Mythologisch interessante Münzen
Moderator: Homer J. Simpson
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Re: Mythologisch interessante Münzen
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Altamura2
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Re: Mythologisch interessante Münzen
Das ist ein Mythos, der mit der Realität nicht ganz übereinstimmt
Die ersten Münzen aus Sparta sind Tetradrachmen vom Alexandertyp und wurden etwa 267-265 v. Chr. unter König Areus I geprägt. Sie sind extremst selten, hier ein Exemplar aus der BnF: https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b85700415 und hier eines von der ANS: https://numismatics.org/collection/1962.140.8 .
Unter König Kleomenes III wurden etwa 226-222 v. Chr. ebenfalls Tetradrachmen geprägt, die etwas häufiger vorkommen als diejenigen von Areus I:
https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b8570042k
https://numismatics.org/collection/1944.100.38863 (noch falsch zugeschrieben)
https://www.acsearch.info/search.html?id=206189
Kleomenes III wird auch eine Bronzeprägung zugeschrieben:
https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b85699834
https://www.acsearch.info/search.html?id=7386952
Eine Übersicht über die Münzprägung von Sparta sieht man hier: https://greekcoinage.org/iris/results?q ... edaemon%22
Da wurde also durchaus bereits vor den Römern in Silber und Bronze geprägt. Nicht viel, aber immerhin
Gruß
Altamura
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Re: Mythologisch interessante Münzen
Die Artemis Brauronia
Ich dachte mir, es wäre mal wieder Zeit, eine weniger bekannte Gottheit vorzustellen. Dabei kam heraus, daß sie mit einem großen Sagenkreis verbunden ist
Münze:
Syrien, Seleucis und Pieria, Laodicea ad Mare, Trebonianus Gallus, 251-253
AE 29, 15.07g, 28.87mm, 165°
Av.: ΑΥΤΟΚ Κ Γ ΟΥΙΒ ΤΡΕΒ ΓΑΛΛΟϹ ϹΕΒ
Büste, drapiert und cürassiert, belorbeert, n. r.
Rv.: [CO]L LAOD M - ETROPOLEOS
im li. und re. Feld Δ - Ε
Artemis Brauronia mit Modius, zwischen 2 Hirschen frontal stehend, Kopf n. r., hält
in der erhobenen re. Hand Axt und im li. Arm Rundschild,
Ref.: BMC 114; RPC IX 1854; Paris 1244; SNG Righetti 2124; Lindgren I, 2108; Mabbott 2579 Zu dieser Münze:
Nach einem Bericht des Pausanias wurde das ursprüngliche Kultbild der Göttin (ein hölzernes Xoanon) während der Perserkriege im 5. Jh. von den Persern unter Xerxes als Kriegsbeute aus dem Heiligtum von Brauron in Attika geraubt und in deren Hauptstadt Susa gebracht. Ende des 4. Jh. soll Seleukos I. Nikator diese Statue den syrischen Laodikäern geschenkt haben. Laut Legende habe es sich dabei um die Taurische Artemis gehandelt, die Iphigenie usprünglich aus Tauris (der heutigen Krim) mitgebracht habn soll. Ob es sich bei der Abbildung auf der Münze um dieses Standbild handelt, ist aber ungewiß.
Brauron:
Brauronia (Βραυρωνία) ist eine Epiklese der Artemis, die sie von ihrem Kult in Brauron erhalten hat. Brauron ist eine Stadt an der Ostküste von Attika, 70km von Athen entfernt, die ihren Namen von einem Heros Brauron hat (Stephen von Byzanz). In der alten Zeit politischer Selbständigkeit muß der Machtbereich von Brauron ziemlich ausgedehnt gewesen sein. Als Kleisthenes nach der Tyrannenherrschaft des Peisistratos seine große Demen- und Phylenreform in Attika einführte, wurde Brauron zum Demos Philaidai. Es kann gut sein, daß diese Neuregelung auch gegen den Rest eines politischen Übergewichtes von Brauron gerichtet war. Aus dem hohen Altertum ist nur noch der auch von den Athenern als Staatskult weitergepflegte Dienst der Artemis Brauronia übrig geblieben.
Ihr alter Tempel ist einer der ältesten Kultstätten Attikas und lag im späteren Demos Philaidai. Er muß von dem der Artemis Tauropolos unterschieden werden (so bereits Strabo), der in Halai Araphenides, ca. 10km nördlich von Brauron lag. Es gab also 2 unterschiedliche, aber dicht benachbarte Kultstätten. Das Problem, das wir haben, besteht darin, daß sich hier verschiedene Mythologien überlagert haben, die wir entflechten müssen. Die engen Beziehungen dieser beiden Kultstätten und ihre Legenden, die zu allerlei Verwechslungen geführt haben, hängen wahrscheinlich mit der angenommenen einstigen Ausdehnung des brauronischen Gebietes auch über Halai und Araphen hinaus zusammen.
(1) Die Artemis Brauronia in Philaidai:
Der Kult der Brauronia geht vermutlich auf den Kult einer Artemis Iphigenia im Demos Philaidai zurük. Iphigenia war eine Geburtsgöttin, die mit der Hekate verbunden wurde. Aus den zahlreichen Inschriften geht hervor, daß ihr die Gewänder der Frauen geweiht wurden, die bei der Geburt gestorben waren, der Artemis aber die Gewänder der Frauen, deren Geburt glücklich verlaufen war. Deshalb trug sie auch den Nebennamen Χιτώνη, unter dem sie besonders in Milet verehrt wurde. Der Tempel der Artemis Brauronia in Brauron
Das größte Gebäude des Heiligtums ist die Stoa der Arktoi (oder Вärinnenhalle), die nach vorne offen war und die Form des Buchstaben Pi aufweist, wohl weil ursprüngliche Planungen wegen Geldmangels revidiert werden mußten. Sie enthielt die Schlafräume der jungen Mädchen, das Parthenon.
In Brauron wurden die Mädchen auf ihre Rolle als Frauen vorbereitet. Sie verbrachten dort ihre Zeit mit den damals notwendigen Tätigkeiten wie Tanz, Wettlaufen und Webkunst. Es gibt einen Beschluß aus Athen aus dem 4. Jh., daß alle Mädchen arktoi (Bärinnen) in Brauron sein mußten. Arkteia war der Name eines Initiationsrituals für Mädchen vor der Pubertät, an dem die arktoi teilnahmen. Die Mädchen blieben im Dienst der Göttin, bis sie das Brautalter erreicht hatten, das damals bei 12 Jahren lag, und mußten an den Brauronia teilnehmen.
Die Brauronia (Βραυρώνια) waren ein Fest, das hauptsächlich von Frauen gefeiert wurde (Herodot). Dabei fanden auch rhapsodische (Gesangs-) Wettkämpfe statt (Hesych), die sich später Peisistratos als Vorbild für seine Panathenaien genommen hat. Es war ein penteterisches Fest (also alle 4 Jahre, wobei das 1. Jahr mitgezählt wurde) und wurde von zehn ἱεροποιοί, Oberaufsehern für die heiligen Bräuche, überwacht. Die Mädchen, die in safranfarbene Kleider gehüllt waren, mußten dabei ein feierliches Opfer darbringen. Ihr Name ἄρκτοι (Bärinnen) ging auf eine alte Sage zurück. Danach hatten die Einwohner der hier gelegenen Siedlung einen Bären erlegt, der ein Mädchen getötet hatte. Da der Bär ein Tier der Artemis war, verpflichtete die Göttin die Einwohner als Sühne zu ihrem Kult.
An das Fest der Brauronia knüpft sich auch die Sage, daß einmal Tyrrhener oder Pelasger aus Lemnos das Fest überfallen hätten und attische Frauen, die nach Brauron zu Besuch gekommen waren, geraubt hätten. Dabei sei auch das Kultbild entführt worden (Herodot; Plutarch).
Später trug man auch die bekannte Agamemnonsage hierher und eine lokale Tradition erzählte, daß sich die Flotte der Griechen zum Auslaufen nach Troja nicht in Aulis, sondern in Brauron versammelt habe. Hier habe man auch die Iphigeneia geopfert und Artemis habe eine Bärin (eine andere Ätiologie für den Brauch der ἀρκτεία) untergeschoben und Iphigeneia zur Göttin gemacht. Iphigeneia sei später von Tauris nach Brauron zurückgekehrt und habe der Artemis gedient. Im alten Heiligtum der Artemis Brauronia wird das sog. Grab der Iphigeneia gezeigt. Dabei handelt es sich um eine Art Grotte und wahrscheinlich war es ein Leergrab (Kenotaph). Sog. Grab der Iphigeneia in Brauron
Im Artemistempel von Brauron haben sich neben Votivtafeln viele Statuen von kleinen Kindern gefunden, von Mädchen und Jungen. Am berühmtesten ist die Marmorstatue „das Mädchen mit dem Kaninchen“ aus dem 4. Jh. v.Chr. Es trägt einen langen, gefalteten Chiton, der hoch unter der Brust gegürtet ist, und ein Himation, das von der linken Hand gehalten wird. Es lächelt unschuldig und hat mit dem Himation ein Nest für sein Kaninchen gebildet. „Мädchen mit Kaninchen“, Archaeological Museum of Brauron (Wikimedia)
(2) Die Artemis Tauropolos in Halai:
Aber auch der Kult der Tauropolos hat die Epiklesis Brauronia für sich in Anspruch genommen. Ursprünglich war es die Stätte eines Stierkults (Euripides; Strabo; Kallimachos) und bewahrte die Erinnerung an alte Menschenopfer, wie wir sie aus Taurien kennen. Es wurden Sühnerituale abgehalten, bei denen in einem symbolischen Akt ein Mann seinen Nacken beugen und dem Schwert darbieten mußte, bis Blut floß. Über den Charakter und die Ereignisse des Festes der Tauropolia, das zu Ehren der Göttin gefeiert wurde, wissen wir durch Euripides und dann durch die Komödie Epitrepontes (Schiedsgericht) des Menander. Sie berichten über nächtliche Prozessionen, ausgelassene dionysische Zeremonien und Pyrrhische Tänze.
