Rudolf NEUBERGER

Medaillen und Plaketten

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cmp
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Rudolf NEUBERGER

Beitrag von cmp » Mo 11.04.05 13:37

hallo!
wollte fragen, was diese medaille wohl wert ist?
d= ca 3,6 cm
aus was für ein material sie ist, aknn ich nicht genau sagen...für alu zu schwer, aber für silber zu leicht, schätz ich...
vielleicht kennt sie ja wer?
liebe grüsse und danke, cmp
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KarlAntonMartini
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Beitrag von KarlAntonMartini » Mo 11.04.05 18:31

das ist eine tragbare Medaille, vermutlich aus Zinn oder einer Zinnlegierung. Der Medailleur ist Rudolf Neuberger (geb. 1861) ein bedeutender Medailleur in Wien, seit 1905 Chef-Graveur der dortigen Münze. Gute Erhaltung!
Grüße, KAM
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Beitrag von cmp » Di 12.04.05 15:31

hallo!
wäre nett, könntest du mir einen ungefähren richtpreis nennen...?
vielen dank, cmp

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KarlAntonMartini
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Beitrag von KarlAntonMartini » Di 12.04.05 16:11

nein, ich bin kein Händler und für dieses Gebiet auch kein Spezialist. Generell ist es mit Medaillen schwierig, weil der Markt sehr eng ist. Ein Händler wird deshalb sehr vorsichtig ankaufen. Natürlich kann es dann in einer Auktion mal eine Überraschung geben, wenn zufällig mal mehrere Interessenten hinter ein und demselben Stück her sind.
Grüße, KAM
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Beitrag von cmp » Di 12.04.05 16:32

alles klar...danke sehr

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Beitrag von Lutz12 » Sa 16.04.05 20:20

Hallo cmp,
Dein Stück ist aus Zinn, Auf die Denkmalenthüllung in WIEN (RADETZKY v.RADETZ, Josef, Graf 1766-1858). Das gleiche Stück in Bronze war auf der 7. Fernauktion des Auktionshauses Rauch (Wien) Los Nr. 0592 in Erhaltung vz angeboten und hat ca. 22 Euro Zuschlag eingebracht. Zinn-Medaillen werden meist niedriger bewertet. Zu Bedenken ist auch, das die Preise der großen Auktionshäuser im freien Handel selten oder nie erreicht werden. Aufgrund der Erhaltung Deines Stückes denke ich dass es bei Verkauf aber auf alle Fälle über 10 Euro einbringen würde.
Gruß Lutz12
"Wenn Sie glauben, mich verstanden zu haben, dann habe ich mich falsch ausgedrückt" ( Alan Greenspan)

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Beitrag von cmp » Mi 27.04.05 13:23

vielen dank für die info!

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Re: Rudolf NEUBERGER

Beitrag von Numis-Student » Sa 27.06.26 14:21

Dieses "Resl vom Naschmarkt" gab es heute auf dem Naschmarkt ;-)

Die Verhandlungen waren recht lustig:

Was soll die kosten ?
40 !
Ah, ok, ist mir zu teuer.
Was willst Du zahlen ?
Brauchen wir nicht reden, da kommen wir nicht zusammen...
Was ist dein Preis ?
10€
15 ?
Nein.
Ok, nimmst Du...

Schöne Grüße
MR
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Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)

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Re: Rudolf NEUBERGER

Beitrag von Numis-Student » Sa 27.06.26 17:02

Ich habe gerade noch folgende Hinweise gefunden:
https://www.naschmarkt-wien.at/reserlgasse/ hat geschrieben: Die Reserlgasse auf dem Naschmarkt Wien
Die Reserlgasse ist die vierte und letzte der internen Gassen, die am Wiener Naschmarkt den berühmten Marktfrauen gewidmet wurde – neben der Sopherlgasse, Minerlgasse und Mariedlgasse. Sie ist wie die anderen eine Marktgasse zwischen den festen Marktständen.

Die Namensgeberin: Die „Fischkopf-Reserl“
Die Reserlgasse ist eine direkte Hommage an das Markt-Urgestein „Fischkopf-Reserl“ (Reserl als Kosename für Theresia/Therese). Sie war eine der bekanntesten und schillerndsten Fischhändlerinnen des 19. Jahrhunderts. Ihr Gewerbe war hart: Ihr Spitzname „Fischkopf“ bezog sich auf die Reste des Fangs – die Köpfe –, die sie verkaufte. Diese waren günstig und wurden von der ärmeren Bevölkerung für Suppen oder Eintöpfe gekauft. Ihr Auftreten war legendär: Sie war bekannt für ihre Lautstärke, ihre Unverblümtheit und ihre Schlagfertigkeit und gehörte zu jenen dominanten Marktfrauen, deren witzige, oft derbe Sprüche das Flair des Naschmarkts prägten. Mit der offiziellen Benennung der Gasse im Jahr 2014 wurde diese harte Arbeit und die kulturelle Bedeutung dieser zähen, unbeugsamen Wiener Geschäftsfrauen gewürdigt.
Aber ob es dieses Resl meint ? Ich glaube, eher nicht, einerseits spricht die unterschiedliche Schreibung Resl / Reserl dagegen, und noch viel stärker die Darstellung: Warum sollte man eine Fischhändlerin mit Trauben und Birnen darstellen ?

Aber, es wird wohl weitere, damals vielleicht sogar einigermaßen bekannte Händlerinnen mit dem Vornamen auf dem Naschmarkt gegeben haben...
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Re: Rudolf NEUBERGER

Beitrag von B555andi » Sa 27.06.26 18:01

Das Resl habe ich auch in meiner Sammlung :)

Darüber hinaus kann ich zwei weitere Medaillen von Neuberger zeigen.

Die erste Bronzemedaille ist aus dem Jahr 1901 auf Josef Pommer (1845 bis 1918), den Gründer des Deutschen Volksgesangsvereins Wien.

Durchmesser: 45mm
Gewicht: 36,78 Gramm
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Viele Grüße
Andreas

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Re: Rudolf NEUBERGER

Beitrag von B555andi » Sa 27.06.26 18:07

Die zweite Bronzemedaille aus dem Jahr 1902 ist seinem verstorbenen Lehrer und Medailleurskollegen Anton Scharff (1845 bis 1902) gewidmet, dem "Wiedererwecker der Porträtmedaille in Österreich".

Durchmesser: 38mm
Gewicht: 26,13 Gramm
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