5 Reichsmark (1935-39): Audioaufnahmen von Fälschungen zur Echtheitsuntersuchung gesucht
5 Reichsmark (1935-39): Audioaufnahmen von Fälschungen zur Echtheitsuntersuchung gesucht
Hallo zusammen,
das ist mein erster Beitrag in diesem Forum — ich freue mich hier zu sein!
In den letzten Wochen habe ich mir über eBay einige Reichsmark-Münzen gekauft. Später habe ich gelesen, dass von diesen etliche Fälschungen im Umlauf sind. Um meine Exemplare zu prüfen, habe ich bisher einfache Tests gemacht (Magnet, Maße, Dichte im Wasser – jeweils im Rahmen der Messgenauigkeit). Dabei sind mir vor allem die unterschiedlichen Klang-Eigenschaften der Münzen aufgefallen.
Mich fasziniert als Musiker besonders der „Sound“ der Münzen beim Fallenlassen/Anschlagen. Alle meine getesteten Münzen zeigen denselben „musikalischen Fingerabdruck“ wie meine beiden 5-Reichsmark-Stücke (siehe Bilder/Audio).
Ich weiß, dass es Apps gibt, aber entweder sind diese hinter Paywalls oder nicht speziell auf deutsche Münzen ausgelegt bzw. nicht wirklich präzise genug für meine Zwecke.
Meine Frage an euch:
Hat jemand zufällig Fälschungen von Reichsmark-Münzen und könnte mir Audioaufnahmen ihres Klangs zur Verfügung stellen?
Ich würde diese gerne in meine Datenbank aufnehmen, um einen besseren Vergleich zwischen echten und falschen Stücken zu bekommen — und weil es mich einfach interessiert, inwiefern sich die Klänge unterscheiden.
Vielen Dank & viele Grüße!
PS: Die Grafiken zeigen das Frequenzspektrum (FFT) der aufgenommenen Münzklänge. Beide 5-Reichsmark-Hindenburg-Münzen weisen nahezu identische Resonanzspitzen und Obertonstrukturen auf.
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In den letzten Wochen habe ich mir über eBay einige Reichsmark-Münzen gekauft. Später habe ich gelesen, dass von diesen etliche Fälschungen im Umlauf sind. Um meine Exemplare zu prüfen, habe ich bisher einfache Tests gemacht (Magnet, Maße, Dichte im Wasser – jeweils im Rahmen der Messgenauigkeit). Dabei sind mir vor allem die unterschiedlichen Klang-Eigenschaften der Münzen aufgefallen.
Mich fasziniert als Musiker besonders der „Sound“ der Münzen beim Fallenlassen/Anschlagen. Alle meine getesteten Münzen zeigen denselben „musikalischen Fingerabdruck“ wie meine beiden 5-Reichsmark-Stücke (siehe Bilder/Audio).
Ich weiß, dass es Apps gibt, aber entweder sind diese hinter Paywalls oder nicht speziell auf deutsche Münzen ausgelegt bzw. nicht wirklich präzise genug für meine Zwecke.
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Hat jemand zufällig Fälschungen von Reichsmark-Münzen und könnte mir Audioaufnahmen ihres Klangs zur Verfügung stellen?
Ich würde diese gerne in meine Datenbank aufnehmen, um einen besseren Vergleich zwischen echten und falschen Stücken zu bekommen — und weil es mich einfach interessiert, inwiefern sich die Klänge unterscheiden.
Vielen Dank & viele Grüße!
PS: Die Grafiken zeigen das Frequenzspektrum (FFT) der aufgenommenen Münzklänge. Beide 5-Reichsmark-Hindenburg-Münzen weisen nahezu identische Resonanzspitzen und Obertonstrukturen auf.
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Re: 5 Reichsmark (1935-39): Audioaufnahmen von Fälschungen zur Echtheitsuntersuchung gesucht
Ein interessantes Projekt. Schreckhaft wie ich bin , hoffe ich, daß die Stücke nicht zu tief gestürzt sind. Der Klang war , zumindest vor dem 1. Weltkrieg in der Tat ein Kriterium zur Erkennung von Falschgeld. In den Thresen bei der Kasse war eine sogenannte " Zahlplatte " eingelassen, auf der sich die Fälschungen eben am falschen Klang entlarvten. Daher stammt wohl auch der Ausdruck " Schiebung " für " Betrug ", den der gewiefte Ganove schob sein Falschstück lieber über die Theke, sodass es stumm blieb.
Ich habe eben mal auf MA Shops die Begriffe " Reichsmark " und " falsch " eingegeben. Die Trefferauswahl besteht überwiegend aus Stücken der Wemarer Zeit, doch auch zwei Hindenburgfünfer aus dem Zeitraum, den Du untersuchen willst waren dabei, was meinen Eindruck bestätigt, daß sie selten vorkommen.