Die bedeutendste Umgestaltung erfuhr dieser Kult, als die Tauropolos mit der Παρθένος Ταυρική (Taurische Jungfrau) identifiziert wurde, dem Kultbild, das Orestes und Iphigeneia aus dem Land der Taurer mitgebracht hatten. Die Namensähnlichkeit von Tauropolos mit Taurien und die Menschenopfer mögen dabei eine Rolle gespielt haben. Diesen Mythos hat zuerst Euripides dichterisch gestaltet und es wird mit Recht vermutet, daß zu seiner Zeit das alte Kultbild der Artemis Tauropolos noch vorhanden gewesen sein muß. Die Erzählung des Pausanias, daß diese Statue durch die Perser entführt worden sei, ist wohl eine spätere Erfindung, um die Ansprüche verschiedener Städte auf das echte taurische Bild abzuwehren.
Der Tempel der Artemis Tauropolos ist hauptsächlich aus literarischen Quellen bekannt. Euripides hat Orestes als Gründer genannt. Er soll die hölzerne Kultstatue (Xoanon) der Göttin von Tauris nach Halai an die Ostküste Attikas gebracht haben, um dort den Tempel zu errichten. Dieser Tempel wurde 1925 wiederentdeckt. Er stand direkt am Meer. Das Heiligtum der Artemis Tauropolos war die wichtigste Kultstätte und zugleich das Zentrum des Demos von Halai Araphenides. Seine Nutzung ist seit dem 7. Jh. v. Chr. belegt.
(3) Das Brauroneion auf der Akropolis in Athen:
Von Brauron wurde der Kult der Brauronia auch nach Athen selbst übertragen. Das Brauroneion auf der Akropolis wurde als Filialheiligtum während der Herrschaft des Tyrannen Peisistratos geweiht, der selbst aus Brauron stammte. Man nimmt an, daß es 430 v. Chr. in Zusammenhang mit den Propyläen erbaut wurde. Es war kein Tempel, sondern bestand aus einer Halle (Stoa) mit einem Innenhof und stand direkt neben der Chalkothek, einem Gebäude zur Aufbewahrung metallener Weihegeschenke. Von beiden sind heute nur noch die Grundmauern zu sehen. In einem der Flügel wurde das hölzerne Standbild der Göttin aufbewahrt. 346 v. Chr. wurde ein zweites Standbild geweiht, daß ein Werk des Praxiteles gewesen sein soll (Pausanias). Daß die Brauronia später auch auf der Akropolis von Athen im Heiligtum der Brauronia gefeiert wurden, ist zwar unbezeugt, aber höchst wahrscheinlich. Allerdings werden es nicht die ausschweifenden Dionysosfeste gewesen sein, wie sie von der Tauropolos bezeugt sind.
Quellen:
(1) Pausanias, Reisen durch Griechenland
(2) Strabo, Geographika
(3) Euripides, Iphigenie bei den Taurern
(4) Euripides, Iphigenie in Aulis
(5) Menander, Schiedsgericht
(6) Nonnos, Dionysiaka
(7) Plutarch, Quaestiones Graecae
(8) Plutarch, Mulierum virtutes
(9) Johann Wolfgang von Goethe, Iphigenie auf Tauris
Literatur:
(1) Vollmer, Mythologie
(2) Der Kleine Pauly
(3) Karl Kerenyi, Die Mythologie der Griechen II, Die Heroengeschichten, dtv
(4) RE: Brauronia 1
(5) RE: Brauronia 2
Online-Quellen:
(1) Wikipedia
(2) Wikimedia
(3) Ministry of Education and Religious Affairs, Culture and Sports (Athen)
Liebe Grüße
Jochen
Ich dachte mir, es wäre mal wieder Zeit, eine weniger bekannte Gottheit vorzustellen. Dabei kam heraus, daß sie mit einem großen Sagenkreis verbunden ist
Münze:
Syrien, Seleucis und Pieria, Laodicea ad Mare, Trebonianus Gallus, 251-253
AE 29, 15.07g, 28.87mm, 165°
Av.: ΑΥΤΟΚ Κ Γ ΟΥΙΒ ΤΡΕΒ ΓΑΛΛΟϹ ϹΕΒ
Büste, drapiert und cürassiert, belorbeert, n. r.
Rv.: [CO]L LAOD M - ETROPOLEOS
im li. und re. Feld Δ - Ε
Artemis Brauronia mit Modius, zwischen 2 Hirschen frontal stehend, Kopf n. r., hält
in der erhobenen re. Hand Axt und im li. Arm Rundschild,
Ref.: BMC 114; RPC IX 1854; Paris 1244; SNG Righetti 2124; Lindgren I, 2108; Mabbott 2579 Zu dieser Münze:
Nach einem Bericht des Pausanias wurde das ursprüngliche Kultbild der Göttin (ein hölzernes Xoanon) während der Perserkriege im 5. Jh. von den Persern unter Xerxes als Kriegsbeute aus dem Heiligtum von Brauron in Attika geraubt und in deren Hauptstadt Susa gebracht. Ende des 4. Jh. soll Seleukos I. Nikator diese Statue den syrischen Laodikäern geschenkt haben. Laut Legende habe es sich dabei um die Taurische Artemis gehandelt, die Iphigenie usprünglich aus Tauris (der heutigen Krim) mitgebracht habn soll. Ob es sich bei der Abbildung auf der Münze um dieses Standbild handelt, ist aber ungewiß.
Brauron:
Brauronia (Βραυρωνία) ist eine Epiklese der Artemis, die sie von ihrem Kult in Brauron erhalten hat. Brauron ist eine Stadt an der Ostküste von Attika, 70km von Athen entfernt, die ihren Namen von einem Heros Brauron hat (Stephen von Byzanz). In der alten Zeit politischer Selbständigkeit muß der Machtbereich von Brauron ziemlich ausgedehnt gewesen sein. Als Kleisthenes nach der Tyrannenherrschaft des Peisistratos seine große Demen- und Phylenreform in Attika einführte, wurde Brauron zum Demos Philaidai. Es kann gut sein, daß diese Neuregelung auch gegen den Rest eines politischen Übergewichtes von Brauron gerichtet war. Aus dem hohen Altertum ist nur noch der auch von den Athenern als Staatskult weitergepflegte Dienst der Artemis Brauronia übrig geblieben.
Ihr alter Tempel ist einer der ältesten Kultstätten Attikas und lag im späteren Demos Philaidai. Er muß von dem der Artemis Tauropolos unterschieden werden (so bereits Strabo), der in Halai Araphenides, ca. 10km nördlich von Brauron lag. Es gab also 2 unterschiedliche, aber dicht benachbarte Kultstätten. Das Problem, das wir haben, besteht darin, daß sich hier verschiedene Mythologien überlagert haben, die wir entflechten müssen. Die engen Beziehungen dieser beiden Kultstätten und ihre Legenden, die zu allerlei Verwechslungen geführt haben, hängen wahrscheinlich mit der angenommenen einstigen Ausdehnung des brauronischen Gebietes auch über Halai und Araphen hinaus zusammen.
(1) Die Artemis Brauronia in Philaidai:
Der Kult der Brauronia geht vermutlich auf den Kult einer Artemis Iphigenia im Demos Philaidai zurük. Iphigenia war eine Geburtsgöttin, die mit der Hekate verbunden wurde. Aus den zahlreichen Inschriften geht hervor, daß ihr die Gewänder der Frauen geweiht wurden, die bei der Geburt gestorben waren, der Artemis aber die Gewänder der Frauen, deren Geburt glücklich verlaufen war. Deshalb trug sie auch den Nebennamen Χιτώνη, unter dem sie besonders in Milet verehrt wurde. Der Tempel der Artemis Brauronia in Brauron
Das größte Gebäude des Heiligtums ist die Stoa der Arktoi (oder Вärinnenhalle), die nach vorne offen war und die Form des Buchstaben Pi aufweist, wohl weil ursprüngliche Planungen wegen Geldmangels revidiert werden mußten. Sie enthielt die Schlafräume der jungen Mädchen, das Parthenon.
In Brauron wurden die Mädchen auf ihre Rolle als Frauen vorbereitet. Sie verbrachten dort ihre Zeit mit den damals notwendigen Tätigkeiten wie Tanz, Wettlaufen und Webkunst. Es gibt einen Beschluß aus Athen aus dem 4. Jh., daß alle Mädchen arktoi (Bärinnen) in Brauron sein mußten. Arkteia war der Name eines Initiationsrituals für Mädchen vor der Pubertät, an dem die arktoi teilnahmen. Die Mädchen blieben im Dienst der Göttin, bis sie das Brautalter erreicht hatten, das damals bei 12 Jahren lag, und mußten an den Brauronia teilnehmen.
Die Brauronia (Βραυρώνια) waren ein Fest, das hauptsächlich von Frauen gefeiert wurde (Herodot). Dabei fanden auch rhapsodische (Gesangs-) Wettkämpfe statt (Hesych), die sich später Peisistratos als Vorbild für seine Panathenaien genommen hat. Es war ein penteterisches Fest (also alle 4 Jahre, wobei das 1. Jahr mitgezählt wurde) und wurde von zehn ἱεροποιοί, Oberaufsehern für die heiligen Bräuche, überwacht. Die Mädchen, die in safranfarbene Kleider gehüllt waren, mußten dabei ein feierliches Opfer darbringen. Ihr Name ἄρκτοι (Bärinnen) ging auf eine alte Sage zurück. Danach hatten die Einwohner der hier gelegenen Siedlung einen Bären erlegt, der ein Mädchen getötet hatte. Da der Bär ein Tier der Artemis war, verpflichtete die Göttin die Einwohner als Sühne zu ihrem Kult.
