Rezepte und Küchentricks
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Re: Rezepte und Küchentricks
folgender Küchentrick!
Wenn meine Frau ruft, Ralf komm das Essen ist fertig, dann gehe ich in die Küche, helfe noch beim Tischdecken und genieße heute z.B. Rinderroulade mit Rotkohl und Salzkartoffeln, denn niemand kocht so lecker wie meine Frau. Für mich gilt der Grundsatz: "Schuster bleib bei deinen Leisten".
Und das kochen gehört nicht zu meinen Fähigkeiten, Spülmaschine ausräumen, schon eher.
Wenn meine Frau ruft, Ralf komm das Essen ist fertig, dann gehe ich in die Küche, helfe noch beim Tischdecken und genieße heute z.B. Rinderroulade mit Rotkohl und Salzkartoffeln, denn niemand kocht so lecker wie meine Frau. Für mich gilt der Grundsatz: "Schuster bleib bei deinen Leisten".
Und das kochen gehört nicht zu meinen Fähigkeiten, Spülmaschine ausräumen, schon eher.
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Re: Rezepte und Küchentricks
Rinderrouladen
Das Rezept meiner Eltern habe ich
Das meiner Oma leider nicht
Obwohl: Ihr Kochbuch steht bei mir im Regal, evtl. lässt es sich mit dem Grundrezept aus dem Kochbuch und meinen Erinnerungen rekonstruieren
Wäre zumindest ein paar Versuche wert...
Das Rezept meiner Eltern habe ich
Obwohl: Ihr Kochbuch steht bei mir im Regal, evtl. lässt es sich mit dem Grundrezept aus dem Kochbuch und meinen Erinnerungen rekonstruieren
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)
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Re: Rezepte und Küchentricks
Rinderrouladen a la Oma ist kein Geheimnis...
Gutes abgehangenes Rindfleisch vom Metzger, viel Senf (ich nehme Düsseldorfer Medium), Gurken/Zwiebel in nicht zu dünne Streifen/Stücke, ungeräucherter Frühstücksspeck in Scheiben.
Meine "Geheimzutat" ist getrockneter Beifuss, und ich schmiere oft auch noch etwas Schweinehackfleisch zwischen die Rinderlappen.
Und der Sossenansatz sollte üppig sein. RR müssen in der Sosse schwimmen.
Grüsse
Rainer
Gutes abgehangenes Rindfleisch vom Metzger, viel Senf (ich nehme Düsseldorfer Medium), Gurken/Zwiebel in nicht zu dünne Streifen/Stücke, ungeräucherter Frühstücksspeck in Scheiben.
Meine "Geheimzutat" ist getrockneter Beifuss, und ich schmiere oft auch noch etwas Schweinehackfleisch zwischen die Rinderlappen.
Und der Sossenansatz sollte üppig sein. RR müssen in der Sosse schwimmen.
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Re: Rezepte und Küchentricks
Rouladenrezepte gibt's offenbar so viele wie's Omas gibt 
Bei uns wäre das Rezept ähnlich wie bei Perinawa (schön, dass Du wieder "dabei" bist - auch ich hatte Dich vermisst). Aber "natürlich" ohne Gurken. Stattdessen zu den Zwiebeln und dem Senf, "echter" Speck in länglichen Streifen und fein gehackte krause Petersilie. Und man kann's nicht oft genug betonen: reichlich Soße!

Bei uns wäre das Rezept ähnlich wie bei Perinawa (schön, dass Du wieder "dabei" bist - auch ich hatte Dich vermisst). Aber "natürlich" ohne Gurken. Stattdessen zu den Zwiebeln und dem Senf, "echter" Speck in länglichen Streifen und fein gehackte krause Petersilie. Und man kann's nicht oft genug betonen: reichlich Soße!
- Perinawa
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Re: Rezepte und Küchentricks
Sicher gab's auch Omas, die die Rinderrouladen ohne Gurken gemacht haben.
Aber nicht viele....
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Re: Rezepte und Küchentricks
Soweit ich mich erinnere, waren bei meiner auch Möhrenstreifen dabei.
Und, wie mir jetzt dämmert, wohl auch Gehacktes oder Wurstbrät... Das hatte ich nicht mehr parat.
Und, wie mir jetzt dämmert, wohl auch Gehacktes oder Wurstbrät... Das hatte ich nicht mehr parat.
