Hilfe bei 25 Litrai Syrakus, Fälschung?
Moderator: Numis-Student
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sammlealles
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Hilfe bei 25 Litrai Syrakus, Fälschung?
Hallo,
diese Münze liegt schon lange bei mir. Bin immer von einer modernen Fälschung ausgegangen, aber laut Dichtetest zumindest aus 750er Gold.
Liege ich mit meiner Meinung das es eine Fälschung ist, überhaupt richtig? Habe ich sie auch richtig zugeordnet?
25 Litrai Syrakus Agathocles (304 v. Chr. - 289 v. Chr.
Durchmesser 16mm
Gewicht 3,60g
Viele Grüße
Tom
diese Münze liegt schon lange bei mir. Bin immer von einer modernen Fälschung ausgegangen, aber laut Dichtetest zumindest aus 750er Gold.
Liege ich mit meiner Meinung das es eine Fälschung ist, überhaupt richtig? Habe ich sie auch richtig zugeordnet?
25 Litrai Syrakus Agathocles (304 v. Chr. - 289 v. Chr.
Durchmesser 16mm
Gewicht 3,60g
Viele Grüße
Tom
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Altamura2
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Re: Hilfe bei 25 Litrai Syrakus, Fälschung?
Wie genau wurde das denn bestimmt?sammlealles hat geschrieben: ↑So 25.01.26 20:38... aber laut Dichtetest zumindest aus 750er Gold. ...
In G.K. Jenkins, “The Electrum Coinage at Syracuse”, von 1968 (finde ich online leider nicht
Das gäbe mir also schonmal zu denken.
Aber warten wir mal ab, was Amentia dazu sagt
Gruß
Altamura
Nachtrag:
Eigentlich gehört der Beitrag hier ja zu den Griechen, vielleicht verschiebt das ein freundlicher Moderator
.
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Altamura2
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Re: Hilfe bei 25 Litrai Syrakus, Fälschung?
Besten Dank
Gruß
Altamura
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- Amentia
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Re: Hilfe bei 25 Litrai Syrakus, Fälschung?
Es gibt zwar Fälschungen von dem Typ aber von anderen Stempeln.
Gewicht und Größe passen und auch so sehe ich nichts offensichtlich Verdächtiges.
Zur Legierung ein RFA wäre möglich Avers und Revers, dann kennt man die Legierung auf der Oberfläche.
Möglich wäre es auch die einem Eperten in Hand z.B. Auktionshaus, Händler zu zeigen falls eines bzw einer in der Nähe ist oder auf einer Münzemesse Händler oder Experten von Auktionshäusern fragen ob die so nett wären einen Blick drauf zu werfen.
Ich denke bei der Dichtebestimmung ist etwas schiefgegangen.
Gewicht und Größe passen und auch so sehe ich nichts offensichtlich Verdächtiges.
Zur Legierung ein RFA wäre möglich Avers und Revers, dann kennt man die Legierung auf der Oberfläche.
Möglich wäre es auch die einem Eperten in Hand z.B. Auktionshaus, Händler zu zeigen falls eines bzw einer in der Nähe ist oder auf einer Münzemesse Händler oder Experten von Auktionshäusern fragen ob die so nett wären einen Blick drauf zu werfen.
Ich denke bei der Dichtebestimmung ist etwas schiefgegangen.
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sammlealles
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Re: Hilfe bei 25 Litrai Syrakus, Fälschung?
Danke für eure Antworten und auch das verschieben zu den Griechen!
Das 750er Gold wurde mit der Dichtewaage von Goldanalytix bestimmt, auch der Goldpen, sprich Oberflächentest lag bei 750er.
Teste aber morgen nochmal in der Arbeit ob was schief ging.
Melde mich morgen nochmal.
Viele Grüße
Tom
Das 750er Gold wurde mit der Dichtewaage von Goldanalytix bestimmt, auch der Goldpen, sprich Oberflächentest lag bei 750er.
Teste aber morgen nochmal in der Arbeit ob was schief ging.
Melde mich morgen nochmal.
Viele Grüße
Tom
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Deinomenid
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Re: Hilfe bei 25 Litrai Syrakus, Fälschung?
Der Jenkins-Aufsatz befindet sich in diesem Band: https://archive.org/details/essaysingr ... 2/mode/2up
. Er ist kostenlos „ausleihbar“, wenn man sich anmeldet oder sich z. B. über Google einloggt. Ganz am Ende der Anhänge gibt es einen Abschnitt über Fälschungen. Jenkins war vor allem daran interessiert, diese Münzen als Prägungen des Agathokles zu etablieren. Die Stempelverknüpfungen am Ende des Buches sind wertvoll, um echte von falschen Stücken zu unterscheiden, ebenso wie dieser Artikel, den, wie ich glaube, Amentia ursprünglich gepostet hat.
https://www.academia.edu/38268310/F_Bar ... o_12_2018_
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sammlealles
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Re: Hilfe bei 25 Litrai Syrakus, Fälschung?