An das Fest der Brauronia knüpft sich auch die Sage, daß einmal Tyrrhener oder Pelasger aus Lemnos das Fest überfallen hätten und attische Frauen, die nach Brauron zu Besuch gekommen waren, geraubt hätten. Dabei sei auch das Kultbild entführt worden (Herodot; Plutarch).
Später trug man auch die bekannte Agamemnonsage hierher und eine lokale Tradition erzählte, daß sich die Flotte der Griechen zum Auslaufen nach Troja nicht in Aulis, sondern in Brauron versammelt habe. Hier habe man auch die Iphigeneia geopfert und Artemis habe eine Bärin (eine andere Ätiologie für den Brauch der ἀρκτεία) untergeschoben und Iphigeneia zur Göttin gemacht. Iphigeneia sei später von Tauris nach Brauron zurückgekehrt und habe der Artemis gedient. Im alten Heiligtum der Artemis Brauronia wird das sog. Grab der Iphigeneia gezeigt. Dabei handelt es sich um eine Art Grotte und wahrscheinlich war es ein Leergrab (Kenotaph). Sog. Grab der Iphigeneia in Brauron
Im Artemistempel von Brauron haben sich neben Votivtafeln viele Statuen von kleinen Kindern gefunden, von Mädchen und Jungen. Am berühmtesten ist die Marmorstatue „das Mädchen mit dem Kaninchen“ aus dem 4. Jh. v.Chr. Es trägt einen langen, gefalteten Chiton, der hoch unter der Brust gegürtet ist, und ein Himation, das von der linken Hand gehalten wird. Es lächelt unschuldig und hat mit dem Himation ein Nest für sein Kaninchen gebildet. „Мädchen mit Kaninchen“, Archaeological Museum of Brauron (Wikimedia)
(2) Die Artemis Tauropolos in Halai:
Aber auch der Kult der Tauropolos hat die Epiklesis Brauronia für sich in Anspruch genommen. Ursprünglich war es die Stätte eines Stierkults (Euripides; Strabo; Kallimachos) und bewahrte die Erinnerung an alte Menschenopfer, wie wir sie aus Taurien kennen. Es wurden Sühnerituale abgehalten, bei denen in einem symbolischen Akt ein Mann seinen Nacken beugen und dem Schwert darbieten mußte, bis Blut floß. Über den Charakter und die Ereignisse des Festes der Tauropolia, das zu Ehren der Göttin gefeiert wurde, wissen wir durch Euripides und dann durch die Komödie Epitrepontes (Schiedsgericht) des Menander. Sie berichten über nächtliche Prozessionen, ausgelassene dionysische Zeremonien und Pyrrhische Tänze.
Die bedeutendste Umgestaltung erfuhr dieser Kult, als die Tauropolos mit der Παρθένος Ταυρική (Taurische Jungfrau) identifiziert wurde, dem Kultbild, das Orestes und Iphigeneia aus dem Land der Taurer mitgebracht hatten. Die Namensähnlichkeit von Tauropolos mit Taurien und die Menschenopfer mögen dabei eine Rolle gespielt haben. Diesen Mythos hat zuerst Euripides dichterisch gestaltet und es wird mit Recht vermutet, daß zu seiner Zeit das alte Kultbild der Artemis Tauropolos noch vorhanden gewesen sein muß. Die Erzählung des Pausanias, daß diese Statue durch die Perser entführt worden sei, ist wohl eine spätere Erfindung, um die Ansprüche verschiedener Städte auf das echte taurische Bild abzuwehren.
Der Tempel der Artemis Tauropolos ist hauptsächlich aus literarischen Quellen bekannt. Euripides hat Orestes als Gründer genannt. Er soll die hölzerne Kultstatue (Xoanon) der Göttin von Tauris nach Halai an die Ostküste Attikas gebracht haben, um dort den Tempel zu errichten. Dieser Tempel wurde 1925 wiederentdeckt. Er stand direkt am Meer. Das Heiligtum der Artemis Tauropolos war die wichtigste Kultstätte und zugleich das Zentrum des Demos von Halai Araphenides. Seine Nutzung ist seit dem 7. Jh. v. Chr. belegt.
(3) Das Brauroneion auf der Akropolis in Athen:
Von Brauron wurde der Kult der Brauronia auch nach Athen selbst übertragen. Das Brauroneion auf der Akropolis wurde als Filialheiligtum während der Herrschaft des Tyrannen Peisistratos geweiht, der selbst aus Brauron stammte. Man nimmt an, daß es 430 v. Chr. in Zusammenhang mit den Propyläen erbaut wurde. Es war kein Tempel, sondern bestand aus einer Halle (Stoa) mit einem Innenhof und stand direkt neben der Chalkothek, einem Gebäude zur Aufbewahrung metallener Weihegeschenke. Von beiden sind heute nur noch die Grundmauern zu sehen. In einem der Flügel wurde das hölzerne Standbild der Göttin aufbewahrt. 346 v. Chr. wurde ein zweites Standbild geweiht, daß ein Werk des Praxiteles gewesen sein soll (Pausanias). Daß die Brauronia später auch auf der Akropolis von Athen im Heiligtum der Brauronia gefeiert wurden, ist zwar unbezeugt, aber höchst wahrscheinlich. Allerdings werden es nicht die ausschweifenden Dionysosfeste gewesen sein, wie sie von der Tauropolos bezeugt sind.
Quellen:
(1) Pausanias, Reisen durch Griechenland
(2) Strabo, Geographika
(3) Euripides, Iphigenie bei den Taurern
(4) Euripides, Iphigenie in Aulis
(5) Menander, Schiedsgericht
(6) Nonnos, Dionysiaka
(7) Plutarch, Quaestiones Graecae
(8) Plutarch, Mulierum virtutes
(9) Johann Wolfgang von Goethe, Iphigenie auf Tauris
Literatur:
(1) Vollmer, Mythologie
(2) Der Kleine Pauly
(3) Karl Kerenyi, Die Mythologie der Griechen II, Die Heroengeschichten, dtv
(4) RE: Brauronia 1
(5) RE: Brauronia 2
Online-Quellen:
(1) Wikipedia
(2) Wikimedia
(3) Ministry of Education and Religious Affairs, Culture and Sports (Athen)
Liebe Grüße
Jochen
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Re: Mythologisch interessante Münzen
Exkurs: Iphigeneia
Weil Iphigeneia in der Mythologie der Artemis Brauronia eine so bedeutende Rolle spielt, habe ich mich entschlossen, ihre Mythologie in einem Exkurs zusammenzufassen. Er erlaubt auch einen tiefen Einblick in die Entwicklung einer griechischen Mythologie, an der auch die großen Tragiker ihren Anteil haben.
Die Herkunft der Iphigeneia:
Agamemnon und Klytaimnestra hatten eine Tochter Iphianassa, die Schwester der Chrysothemis und der Laodike (Ilias). Diesen Töchtern fügten die Kyprien noch die Iphigeneia hinzu, welche auch bei Sophokles noch von Iphianassa unterschieden wurde. Bei Euripides aber tritt Iphigeneia bereits an die Stelle der Iphianassa, so wie bei den Tragikern Elektra an die Stelle der Laodike trat. Tzetzes nannte sie abgekürzt auch Iphis, griech. Kraft, Stärke.
Iphigeneia in Aulis
Da die verschiedenen Tragödien sich in den Darstellungen erheblich unterscheiden, stelle ich hier eine Art von Zusammenschnitt vor. Als die griechische Flotte bei Aulis versammelt war, um nach Troja auszulaufen, wurde sie durch eine Windstille daran gehindert. Diese Windstille hatte Artemis gesandt, weil sie erzürnt darüber war, daß Agamemnon oder Menelaos eine Hirschkuh getötet hatte, die ihr heilig war. Kalchas, der offizielle Seher der Griechen, erklärte ihnen, daß Artemis nur dadurch besänftigt werden könnte, wenn man ihr die Iphigeneia opferte. Als Agamemnon sich dem widersetzte, gingen Odysseus und Diomedes zu Klytaimnestra und holten Iphigeneia unter dem Vorwand, sie mit Achilleus zu vermählen, in das griechische Lager. Als sie bereits auf dem Opfertisch lag, erbarmte sich Artemis der Jungfrau und vertauschte sie mit einer Hirschkuh. Iphigeneeia selbst aber entführte sie in einer Wolke nach Tauris, der heutigen Krim, und machte sie dort zu ihrer Priesterin (Euripides; Sophokles; Ovid, u.v.a) Das Bild zeigt die „Opferung der Iphigenie“ aus der Casa del Poeta Tragico in Pompeji, und befindet sich heute im Museo Archeologico Nazionale in Neapel. Dieses Fresko aus dem 1. Jh. n. Chr. soll dem vielgerühmten Bild des großen Malers Timanthes von Kythnos (2. Hälfte des 5. Jh. v.Chr.) nachempfunden sein,
Es zeigt die sich wehrende Iphigeneia, die von Odysseus und Menelaos zum Opferaltar geschleppt wird, re. daneben den Seher Kalchas, li. den verhüllten Agamemnon. Bereits Timanthes hatte Agamemnon verhüllt dargestellt, weil er die Häßlichkeit des höchsten Grades der Verzweiflung nicht zeigen wollte, wie Lessing meinte.
Manche behaupten, Iphigeneia sei nicht in Aulis sondern in Brauron geopfert worden und nicht ein Hirsch, sondern ein Bär sei an ihrer statt getötet worden (Antoninus Liberalis; Tzetzes)
Iphigeneia in Tauris:
In Taurien versah Iphigeneia viele Jahre den grausamen Dienst der Artemis, indem sie alle Fremden, die an der Küste Schiffbruch erlitten hatten, der Göttin opferte, bis sie endlich mit Orestes, seinem Freund Pylades und dem geraubten Artemisbild nach Griechenland fliehen konnte.
