Grading - Was ist mit NGC Deutschland los? Trotz saftiger Preiserhöhung offenbar mieser Service?
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guardsman
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Grading - Was ist mit NGC Deutschland los? Trotz saftiger Preiserhöhung offenbar mieser Service?
Hallo,
am 25. März 2026 sind meine Münzen bei NGC Deutschland angekommen und befinden sich (Stand: heute 30. April 2026) immer noch da und noch nicht zum Graden in die USA versendet. Seit 35 Tagen liegen sie nun in München ohne das ich bisher eine Rechnung o.ä. bekommen habe!
Aktuell wird die Bearbeitungszeit mit 80 Tagen angegeben. Wenn das so weiter geht kann ich froh sein die Münzen zu Weihnachten dieses Jahr zurück zu bekommen?! Mich wundert da gar nichts mehr.
Und das alles nach der unverschämten Preiserhöhung zu Jahresbeginn. Weiß jemand was dort in diesem Saftlad... ich meine in München los ist???
am 25. März 2026 sind meine Münzen bei NGC Deutschland angekommen und befinden sich (Stand: heute 30. April 2026) immer noch da und noch nicht zum Graden in die USA versendet. Seit 35 Tagen liegen sie nun in München ohne das ich bisher eine Rechnung o.ä. bekommen habe!
Aktuell wird die Bearbeitungszeit mit 80 Tagen angegeben. Wenn das so weiter geht kann ich froh sein die Münzen zu Weihnachten dieses Jahr zurück zu bekommen?! Mich wundert da gar nichts mehr.
Und das alles nach der unverschämten Preiserhöhung zu Jahresbeginn. Weiß jemand was dort in diesem Saftlad... ich meine in München los ist???
Du weißt nicht, welchen Wert das Geld hat und wozu es dient? Brot soll man dafür kaufen und Gemüse und einen Schoppen Wein. Horaz (65 - 8 v. Chr.), eigentlich Quintus Horatius Flaccus, römischer Satiriker und Dichter
- ischbierra
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Re: Grading - Was ist mit NGC Deutschland los? Trotz saftiger Preiserhöhung offenbar mieser Service?
Laß das graden. Freiheit für die Münzen!
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guardsman
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Re: Grading - Was ist mit NGC Deutschland los? Trotz saftiger Preiserhöhung offenbar mieser Service?
Sorry, aber die Zukunft gehört definitiv dem Graden
Allein schon im Erbfall möchte ich es meinen (münzunkundigen) Hinterblieben im Verkaufsfall nicht zumuten müssen die Münzen bei einem sog. "Münzhändler" bewerten zu lassen. Im Slab sind hochwertige Münzen (reinigungs-) sicher aufbewahrt, eindeutig bestimmt und der Erhaltungsgrad zweifelsfrei festgelegt.
Allein schon im Erbfall möchte ich es meinen (münzunkundigen) Hinterblieben im Verkaufsfall nicht zumuten müssen die Münzen bei einem sog. "Münzhändler" bewerten zu lassen. Im Slab sind hochwertige Münzen (reinigungs-) sicher aufbewahrt, eindeutig bestimmt und der Erhaltungsgrad zweifelsfrei festgelegt.
Zuletzt geändert von guardsman am Mo 04.05.26 17:55, insgesamt 1-mal geändert.
Du weißt nicht, welchen Wert das Geld hat und wozu es dient? Brot soll man dafür kaufen und Gemüse und einen Schoppen Wein. Horaz (65 - 8 v. Chr.), eigentlich Quintus Horatius Flaccus, römischer Satiriker und Dichter
- Wurzel
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Re: Grading - Was ist mit NGC Deutschland los? Trotz saftiger Preiserhöhung offenbar mieser Service?