Ich habe eben mal auf MA Shops die Begriffe " Reichsmark " und " falsch " eingegeben. Die Trefferauswahl besteht überwiegend aus Stücken der Wemarer Zeit, doch auch zwei Hindenburgfünfer aus dem Zeitraum, den Du untersuchen willst waren dabei, was meinen Eindruck bestätigt, daß sie selten vorkommen.
Grüsse, Mynter
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Re: 5 Reichsmark (1935-39): Audioaufnahmen von Fälschungen zur Echtheitsuntersuchung gesucht
Die Zahlplatte war bis in die 2000er fester Bestandteil jeder Kasse in den Banken. Meist bestand sie aus massivem Marmor und hatte in etwa folgende Maße: 10 x 7 x 3 cm.Mynter hat geschrieben: ↑Sa 21.02.26 09:30Ein interessantes Projekt. Schreckhaft wie ich bin , hoffe ich, daß die Stücke nicht zu tief gestürzt sind. Der Klang war , zumindest vor dem 1. Weltkrieg in der Tat ein Kriterium zur Erkennung von Falschgeld. In den Thresen bei der Kasse war eine sogenannte " Zahlplatte " eingelassen, auf der sich die Fälschungen eben am falschen Klang entlarvten.
Nachdem die frühere Nutzung nach und nach in Vergessenheit geriet, verschwanden nun leider auch die Zahlplatten. Man verlässt sich nun komplett auf moderne Zählmaschinen, um Fälschungen zu erkennen.
Viele Grüße
Lackland
„Nach dem Spiel kommen König und Bauer in dieselbe Schachtel.“
Re: 5 Reichsmark (1935-39): Audioaufnahmen von Fälschungen zur Echtheitsuntersuchung gesucht
Ich hoffe einfach mal, die Münzen sind nicht aus Zucker
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Chippi
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Re: 5 Reichsmark (1935-39): Audioaufnahmen von Fälschungen zur Echtheitsuntersuchung gesucht
Die Teile aus China bestehen nie aus Silber und sind daher auch am Klang leicht zu erkennen (oft schon am Aussehen und dem Gewicht).
Gruß Chippi
Gruß Chippi
Wurzel hat geschrieben:@ Chippi: Wirklich gute Arbeit! Hiermit wirst du zum Byzantiner ehrenhalber ernannt! ;-)
Münz-Goofy hat geschrieben: Hallo Chippi, wenn du... kannst, wirst Du zusätzlich zum "Ottomanen ehrenhalber" ernannt.
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Re: 5 Reichsmark (1935-39): Audioaufnahmen von Fälschungen zur Echtheitsuntersuchung gesucht
Leider nix Neues. Werden seit Jahren en Bloc von dort aus angeboten und verkauft...finden sich mittlerweile in vielen größeren Lots wieder und werden wohl zum Strecken genommen...
Eigentlich sind die Stücke "Sackware" und man konnte diese "früher" recht gut kiloweise kaufen, ohne gleich jede Münze prüfen zu müssen.
Mittlerweile würde ich ungeprüft größere Posten nicht mehr mit der Kneifzange anfassen wollen.
Du bekommst die Stücke deutlich unter nem Euro. Wenn dir dann davon in einem Lot von 1000 Stück, 20-30 Stück untergeschoben werden, ist das am Ende ne Stange Geld.
-> https://www.alibaba.com/product-detail/ ... gKdmfD_BwE
Der eine falsche Hindenburg Fünfer (1935 G) auf MA ist ein Asien-Fake.Mynter hat geschrieben: ↑Sa 21.02.26 09:30Ich habe eben mal auf MA Shops die Begriffe " Reichsmark " und " falsch " eingegeben. Die Trefferauswahl besteht überwiegend aus Stücken der Wemarer Zeit, doch auch zwei Hindenburgfünfer aus dem Zeitraum, den Du untersuchen willst waren dabei, was meinen Eindruck bestätigt, daß sie selten vorkommen.
Fälschungen im 3.Reich wurden recht schnell aus dem Umlauf genommen und vernichtet (bzw. amtlich entwertet). Entsprechend wenig zeitgenössische Fälschungen gibt es. Gleiches gilt für "Verfälschungen" bzw. Stücke mit entsprechenden Parolen. Das wurde ohne großes Aufsehen gemacht.
Ich kenne selbst keine richtig guten zeitg. Fälschungen in Bezug auf 2er oder 5er Reichsmarkstücke. Meine amtlich entwerteten Stücke sind ebenfalls schlechte Fälschungen.
