das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Nationaldenkmal „Kaiser Wilhelm der Große“
Zitat:
„Die Masse des Denkmals steht zu der Masse des Schlosses in einem Verhältnisse, in welchem beide Theile nicht nur zu ihrem vollen Rechte gelangen, sondern von welchem man wohl sagen kann, dass es ein ausserordentlich glückliches ist.“
Quelle:
https://lokalgeschichte.de/berliner-neu ... -zu-berlin
Der im Link veröffentliche Artikel, verfasst von Albert Hofmann, erschien am 20. u. 27. März 1897 in der Deutschen Bauzeitung.
Die feierliche Enthüllung nach 3 Jähriger Bauzeit erfolgte zum 100. Geburtstag von Wilhelm I. Am 22. März 1897.
Ja, das Denkmal hat eine Gesamthöhe von 20 Metern, davon die Reiterstatute 9 Meter!
Der Artikel ist so interessant, das ich mir jede weitere Zeile sparen kann.
Viel vergnügen beim lesen.
Zitat:
„Die Masse des Denkmals steht zu der Masse des Schlosses in einem Verhältnisse, in welchem beide Theile nicht nur zu ihrem vollen Rechte gelangen, sondern von welchem man wohl sagen kann, dass es ein ausserordentlich glückliches ist.“
Quelle:
https://lokalgeschichte.de/berliner-neu ... -zu-berlin
Der im Link veröffentliche Artikel, verfasst von Albert Hofmann, erschien am 20. u. 27. März 1897 in der Deutschen Bauzeitung.
Die feierliche Enthüllung nach 3 Jähriger Bauzeit erfolgte zum 100. Geburtstag von Wilhelm I. Am 22. März 1897.
Ja, das Denkmal hat eine Gesamthöhe von 20 Metern, davon die Reiterstatute 9 Meter!
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Hier das Schloss samt Nationaldenkmal aus einer anderen Perspektive:
Postkarte von 1903, adressiert an die Comtesse Fanny Fithian, Ehefrau vondem französischen Musikliebhaber , Kunstmäzen und Philanthrop Comte Arthure de Gabriac (in Berlin geboren).
Postkarte von 1903, adressiert an die Comtesse Fanny Fithian, Ehefrau vondem französischen Musikliebhaber , Kunstmäzen und Philanthrop Comte Arthure de Gabriac (in Berlin geboren).
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Die National-Gallerie (darüber hat Pfennig 47,5 bereits berichtet), hier mit der Friedrichsbrücke, deren 4 Adler 4 Lampenkugeln gewichen sind 


Adressiert ist die Karte an die österreichische Volkskundlerin, Botanikerin und Sammlerin Marie Andree-Eysn. Sie gilt als die Begründerin der Wallfahrtsforschung. Die Postkarte lief 1900, da war sie noch nicht verheiratet.
Adressiert ist die Karte an die österreichische Volkskundlerin, Botanikerin und Sammlerin Marie Andree-Eysn. Sie gilt als die Begründerin der Wallfahrtsforschung. Die Postkarte lief 1900, da war sie noch nicht verheiratet.
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Schloßplatz
Der Schloßplatz, zwischen Schloß und Marstall, war ein Platz auf der Museumsinsel und beherbergte den markanten Neptunbrunnen, gebaut von Reinhold Begas 1891, der ein Geschenk der Stadt Berlin an Kaiser Wilhelm II. war.
1537 ließ Kurfürst Joachim II. An dieser Stelle einen Patz für Tunierspiele errichten, der im Zuge der veränderten Umbauten 1866 verschwand.
Links im Bild gut zu erkennen, das Schildhaus für die Wachposten von dem Schloß.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schloßplatz_(Berlin)
Im Link unten eine Bilderfolge der Optischen Veränderung des Schloßplatzes
Der Schloßplatz, zwischen Schloß und Marstall, war ein Platz auf der Museumsinsel und beherbergte den markanten Neptunbrunnen, gebaut von Reinhold Begas 1891, der ein Geschenk der Stadt Berlin an Kaiser Wilhelm II. war.