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Re: Rezepte und Küchentricks
Möhren darin kenn ich jetzt nicht. Mir wäre das zu süss.
Die meisten lassen Hack weg. Ich nehme es gerne, weil das Rindfleisch saftiger bleibt. Manchmal nehme ich anstelle von Frühstücksspeck auch fetten Speck oder Lardo, dann müssen die Rouladen aber noch länger schmoren, damit der Spack wegschmilzt.
Übrigens, ich hatte mal ein recht ausgefallenes Rezept, dabei kam anstelle von Gurken und Zwiebeln gehobelte Mandeln und weisse kernlose Trauben rein. War auch lecker, was die Oma sicher bestätigt hätte...
Und ein sehr guter Koch von Texel namens Sjans füllt Sauerkraut in seine Rouladen und serviert dazu eine Sosse auf Basis von Waldfrüchten.
Die meisten lassen Hack weg. Ich nehme es gerne, weil das Rindfleisch saftiger bleibt. Manchmal nehme ich anstelle von Frühstücksspeck auch fetten Speck oder Lardo, dann müssen die Rouladen aber noch länger schmoren, damit der Spack wegschmilzt.
Übrigens, ich hatte mal ein recht ausgefallenes Rezept, dabei kam anstelle von Gurken und Zwiebeln gehobelte Mandeln und weisse kernlose Trauben rein. War auch lecker, was die Oma sicher bestätigt hätte...
Und ein sehr guter Koch von Texel namens Sjans füllt Sauerkraut in seine Rouladen und serviert dazu eine Sosse auf Basis von Waldfrüchten.
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Re: Rezepte und Küchentricks
Gerade habe ich wieder mal spontan gekocht...
Argentinische Rotgarnelen mit Spaghetti:
Rotgarnelen in Olivenöl langsam anbraten. Irgendwann 2 längs halbierte Knoblauchzehen und ein paar Rosmarinnadeln dazu. Irgendwann mit einem guten Schluck Sahne angiessen. Irgendwann die Garnelen rausfischen, schälen und entdarmen (!). Sauce einreduzieren. Nebenbei gekochte Spaghetti mit der Sauce verrühren, mit den Garnelen anrichten.
Argentinische Rotgarnelen mit Spaghetti:
Rotgarnelen in Olivenöl langsam anbraten. Irgendwann 2 längs halbierte Knoblauchzehen und ein paar Rosmarinnadeln dazu. Irgendwann mit einem guten Schluck Sahne angiessen. Irgendwann die Garnelen rausfischen, schälen und entdarmen (!). Sauce einreduzieren. Nebenbei gekochte Spaghetti mit der Sauce verrühren, mit den Garnelen anrichten.
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Re: Rezepte und Küchentricks
So, heute haben wir unser erstes "Historisches Futtern" veranstaltet, es gab einen "uralten" Schweinebraten von 1598 
Das Rezept entstammt dem "Kunstbuch von mancherley Essen":
Das Schweinefleisch wird eine gute Stunde in Salzwasser gekocht, herausgehoben, die Schwarte eingeschnitten, nun mit der Schwarte nach oben eine weitere Stunde im Salzwasser in den Backofen. Danach das Fleisch herausgehoben, in einer trockenen Ofenform weiter in den Ofen, den Bräter nun auf den Herd. Geschälte Apfelwürfel (4 Äpfel) im Bratensaft garen, drei Handvoll Rosinen zufügen, mit zerstoßenem Pfeffer und 100g zerstoßenem Ingwer würzen, mit einem guten Schluck Apfelessig ablöschen.
Ein gutes Brot dazu, vielleicht ein Gläschen Rotwein...
Das Rezept entstammt dem "Kunstbuch von mancherley Essen":
Das Schweinefleisch wird eine gute Stunde in Salzwasser gekocht, herausgehoben, die Schwarte eingeschnitten, nun mit der Schwarte nach oben eine weitere Stunde im Salzwasser in den Backofen. Danach das Fleisch herausgehoben, in einer trockenen Ofenform weiter in den Ofen, den Bräter nun auf den Herd. Geschälte Apfelwürfel (4 Äpfel) im Bratensaft garen, drei Handvoll Rosinen zufügen, mit zerstoßenem Pfeffer und 100g zerstoßenem Ingwer würzen, mit einem guten Schluck Apfelessig ablöschen.
