In meiner Preußen-Sammlung befinden sich zwei Kleinmünzen der Prägestätte Kleve
für die rheinischen Provinzen, von denen ich annehme, dass es sich um zeitgenössische
Fälschungen handelt, nachfolgend stelle ich diese vor:
1. 2 Stüber 1756 C, die vermeintliche Fälschung ist aus Kupfer, 1,96 Gramm, 20,0 mm, rechts im Bild,
es könnte sich um eine Überprägung einer anderen Kupfermünze handeln, Reste sind erkennbar.
Auf der linken Seite des Bildes zeige ich ein echtes Stück von 1756, diese sollten einen Silbergehalt
von 187,5/1000 halten, 2,08 Gramm, 21,0 mm, Olding 282.
Olding vermerkt im Katalog, dass die Österreicher 1761 in Kleve Zweistüberstücke nach einem
39-Gulden-Fuß mit der Jahreszahl 1755 geschlagen haben, außerden soll der Gutsbesitzer
Glasenapp 1755 Zweistüber geringhaltig nachgeprägt haben, vielleicht auch mit der Jahreszahl 1756 ?
Fälschungen preußischer Kleinmünzen der Prägestätte Kleve
- olricus
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Re: Fälschungen preußischer Kleinmünzen der Prägestätte Kleve
2. Hier eine weitere Fälschung von Kleve:
4 Kreuzer 1755 C, Kleve, stark Kupferhaltig, 1,84 Gramm, 21,0 mm, Olding 288,
der Stempelschnitt weicht stark von den echten Stücken ab, der Adler sieht abgemagert
und gerupft aus. Echte Stücke sollen einen Silbergehalt von 257-272,5/1000 halten.
4 Kreuzer 1755 C, Kleve, stark Kupferhaltig, 1,84 Gramm, 21,0 mm, Olding 288,
der Stempelschnitt weicht stark von den echten Stücken ab, der Adler sieht abgemagert
und gerupft aus. Echte Stücke sollen einen Silbergehalt von 257-272,5/1000 halten.
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