catcher"
sei der Satz in Erinnerung gerufen:
"Zwei Rechtsanwälte - drei Meinungen":

also: "Handel" = ist Gespräch = Austausch = "Geben" und "Nehmen".
Wer Festpreise im Supermarkt bezahlen will, soll das tun.
Wer lieber auf den Wochenmarkt geht, soll dort handeln und kaufen.
Mancher bevorzugt den Kaffeeplausch als Verhandlungsebene.

So oder so: Preisfindung ist auch Verhandlungssache.
Ich kann auch "Nö" sagen (s. O. Scholz).O.k.:
das ist Geschmacks- und Ansichtssache, aber:
nicht vergessen: handeln
ist im Handel legitim.

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Re: Silberabschlag vom Dukaten 1730 Kaufbeuren

Beitrag von Lackland » So 25.01.26 17:29

HANDELN ist meiner Meinung nach IMMER legitim. Aber man muss auch ein NEIN akzeptieren können.

Beste Grüße

Lackland
„Nach dem Spiel kommen König und Bauer in dieselbe Schachtel.“

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