1537 ließ Kurfürst Joachim II. An dieser Stelle einen Patz für Tunierspiele errichten, der im Zuge der veränderten Umbauten 1866 verschwand.
Links im Bild gut zu erkennen, das Schildhaus für die Wachposten von dem Schloß.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schloßplatz_(Berlin)
Im Link unten eine Bilderfolge der Optischen Veränderung des Schloßplatzes
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Blick über die Strasse Unter den Linden Richtung Schlossbrücke mit dem Königlichen Opernhaus (re.), dem Königlichen Schloss mit seiner großen Kuppel (Mitte) und dem Roten Rathaus im Hintergrund (li.)
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Kronprinzenpalais
1663 im Auftrag des Kabinettsekretärs Johann Martitz von einem unbekannten Baumeister errichtet, diente es als Dienstwohnung für den Gouverneur von Berlin.
1732, nach einem Umbau von Phillip Gerlach zu einem Barockpalais, diente dem Kronprinzen Friedrich II. (der alte Fritz), während seiner kurzen Aufenthalten in Berlin mit seiner Frau Elisabeth Christine dieses Palais als Unterkunft. Nach seiner Thronbesteigung, lebte ab 1742 sein Bruder August Wilhelm das Palais.
Nach Renovierung und Neueinrichtung 1793, lebte das Kronprinzenpaar Friedrich Wilhelm und Luise im Palais. In diesem Palais erblickte der spätere König Friedrich Wilhelm IV. Und auch der spätere Kaiser Wilhelm I. Das Licht der Welt.
Das Palais wurde mehrfach umgebaut und erweitert und umbenannt, von Königliches Palais, 1840 in ehemaliges königliches Palais. Am 27. Januar 1859 wurde Wilhelm II. Im Palais geboren, der Letzte Kaiser Deutschlands. Mit dem Tod Friedrich III. verwaiste das Haus bis Kronprinz Wilhelm und Kronprinzessin Cecilie ab 1905 das Palais in den Wintermonaten bewohnten.
Nach Abschaffung der Monarchie ging das Palais in den Besitz des preußischen Staates über und wurde der Berliner Nationalgalerie übergeben.
Im März 1945 durch Bomben zerstört, und 1961 abgetragen verschwand es aus der Architektur Berlins, bis es von 1968-1970 wieder Aufgebaut wurde und heute unter dem Namen „Palais Unter den Linden“ bekannt ist.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kronprinz ... s_(Berlin)
1663 im Auftrag des Kabinettsekretärs Johann Martitz von einem unbekannten Baumeister errichtet, diente es als Dienstwohnung für den Gouverneur von Berlin.
1732, nach einem Umbau von Phillip Gerlach zu einem Barockpalais, diente dem Kronprinzen Friedrich II. (der alte Fritz), während seiner kurzen Aufenthalten in Berlin mit seiner Frau Elisabeth Christine dieses Palais als Unterkunft. Nach seiner Thronbesteigung, lebte ab 1742 sein Bruder August Wilhelm das Palais.
Nach Renovierung und Neueinrichtung 1793, lebte das Kronprinzenpaar Friedrich Wilhelm und Luise im Palais. In diesem Palais erblickte der spätere König Friedrich Wilhelm IV. Und auch der spätere Kaiser Wilhelm I. Das Licht der Welt.
Das Palais wurde mehrfach umgebaut und erweitert und umbenannt, von Königliches Palais, 1840 in ehemaliges königliches Palais. Am 27. Januar 1859 wurde Wilhelm II. Im Palais geboren, der Letzte Kaiser Deutschlands. Mit dem Tod Friedrich III. verwaiste das Haus bis Kronprinz Wilhelm und Kronprinzessin Cecilie ab 1905 das Palais in den Wintermonaten bewohnten.
Nach Abschaffung der Monarchie ging das Palais in den Besitz des preußischen Staates über und wurde der Berliner Nationalgalerie übergeben.