Kann ich bei modernen oder besonders hochpreisigen extrem gut erhaltenen Münzen nachvollziehen.guardsman hat geschrieben: ↑Mo 04.05.26 17:09Sorry, aber die Zukunft gehört definitiv dem Graden![]()
Allein schon im Erbfall möchte ich es meinen (münzunkundigen) Hinterblieben im Verkaufsfall nicht zumuten müssen die Münzen bei einem sog. "Münzhändler" bewerten zu lassen. Im Slab sind hochwertige Münzen (reinigungs-) sicher aufbewahrt, eindeutig bestimmt und der Erhaltungsgrad zweifelsfrei festgelegt. Basta!
Bei meinem Sammelgebiet, besonders bei den Bronzen, aber vollkommen unnötig.
Aber jeder wie er mag
http://www.wuppertaler-muenzfreunde.de/
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Andechser
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Re: Grading - Was ist mit NGC Deutschland los? Trotz saftiger Preiserhöhung offenbar mieser Service?
Aber wie erklärst du dann, dass man, wenn man eine Münze mehrmals zur gleichen Firma zum Grading schickt, je nach Grader unterschiedliche Ergebnisse erhält? Wobei das beste Grading bei der dritten Einsendung zurückkam. Hab den Spaß bei einem Sammlerfreund live miterlebt.guardsman hat geschrieben: ↑Mo 04.05.26 17:09Sorry, aber die Zukunft gehört definitiv dem Graden![]()
Allein schon im Erbfall möchte ich es meinen (münzunkundigen) Hinterblieben im Verkaufsfall nicht zumuten müssen die Münzen bei einem sog. "Münzhändler" bewerten zu lassen. Im Slab sind hochwertige Münzen (reinigungs-) sicher aufbewahrt, eindeutig bestimmt und der Erhaltungsgrad zweifelsfrei festgelegt.
Beste Grüße
Andechser
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guardsman
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Re: Grading - Was ist mit NGC Deutschland los? Trotz saftiger Preiserhöhung offenbar mieser Service?
Ganz einfach: Weil nicht jede Grading-Firma für jede(n) Münze (-wert) geeignet ist. Alle Grading-interessierten Kenner wissen wovon ich redeAndechser hat geschrieben: ↑Mo 04.05.26 18:17Aber wie erklärst du dann, dass man, wenn man eine Münze mehrmals zur gleichen Firma zum Grading schickt, je nach Grader unterschiedliche Ergebnisse erhält? Wobei das beste Grading bei der dritten Einsendung zurückkam. Hab den Spaß bei einem Sammlerfreund live miterlebt.
Du weißt nicht, welchen Wert das Geld hat und wozu es dient? Brot soll man dafür kaufen und Gemüse und einen Schoppen Wein. Horaz (65 - 8 v. Chr.), eigentlich Quintus Horatius Flaccus, römischer Satiriker und Dichter
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Andechser
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Re: Grading - Was ist mit NGC Deutschland los? Trotz saftiger Preiserhöhung offenbar mieser Service?
Dann sind aber nach deiner Logik gerade die großen US-Grading Firmen nicht für US-Münzen des 19. und 20. Jahrhunderts geeignet.
Beste Grüße
Andechser
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guardsman
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Re: Grading - Was ist mit NGC Deutschland los? Trotz saftiger Preiserhöhung offenbar mieser Service?
Zurück zum Thema: Hat keiner aktuell gerade Gradings bei NGC in München am laufen?
Du weißt nicht, welchen Wert das Geld hat und wozu es dient? Brot soll man dafür kaufen und Gemüse und einen Schoppen Wein. Horaz (65 - 8 v. Chr.), eigentlich Quintus Horatius Flaccus, römischer Satiriker und Dichter
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Weimaricus
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Re: Grading - Was ist mit NGC Deutschland los? Trotz saftiger Preiserhöhung offenbar mieser Service?
Hallo zusammen,
bin neu hier im Forum und möchte allen Sammlern zunächst ein freundliches Hallo sagen.
Ich habe in den letzten Monaten die Erfahrung gemacht, dass sich der Service von NGC spürbar verschlechtert hat.
