Bestimmungshilfe
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Re: Bestimmungshilfe
Genau dieser Typ ist es noch nicht, aber als erste Anregung:
--> https://www.coinarchives.com/w/openlink ... 924853cf43
Schöne Grüße
MR
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Schöne Grüße
MR
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)
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Re: Bestimmungshilfe
Dies ist ein sehr ähnlicher Pfennig wie die Pfennige aus der Münzstätte Wiedenbrück (NRW)
Sehr ähnlich der Nummer aus Kennepohl - Die Münzen von Osnabrück Katalog Nr 104
Ich schreibe sehr ähnlich, weil es von diesem Pfennig sehr viele Nachahmungen gab.
und jetzt möchte ich mal behaupten es ist eine Nachahmung aus Lüdinghausen.
Der Reichsapfel bei Wiedenbrück hat entweder oben drauf ein Kugelkreuz oder eine Lilie , dies ist bei deinem Stück nicht der Fall.
Auf dem Reichsapfel selbst ist ein fettes Kreuz das bei den Wiedenbrücker Pfennigen fehlt.
Desweiteren sind die Giebel über dem Rad oben etwas abgerundet, bei dem Lüdinghäuser Pfennig ist das Rad unter einem spitzem Giebel
Da man keine Randinschrift sieht, ist dies eine Vermutung von mir, aber alle Indizien weisen darauf hin.
Ich habe nochmal nach Auktionen geschaut und diesen gefunden
https://www.kuenker.de/de/luedinghausen ... en./390839
Grüße Hessen62
Sehr ähnlich der Nummer aus Kennepohl - Die Münzen von Osnabrück Katalog Nr 104
Ich schreibe sehr ähnlich, weil es von diesem Pfennig sehr viele Nachahmungen gab.
und jetzt möchte ich mal behaupten es ist eine Nachahmung aus Lüdinghausen.
Der Reichsapfel bei Wiedenbrück hat entweder oben drauf ein Kugelkreuz oder eine Lilie , dies ist bei deinem Stück nicht der Fall.
Auf dem Reichsapfel selbst ist ein fettes Kreuz das bei den Wiedenbrücker Pfennigen fehlt.
Desweiteren sind die Giebel über dem Rad oben etwas abgerundet, bei dem Lüdinghäuser Pfennig ist das Rad unter einem spitzem Giebel
Da man keine Randinschrift sieht, ist dies eine Vermutung von mir, aber alle Indizien weisen darauf hin.
Ich habe nochmal nach Auktionen geschaut und diesen gefunden
https://www.kuenker.de/de/luedinghausen ... en./390839
Grüße Hessen62
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Re: Bestimmungshilfe
Hallo Zusammen,
@Hessen62 war nah dran, es handelt sich um einen Pfennig Bischofs Konrad II. von Rietberg 1270-1297.
aus der Münzstätte Wiedenbrück.
Kennepohl 92, Sammlung Schulte 495.
https://www.acsearch.info/search.html?id=7748847
Viele Grüße
Salier
@Hessen62 war nah dran, es handelt sich um einen Pfennig Bischofs Konrad II. von Rietberg 1270-1297.
aus der Münzstätte Wiedenbrück.
Kennepohl 92, Sammlung Schulte 495.
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Re: Bestimmungshilfe
Hatte ich auch gedacht Mzst Wiedenbrück
Aber ich wiederspreche Dir da mit Kennepohl 92 .Das Gewicht bei diesem Stück hier hat nur 1,12 gr. das von Künker 1,05 gr
Daher vermute ich auch eine Nachahmung aus Lüdinghausen
Zum Thema Nachahmung , diese Stücke haben sich vom Bild des Wiedenbrücker Pfennigs kaum unterschieden.
Ich bleibe bei Lüdinghausen : Vergleiche auch mal die Fenster der beiden Gebäude links und rechts. Völlig identisch zu der Künker Münze.
Was man bei Kennepohl 92 und Sammlung Schulten 495 nicht behaupten kann bzw dein Link asearch . Dazu der Gewichtsunterschied von 1,12 gr. zu 1,37 gr
Grüße Hessen62
Aber ich wiederspreche Dir da mit Kennepohl 92 .Das Gewicht bei diesem Stück hier hat nur 1,12 gr. das von Künker 1,05 gr
Daher vermute ich auch eine Nachahmung aus Lüdinghausen
Zum Thema Nachahmung , diese Stücke haben sich vom Bild des Wiedenbrücker Pfennigs kaum unterschieden.
Ich bleibe bei Lüdinghausen : Vergleiche auch mal die Fenster der beiden Gebäude links und rechts. Völlig identisch zu der Künker Münze.