Im März 1945 durch Bomben zerstört, und 1961 abgetragen verschwand es aus der Architektur Berlins, bis es von 1968-1970 wieder Aufgebaut wurde und heute unter dem Namen „Palais Unter den Linden“ bekannt ist.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kronprinz ... s_(Berlin)
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Königliches Opernhaus und Hedwigskirche
König Friedrich II., bekannt als Friedrich der Große, oder auch der „alte Fritz“ beauftragte zu beginn seiner Regierungszeit seinen Hofarchitekten, Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff mit der Planung eines Königlichen Opernhauses, dessen Grundsteinlegung im September 1741 erfolgte.
Abweichend von alten Traditionen ließ er das Opernhaus nicht in der nähe des Königlichen Schlosses, sondern auf einem Festungsgelände in der nähe des Kronprinzenpalaises an der Prachtstraße Unter den Linden errichten.
Am 7. Dezember 1742, noch vor vollständiger Fertigstellung wurde das Opernhaus eröffnet.
Die Hedwigskirche
Friedrich der Große, der im Erbfolgekrieg und dem daraus folgenden ersten Schlesischen Krieg, neue Bürger aus Schlesien im Protestantischen Berlin aufnahm, spendete ihnen, folgend aus seiner Idee, zur Förderung der Toleranz, eine Katholische Kirche, der Hedwigs- Kirche.
König Friedrich II., bekannt als Friedrich der Große, oder auch der „alte Fritz“ beauftragte zu beginn seiner Regierungszeit seinen Hofarchitekten, Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff mit der Planung eines Königlichen Opernhauses, dessen Grundsteinlegung im September 1741 erfolgte.
Abweichend von alten Traditionen ließ er das Opernhaus nicht in der nähe des Königlichen Schlosses, sondern auf einem Festungsgelände in der nähe des Kronprinzenpalaises an der Prachtstraße Unter den Linden errichten.
Am 7. Dezember 1742, noch vor vollständiger Fertigstellung wurde das Opernhaus eröffnet.
Die Hedwigskirche
Friedrich der Große, der im Erbfolgekrieg und dem daraus folgenden ersten Schlesischen Krieg, neue Bürger aus Schlesien im Protestantischen Berlin aufnahm, spendete ihnen, folgend aus seiner Idee, zur Förderung der Toleranz, eine Katholische Kirche, der Hedwigs- Kirche.
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Blick vom Reichstag auf das Bismarcknationaldenkmal, die Siegessäule und die Krolloper.
Bis auf die Krolloper (1951/57 gesprengt) steht heute noch alles, wenn auch die Siegessäule nicht mehr an ihrem ursprünglichen Platz (1938/39 versetzt worden im Zuge der NS-Bauplanungen für Berlin). Erstaunlich, dass sie überhaupt "überlebt" hat (4 Mal hatte man ihr zu Leibe rücken wollen - 1945 die Polen, hätten sie denn gewusst, dass es die Siegessäule war, 1946 Kommunisten und Franzosen und schließlich 1991 Linksextremisten mit Sprengstoff).
Bis auf die Krolloper (1951/57 gesprengt) steht heute noch alles, wenn auch die Siegessäule nicht mehr an ihrem ursprünglichen Platz (1938/39 versetzt worden im Zuge der NS-Bauplanungen für Berlin). Erstaunlich, dass sie überhaupt "überlebt" hat (4 Mal hatte man ihr zu Leibe rücken wollen - 1945 die Polen, hätten sie denn gewusst, dass es die Siegessäule war, 1946 Kommunisten und Franzosen und schließlich 1991 Linksextremisten mit Sprengstoff).
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Siegessäule
1864 regte Wilhelm I. den Bau von Denkmälern auf Schlachtfeldern an, zur Umsetzung dieser Idee beauftragte der Kaiser 1867 den Hofbaurat Heinrich Strack, 330.000 Taler wurden bewilligt um die Projekte zu errichten. Nach dem Bau des Düppel- und Arnkiel- Denkmals verblieben 258.000 Taler für den Bau der Siegessäule.
