externe Sammlungsdatenbank - Sicherheit??

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QVINTVS
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externe Sammlungsdatenbank - Sicherheit??

Beitrag von QVINTVS » Di 10.03.26 10:33

Grüßt euch,

bezüglich IT-Sicherheit bin ich jetzt nicht die große Leuchte. Geht bei euren möglichen Antworten also nicht bis in den kleinsten Bit hinein.

Angeregt durch einen Beitrag von Atalaya: Sammlungsverwaltung auf Opennumismat (viewtopic.php?f=12&t=68863), bin ich ins Grübeln gekommen. Es gibt mehrere ausgelagerte Sammlungsverwaltungen, bei denen ich meine Sammlung "hinterlegen" kann. Mir persönlich ist das zu gefährlich. Kann nicht über die IP-Adresse zurückverfolgt werden wer und wo die/der SammlerIn wohnt? Ist das kein Risiko und werden da keine Hinweise für mögliche Einbrecher gegebe?

Das mag vielleicht ein wenig "spuky" sein, aber IP-Adressen und die entsprechenden Daten werden über das Darknet verkauft. Wenn ich jetzt meine Sammlung einstelle, dann können "Interessenten" alles/vieles abgreifen und sich überlegen ob es sich lohnen könnte oder nicht.
Viele Grüße

QVINTVS

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und wer sie aufzuheben versteht,
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Re: externe Sammlungsdatenband - Sicherheit??

Beitrag von Atalaya » Di 10.03.26 11:02

Das Risiko eines unkontrollierten Datenabflusses ist natürlich immer da, wenn Daten in der "Cloud" (also auf Computern Dritter) gespeichert werden. Deshalb hatte ich mich u. A. für Open Numismat entschieden. Bei Allerweltsmünzen finde ich natürlich Seiten wie Numista unerreicht praktisch: Ein Klick und fast alle Daten sind da. Warum also nicht Beides nutzen?
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Re: externe Sammlungsdatenband - Sicherheit??

Beitrag von Pfennighüter » Mi 11.03.26 14:28

Meine Wohnung ist eine Internet-freie Zone. Ich nutze ggf. den Zugang des Arbeitsgebers, von Bibliotheken oder Verwandten. Über IP-Adressen wird man mich daher nicht direkt zurückverfolgen können, sondern landet jeweils am falschen Ort. Fündig würde man wohl werden, wenn es einem Hacker gelänge, die Kundenkarteien von Münzhändlern oder Auktionshäusern zu knacken. In einem solchen Fall wären Diebe aber wohl eher an Adressen von Kunden mit Goldmünzen interessiert. Gold befindet sich aber überhaupt nicht in meiner Sammlung. Pfennige bestehen nicht mal aus einem Gramm Silber. Sollte dennoch ein Einbrecher in meine Wohnung gelangen, müßte er nach gründlichstem Suchen feststellen, dass die wesentlichen Teile meiner Sammlung offenbar in ein Schließfach ausgelagert sind. Außer den billigsten Kupfermünzen wird er nichts vorfinden.

Auf einem kleinen USB-Stick in der Brieftasche habe ich meine Sammlung als PDF immer dabei und kann unterwegs ggf. nachsehen, benötige also keine Cloud. Zuhause nutze ich Opennumismat zur individuellen Sammlungsverwaltung. Dieses Programm lässt sich gut an die eigenen Anforderungen anpassen.

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