Goldthaler hat geschrieben: ↑Mo 12.01.26 19:44
Schade ,das keine Statisdiken darüber Existieren .
Es kommt immer aufs Sammelgebiet an. Hier und da gibt es vereinzelte Spezialstatistiken, wie die von Lackland erwähnte. Solch für uns Sammler schöne Ausarbeitungen/ Statistiken, sind aber nicht von allen Parteien gerne gesehen. Nicht verkaufsfördernd...
Es ist eher sinnig, sich selbst eine für das Sammelgebiet anzulegen/ anzueignen.
Aus meiner Sicht ist die geprägte Stückzahl einer Münze nicht aussagekräftig. Schon gar nicht, wenn bei einer vermeintlich niedrigen Prägezahl mit "sehr selten", "absolut selten" etc. geworben wird.
Im ersten Moment mag eine Mio. viel erscheinen, 4000 Stück wenig. Was aber, wenn von den 1 Mio. geprägten Stücken 999.993 Stück wieder eingeschmolzen worden sind, die 4000 Stück aber in Gänze auf den Markt gebracht worden sind?
Anhaltspunkte liefern dir Vorkommen in Auktionen, auf dem freien Markt etc.
Auch eigene Beobachtungen am Markt liefern konkrete Hinweise zum Aufkommen.
Ich persönlich stolpere in einem meiner Sammelgebiete über vermeintlich sehr seltene Stücke öfter, als über Stücke mit einer lt. Katalog recht hohen Auflage.
Das ist vermutlich auch das, was Dr. Eggerth in der von Lackland erwähnten Forschung darstellen wollte.
Niedrige Prägezahlen werden gerne als Anlass genommen, die Stücke als selten darzustellen um einen entsprechend hohen Preis zu verlangen.
Gruß
cc