Von 1867 bis 1873 wurde die Siegessäule mit einer Gesamthöhe von 60 Metern gebaut. Nach dem Deutsch-Dänischen, den Deutsch-Deutschen und dem Sieg über Frankreich, erinnert diese Siegessäule an die Einigungskriege zur Errichtung des Deutschen Reiches.
Mit der Planung zur Welthautstadt Germania im Nationalsozialismus wurde die Siegessäule versetzt und um 8 Meter erhöht, so das die heutige Gesamhöhe des Bauwerkes 68 Meter beträgt.
Alles weitere zur Siegessäule, hier im Link.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Siegessäule_(Berlin)
1864 regte Wilhelm I. den Bau von Denkmälern auf Schlachtfeldern an, zur Umsetzung dieser Idee beauftragte der Kaiser 1867 den Hofbaurat Heinrich Strack, 330.000 Taler wurden bewilligt um die Projekte zu errichten. Nach dem Bau des Düppel- und Arnkiel- Denkmals verblieben 258.000 Taler für den Bau der Siegessäule.
Von 1867 bis 1873 wurde die Siegessäule mit einer Gesamthöhe von 60 Metern gebaut. Nach dem Deutsch-Dänischen, den Deutsch-Deutschen und dem Sieg über Frankreich, erinnert diese Siegessäule an die Einigungskriege zur Errichtung des Deutschen Reiches.
Mit der Planung zur Welthautstadt Germania im Nationalsozialismus wurde die Siegessäule versetzt und um 8 Meter erhöht, so das die heutige Gesamhöhe des Bauwerkes 68 Meter beträgt.
Alles weitere zur Siegessäule, hier im Link.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Siegessäule_(Berlin)
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Genießt den Einkaufsbummel auf der Friedrichstraße, trinkt einen Kaffee im Bahnhof, oder lest die lange Geschichte zur Friedrichstraße im Link!
Zitat:
Im Juli 1918 berichtete der Philosoph Martin Heidegger seiner Frau in einem Brief von seinen Erfahrungen in Berlin:
„Eine solche Luft künstlich hochgezüchteter, gemeinster u. raffiniertester Sexualität hätte ich nicht für möglich gehalten, ich verstehe aber jetzt Berlin schon besser – der Charakter der Friedrichstraße hat auf die ganze Stadt abgefärbt […] Die Menschen hier haben die Seele verloren.“
– Martin Heidegger: Mein liebes Seelchen!
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrichstraße
Zitat:
Im Juli 1918 berichtete der Philosoph Martin Heidegger seiner Frau in einem Brief von seinen Erfahrungen in Berlin:
„Eine solche Luft künstlich hochgezüchteter, gemeinster u. raffiniertester Sexualität hätte ich nicht für möglich gehalten, ich verstehe aber jetzt Berlin schon besser – der Charakter der Friedrichstraße hat auf die ganze Stadt abgefärbt […] Die Menschen hier haben die Seele verloren.“
– Martin Heidegger: Mein liebes Seelchen!
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrichstraße
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- Lackland (Do 07.05.26 19:13) • Lucius Aelius (Sa 09.05.26 20:24)
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Unter den Linden
Vom Reitweg, angelegt 1573 für Kurfürst Johann Georg als Reitweg vom Stadtschloß bis zum Tiergarten, wurde dieser 1647, auf geheiß von Kurfürst Friedrich Wilhelm, befestigt und mit Linden bepflanzt.
Im Link die gesamte Geschichte.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Unter_den_Linden
Vom Reitweg, angelegt 1573 für Kurfürst Johann Georg als Reitweg vom Stadtschloß bis zum Tiergarten, wurde dieser 1647, auf geheiß von Kurfürst Friedrich Wilhelm, befestigt und mit Linden bepflanzt.
Im Link die gesamte Geschichte.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Unter_den_Linden
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Potsdam, Historische Mühle in Sanssouci
Diese Motiv möchte ich zum Anlaß nehmen, eine Anekdote Friedrich des Großen in Erinnerung zu bringen, denn er als König sah sich als erster Diener des Staates und vertrat die Rechtsauffassung, das alle vor dem Gesetz gleich sind, egal ob Adlig oder Bauer!