Was man bei Kennepohl 92 und Sammlung Schulten 495 nicht behaupten kann bzw dein Link asearch . Dazu der Gewichtsunterschied von 1,12 gr. zu 1,37 gr
Grüße Hessen62
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Re: Bestimmungshilfe
Sammlung Schulten 495
Auch sind die Fenster aus dem mittleren Gebäude nicht identisch zu dieser Münze im Forum . Die Künker Münze paßt auch hier wieder zu 100 %
wenn ich jetzt alle Indizen zusammen betrachte, ist die Tendenz zu Lüdinghausen größer wie zu Wiedenbrück.
Belegen kann ich es leider nicht nur vermuten.
Auch sind die Fenster aus dem mittleren Gebäude nicht identisch zu dieser Münze im Forum . Die Künker Münze paßt auch hier wieder zu 100 %
wenn ich jetzt alle Indizen zusammen betrachte, ist die Tendenz zu Lüdinghausen größer wie zu Wiedenbrück.
Belegen kann ich es leider nicht nur vermuten.
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Re: Bestimmungshilfe
Hallo Andreas,
wenn Du dir die Fragmente der Umschrift bei dem Stück anschaust, wirst Du bemerken das der Stil der Buchstaben ein anderen ist wie bei dem Künker Exemplar.
wenn Du dir die Fragmente der Umschrift bei dem Stück anschaust, wirst Du bemerken das der Stil der Buchstaben ein anderen ist wie bei dem Künker Exemplar.
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Re: Bestimmungshilfe
Hallo Enriko
Ich sehe zwar nichts an Buchstaben zum Vergleich
Aber das Münzbild ähnelt eher der Künker Münze
Ich habe auch nochmal kurz nachgelesen. Es gab einige Münzstätten aus dem Umland die diesen Pfennig nachgeahmt haben.
Ich sehe zwar nichts an Buchstaben zum Vergleich
Aber das Münzbild ähnelt eher der Künker Münze
Ich habe auch nochmal kurz nachgelesen. Es gab einige Münzstätten aus dem Umland die diesen Pfennig nachgeahmt haben.
Zuletzt geändert von Hessen62 am Sa 07.03.26 17:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bestimmungshilfe
Schau Dir mal die Rückseite genauer an. Ansonsten gebe ich Dir recht das diese Stücke sehr schwer auseinander zu halten sind.
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Re: Bestimmungshilfe
Nachahmungen:
Nach Ausweis der heute noch erhaltenen Stücke muß die Prägetätigkeit unter B. Konrad II. sehr stark gewesen sein; das gilt insb. für die Pfennige.
Die Nachahmung dieser Pfennige
in den Münzschmieden benachbarter Herren ist daher nicht auffällig.
Es gibt eine Gruppe von Geprägen mit den Osnabrücker und Wiedenbrücker Typen
B. Konrads II., deren Umschriften so sinnlos sind, daß sie für Beischläge gehalten werden
müssen. Darauf deutet auch der meist recht unbeholfene Schnitt hin. Die Mzst., in der diese
Stücke entstanden sein könnten, kann nicht einmal vermutet werden.
Dies schreibt Kennepohl zu den Pfennigen
auch im Bezug zu deiner These mit der Umschrift
Nach Ausweis der heute noch erhaltenen Stücke muß die Prägetätigkeit unter B. Konrad II. sehr stark gewesen sein; das gilt insb. für die Pfennige.
Die Nachahmung dieser Pfennige
in den Münzschmieden benachbarter Herren ist daher nicht auffällig.
Es gibt eine Gruppe von Geprägen mit den Osnabrücker und Wiedenbrücker Typen
B. Konrads II., deren Umschriften so sinnlos sind, daß sie für Beischläge gehalten werden
müssen. Darauf deutet auch der meist recht unbeholfene Schnitt hin. Die Mzst., in der diese
Stücke entstanden sein könnten, kann nicht einmal vermutet werden.
Dies schreibt Kennepohl zu den Pfennigen
auch im Bezug zu deiner These mit der Umschrift
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Re: Bestimmungshilfe
Wir können leider nur vermuten , eine 100% Zuweisung zu dem Stück können wir beide nicht geben
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Re: Bestimmungshilfe
Da gebe ich Dir recht. Mir ist nur aufgefallen das die Buchstaben bei dem Künker Exemplar sauber, mit bedacht und den gleichen Abständen in den Stempel geschnitten wurden. Desweiteren berühren sich die Buchstaben unten und das wirkt wie ein zweiter Kreis. Das kann ich aber bei dem hier gezeigten Exemplar nicht erkennen.
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