Orestes hatte den Mord an seinem Vater Agamemnon gerächt, indem er seine Mutter Klytaimnestra und ihren Liebhaber Aigisthos getötet hatte. Um der Verfolgung durch die Erinnyen zu entkommen, hatte Apollo ihm aufgetragen, die hölzerne Statue der Artemis aus Tauros zu holen, die dort vom Himmel gefallen sei. In Taurien wurden er und sein Freund Pylades von den Einheimischen gefangen genommen und zu Iphigeneia gebracht, die sie wie alle Fremden opfern sollte. Iphigeneia erkannte ihren Bruder Orestes nicht, aber bot ihm an, ihn freizulassen, wenn er einen Brief von ihr nach Griechenland bringe. Orestes lehnte das ab und schlug seinen Freund Pylades als Boten vor. Der Brief aber enthüllte die Verwandtschaft zwischen Orestes und Iphigeneia. Zu Dritt konnten sie vor König Thoas aus Tauros fliehen und nahmen dabei das Artemisbild mit. In Griechenland angekommen wurde Orestes wie sein Vater Agamemnon König in Mykene.
Sophokles hat die Flucht der Iphigeneia in seinem „Chryses“, dessen Inhalt von Hyginus überliefert ist, eigentümlich umgewandelt. Iphigeneia und Orestes kommen mit dem geraubten Artemisbild nach Sminthe in der Troas zum Apollopriester Chryses, einem Sohn des Agamemnon und Enkel des homerischen Chryses. König Thoas ist ihnen gefolgt und verlangt von Chryses ihre Auslieferung. Aber der ältere Chryses offenbart, daß Iphigeneia und Orestes ebenfalls Kinder des Agamemnon seien und damit Geschwister des Chryses. Daraufhin töten sie Thoas. Orestes und Iphigeneia kommen mit dem Artemisbild glücklich nach Mykene.
Nach Tzetzes waren Iphigeneia und Chryses Kinder des Agamemnon und der Chryseis. Auf der Rückfahrt der Griechen von Troja starb Chryses in Chrysopolis in Bithynien, nach dem die Einwohner dann ihre Stadt nannten (Stephan von Byzanz). Iphigeneia wurde von Tauroskythen geraubt und in Taurien zur Priesterin der Artemis oder der Selene gemacht.
Das weitere Schicksal der Iphigeneia:
Das Bild der Taurischen Artemis brachten Iphigeneia und Orestes nach Sparta, wo es im Tempel der Artemis Orthia oder Orthosia stand (Pausanias). Nach Servius war Orestes König in Sparta und heiratete als Sohn des Menelaos und der Helena die Iphigeneia. Auch nach Argos sei sie gekommen, wo sich ein ebensolches Bildnis befand. Gestorben sei sie in Megara wo sie ein Heroon besaß (Pausanias).
Die Athener behaupteten, sie sei mit Orestes nach Halai Araphenides gekommen bei Brauron an der Ostküste von Attika, und hätte dort einen Tempel der Artemis Taurike oder Tauropolos gestiftet. Dort sei das taurische Standbild aufgestellt worden und sie habe Priesterdienste für die Artemis geleistet. Dort sei sie auch gestorben und begraben worden. Als Weihgeschenke brachte man ihr die Gewänder der bei der Geburt gestorbenen Frauen. In Brauron befand sich ein leeres Grab.
Von Brauron aus wurde Iphigeneia in die attische Genealogie eingereiht, indem man sie zur Tochter des Theseus machte. Nach Stesichoros zeugte Theseus sie mit der geraubten Helena. Nach der Geburt in Argos übergab Helena sie der bereits mit Agamemnon verheirateten Klytaimnestra, die sie wie ihr eigenes Kind aufzog. Wegen ihrer glücklichen Entbindung errichtete Helena ihr in Argos einen Tempel.
Hesiod erzählt, daß Iphigeneia nicht gestorben sei, sondern nach dem Willen der Artemis zur Hekate geworden sei.
Ursprünglich war Iphigeneia der Beiname (Epiklese) der Artemis, war also die Artemis selbst (Pausanias; Hesych). Als uralte Mondgöttin wurde sie in Sparta unter dem Namen Orthia oder Orthosia, in Brauron auch als Aithiopia verehrt (Kallimachos; Tzetzes). Aber auch an anderen Orten, die sie in ihrem Mythos berührt hatte. Wurde sie verehrt. Viele wollten an ihr Anteil haben.
Ursprünglich hatte Artemis Iphigeneia oder Orthia einen wild aufgeregten, mit Menschenopfern verbundenen Kult und weist damit in eine Zeit, in der die humane Sitte noch nicht mildernd auf sie eingewirkt hatte. Als sie dann als eine eigene mythologische Figur von der Göttin abgetrennt wurde, wurde sie einerseits zur Jungfrau, die man der Göttin opferte, oder andererseits eine ihr dienende Priesterin, die ihr Menschenopfer schlachtete (Roscher).
Die „Iphigenie“ von Goethe
Zur „Iphigenie“ von Goethe habe ich eine ganz persönliche, allerdings eher unangenehme Beziehung. Sie war nämlich beim Abitur mein Thema in der mündlichen Deutschprüfung. Leider hatte ich mich auf moderne Literatur vorbereitet und so wurde die Prüfung zu einem furchtbaren Desaster und ich konnte am Ende froh sein, daß mich die Prüfer nicht durchfallen ließen. Vielleicht hatten sie auch Mitleid mit mir.
Die meisten Deutschen kennen Iphigenie überhaupt nur durch das Drama „Iphigenie auf Tauris“ (1787) von Johann Wolfgang von Goethe. Dieses Werk ist zwar an die Tragödie „Iphigenie bei den Taurern“ des Euripides angelehnt, unterscheidet sich aber erheblich von der antiken Mythologie. Goethe hat sie benutzt, um seine eigenen Ideen zu veranschaulichen. Anselm Feuerbach „Iphigenie“ (1871), Staatsgalerie Stuttgart, gemalt unter dem Einfluß von Goethes „Iphigenie“, bekannt unter „Das Land der Griechen mit der Seele suchend“.
Das zentrale Thema seines Dramas ist der Konflikt zwischen Pflicht und persönlichem Wunsch und der Suche nach Identität. Iphigenie steht vor der Herausforderung, ihre Loyalität gegenüber der Göttin und ihre Sehnsucht nach ihrer Familie in Einklang zu bringen. Das Werk wird geprägt durch die Frage nach dem moralischen Handeln. Iphigenie ist eine typische Vertreterin und Heldin des klassischen Humanitätsideals. Letztlich verkörpert sie das Ideal der Klassik: Das richtige Verhalten erfordert keine besonderen tiefschürfenden Überlegungen. Allein die innere Verpflichtung zu Menschlichkeit und Wahrheit weisen in diesem Seelendrama den Weg (Burckhardt). Dadurch, daß sie ihr Schicksal in die eigene Hand nimmt, wird sie zu einem mündigen Menschen und nur durch ihre Menschlichkeit kann sie den verhängnisvollen Fluch der Götter durchbrechen, der auf ihrer Familie lastet. Goethes „Iphigenie“ ist ein bedeutendes Werk der deutschen Klassik und verkörpert die Ideale von Humanität und moralischer Verantwortung.
Anmerkung:
Die Kyprien sind eine epische Dichtung aus dem sog. „Epischen Zyklus", der die nicht von Homer in der Ilias und der Odyssee erzählten Ereignisse vor dem Trojanischen Krieg behandelt. Das Epos selbst ist nicht überliefert, aber es gibt Zusammenfassungen und Zitate. Als Verfasser wird oft Stasinos genannt, der als Schwiegersohn Homers gilt. Genannt werden aber auch Hegesias und Hegesinos. Es stammt wohl aus der Zeit kurz vor 500 v. Chr.
Quellen:
(1) Homer, Ilias
(2) Hesiod, Theogonie
(3) Sophokles, Iphigenie in Aulis
(4) Euripides, Iphigenie in Aulis
(5) Euripides, Iphigenie bei den Taurern
(6) Pausanias, Reisen durch Griechenland
(7) Tzetzes ad Lykophron
(8) Kyprien
(9) Hesychios, Lexikon
(10) Johann Wolfgang von Goethe, Iphigenie auf Tauris
Literatur:
(1) Wilhelm Heinrich Roscher, Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie
(2) Benjamin Hederich, Gründliches mythologishes Lexikon
(3) Der Kleine Pauly
(4) Sigurd Burckhardt: Die Stimme der Wahrheit und der Menschlichkeit. Goethes „Iphigenie“, 1956
Online-Quellen:
(1) Wikipedia
(2) Wikimedia
(3) theoi.com
Liebe Grüße
Jochen
Weil Iphigeneia in der Mythologie der Artemis Brauronia eine so bedeutende Rolle spielt, habe ich mich entschlossen, ihre Mythologie in einem Exkurs zusammenzufassen. Er erlaubt auch einen tiefen Einblick in die Entwicklung einer griechischen Mythologie, an der auch die großen Tragiker ihren Anteil haben.
Die Herkunft der Iphigeneia:
Agamemnon und Klytaimnestra hatten eine Tochter Iphianassa, die Schwester der Chrysothemis und der Laodike (Ilias). Diesen Töchtern fügten die Kyprien noch die Iphigeneia hinzu, welche auch bei Sophokles noch von Iphianassa unterschieden wurde. Bei Euripides aber tritt Iphigeneia bereits an die Stelle der Iphianassa, so wie bei den Tragikern Elektra an die Stelle der Laodike trat. Tzetzes nannte sie abgekürzt auch Iphis, griech. Kraft, Stärke.