Guten Morgen und danke für die weiteren Links.
Ich habe gestern die Münze nochmal überprüft.
Oberfläche ergibt 750er Gold und auch die Dichtewaage ergab einen Wert, der für die 750er Goldlegierung spricht.
Viele Grüße
Tom
Ich habe gestern die Münze nochmal überprüft.
Oberfläche ergibt 750er Gold und auch die Dichtewaage ergab einen Wert, der für die 750er Goldlegierung spricht.
Viele Grüße
Tom
- Amentia
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Re: Hilfe bei 25 Litrai Syrakus, Fälschung?
Der Durchmesser 16mm und das Gewicht 3,60g deines Stückes scheint ungefähr mit echten Stücken mit korrekter Legierung übereinzustimmen.
Das einzige was nicht bekannt ist ist die Dicke des Randes bei deinem Stück und echten Vergleichsmünzen.
Entweder ist deine deutlich dünner, da mehr Gold % drinnen und Gold hat eine höhere Dichte als Silber oder die Legierungswerte im Artikel sind nicht repräsentativ für alle Stücke oder du hast dich erneut vertan.
Es müsste schon sichtbar sein (Druchmesser oder Dicke), ob da bis zu 25% mehr Gold drinnen ist und Gold hat eine ungefähr doppelt so hohe Dichte wie Silber.
Wenn zwei Münzen, die gleich viel wiegen und eine davon um die 50% Gold und 50% Silber hat und die andere 75% Gold hat und 25% ins Wasser legst, dann verdrängt die mit 50% Silber ca 12,5% mehr Wasser da die ein größeres Volumen hat. Silber hat eine geringere Deichte als Gold.
Dichte
Silber 10,49 g/cm3
Gold 19,32 g/cm³
Das einzige was nicht bekannt ist ist die Dicke des Randes bei deinem Stück und echten Vergleichsmünzen.
Entweder ist deine deutlich dünner, da mehr Gold % drinnen und Gold hat eine höhere Dichte als Silber oder die Legierungswerte im Artikel sind nicht repräsentativ für alle Stücke oder du hast dich erneut vertan.
Es müsste schon sichtbar sein (Druchmesser oder Dicke), ob da bis zu 25% mehr Gold drinnen ist und Gold hat eine ungefähr doppelt so hohe Dichte wie Silber.
Wenn zwei Münzen, die gleich viel wiegen und eine davon um die 50% Gold und 50% Silber hat und die andere 75% Gold hat und 25% ins Wasser legst, dann verdrängt die mit 50% Silber ca 12,5% mehr Wasser da die ein größeres Volumen hat. Silber hat eine geringere Deichte als Gold.
Dichte
Silber 10,49 g/cm3
Gold 19,32 g/cm³
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Altamura2
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Re: Hilfe bei 25 Litrai Syrakus, Fälschung?
Es könnte sein, dass die Verwirrung auch daran liegt, dass hier mit Ansätzen gearbeitet wird, die eher für moderne Anlagemünzen geeignet sindsammlealles hat geschrieben: ↑Mo 26.01.26 12:30... Das 750er Gold wurde mit der Dichtewaage von Goldanalytix bestimmt, auch der Goldpen, sprich Oberflächentest lag bei 750er. ...
Begriffe wie "750-er Gold" sind bei antiken Münzen völlig unangebracht, da man hier alle möglichen Legierungen und Mischungsverhältnisse vorfindet. Eine solche Standardisierung, wie man sie bei modernem Gold bis zu einem gewissen Grad hat, gab es damals nicht. Also muss man genauer hinschauen und von konkreten Mischungsverhältnissen und Dichten reden.
Das Gerät ist dieses hier, richtig? => https://www.gold-analytix.de/dichtewaage
Wenn ich die Bedienungsanleitung recht verstanden habe (die kann man unter "Downloads" dort herunterladen), dann bestimmt man mit dem Gerät eine Dichte und liest mit dieser dann in einer Tabelle nach, welchen Goldanteil das geprüfte Objekt hat.
Aus der Dichte kann ich einen Goldanteil aber nur dann genau bestimmen, wenn ich weiß, aus welchen anderen Bestandteilen die Legierung besteht
In der Bedienungsanleitung für die Dichtewaage findet man auf Seite 13 auch eine Tabelle "Messfehler in Abhängigkeit der Masse" (die im Text aber leider nicht erläutert wird
Da sieht man, dass bei einem geringen Gewicht von etwa 3,5 g, das die Münze hier aufweist, die Messfehler ganz schön groß sein können
Vielleicht liefert also dieses Verfahren für eine kleine antike Elektronmünze einfach keine hinreichend genauen Ergebnisse und lässt dann auch keine Rückschlüsse zu, ob die Münze echt ist oder nicht
Möglicherweise liege ich damit aber auch falsch und es hat jemand überzeugende Argumenten für dieses Verfahren, ich bin gespannt
Gruß
Altamura
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