Ein gutes Brot dazu, vielleicht ein Gläschen Rotwein...
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- Atalaya (Mo 22.06.26 07:40) • Perinawa (Mo 22.06.26 08:32)
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Re: Rezepte und Küchentricks
Als Vegetarier gruselt mich der Anblick ein bisschen, aber ich bewundere den Forschergeist! Ich hoffe, dass es wohl gemundet hat.
We are so small between the stars // So large against the sky
Leonard Cohen, 1967.
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Re: Rezepte und Küchentricks
Sorry 
Ich kann behaupten, dass es sowohl mir als auch meinem "wissenschaftlichen Mitarbeiter" ganz hervorragend geschmeckt hat. Es war zwar in gewisser Weise ein "Herantasten", denn so alte Rezepte kennen ja weder Mengen- noch Zeitangaben, aber es ist wirklich gut geworden: Das Fleisch war durch, dabei aber zart und saftig, die Sauce wirklich gut, die Äpfel, Ingwer, Essig, Pfeffer geben einen sehr guten Gesamtgeschmack.
Wir waren uns einig, das ist etwas, was man auch ganz normal in den Speiseplan für besondere Anlässe aufnehmen kann, für Gäste etc.
Ich kann behaupten, dass es sowohl mir als auch meinem "wissenschaftlichen Mitarbeiter" ganz hervorragend geschmeckt hat. Es war zwar in gewisser Weise ein "Herantasten", denn so alte Rezepte kennen ja weder Mengen- noch Zeitangaben, aber es ist wirklich gut geworden: Das Fleisch war durch, dabei aber zart und saftig, die Sauce wirklich gut, die Äpfel, Ingwer, Essig, Pfeffer geben einen sehr guten Gesamtgeschmack.
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- Atalaya (Mo 22.06.26 08:02)
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Re: Rezepte und Küchentricks
Erstaunlich, das so alte Rezepturen heute noch funktionieren können. Man sollte doch meinen, dass sich der Geschmack mit der Zeit ändert, das dass, was gestern als lecker angesehen wurde, heute vielleicht nicht mehr mundet.
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Re: Rezepte und Küchentricks
Es war deutlich weniger süß als ein modernes "Chinesisch Süß-sauer", aber es ist in der Grundart ja doch eine ähnliche Geschmackskombination.
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
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Re: Rezepte und Küchentricks
Unsere Urahnen wussten schon um die Zubereitung stämmiger Hausmannskost.
"Zart und saftig" hätte ich jetzt nicht direkt vermutet, obwohl es imho zu einem Grossteil an der Fleischqualität liegt. Besagte Urahnen konnten ja quasi in Bioqualitäten schwelgen.
Die "Wasserbehandlung" hat sich übrigens bis heute erhalten, jedenfalls zum Teil. Ein ganz fantastischer Tipp für die Kruste ist es, ihn - eingeschnitten - ein paar Stunden im Salzwasser zu wässern. Nur die Kruste, nicht das Fleisch!
Äpfel sind ein guter Begleiter. Oft wird ein solcher Braten mit getrockneten Äpfeln gefüllt. Rosinen sind bekanntlich Geschmackssache - da gibt es ja schon beim Sauerbraten zwei Lager.
"Zart und saftig" hätte ich jetzt nicht direkt vermutet, obwohl es imho zu einem Grossteil an der Fleischqualität liegt. Besagte Urahnen konnten ja quasi in Bioqualitäten schwelgen.
Die "Wasserbehandlung" hat sich übrigens bis heute erhalten, jedenfalls zum Teil. Ein ganz fantastischer Tipp für die Kruste ist es, ihn - eingeschnitten - ein paar Stunden im Salzwasser zu wässern. Nur die Kruste, nicht das Fleisch!
Äpfel sind ein guter Begleiter. Oft wird ein solcher Braten mit getrockneten Äpfeln gefüllt. Rosinen sind bekanntlich Geschmackssache - da gibt es ja schon beim Sauerbraten zwei Lager.
Zuletzt geändert von Perinawa am Mo 22.06.26 08:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rezepte und Küchentricks
Ich nutze ein paar Rezepte einer amerikanischen Webseite. Die Zuckerangaben dort muss man aber immer anpassen, damit es für einen europäischen Gaumen genießbar wird.
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