Iphigeneia in Aulis
Da die verschiedenen Tragödien sich in den Darstellungen erheblich unterscheiden, stelle ich hier eine Art von Zusammenschnitt vor. Als die griechische Flotte bei Aulis versammelt war, um nach Troja auszulaufen, wurde sie durch eine Windstille daran gehindert. Diese Windstille hatte Artemis gesandt, weil sie erzürnt darüber war, daß Agamemnon oder Menelaos eine Hirschkuh getötet hatte, die ihr heilig war. Kalchas, der offizielle Seher der Griechen, erklärte ihnen, daß Artemis nur dadurch besänftigt werden könnte, wenn man ihr die Iphigeneia opferte. Als Agamemnon sich dem widersetzte, gingen Odysseus und Diomedes zu Klytaimnestra und holten Iphigeneia unter dem Vorwand, sie mit Achilleus zu vermählen, in das griechische Lager. Als sie bereits auf dem Opfertisch lag, erbarmte sich Artemis der Jungfrau und vertauschte sie mit einer Hirschkuh. Iphigeneeia selbst aber entführte sie in einer Wolke nach Tauris, der heutigen Krim, und machte sie dort zu ihrer Priesterin (Euripides; Sophokles; Ovid, u.v.a) Das Bild zeigt die „Opferung der Iphigenie“ aus der Casa del Poeta Tragico in Pompeji, und befindet sich heute im Museo Archeologico Nazionale in Neapel. Dieses Fresko aus dem 1. Jh. n. Chr. soll dem vielgerühmten Bild des großen Malers Timanthes von Kythnos (2. Hälfte des 5. Jh. v.Chr.) nachempfunden sein,
Es zeigt die sich wehrende Iphigeneia, die von Odysseus und Menelaos zum Opferaltar geschleppt wird, re. daneben den Seher Kalchas, li. den verhüllten Agamemnon. Bereits Timanthes hatte Agamemnon verhüllt dargestellt, weil er die Häßlichkeit des höchsten Grades der Verzweiflung nicht zeigen wollte, wie Lessing meinte.
Manche behaupten, Iphigeneia sei nicht in Aulis sondern in Brauron geopfert worden und nicht ein Hirsch, sondern ein Bär sei an ihrer statt getötet worden (Antoninus Liberalis; Tzetzes)
Iphigeneia in Tauris:
In Taurien versah Iphigeneia viele Jahre den grausamen Dienst der Artemis, indem sie alle Fremden, die an der Küste Schiffbruch erlitten hatten, der Göttin opferte, bis sie endlich mit Orestes, seinem Freund Pylades und dem geraubten Artemisbild nach Griechenland fliehen konnte.
Orestes hatte den Mord an seinem Vater Agamemnon gerächt, indem er seine Mutter Klytaimnestra und ihren Liebhaber Aigisthos getötet hatte. Um der Verfolgung durch die Erinnyen zu entkommen, hatte Apollo ihm aufgetragen, die hölzerne Statue der Artemis aus Tauros zu holen, die dort vom Himmel gefallen sei. In Taurien wurden er und sein Freund Pylades von den Einheimischen gefangen genommen und zu Iphigeneia gebracht, die sie wie alle Fremden opfern sollte. Iphigeneia erkannte ihren Bruder Orestes nicht, aber bot ihm an, ihn freizulassen, wenn er einen Brief von ihr nach Griechenland bringe. Orestes lehnte das ab und schlug seinen Freund Pylades als Boten vor. Der Brief aber enthüllte die Verwandtschaft zwischen Orestes und Iphigeneia. Zu Dritt konnten sie vor König Thoas aus Tauros fliehen und nahmen dabei das Artemisbild mit. In Griechenland angekommen wurde Orestes wie sein Vater Agamemnon König in Mykene.
Sophokles hat die Flucht der Iphigeneia in seinem „Chryses“, dessen Inhalt von Hyginus überliefert ist, eigentümlich umgewandelt. Iphigeneia und Orestes kommen mit dem geraubten Artemisbild nach Sminthe in der Troas zum Apollopriester Chryses, einem Sohn des Agamemnon und Enkel des homerischen Chryses. König Thoas ist ihnen gefolgt und verlangt von Chryses ihre Auslieferung. Aber der ältere Chryses offenbart, daß Iphigeneia und Orestes ebenfalls Kinder des Agamemnon seien und damit Geschwister des Chryses. Daraufhin töten sie Thoas. Orestes und Iphigeneia kommen mit dem Artemisbild glücklich nach Mykene.
Nach Tzetzes waren Iphigeneia und Chryses Kinder des Agamemnon und der Chryseis. Auf der Rückfahrt der Griechen von Troja starb Chryses in Chrysopolis in Bithynien, nach dem die Einwohner dann ihre Stadt nannten (Stephan von Byzanz). Iphigeneia wurde von Tauroskythen geraubt und in Taurien zur Priesterin der Artemis oder der Selene gemacht.
Das weitere Schicksal der Iphigeneia:
Das Bild der Taurischen Artemis brachten Iphigeneia und Orestes nach Sparta, wo es im Tempel der Artemis Orthia oder Orthosia stand (Pausanias). Nach Servius war Orestes König in Sparta und heiratete als Sohn des Menelaos und der Helena die Iphigeneia. Auch nach Argos sei sie gekommen, wo sich ein ebensolches Bildnis befand. Gestorben sei sie in Megara wo sie ein Heroon besaß (Pausanias).
Die Athener behaupteten, sie sei mit Orestes nach Halai Araphenides gekommen bei Brauron an der Ostküste von Attika, und hätte dort einen Tempel der Artemis Taurike oder Tauropolos gestiftet. Dort sei das taurische Standbild aufgestellt worden und sie habe Priesterdienste für die Artemis geleistet. Dort sei sie auch gestorben und begraben worden. Als Weihgeschenke brachte man ihr die Gewänder der bei der Geburt gestorbenen Frauen. In Brauron befand sich ein leeres Grab.
Von Brauron aus wurde Iphigeneia in die attische Genealogie eingereiht, indem man sie zur Tochter des Theseus machte. Nach Stesichoros zeugte Theseus sie mit der geraubten Helena. Nach der Geburt in Argos übergab Helena sie der bereits mit Agamemnon verheirateten Klytaimnestra, die sie wie ihr eigenes Kind aufzog. Wegen ihrer glücklichen Entbindung errichtete Helena ihr in Argos einen Tempel.
Hesiod erzählt, daß Iphigeneia nicht gestorben sei, sondern nach dem Willen der Artemis zur Hekate geworden sei.
Ursprünglich war Iphigeneia der Beiname (Epiklese) der Artemis, war also die Artemis selbst (Pausanias; Hesych). Als uralte Mondgöttin wurde sie in Sparta unter dem Namen Orthia oder Orthosia, in Brauron auch als Aithiopia verehrt (Kallimachos; Tzetzes). Aber auch an anderen Orten, die sie in ihrem Mythos berührt hatte. Wurde sie verehrt. Viele wollten an ihr Anteil haben.
Ursprünglich hatte Artemis Iphigeneia oder Orthia einen wild aufgeregten, mit Menschenopfern verbundenen Kult und weist damit in eine Zeit, in der die humane Sitte noch nicht mildernd auf sie eingewirkt hatte. Als sie dann als eine eigene mythologische Figur von der Göttin abgetrennt wurde, wurde sie einerseits zur Jungfrau, die man der Göttin opferte, oder andererseits eine ihr dienende Priesterin, die ihr Menschenopfer schlachtete (Roscher).
Die „Iphigenie“ von Goethe
Zur „Iphigenie“ von Goethe habe ich eine ganz persönliche, allerdings eher unangenehme Beziehung. Sie war nämlich beim Abitur mein Thema in der mündlichen Deutschprüfung. Leider hatte ich mich auf moderne Literatur vorbereitet und so wurde die Prüfung zu einem furchtbaren Desaster und ich konnte am Ende froh sein, daß mich die Prüfer nicht durchfallen ließen. Vielleicht hatten sie auch Mitleid mit mir.
Die meisten Deutschen kennen Iphigenie überhaupt nur durch das Drama „Iphigenie auf Tauris“ (1787) von Johann Wolfgang von Goethe. Dieses Werk ist zwar an die Tragödie „Iphigenie bei den Taurern“ des Euripides angelehnt, unterscheidet sich aber erheblich von der antiken Mythologie. Goethe hat sie benutzt, um seine eigenen Ideen zu veranschaulichen. Anselm Feuerbach „Iphigenie“ (1871), Staatsgalerie Stuttgart, gemalt unter dem Einfluß von Goethes „Iphigenie“, bekannt unter „Das Land der Griechen mit der Seele suchend“.
Das zentrale Thema seines Dramas ist der Konflikt zwischen Pflicht und persönlichem Wunsch und der Suche nach Identität. Iphigenie steht vor der Herausforderung, ihre Loyalität gegenüber der Göttin und ihre Sehnsucht nach ihrer Familie in Einklang zu bringen. Das Werk wird geprägt durch die Frage nach dem moralischen Handeln. Iphigenie ist eine typische Vertreterin und Heldin des klassischen Humanitätsideals. Letztlich verkörpert sie das Ideal der Klassik: Das richtige Verhalten erfordert keine besonderen tiefschürfenden Überlegungen. Allein die innere Verpflichtung zu Menschlichkeit und Wahrheit weisen in diesem Seelendrama den Weg (Burckhardt). Dadurch, daß sie ihr Schicksal in die eigene Hand nimmt, wird sie zu einem mündigen Menschen und nur durch ihre Menschlichkeit kann sie den verhängnisvollen Fluch der Götter durchbrechen, der auf ihrer Familie lastet. Goethes „Iphigenie“ ist ein bedeutendes Werk der deutschen Klassik und verkörpert die Ideale von Humanität und moralischer Verantwortung.
Anmerkung:
Die Kyprien sind eine epische Dichtung aus dem sog. „Epischen Zyklus", der die nicht von Homer in der Ilias und der Odyssee erzählten Ereignisse vor dem Trojanischen Krieg behandelt. Das Epos selbst ist nicht überliefert, aber es gibt Zusammenfassungen und Zitate. Als Verfasser wird oft Stasinos genannt, der als Schwiegersohn Homers gilt. Genannt werden aber auch Hegesias und Hegesinos. Es stammt wohl aus der Zeit kurz vor 500 v. Chr.