Die Gefahr, zeitgenössische Fälschungen untergejubelt zu bekommen ist hier recht gering. Die Chancen, Asien-Schrott in größeren Lots mit zu erwerben, ist dafür umso größer (auch in kleineren Lots um 20-30 Stück, habe ich schon welche gesehen!).
Gleiche Gefahr gilt hier für die Kaiserreichmarkstücke, die man ebenfalls nicht mehr als Sackware en bloc kaufen sollte.
Gruß
cc
Re: 5 Reichsmark (1935-39): Audioaufnahmen von Fälschungen zur Echtheitsuntersuchung gesucht
Danke für die Beiträge. Das heißt die Fälschungen sind nicht so gut gemacht, dass sie nicht zweifelsfrei als solche durch Gewicht/Maße/Klang indentifiziert werden würden? Das beruhigt mich etwas. Kaiserreich habe ich auch ein paar 1 Mark gekauft. Die Älteren (1874) kommen mir auch etwas komisch vor (und auch etwas leicht), aber das mag an der stärkeren Abnutzung der Alten liegen. Vermutlich meinst du bei den Kaiserreichmünzen eher die 5 Mark Münzen, als die 1 Mark?coin-catcher hat geschrieben: ↑Sa 21.02.26 15:33Leider nix Neues. Werden seit Jahren en Bloc von dort aus angeboten und verkauft...finden sich mittlerweile in vielen größeren Lots wieder und werden wohl zum Strecken genommen...
Eigentlich sind die Stücke "Sackware" und man konnte diese "früher" recht gut kiloweise kaufen, ohne gleich jede Münze prüfen zu müssen.
Mittlerweile würde ich ungeprüft größere Posten nicht mehr mit der Kneifzange anfassen wollen.
Du bekommst die Stücke deutlich unter nem Euro. Wenn dir dann davon in einem Lot von 1000 Stück, 20-30 Stück untergeschoben werden, ist das am Ende ne Stange Geld.
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Der eine falsche Hindenburg Fünfer (1935 G) auf MA ist ein Asien-Fake.Mynter hat geschrieben: ↑Sa 21.02.26 09:30Ich habe eben mal auf MA Shops die Begriffe " Reichsmark " und " falsch " eingegeben. Die Trefferauswahl besteht überwiegend aus Stücken der Wemarer Zeit, doch auch zwei Hindenburgfünfer aus dem Zeitraum, den Du untersuchen willst waren dabei, was meinen Eindruck bestätigt, daß sie selten vorkommen.
Fälschungen im 3.Reich wurden recht schnell aus dem Umlauf genommen und vernichtet (bzw. amtlich entwertet). Entsprechend wenig zeitgenössische Fälschungen gibt es. Gleiches gilt für "Verfälschungen" bzw. Stücke mit entsprechenden Parolen. Das wurde ohne großes Aufsehen gemacht.
Ich kenne selbst keine richtig guten zeitg. Fälschungen in Bezug auf 2er oder 5er Reichsmarkstücke. Meine amtlich entwerteten Stücke sind ebenfalls schlechte Fälschungen.
Die Gefahr, zeitgenössische Fälschungen untergejubelt zu bekommen ist hier recht gering. Die Chancen, Asien-Schrott in größeren Lots mit zu erwerben, ist dafür umso größer (auch in kleineren Lots um 20-30 Stück, habe ich schon welche gesehen!).
Gleiche Gefahr gilt hier für die Kaiserreichmarkstücke, die man ebenfalls nicht mehr als Sackware en bloc kaufen sollte.
Gruß
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- coin-catcher
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Re: 5 Reichsmark (1935-39): Audioaufnahmen von Fälschungen zur Echtheitsuntersuchung gesucht
Nein, 1 Mark passt schon.
Die werden nach wie vor als "Sackware" gehandelt. Beliebt sind hier 5 kg-Mengen = 1000 Stück.
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Re: 5 Reichsmark (1935-39): Audioaufnahmen von Fälschungen zur Echtheitsuntersuchung gesucht
Die Qualität der Randschrift scheint mir erschreckend gut zu sein.Madfrog85 hat geschrieben: ↑Sa 21.02.26 13:53Ich hoffe einfach mal, die Münzen sind nicht aus ZuckerMir ging es bei dem Kauf mehr um den Silbergehalt, als um einen perfekten Zustand. Ich habe sie auf dem Finger balanciert (ja, da fielen ein paar
) und habe sie leicht angeschlagen. Bei meiner Recherche bin ich auf dieses Bild in einem Chinashop (siehe Anhang) gestoßen, was mich paraniod machte. 50 Stück (97 mal verkauft) für knapp 80 Euro aus China. Mir fehlt da natürlich der direkte Vergleich, aber wenn ich den Klang einiger solcher Münzen hätte, könnte ich Fälschungen sehr gut erkennen.
Grüsse, Mynter
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