Seit der letzten Preiserhöhung gibt es nach meiner Wahrnehmung sehr lange Wartezeiten, bis Sendungen, die bereits in München angekommen sind, überhaupt im System erfasst werden. Anschließend vergehen oft weitere Wochen oder sogar Monate, bis die Einlieferungen in den USA eingebucht werden.
Auch zwischen den einzelnen Statusschritten scheint es zu erheblichen Verzögerungen zu kommen. Teilweise verbleiben Einreichungen über viele Wochen ohne erkennbaren Bearbeitungsfortschritt in München.
Hinzu kommt, dass E-Mail-Anfragen häufig erst nach langer Zeit oder oftmals gar nicht beantwortet werden.
Täuscht mein Eindruck, oder hat sich der Service von NGC in den letzten fünf bis sechs Monaten tatsächlich deutlich verschlechtert?
Mich würden – ähnlich wie den Beitragsverfasser Guardsman – eure aktuellen Erfahrungen interessieren, insbesondere bei Einreichungen über München im Vergleich zu Direkteinreichungen in die USA. Über Letzteres denke ich inzwischen ernsthaft nach, bevor ich möglicherweise sogar einen Wechsel zu PCGS in Betracht ziehe.
Viele Grüße
Weimaricus
bin neu hier im Forum und möchte allen Sammlern zunächst ein freundliches Hallo sagen.
Ich habe in den letzten Monaten die Erfahrung gemacht, dass sich der Service von NGC spürbar verschlechtert hat.
Seit der letzten Preiserhöhung gibt es nach meiner Wahrnehmung sehr lange Wartezeiten, bis Sendungen, die bereits in München angekommen sind, überhaupt im System erfasst werden. Anschließend vergehen oft weitere Wochen oder sogar Monate, bis die Einlieferungen in den USA eingebucht werden.
Auch zwischen den einzelnen Statusschritten scheint es zu erheblichen Verzögerungen zu kommen. Teilweise verbleiben Einreichungen über viele Wochen ohne erkennbaren Bearbeitungsfortschritt in München.
Hinzu kommt, dass E-Mail-Anfragen häufig erst nach langer Zeit oder oftmals gar nicht beantwortet werden.
Täuscht mein Eindruck, oder hat sich der Service von NGC in den letzten fünf bis sechs Monaten tatsächlich deutlich verschlechtert?
Mich würden – ähnlich wie den Beitragsverfasser Guardsman – eure aktuellen Erfahrungen interessieren, insbesondere bei Einreichungen über München im Vergleich zu Direkteinreichungen in die USA. Über Letzteres denke ich inzwischen ernsthaft nach, bevor ich möglicherweise sogar einen Wechsel zu PCGS in Betracht ziehe.
Viele Grüße
Weimaricus
- KarlAntonMartini
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Re: Grading - Was ist mit NGC Deutschland los? Trotz saftiger Preiserhöhung offenbar mieser Service?
Und Du glaubst daran, daß Händler den entsprechenden Preis bezahlen, der sich aus der gegradeten Erhaltung nach der Formel Grade * Katalogwert (ja welcher Katalog) plus Aufwand für das Grading ergibt. Für unkundige Erben wäre der Hinweis auf ein solides Auktionshaus m.E. sinnvoller.guardsman hat geschrieben: ↑Mo 04.05.26 17:09Sorry, aber die Zukunft gehört definitiv dem Graden![]()
Allein schon im Erbfall möchte ich es meinen (münzunkundigen) Hinterblieben im Verkaufsfall nicht zumuten müssen die Münzen bei einem sog. "Münzhändler" bewerten zu lassen. Im Slab sind hochwertige Münzen (reinigungs-) sicher aufbewahrt, eindeutig bestimmt und der Erhaltungsgrad zweifelsfrei festgelegt.
Münzsammler seit 60 Jahren. Mitglied im Numismatischen Verein zu Dresden und der Oriental Numismatic Society.