Quellen:
(1) Homer, Ilias
(2) Hesiod, Theogonie
(3) Sophokles, Iphigenie in Aulis
(4) Euripides, Iphigenie in Aulis
(5) Euripides, Iphigenie bei den Taurern
(6) Pausanias, Reisen durch Griechenland
(7) Tzetzes ad Lykophron
(8) Kyprien
(9) Hesychios, Lexikon
(10) Johann Wolfgang von Goethe, Iphigenie auf Tauris
Literatur:
(1) Wilhelm Heinrich Roscher, Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie
(2) Benjamin Hederich, Gründliches mythologishes Lexikon
(3) Der Kleine Pauly
(4) Sigurd Burckhardt: Die Stimme der Wahrheit und der Menschlichkeit. Goethes „Iphigenie“, 1956
Online-Quellen:
(1) Wikipedia
(2) Wikimedia
(3) theoi.com
Liebe Grüße
Jochen
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Apollo Lykeios
Apollo Lykeios - oder nicht?
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Die zwei Nemeseis von Smyrna
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Der Schlangenkult des Alexander von Abounoteichos
Agathodaimon
Haimos
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Astarte, oder Ba'alat Gebul, die Herrin von Byblos
Baetyl, der heilige Stein
Ein seltener Denar Elagabals
Erichthonius, König von Athen
Triptolemos
Dionysos
Kantharos und Thyrsos
Dionysos und der Panther
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Aphrodite Pudica
Priapos
Die Stymphalischen Vögel - eine antike Vogelgrippe?
Einige Bemerkungen zu Liber.
Asklepios und Telesphoros
Die Unterweltgötter
Die Ägis
Das Gorgoneion
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Harpokrates
Der Reichtum Thrakiens
Hercules Deusoniensis und Hercules Magusanus
Der 'Nabel der Welt'
Die Schlacht der Giganten
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Ma-Enyo - die archaische Kriegsgöttin
Vulcanus (griech. Hephaistos)
Ares, der blutrünstige Schlächter
Hermes - der Grenzgänger
Dea Caelestis - die alte Stadtgöttin von Karthago
Kybele - die große Erdmutter
Men - der anatolische Mondgott
Eine seltsame Darstellung des Asklepios
Der Schwerttanz der Kureten
Dionysos als Säugling
Der Argaios - der heilige Berg Kappadokiens
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Die Dioskuren - das göttliche Bruderpaar
Melikertes und die Isthmischen Spiele
Die Catanischen Brüder I
Omphale - Besitzerin und Geliebte des Herakles
Der Herakles Farnese
Das Erbe der griechischen Mythologie in der modernen Literatur
Der Wahnsinn des Aias
Kronos - der Vater der Götter
Asteria - die Sternengöttin
Perseus und Andromeda
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Der ephesische Eber
Der kalydonische Eber
Einige Bemerkungen zu den Flußgöttern
Der Garizim - der heilige Berg von Samaria
Die geheimnisvollen Kabiren
Herakliskos Drakonopnigon - Der junge Herakles erwürgt die Schlangen
Hercules (Herakles) und die Äpfel der Hesperiden
Atargatis oder Dea Syria, die Große Syrische Göttin
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Orpheus zähmt die wilden Tiere
Telephos - der Sohn des Herakles
Dionysos und Nikaia - Die Gründersage von Nicaea
Dido - Die Gründerin von Karthago
Battos - der untreue Hirt
Kadmos - Gründer von Theben
Darzalas - Der Große Gott von Odessos
Melqart-Herakles
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Hercules Romanus
Tereus und Prokne
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Tyros und die 'ambrosischen Felsen'
Artemis Tauropolos und Iphigenie
Aias, der Lokrer
Leda und der Schwan
Europa und der Stier
Tomos - der Ktistes
Hippolytos und Phaidra
Rhea Silvia
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Eine interessante Darstellung des Zeus-Ammon
Bellerophon
Pegasos
Alpheios und die Nymphe Arethusa
Die Sage von Arne
Die Laren
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Artemis und Kallisto
Artemis Ephesos (am 1.4.22 von andi89 gelöscht worden)
Die weiße Sau von Lavinium
Die Catanischen Brüder II
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Hermanubis
Der Raub der Sabinerinnen
Die Heimkehr des Odysseus
Herakles mit Kantharos
Einige Anmerkungen zu Pan
Miletos - der Gründer von Milet
Herakles und der Nemeische Löwe
Venus Verticordia
Zeus Kasios
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Zeus Kataibates
Venus Cloacina
Achill gegen den Flußgott Xanthos
Herakles und der Riese Antaios
Anna Perenna
Juppiter Optimus Maximus
Der schöne Ganymedes
Protesilaos
Die drei Grazien
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Diomedes
Juno Sospita
Skylla
Apollo mit Doppelaxt
Nachtrag zur Gigantomachia
Die Amazonen
Cheiron, der weise Kentaur
Die Kentauren
Apollo Patroos
Hekate Triformis
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Poseidon und die Nymphe Beroe
Ino-Leukothea
Einige Anmerkungen zu Mithras
Hektor - der Held von Troja
Juno Caprotina
Der Thrakische Reitergott Heros
Triptolemos II
Der unglückliche König Kyzikos
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Hylas - der Liebling des Herakles
Aphrodite Urania
Sandan von Tarsos
Diana Nemorensis
Acca Larentia
Apollo Smintheus und der Hirte Ordes
Hera Lakinia
Euthenia/Abundantia
Die ägyptische Sphinx
Der Nil
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Agathodaimon und Uräus-Schlange
Die Kronen Ägyptens
Zeus Olbios und das Priesterkönigtum Olba
Einige Anmerkungen zu Nemesis
Der Stern von Bethlehem: Mythologie oder nicht?
Tellus
Die Sage von Tereus und Prokne
Mars und Rhea Silva
Faustulus und die Zwillinge
Romulus und der erste Triumph
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Byzas - der Gründer von Byzanz
Die Sibylle Herophile
Der Stimmstein der Athena
Der Garten der Hesperiden
Der Dionysoskult in Nysa-Scythopolis
Eshmun - der phönikische Heilgott
Die vorislamische Göttin Allat
Die Flucht des Aeneas aus Troja
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Pyramus und Thisbe
Der Genius
Der Genius Cucullatus und Christophorus
Hestia
Vesta
Ariadne
Artemis mit Kind
Die 12.Arbeit des Herakles: Die Gefangennahme des Kerberos
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Die Samische Hera
Shamash - Der babylonische Sonnengott
Eine Gründungssage von Lanuvium
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Doros - Sohn des Poseidon
Ares und Aphrodite
Der gefesselte Ares
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Volcanus
Hephaistos
Der trunkene Hephaistos
Leto - Mutter der Zwillinge Apollo und Artemis
Der Alpdämon Ephialtes
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Androklos
Ptah - Der Schöpfergott aus Memphis
Veiovis und Amaltheia
Die Sibylle Mantho
Die geheimnisvollen Pygmäen
Poseidon und Troja
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Hadad - Jupiter Heliopolitanus
Io/Hathor (und Marnas)
Saturn - der römische Gott des Ackerbaus
Herakles und der Kretische Stier
Artemis Perasia, die alte Kubaba
Apollo Philesios und der bewegliche Hirsch des Kanachos
Fortuna muliebris
Die griechische Sphinx
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Derketo und Triton(?)
Juno Martialis
Einige Bemerkungen zum Phoenix
Der Sothische Zyklus
Amor und Psyche
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Einige Anmerkungen zu Eros
Der griechische Sonnengott Helios
Aphrodite Stratonikis
Gordios - der Gründer von Gordion
Minos
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Die Greife
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Apollo Karinos, ein steinerner Apollo
Apollon Iatros - Apollon der Arzt
Apollon Klarios und das Orakel von Klarios
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Silen und Dionysos
Wer steht zwischen Asklepios und Hygieia?
Zeus Syrgastes
Pelops und der Fluch der Atriden
Einige Bemerkungen zur Aeternitas
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Aphrodite Aphrodisias
---------------------------------------------------------- bis hierher befinden sich die Artikel im Mythologiebuch -------------------------------------------
Thoth, Hermes Trismegistos
Exkurs: Die Orphiker
Der Caduceus (das Kerykeion)
Die Mythologie von Tenedos
Tyana
Maron - der Eponym von Maroneia
Die Heimkehr des Odyssseus
Exkurs: Die Insel der Phäaken - das Atlantis Homers?
