das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild

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Pfennig 47,5
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild

Beitrag von Pfennig 47,5 » Do 14.05.26 11:47

Tauentzienstraße und Kaiser Wilhelm- Gedächtniskirche

Die Tauentzien- Straße, konzipiert und benannt etwa 1860, angelegt um 1890 gehört sie zu den Straßen des „Generalszug“, mit 49 Meter breite und 500 Meter länge war sie eine Wohnstraße, mit dem Bau des KaDeWe zur Geschäftsstraße.
Die Namensgebung, in Verbindung mit „Generalszug“ beruht auf der Order, diese Straßen mit den Namen der Militärführer, der Befreiungskriege 1813 – 1815 gegen Napoleon I. Zu benennen.
Neben bekannten Persönlichkeiten, wie Marlene Dietrich, das Schriftstellerehepaar Clara und Hermann Sundermann oder Gustav Stresemann, die in dieser Straße wohnten, blühte der Schwarzmarkt und die Prostitution in diesem Anziehungspunkt von Berlin.

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Tauentzienstraße


Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche

Die Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche wurde im Auftrag von Kaiser Wilhelm I. Zum gedenken an seinen Großvater Kaiser Wilhelm I. von 1891 – 1895 vom Architekten Franz Schwechten errichtet.
(selbiger baute den Berliner Anhalter Bahnhof)
Der monumentale Bau mit seinen fünf Türmen, von denen der Hauptturm mit 113 Metern der höchste in Charlottenburg war, beeindruckte auch durch den Stil der Neuromantik, was den Bau der umliegenden Bauten beeinflußte.
1943 im Krieg schwer beschädigt, wurde nach dem Krieg entschieden, den Hauptturm mit noch 71 Metern höhe, als Mahnmal gegen den Krieg zu belassen. In der Turmruine befindet sich seit 1987 eine Gedenkhalle.

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kaiser-Wi ... tniskirche
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild

Beitrag von Pfennig 47,5 » Fr 15.05.26 19:54

Königliche Universität

Die Initiative zur Eröffnung einer Universität in Berlin geht auf Wilhelm Humboldt zurück, der eine Reform der Bildungspolitik in Preußen mit Hilfe von Friedrich Wilhelm III. Am 16. Aug. 1809. und der Tatsache, der Schließung der Friedrichs- Universität in Halle durch Napoleon 1806, notwendig machte.
Der Name der Neuen Alma Mater Berolinensis, lautete: „Friedrich Wilhelms- Universität zu Berlin.
Der erste Rektor war der Philosoph Johann Gottlieb Fichte.
Auf Grund mangelnder Lehrräume, wurde das ehemalige Palais der Prinzen Heinrich, welches 1748 – 1766 errichtet wurde zum Hauptgebäude der Friedrich- Wilhelms- Universität zu Berlin.
Der König bewilligte der Universität einen jährlichen Zuschuß von 57.000 Talern.
Das Gebäude wurde mehrfach umgebaut und 1913-1920 durch Anbauten erweitert.
Im Krieg zu 70 % zerstört, wurde der Lehrbetrieb 1946 wieder aufgenommen, unter dem Namen „Humboldt Universität“.
Die Berliner Universität brachte 29 Nobelpreisträger hervor, unter anderem Albert Einstein, Max Blanck oder Robert Koch.
Mehr zur Geschichte der Universität im Link
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Humboldt- ... _zu_Berlin
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild

Beitrag von Pfennig 47,5 » Sa 16.05.26 13:19

Königlich Technische Hochschule Berlin

Am 1. April 1879 entstand durch die Zusammenlegung der 1799 begründeten Berliner Bergbauakademie und der Königlichen Gewerbeakademie, in der damals selbstständigen Stadt Charlottenburg die Königliche Technische Hochschule, welche am 2. November 1884 den Neubau an der damaigen Berliner Straße beziehen durfte.
1899, auf betreiben von Adolf Slaby erhielt die Hochschule, begründet durch eine Erlaßorder Konig Wilhelm II. das Promotionsrecht zugesprochen. Neben den Zeitgleich eingeführten akademischen Grad Diplom- Ingenieur auch den Grad eines Doktor-Ingenieurs verleihen.
Im Krieg zerstört, nahm die TH 1946 ihren Betrieb wieder auf mit einer humanistischen Neuausrichtung.
Heute ist sie eine der größten Technischen Hochschulen mit den unterschiedlichsten Ausrichtungen in allen Fachrichtungen.