Zitat aus "Der Alte Fritz in 50 Bildern für Jung und Alt"
46 Friedrich des Großen Gerechtigkeitsliebe
Zu den bedeutendsten staatsmännischen Leistungen Friedrichs gehörte die Schaffung des preußischen Rechtsstaates mit der strikten Trennung von Justiz und Verwaltung. Die Vorarbeiten für ein „Allgemeines Landrecht für die preußischen Staaten“ haben unter ihm begonnen. Dies wiederum setzte die Formierung eines juristisch-wissenschaftlich gebildeten Richterstandes voraus. Der Staat der weder Religion noch Rasse kannte, nur das Gebot seines obersten Dieners, des Königs, nach dessen Rechtsverstand alle Untertanen, ob Adel oder erbuntertäniger Bauer, vor dem Gesetz gleich waren, wurde bis zur französischen Revolution 1989 zum modernsten Fürstenstaat Europas.
Friedrichs Gerechtigkeitsliebe zeigte sich exemplarisch in der bekannten Geschichte des Müllers Arnold, dem er gegen die Auffassung des Justizkollegiums „seine“ Gerechtigkeit widerfahren ließ, weil der König fälschlich glaubte, daß der Müller zugunsten eines Adligen benachteiligt worden wäre. Die Tatsache aber, daß er in diesem Zusammenhang seinen Großkanzler von Fürst entließ und mehrere Kammergerichtsräte ins Gefängnis schickte, förderte seinen Ruf als Beschützer der Schwachen im In und Ausland ganz außerordentlich.
Hier die überlieferte Geschichte dazu
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Müller-Arnold-Fall
Diese Motiv möchte ich zum Anlaß nehmen, eine Anekdote Friedrich des Großen in Erinnerung zu bringen, denn er als König sah sich als erster Diener des Staates und vertrat die Rechtsauffassung, das alle vor dem Gesetz gleich sind, egal ob Adlig oder Bauer!
Zitat aus "Der Alte Fritz in 50 Bildern für Jung und Alt"
46 Friedrich des Großen Gerechtigkeitsliebe
Zu den bedeutendsten staatsmännischen Leistungen Friedrichs gehörte die Schaffung des preußischen Rechtsstaates mit der strikten Trennung von Justiz und Verwaltung. Die Vorarbeiten für ein „Allgemeines Landrecht für die preußischen Staaten“ haben unter ihm begonnen. Dies wiederum setzte die Formierung eines juristisch-wissenschaftlich gebildeten Richterstandes voraus. Der Staat der weder Religion noch Rasse kannte, nur das Gebot seines obersten Dieners, des Königs, nach dessen Rechtsverstand alle Untertanen, ob Adel oder erbuntertäniger Bauer, vor dem Gesetz gleich waren, wurde bis zur französischen Revolution 1989 zum modernsten Fürstenstaat Europas.
Friedrichs Gerechtigkeitsliebe zeigte sich exemplarisch in der bekannten Geschichte des Müllers Arnold, dem er gegen die Auffassung des Justizkollegiums „seine“ Gerechtigkeit widerfahren ließ, weil der König fälschlich glaubte, daß der Müller zugunsten eines Adligen benachteiligt worden wäre. Die Tatsache aber, daß er in diesem Zusammenhang seinen Großkanzler von Fürst entließ und mehrere Kammergerichtsräte ins Gefängnis schickte, förderte seinen Ruf als Beschützer der Schwachen im In und Ausland ganz außerordentlich.
Hier die überlieferte Geschichte dazu
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https://de.wikipedia.org/wiki/Müller-Arnold-Fall
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Reichstags- Gebäude und Bismarck- Denkmal
Wilhelm II. nannte es „Reichsaffenhaus“, der Berliner Stadtbaurat und Architekt, nannte das Gebäude einen „Leichenwagen erster Klasse“.