Die sog. Tyche von Antiochia
Das schreckliche Schicksal der Tarpeia
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Janus - der Gott mit den 2 Gesichtern
Exkurs: 'Die Trauernde Penelope' - Ein Nachtrag zur 'Tyche'
Phrixos und Helle
Exkurs: Die Dardanellen
Der stehende Wassergott von Savatra
Zeus Olybrios
Philoktetes - die Geschichte eines Einsamen und Gequälten
Midas (und Mida)
Athena Itonia
Herakles und der Kerberos
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El/Kronos von Byblos
Pygmalion
Exkurs: ELIZA von Joseph Weizenbaum
Theseus, der Nationalheld der Athener
Rhodope und das Kaninchen - Eine Schönheit aus Markianopolis*
Die Ichthyokentauren
Otreus und Aineas
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Apollo Karneios
Pallor - Die Göttin der Blässe und der Furcht
Einige Bemerkungen zum Hahn
---------------------------------------------------------- bis hierher befinden sich die Artikel im Ergänzungsband -------------------------------------------
Phemios und die Ainianen
Jupiter Stator
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Die Vergil-Münzen des Carausius
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Talos - Der erste Roboter der Geschichte
Exkurs: Mensch und Maschine
Der phrygische Reitergott Sozon
Astakos - Gründermythe von Nikomedeia
Dione und das Orakel von Dodona
Themis
Exkurs: Deukalion und Pyrrha
Apollo Lairbenos
Sobek - der ägyptische Krokodilsgott
Die Lernäische Hydra
Exkurs: Die Hydra als Allegorie des Feindes
Eirene - Die griechische Friedensgöttin
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Pax - Die römische Friedensgöttin
Selene - die griechische Mondgöttin
Pelops und Hippodameia
Exkurs: Einige Bemerkungen zur Aussprache und Betonung griechischer Götternamen
Luna Lucifera – die römische Mondgöttin
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Lucifer (Phosphoros) – der Morgenstern
Elagabal - Der Sonnengott von Emesa
Demeter
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Exkurs: Die Prozession des Kalathos der Demeter
Ahura Mazda - Der Herr der Weisheit
Exkurs: Nietzsche, Also sprach Zarathustra
Herakles und der Erymanthische Eber
Exkurs: Das Schwein in der Antike
Die Familie des Maiandros
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Artemis Anaitis
Apollo und die Hyperboreer
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Der Heilige Gemeinderat
Gerusia – Der Ältestenrat
Eros und die Keule des Herakles
Die Schildkröte
Exkurs: Der Wettlauf zwischen Achill und der Schildkröte
Homonoia
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Eos und Ihre unglücklichen Liebschaften
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Mutinus Titinus
Der Flußgott Acheloos
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Quirinus, der Gott der Sabiner
Titus Tatius
Exkurs: Die Anfänge Roms
Felicitas
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Hera Argeios
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Flora
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Einige Bemerkungen zur Tranquillitas
Exkurs: Die Stoa
Hercules Musagetes
Exkurs: Die Musen
Der Löwe und der Stier
Philomousos – Das Rätsel aus Serdika
Die baktrische Nana
Die Chimaira
---------------------------------------------------------- bis hierher befinden sich die Artikel im Mythologiebuch Band II --------------------------------
Athena erfindet die Doppelflöte
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Nike, die griechische Siegesbotin
Exkurs: Der Läufer von Marathon
Die römische Victoria
Apollo und der Rabe
Die römischen Heeresgötter
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Jupiter Anxurus
Artemis Mounychia
Der Meergott Pontos
Exkurs: Der Pontos Euxeinos
Die Sandale des Jason
Phasis
Die Nymphe Sinope
Phalanthos oder Taras
Bes, der unbekannte Gott
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Okeanos
Marnas, der Hauptgott von Gaza
Die Gottheit von Gabala, ein ungelöstes Rätsel
Phanebal, die Kriegsgöttin
viewtopic.php?f=6&t=11926&start=750
Exkurs: Römische Personifikationen
Nobilitas
Honos, die Ehre
Pudicitia, die Schamhaftigkeit
Clementia, die Milde
Indulgentia, die Güte
Spes, die Göttin der Hoffnung
Exkurs: Elpis, die Hoffnung
viewtopic.php?f=6&t=11926&start=765
Providentia
Die griechische Pronoia
Exkurs: Pronoia
Quies
Exkurs: Hesychia
Moneta
Fors, der unberechenbare Zufall
viewtopic.php?f=6&t=11926&start=780
Die römische Fortuna
Die Securitas
Annona
viewtopic.php?f=6&t=11926&start=795
Abundantia
Copia
Laetitia
Hilaritas
Claritas
Sapientia
Constantia
Die Kratesis in Alexandria
viewtopic.php?f=6&t=11926&start=810
Die römische Pietas
Eusebeia und Asebeia
Liberalitas
Eurypylos, Sohn des Telephos
Skyphios, das erste Pferd
Der kretische Heros Kydon
Exkurs: Der kydonische Apfel
Diktynna-Britomartis
Exkurs: Katapontismos
Der tanzende Mars
Arkas, der Eponym von Arkadien
Exkurs: Arkadien
viewtopic.php?f=6&t=11926&start=825
Eileithyia, die Geburtsgöttin
Lucina und die Geburt des Hercules
Exkurs: Galinthias
Sterope und Tegea
Die Mens
Exkurs: Die antiken Tempel auf dem Capitol
Hyakinthos und das Fest der Hyakinthien
Exkurs: Die Hyazinthe
Iris, die Götterbotin
Exkurs: Der Regenbogen
Exkurs: Die Schwertlilie
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Feronia
Fides
Exkurs: Dius Fidius
Pistis
Virtus
Die griechische Arete
Lykurgos, der mythische Gesetzgeber Spartas
Lakedaimon, der Namensgeber der Lakedaimonier
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Die Artemis Brauronia
Exkurs: Iphigenia
Inhaltsverzeichnis
Beiträge in kursiv beziehen sich auf römische Mythologien!
http://www.numismatikforum.de/viewtopic.php?f=6&t=11926
Apollo Smintheus
Amphilochos
Apollo Sauroktonos - der Eidechsenkiller
Apollo Lykeios
Apollo Lykeios - oder nicht?
Marsyas
Die zwei Nemeseis von Smyrna
Der Raub der Persephone
Der Schlangenkult des Alexander von Abounoteichos
Agathodaimon
Haimos
http://www.numismatikforum.de/viewtopic ... 6&start=15
Astarte, oder Ba'alat Gebul, die Herrin von Byblos
Baetyl, der heilige Stein
Ein seltener Denar Elagabals
Erichthonius, König von Athen
Triptolemos
Dionysos
Kantharos und Thyrsos
Dionysos und der Panther
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Aphrodite Pudica
Priapos
Die Stymphalischen Vögel - eine antike Vogelgrippe?
Einige Bemerkungen zu Liber.
Asklepios und Telesphoros
Die Unterweltgötter
Die Ägis
Das Gorgoneion
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Harpokrates
Der Reichtum Thrakiens
Hercules Deusoniensis und Hercules Magusanus
Der 'Nabel der Welt'
Die Schlacht der Giganten
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Ma-Enyo - die archaische Kriegsgöttin
Vulcanus (griech. Hephaistos)
Ares, der blutrünstige Schlächter
Hermes - der Grenzgänger
Dea Caelestis - die alte Stadtgöttin von Karthago
Kybele - die große Erdmutter
Men - der anatolische Mondgott
Eine seltsame Darstellung des Asklepios
Der Schwerttanz der Kureten
Dionysos als Säugling
Der Argaios - der heilige Berg Kappadokiens
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Die Dioskuren - das göttliche Bruderpaar
Melikertes und die Isthmischen Spiele
Die Catanischen Brüder I
Omphale - Besitzerin und Geliebte des Herakles
Der Herakles Farnese
Das Erbe der griechischen Mythologie in der modernen Literatur
Der Wahnsinn des Aias
Kronos - der Vater der Götter
Asteria - die Sternengöttin
Perseus und Andromeda
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Der ephesische Eber
Der kalydonische Eber
Einige Bemerkungen zu den Flußgöttern
Der Garizim - der heilige Berg von Samaria
Die geheimnisvollen Kabiren
Herakliskos Drakonopnigon - Der junge Herakles erwürgt die Schlangen
Hercules (Herakles) und die Äpfel der Hesperiden
Atargatis oder Dea Syria, die Große Syrische Göttin
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Orpheus zähmt die wilden Tiere
Telephos - der Sohn des Herakles
Dionysos und Nikaia - Die Gründersage von Nicaea
Dido - Die Gründerin von Karthago
Battos - der untreue Hirt
Kadmos - Gründer von Theben
Darzalas - Der Große Gott von Odessos
Melqart-Herakles
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Hercules Romanus
Tereus und Prokne
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Tyros und die 'ambrosischen Felsen'
Artemis Tauropolos und Iphigenie
Aias, der Lokrer
Leda und der Schwan
Europa und der Stier
Tomos - der Ktistes
Hippolytos und Phaidra
Rhea Silvia
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Eine interessante Darstellung des Zeus-Ammon
Bellerophon
Pegasos
Alpheios und die Nymphe Arethusa
Die Sage von Arne
Die Laren
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Artemis und Kallisto
Artemis Ephesos (am 1.4.22 von andi89 gelöscht worden)
Die weiße Sau von Lavinium
Die Catanischen Brüder II
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Hermanubis
Der Raub der Sabinerinnen
Die Heimkehr des Odysseus
Herakles mit Kantharos
Einige Anmerkungen zu Pan
Miletos - der Gründer von Milet
Herakles und der Nemeische Löwe
Venus Verticordia
Zeus Kasios
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Zeus Kataibates
Venus Cloacina
Achill gegen den Flußgott Xanthos
Herakles und der Riese Antaios
Anna Perenna
Juppiter Optimus Maximus
Der schöne Ganymedes
Protesilaos
Die drei Grazien
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Diomedes
Juno Sospita
Skylla
Apollo mit Doppelaxt
Nachtrag zur Gigantomachia
Die Amazonen
Cheiron, der weise Kentaur
Die Kentauren
Apollo Patroos
Hekate Triformis
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Poseidon und die Nymphe Beroe
Ino-Leukothea
Einige Anmerkungen zu Mithras
Hektor - der Held von Troja
Juno Caprotina
Der Thrakische Reitergott Heros
Triptolemos II
Der unglückliche König Kyzikos
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Hylas - der Liebling des Herakles
Aphrodite Urania
Sandan von Tarsos
Diana Nemorensis
Acca Larentia
Apollo Smintheus und der Hirte Ordes
Hera Lakinia
Euthenia/Abundantia
Die ägyptische Sphinx
Der Nil
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Agathodaimon und Uräus-Schlange
Die Kronen Ägyptens
Zeus Olbios und das Priesterkönigtum Olba
Einige Anmerkungen zu Nemesis
Der Stern von Bethlehem: Mythologie oder nicht?