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Technisch ... tät_Berlin#
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild

Beitrag von Pfennig 47,5 » So 17.05.26 14:17

Kunst- und Musik- Hochschulen

Es begann relativ früh, Friedrich III. stiftete die Kurfürstliche Academie der Mahler-, Bildhauer- und Architectur- Kunst, die Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums (1867),
die Königliche Kunstschule zu Berlin (1869) die Kunstgewerbe und Handwerkerschule (1861) und die Meisterschule für Graphik und Buchgewerbe (1892).

Die heutige Universität der Künste zählt mit 4000 Studenten in rund 70 Studiengängen zu den größten Kunstakademien weltweit.
Während das Hauptgebäude (heute etwas verändert) in der Hardenbergstraße 33 steht, umfasst die Universität noch weitere 15 Standorte in Berlin.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Universit ... ste_Berlin
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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild

Beitrag von Lackland » So 17.05.26 21:28

Pfennig 47,5 hat geschrieben:
So 17.05.26 14:17
Kunst- und Musik- Hochschulen

Es begann relativ früh, Friedrich III. stiftete die Kurfürstliche Academie der Mahler-, Bildhauer- und Architectur- Kunst, die Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums (1867),
die Königliche Kunstschule zu Berlin (1869) die Kunstgewerbe und Handwerkerschule (1861) und die Meisterschule für Graphik und Buchgewerbe (1892).

Die heutige Universität der Künste zählt mit 4000 Studenten in rund 70 Studiengängen zu den größten Kunstakademien weltweit.
Während das Hauptgebäude (heute etwas verändert) in der Hardenbergstraße 33 steht, umfasst die Universität noch weitere 15 Standorte in Berlin.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Universit ... ste_Berlin

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Die Nummer 5.000 bekommst Du von mir! Herzlichen Glückwunsch & mach weiter so! :D

LG Ulrich
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„Nach dem Spiel kommen König und Bauer in dieselbe Schachtel.“

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Re: das historische Berlin um die Jahrhundertwende im Bild

Beitrag von Pfennig 47,5 » Mo 18.05.26 19:28

Leipziger Straße

Die Leipziger Straße wurde bereits mitte des 17. Jahrhunderts angelegt, der Name stammt von der damaligen Handels und Heeresstraße nach Leipzig, wo 1683 ein weiteres Stadttor für die Festung Berlin gebaut wurde, und Leipziger Tor genannt wurde.
Die Leipziger Straße begann innerhalb der Festung und setzte sich bis zur Jungfernbrücke fort und wurde später Alte Leipziger Straße genannt.
Mit der Ausdehnung der südlichen Friedrichstadt, wurde sie 1734 zum Achteck, dem heutigen Leipziger Platz am neuen Stadttor dem Potsdamer Tor verlängert.

1867 entstand an der Leipziger Str. das neue Konzerthaus, in der Leipziger Str. 4 war bis zur Eröffnung des Reichstagsgebäudes der Parlamentssitz des Deutschen Kaiserreiches.
1882 erhielt die Leipziger Straße die erste elektrische Straßenlaterne in Berlin und 1929 eröffnete des bekannteste Warenhaus, das Kaufhaus Wertheim.
Die Leipziger Straße wurde mit all seinen Geschäften, zur beliebtesten Einkaufsmeile Berlins.
Im Krieg fast vollständig zerstört, und durch den Mauerbau zur Sackgasse degradiert, wurde die Leipziger Straße mit Wohnhäusern und Funktionsunterlagerungen umgebaut.
Auf Grund der breite wurde später eine achtspurige Fahrbahn errichtet.
Der Charme der Jahrhundertwende ist vollständig verloren gegangen, durch Funktionalität und moderne. Dafür gibt es andere Ecken Berlins, wo dieser Flair erhalten geblieben ist.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Leipziger_Straße_(Berlin)
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