Nun, die Geschichte und die Menschen werden dem Gebäude, ihren Empfindungen leitend auch noch andere Namen geben. Dennoch bleibt es der Sitz des deutschen Parlaments unabhängig der persönlichen Meinungen.
Ein lesen loht auf jeden Fall, denn Bildung ist keine Schande.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Reichstagsgebäude
Wilhelm II. nannte es „Reichsaffenhaus“, der Berliner Stadtbaurat und Architekt, nannte das Gebäude einen „Leichenwagen erster Klasse“.
Nun, die Geschichte und die Menschen werden dem Gebäude, ihren Empfindungen leitend auch noch andere Namen geben. Dennoch bleibt es der Sitz des deutschen Parlaments unabhängig der persönlichen Meinungen.
Ein lesen loht auf jeden Fall, denn Bildung ist keine Schande.
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Brandenburger Tor
Auf Weisung von Friedrich Wilhem II., könig von Preußen wurde nach Entwürfen von Car Gotthard Langhans das Brandenburger Tor von 1789 bis 1793 errichtet.
Mehr dazu unter Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Brandenburger_Tor
Auf Weisung von Friedrich Wilhem II., könig von Preußen wurde nach Entwürfen von Car Gotthard Langhans das Brandenburger Tor von 1789 bis 1793 errichtet.
Mehr dazu unter Quelle:
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild
Schloß Charlottenburg
Sophie Charlotte von Hannover, Gemahlin des Kurfürsten Friedrich III. von Brandenburg und Herzog von Preußen, beauftrage 1695 den Architekten Johann Arnold Nering mit der Planung und dem Bau einer Sommerresidenz auf dem Grundstück im Dorf Kietz/Lützow.
Am 11. Juli 1699, dem Geburtstag des Kurfürsten und Herzogs von Preußen wurde das Schloß eingeweiht und diente Charlotte als Residenz.
1701 beauftragte Friedrich III., nach dem aufstieg als Friedrich I. König von Preußen bekannt,
Eosander zum Bau des Bernsteinzimmer, welches für das Schloß Charlottenburg vorgesehen war.
Nach dem frühen Tod von Sophie Charlotte, wurde das Bernsteinzimmer später im Berliner Schloß eingebaut.
Das Bernsteinzimmer wurde 1716 von Friedrich Wilhelm I. (Soldatenkönig) beim russischen Zaren Peter dem Großen, gegen Lange Kerls, für die Königliche Leibgarde eingetauscht.
Das Schloß erlebte im laufe der Jahrhunderte einige Umbauten bzw. Erweiterungen, im 2. Weltkrieg schwer beschädigt, wurde es wieder aufgebaut.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Charlottenburg
Sophie Charlotte von Hannover, Gemahlin des Kurfürsten Friedrich III. von Brandenburg und Herzog von Preußen, beauftrage 1695 den Architekten Johann Arnold Nering mit der Planung und dem Bau einer Sommerresidenz auf dem Grundstück im Dorf Kietz/Lützow.
Am 11. Juli 1699, dem Geburtstag des Kurfürsten und Herzogs von Preußen wurde das Schloß eingeweiht und diente Charlotte als Residenz.
1701 beauftragte Friedrich III., nach dem aufstieg als Friedrich I. König von Preußen bekannt,
Eosander zum Bau des Bernsteinzimmer, welches für das Schloß Charlottenburg vorgesehen war.
Nach dem frühen Tod von Sophie Charlotte, wurde das Bernsteinzimmer später im Berliner Schloß eingebaut.
Das Bernsteinzimmer wurde 1716 von Friedrich Wilhelm I. (Soldatenkönig) beim russischen Zaren Peter dem Großen, gegen Lange Kerls, für die Königliche Leibgarde eingetauscht.
Das Schloß erlebte im laufe der Jahrhunderte einige Umbauten bzw. Erweiterungen, im 2. Weltkrieg schwer beschädigt, wurde es wieder aufgebaut.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Charlottenburg
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