Tellus
Die Sage von Tereus und Prokne
Mars und Rhea Silva
Faustulus und die Zwillinge
Romulus und der erste Triumph
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Byzas - der Gründer von Byzanz
Die Sibylle Herophile
Der Stimmstein der Athena
Der Garten der Hesperiden
Der Dionysoskult in Nysa-Scythopolis
Eshmun - der phönikische Heilgott
Die vorislamische Göttin Allat
Die Flucht des Aeneas aus Troja
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Pyramus und Thisbe
Der Genius
Der Genius Cucullatus und Christophorus
Hestia
Vesta
Ariadne
Artemis mit Kind
Die 12.Arbeit des Herakles: Die Gefangennahme des Kerberos
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Die Samische Hera
Shamash - Der babylonische Sonnengott
Eine Gründungssage von Lanuvium
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Doros - Sohn des Poseidon
Ares und Aphrodite
Der gefesselte Ares
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Volcanus
Hephaistos
Der trunkene Hephaistos
Leto - Mutter der Zwillinge Apollo und Artemis
Der Alpdämon Ephialtes
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Androklos
Ptah - Der Schöpfergott aus Memphis
Veiovis und Amaltheia
Die Sibylle Mantho
Die geheimnisvollen Pygmäen
Poseidon und Troja
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Hadad - Jupiter Heliopolitanus
Io/Hathor (und Marnas)
Saturn - der römische Gott des Ackerbaus
Herakles und der Kretische Stier
Artemis Perasia, die alte Kubaba
Apollo Philesios und der bewegliche Hirsch des Kanachos
Fortuna muliebris
Die griechische Sphinx
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Derketo und Triton(?)
Juno Martialis
Einige Bemerkungen zum Phoenix
Der Sothische Zyklus
Amor und Psyche
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Einige Anmerkungen zu Eros
Der griechische Sonnengott Helios
Aphrodite Stratonikis
Gordios - der Gründer von Gordion
Minos
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Die Greife
Tyche Euposia
Apollo Karinos, ein steinerner Apollo
Apollon Iatros - Apollon der Arzt
Apollon Klarios und das Orakel von Klarios
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Silen und Dionysos
Wer steht zwischen Asklepios und Hygieia?
Zeus Syrgastes
Pelops und der Fluch der Atriden
Einige Bemerkungen zur Aeternitas
viewtopic.php?f=6&t=11926&start=435
Aphrodite Aphrodisias
---------------------------------------------------------- bis hierher befinden sich die Artikel im Mythologiebuch -------------------------------------------
Thoth, Hermes Trismegistos
Exkurs: Die Orphiker
Der Caduceus (das Kerykeion)
Die Mythologie von Tenedos
Tyana
Maron - der Eponym von Maroneia
Die Heimkehr des Odyssseus
Exkurs: Die Insel der Phäaken - das Atlantis Homers?
Die sog. Tyche von Antiochia
Das schreckliche Schicksal der Tarpeia
viewtopic.php?f=6&t=11926&start=450
Janus - der Gott mit den 2 Gesichtern
Exkurs: 'Die Trauernde Penelope' - Ein Nachtrag zur 'Tyche'
Phrixos und Helle
Exkurs: Die Dardanellen
Der stehende Wassergott von Savatra
Zeus Olybrios
Philoktetes - die Geschichte eines Einsamen und Gequälten
Midas (und Mida)
Athena Itonia
Herakles und der Kerberos
viewtopic.php?f=6&t=11926&start=465
El/Kronos von Byblos
Pygmalion
Exkurs: ELIZA von Joseph Weizenbaum
Theseus, der Nationalheld der Athener
Rhodope und das Kaninchen - Eine Schönheit aus Markianopolis*
Die Ichthyokentauren
Otreus und Aineas
viewtopic.php?f=6&t=11926&start=480
Apollo Karneios
Pallor - Die Göttin der Blässe und der Furcht
Einige Bemerkungen zum Hahn
---------------------------------------------------------- bis hierher befinden sich die Artikel im Ergänzungsband -------------------------------------------
Phemios und die Ainianen
Jupiter Stator
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Die Vergil-Münzen des Carausius
viewtopic.php?f=6&t=11926&start=510
Talos - Der erste Roboter der Geschichte
Exkurs: Mensch und Maschine
Der phrygische Reitergott Sozon
Astakos - Gründermythe von Nikomedeia
Dione und das Orakel von Dodona
Themis
Exkurs: Deukalion und Pyrrha
Apollo Lairbenos
Sobek - der ägyptische Krokodilsgott
Die Lernäische Hydra
Exkurs: Die Hydra als Allegorie des Feindes
Eirene - Die griechische Friedensgöttin
viewtopic.php?f=6&t=11926&start=525
Pax - Die römische Friedensgöttin
Selene - die griechische Mondgöttin
Pelops und Hippodameia
Exkurs: Einige Bemerkungen zur Aussprache und Betonung griechischer Götternamen
Luna Lucifera – die römische Mondgöttin
viewtopic.php?f=6&t=11926&start=540
Lucifer (Phosphoros) – der Morgenstern
Elagabal - Der Sonnengott von Emesa
Demeter
viewtopic.php?f=6&t=11926&start=555
Exkurs: Die Prozession des Kalathos der Demeter
Ahura Mazda - Der Herr der Weisheit
Exkurs: Nietzsche, Also sprach Zarathustra
Herakles und der Erymanthische Eber
Exkurs: Das Schwein in der Antike
Die Familie des Maiandros
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Artemis Anaitis
Apollo und die Hyperboreer
Exkurs: Hyperborea und die Nazis
Der Heilige Gemeinderat
Gerusia – Der Ältestenrat
Eros und die Keule des Herakles
Die Schildkröte
Exkurs: Der Wettlauf zwischen Achill und der Schildkröte
Homonoia
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Die römische Concordia
viewtopic.php?f=6&t=11926&start=600
Der Pfau in der Antike
Histiaia und ihre Familie
Bonus Eventus
Ops und Consus
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Diktys und Danae
Thanatos - Schlafes Bruder
Apollo und Daphne
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Der Trojanische Krieg im Spiegel der Münzen
Hades - der Herr der Unterwelt
Das Pantheion
Maionia, BMC 43, eine Münzrecherche
Lykurgos und die Nymphe Ambrosia
Eos und Ihre unglücklichen Liebschaften
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Priamos, König von Troja
Mutinus Titinus
Der Flußgott Acheloos
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Numa Pompilius
Quirinus, der Gott der Sabiner
Titus Tatius
Exkurs: Die Anfänge Roms
Felicitas
Pan und die Nymphe Pitys
Hera Argeios
Athena Ilias
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Menestheus und die Dioskuren
Die Quellnymphe Iuturna
Flora
Die ägptische Libye
Der Kampf um den Tripod
Die Dea Roma
Exkurs: Der Philoktet des Sophokles
Das Meeresungeheuer Ketos
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Einige Bemerkungen zur Tranquillitas
Exkurs: Die Stoa
Hercules Musagetes
Exkurs: Die Musen
Der Löwe und der Stier
Philomousos – Das Rätsel aus Serdika
Die baktrische Nana
Die Chimaira
---------------------------------------------------------- bis hierher befinden sich die Artikel im Mythologiebuch Band II --------------------------------
Athena erfindet die Doppelflöte
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Nike, die griechische Siegesbotin
Exkurs: Der Läufer von Marathon
Die römische Victoria
Apollo und der Rabe
Die römischen Heeresgötter
viewtopic.php?f=6&t=11926&start=720
Jupiter Anxurus
Artemis Mounychia
Der Meergott Pontos
Exkurs: Der Pontos Euxeinos
Die Sandale des Jason
Phasis
Die Nymphe Sinope
Phalanthos oder Taras
Bes, der unbekannte Gott
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Okeanos
Marnas, der Hauptgott von Gaza
Die Gottheit von Gabala, ein ungelöstes Rätsel
Phanebal, die Kriegsgöttin
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Exkurs: Römische Personifikationen
Nobilitas
Honos, die Ehre
Pudicitia, die Schamhaftigkeit
Clementia, die Milde
Indulgentia, die Güte
Spes, die Göttin der Hoffnung
Exkurs: Elpis, die Hoffnung
viewtopic.php?f=6&t=11926&start=765
Providentia
Die griechische Pronoia
Exkurs: Pronoia
Quies
Exkurs: Hesychia
Moneta
Fors, der unberechenbare Zufall
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Die römische Fortuna
Die Securitas
Annona
viewtopic.php?f=6&t=11926&start=795
Abundantia
Copia
Laetitia
Hilaritas
Claritas
Sapientia
Constantia
Die Kratesis in Alexandria
viewtopic.php?f=6&t=11926&start=810
Die römische Pietas
Eusebeia und Asebeia
Liberalitas
Eurypylos, Sohn des Telephos
Skyphios, das erste Pferd
Der kretische Heros Kydon
Exkurs: Der kydonische Apfel
Diktynna-Britomartis
Exkurs: Katapontismos
Der tanzende Mars
Arkas, der Eponym von Arkadien
Exkurs: Arkadien
viewtopic.php?f=6&t=11926&start=825
Eileithyia, die Geburtsgöttin
Lucina und die Geburt des Hercules
Exkurs: Galinthias
Sterope und Tegea
Die Mens
Exkurs: Die antiken Tempel auf dem Capitol
Hyakinthos und das Fest der Hyakinthien
Exkurs: Die Hyazinthe
Iris, die Götterbotin
Exkurs: Der Regenbogen
Exkurs: Die Schwertlilie
viewtopic.php?f=6&t=11926&start=840
Feronia
Fides
Exkurs: Dius Fidius
Pistis
Virtus
Die griechische Arete
Lykurgos, der mythische Gesetzgeber Spartas
Lakedaimon, der Namensgeber der Lakedaimonier
viewtopic.php?f=6&t=11926&start=855
Die Artemis Brauronia
Exkurs: Iphigenia
Inhaltsverzeichnis
Omnes vulnerant, ultima necat.
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