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Weimaricus
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Re: Grading - Was ist mit NGC Deutschland los? Trotz saftiger Preiserhöhung offenbar mieser Service?
Wenn ich auch etwas dazu sagen darf:
Da hast Du natürlich recht, dass nicht jeder Händler automatisch den theoretischen „Grade × Katalogwert“-Preis bezahlt. So einfach funktioniert der Sammlermarkt nicht.
Für mich liegt der Hauptvorteil des Gradings aber an anderer Stelle: Die Münze ist dauerhaft bestimmt, vor unsachgemäßer Behandlung geschützt und ihr Erhaltungszustand wird von einer unabhängigen Stelle dokumentiert – wobei man über das Wort „unabhängig“ sicherlich ebenfalls diskutieren kann. Gerade für Erben, die sich mit Münzen überhaupt nicht auskennen, ist das aus meiner Sicht eine enorme Hilfe.
Ein seriöses Auktionshaus ist selbstverständlich ebenfalls eine gute Lösung. Allerdings habe ich in den letzten Jahren auch oft erlebt, dass Sammler ungegradete Münzen als „vorzüglich“ oder „Stempelglanz“ gekauft haben, die sich später als gereinigt, bearbeitet oder deutlich schwächer herausgestellt haben. Auch Auktionshäuser und Händler sind schließlich nicht unfehlbar, und wie in jeder Branche gibt es leider vereinzelt auch schwarze Schafe.
Bei hochwertigen Stücken schafft ein anerkanntes Grading daher zumindest ein gewisses Maß an Transparenz und Vergleichbarkeit. Es ersetzt nicht die eigene Fachkenntnis, kann aber helfen, Fehlbewertungen und Missverständnisse zu reduzieren.
Ob man graden lässt oder nicht, hängt letztlich vom Sammelgebiet, dem Wert der Münze und den persönlichen Zielen ab. Bei besseren Kaiserreich-, Weimarer- oder Goldmünzen halte ich es persönlich für sinnvoll, bei Massenware dagegen eher nicht.
Da hast Du natürlich recht, dass nicht jeder Händler automatisch den theoretischen „Grade × Katalogwert“-Preis bezahlt. So einfach funktioniert der Sammlermarkt nicht.
Für mich liegt der Hauptvorteil des Gradings aber an anderer Stelle: Die Münze ist dauerhaft bestimmt, vor unsachgemäßer Behandlung geschützt und ihr Erhaltungszustand wird von einer unabhängigen Stelle dokumentiert – wobei man über das Wort „unabhängig“ sicherlich ebenfalls diskutieren kann. Gerade für Erben, die sich mit Münzen überhaupt nicht auskennen, ist das aus meiner Sicht eine enorme Hilfe.
Ein seriöses Auktionshaus ist selbstverständlich ebenfalls eine gute Lösung. Allerdings habe ich in den letzten Jahren auch oft erlebt, dass Sammler ungegradete Münzen als „vorzüglich“ oder „Stempelglanz“ gekauft haben, die sich später als gereinigt, bearbeitet oder deutlich schwächer herausgestellt haben. Auch Auktionshäuser und Händler sind schließlich nicht unfehlbar, und wie in jeder Branche gibt es leider vereinzelt auch schwarze Schafe.
Bei hochwertigen Stücken schafft ein anerkanntes Grading daher zumindest ein gewisses Maß an Transparenz und Vergleichbarkeit. Es ersetzt nicht die eigene Fachkenntnis, kann aber helfen, Fehlbewertungen und Missverständnisse zu reduzieren.
Ob man graden lässt oder nicht, hängt letztlich vom Sammelgebiet, dem Wert der Münze und den persönlichen Zielen ab. Bei besseren Kaiserreich-, Weimarer- oder Goldmünzen halte ich es persönlich für sinnvoll, bei Massenware dagegen eher nicht.
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