Bestimmungsresistenter Vierzipfler

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Orgetorix
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Bestimmungsresistenter Vierzipfler

Beitrag von Orgetorix » So 03.05.26 11:09

Hallo allerseits

Dieser Vierzipflige Pfennig oder Brakteat (13mm, 0.24g) widersetzt sich hartnäckig meinen Bestimmungsversuchen.
Ich vermute, er dürfte im Raum Basel oder Süddeutschland beheimatet sein, finde in meiner bescheidenen Literatur jedoch nichts Passendes.
Hat jemand von euch eine Idee?

Grüsse aus Helvetien
Orgetroix
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Lackland
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Re: Bestimmungsresistenter Vierzipfler

Beitrag von Lackland » So 03.05.26 12:33

Hallo & Grüße nach Helvetien,

das ist ein Stück vom Bistum Basel. Ziemlich selten…

Vgl. hier:
https://www.acsearch.info/search.html?id=533474

Viele Grüße

Lackland
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„Nach dem Spiel kommen König und Bauer in dieselbe Schachtel.“

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Re: Bestimmungsresistenter Vierzipfler

Beitrag von Orgetorix » So 03.05.26 16:58

Das passt perfekt, herzlichen Dank @Lackland!
Kann mir jemand sagen, welches Werk von Wielandt im gegebenen Link zitiert wird?
Ist es "Die Basler Münzprägung von der Merowingerzeit bis zur Verpfändung der bischöflichen Münze an die Stadt im Jahre 1373" oder handelt es sich um das Zitierwerk "Der Breisgauer Pfennig und seine Münzstätten" ...?
Vielen Dank für eure Hilfe :-)

Grüsse
Orgetorix

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Re: Bestimmungsresistenter Vierzipfler

Beitrag von Lilienpfennigfuchser » Mi 06.05.26 18:00

Hallo,
in "Die Basler Münzprägung von der Merowingerzeit bis zur Verpfändung der bischöflichen Münze an die Stadt im Jahre 1373" müßte die Münze zu finden sein. Sie ist nicht bei den "Breisgauerer Pfennigen".

Grüße
LPF

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züglete
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Re: Bestimmungsresistenter Vierzipfler

Beitrag von züglete » Mi 06.05.26 21:00

Hallo,
erst mal herzlichen Glückwunsch zu diesem schönen Stück, macht mich etwas neidisch :lol:
Deine Münze ist im Basler Buch abgebildet, allerdings nicht unter Lütold von Aarburg, sondern als anonyme Prägung des 12. Jh..
Stilistisch passt sie auch nicht zu diesem Bischof, von ihm sind bisher nur Münzen mit Büsten bekannt. In der Auktionsbeschreibung ist der Bischof denn auch mit Fragezeichen versehen, sicherlich war das auch verkaufsfördernd.
Das um 1/3 leichtere Gewicht könnte auf einen Beischlag aus dem Breisgau bis nach Solothurn hindeuten, zumindest deutet Wielandt Möglichkeiten in dieser Richtung an. Aus den Münzfunden kann aber eine Beziehung zu Basel abgeleitet werden, wenngleich absolute Gewissheit nicht besteht.
Nächste Woche ist Versammlung in unserem Verein, da werde ich zu diesem Stück nachfragen.

Grüsse züglete
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