Neuzugänge im Bücherregal - Vorstellungen
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Chippi
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Re: Neuzugänge im Bücherregal - Vorstellungen
Dem Erscheinungsbild nach, würde ich behaupten, dass das Buch noch geholländert ist, also nicht richtig gebunden und passend geschnitten wurde.
Ich habe schon alte Bücher neu binden lassen. Bei dir kann ich mir beide Varianten vorstellen. So lassen und bewahren oder halt gut neu binden lassen. Mit gut meine ich, dass eine Fadenheftung vorgenommen wird und nicht ein Billigeinband, wo der allseitig beschnittene Buchblock reingeklebt wird.
Hängt davon ab, wie und wie oft du das Buch benutzen möchtest.
Gruß Chippi
Ich habe schon alte Bücher neu binden lassen. Bei dir kann ich mir beide Varianten vorstellen. So lassen und bewahren oder halt gut neu binden lassen. Mit gut meine ich, dass eine Fadenheftung vorgenommen wird und nicht ein Billigeinband, wo der allseitig beschnittene Buchblock reingeklebt wird.
Hängt davon ab, wie und wie oft du das Buch benutzen möchtest.
Gruß Chippi
Wurzel hat geschrieben:@ Chippi: Wirklich gute Arbeit! Hiermit wirst du zum Byzantiner ehrenhalber ernannt! ;-)
Münz-Goofy hat geschrieben: Hallo Chippi, wenn du... kannst, wirst Du zusätzlich zum "Ottomanen ehrenhalber" ernannt.
- didius
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Re: Neuzugänge im Bücherregal - Vorstellungen
Das ist eine schwierige Frage. Hochwertig neu binden, und bei den scheinbar recht brüchigen Seiten vermutlich auch ein Stück weit restaurieren lassen, kostet ja auch eine Stange Geld.
Wenn du es wirklich nutzen möchtest, dann kann man darüber nachdenken. Ansonsten würde ich es vermutlich so belassen.
Tatsächlich ein uriges Schätzchen.
didius
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Re: Neuzugänge im Bücherregal - Vorstellungen
Ich habe mich die letzten Stunden etwas in das Thema eingelesen und komme zu folgendem Schluss:edsc hat geschrieben: ↑So 20.04.25 19:06Da dieses Neuvorstellungen-Thread einzuschlafen droht und weil es so gut zur vorherigen Vorstellung von didius passt, möchte ich hier eine meiner letzten Neuerwerbungen zeigen.
Ich habe zwar schon so einige bibliophile Werke im Regal stehen aber so ein uriges Exemplar ist mir bisher noch nicht untergekommen: Samuel Wilhelm Oetter: "Geschichte der durchlauchtigsten Herren Burggraven zu Nürnberg, durch Münzen, Siegel und Urkunden bestättiget". Hier der zweite Versuch aus dem Jahr 1753, in welchem der Zeitraum 1242 - 1273 behandelt wird.
Beachtliche 756 Seiten, ich konnte mich damit noch nicht näher befassen, da es wirklich sehr zerbrechlich und daher mit sehr viel Vorsicht zu genießen ist. Ich hadere mit dem Gedanken, es neu binden zu lassen aber traue mich andererseits nicht, eine 270 Jahre alte Antiquität zu verändern.
Was wäre eure Meinung dazu? Neu (und natürlich hochwertig) binden oder so belassen?
Da dieses Buch nicht besonders selten ist und es zudem Nachdrucke gibt (https://www.abebooks.de/Samuel-Wilhelm- ... 1116683/bd), würde ich es so lassen wie es ist.
Neu binden macht meines Erachtens bei diesem Buch keinen Sinn. Wäre es seltener, hätte ich die teurere Variante, nämlich die Restaurierung, befürwortet.
Viele Grüße
Lackland
„Nach dem Spiel kommen König und Bauer in dieselbe Schachtel.“
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Stadtmynz
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Ein paar Neuzugänge in der Bibliothek
Kürzlich sind wieder ein paar Neuzugänge in meiner kleinen Bibliothek eingetroffen
Die Reihe ist ja recht schwer erhältlich
LG Stadtmynz
Die Reihe ist ja recht schwer erhältlich
LG Stadtmynz
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- ischbierra (Do 27.11.25 21:34) • didius (Do 27.11.25 22:45)
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Re: Neuzugänge im Bücherregal - Vorstellungen
Meine Bibliothek habe ich toll erweitert. Habe jetzt die dritte Auflage des Standardwerks China. Da er hier für mich preislich schwer machbar ist habe ich ihn mir aus einem kleinen Buchladen in den USA via der wundervollen Lady Metzner zukommen lassen. Tausend Dank dir
Teil 1 ist Kaiserreich, Teil 2 Republik und Teil 3 Nebengebiete. Es ist nicht nur ein Auflisten von Stücken sondern die Beschreibungen der äußeren Umständen und die Rahmenbedingungen der Prägungen in dem Zeitfenster 1889-1911-1949. Und ganz wichtig ist auch zu nennen, sie ist in den 40er und 50er Jahren verfasst wurde und somit die Perspektive viel realistischer ist als jetzt im Nachhinein gesehen.
Was mich schwer beeindruckt und nicht loslässt: während seiner Arbeit in China gab es keine staatlichen oder halbstaatlichen Organe, welche eine Erfassung der Münzprägungen der Neuzeit Chinas organisiert haben. Die Opiumkriege waren Start der Landnahme der Europäer. Von dort aus bis hin zur Machtübernahme durch die Kommunisten und natürlich auch darüber hinaus gab es keinerlei geschlossene Erfassung der Münzprägungen. Und seit seinem Buch haben alle nur abgeschrieben aber kein anderes Buch ist erschienen.
Erst seit der Wende erscheinen Bücher wieder.
Ein wirklich starkes Thema
Teil 1 ist Kaiserreich, Teil 2 Republik und Teil 3 Nebengebiete. Es ist nicht nur ein Auflisten von Stücken sondern die Beschreibungen der äußeren Umständen und die Rahmenbedingungen der Prägungen in dem Zeitfenster 1889-1911-1949. Und ganz wichtig ist auch zu nennen, sie ist in den 40er und 50er Jahren verfasst wurde und somit die Perspektive viel realistischer ist als jetzt im Nachhinein gesehen.
Was mich schwer beeindruckt und nicht loslässt: während seiner Arbeit in China gab es keine staatlichen oder halbstaatlichen Organe, welche eine Erfassung der Münzprägungen der Neuzeit Chinas organisiert haben. Die Opiumkriege waren Start der Landnahme der Europäer. Von dort aus bis hin zur Machtübernahme durch die Kommunisten und natürlich auch darüber hinaus gab es keinerlei geschlossene Erfassung der Münzprägungen. Und seit seinem Buch haben alle nur abgeschrieben aber kein anderes Buch ist erschienen.
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Ein wirklich starkes Thema
Zuletzt geändert von Basti aus Berlin am Di 14.04.26 12:42, insgesamt 1-mal geändert.
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- cmetzner (So 12.04.26 05:18)
»Bin mit allen Wassern gewaschen, wie Weltreiseschiffe«
(Felix Antoine Blume)
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- Lackland
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Re: Neuzugänge im Bücherregal - Vorstellungen
Das ist doch totaler Quatsch!
Auch vor der Wende und zu allen Zeiten seit Erfindung des Buchdrucks erschienen (numismatische) Bücher!
Und das nicht nur im Westen!
https://de.wikipedia.org/wiki/Transpress_Verlag
„Nach dem Spiel kommen König und Bauer in dieselbe Schachtel.“
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