subaerate Republikdenar

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

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OckhamsR
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subaerate Republikdenar

Beitrag von OckhamsR » Mi 05.08.26 10:26

Hallöchen,
genau genommen ist es ein kläglicher Rest davon.
Was kann man darüber sagen, was Zeitstellung etc angeht? Kein Revers zu sehen, weil der Kern ihn weggesprengt hat.
Gruß Willi
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Perinawa
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Re: subaerate Republikdenar

Beitrag von Perinawa » Mi 05.08.26 11:17

Das ist der häufigste Vs-Typ der Republik: Romakopf mit Flügelhelm, der sich vom Beginn der Denarprägung ca. 211 v.Chr. bis mind. frühes 1. Jh. v.Chr. als Motiv gehalten hat.

Grüsse
Rainer
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Re: subaerate Republikdenar

Beitrag von OckhamsR » Mi 05.08.26 14:24

Icj frage mich ob der Umlauf bis in spätes erstes Jahrhundert denkbar wäre... Sollte es sich um eine Fälsching handeln z.B. a
Oder kann vlt sogar von jungerer Zeitstellung ausgegangen werden, da es sich um eine subaerate handelt...

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Re: subaerate Republikdenar

Beitrag von Perinawa » Mi 05.08.26 14:51

Republikdenare liefen noch in der Kaiserzeit umher. Und solange die Subaeraten nicht durch einen Münzprüfer entlarvt wurden, fielen sie ja auch nicht als Fälschung auf.
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Re: subaerate Republikdenar

Beitrag von Chippi » Mi 05.08.26 18:05

Unterm Kinn erkennt man ein X, daher ist das Vorbild nur bis 141 v.Chr. zu suchen, da dort der Denar auf 16 Asse aufgewertet wurde.
Bleiben aber immer noch genügend Möglichkeiten übrig.

Gruß Chippi
Wurzel hat geschrieben:@ Chippi: Wirklich gute Arbeit! Hiermit wirst du zum Byzantiner ehrenhalber ernannt! ;-)
Münz-Goofy hat geschrieben: Hallo Chippi, wenn du... kannst, wirst Du zusätzlich zum "Ottomanen ehrenhalber" ernannt.

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Re: subaerate Republikdenar

Beitrag von Perinawa » Mi 05.08.26 18:56

Chippi hat geschrieben:
Mi 05.08.26 18:05
Unterm Kinn erkennt man ein X, daher ist das Vorbild nur bis 141 v.Chr. zu suchen, da dort der Denar auf 16 Asse aufgewertet wurde.
Gut beobachtet. Das hatte ich übersehen. Das X unter dem Kinn ist auch nicht häufig; meistens liegt es hinter dem Kopf.
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Re: subaerate Republikdenar

Beitrag von Altamura2 » Do 06.08.26 08:07

Chippi hat geschrieben:
Mi 05.08.26 18:05
... Unterm Kinn erkennt man ein X, daher ist das Vorbild nur bis 141 v.Chr. zu suchen, da dort der Denar auf 16 Asse aufgewertet wurde. ...
Ein paar Jahre länger scheint es das schon gegeben zu haben, und ganz so wenige Varianten mit X unter dem Kinn sind es auch nicht => http://numismatics.org/crro/results?q=d ... 2&start=20 (da sind allerdings auch ein paar mit quergestrichenem X dabei, aber nicht alle).

Gruß

Altamura

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Re: subaerate Republikdenar

Beitrag von kiko217 » Do 06.08.26 08:43

Nach 141 v. ist das Wertzeichen X eigentlich kein Wertzeichen mehr, sondern eher Detail der Aversgestaltung. Manchmal kommen sie als X daher, manchmal mit dem durchgestrichenen X, das eigentlich XVI bedeuten würde.

Kiko

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Re: subaerate Republikdenar

Beitrag von OckhamsR » Fr 07.08.26 08:34

Fun Fact - ich glaube bei Roma deutliche Traianzüge zu erkennen, und frage mich ob daher eine Fälschung aus dem 1 Jh. vorliegt. Zumal die Gegend gilt eher ab dem 1 Jh. stärker frequentiert (Villa Rustica)

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Re: subaerate Republikdenar

Beitrag von Perinawa » Fr 07.08.26 08:46

Im 1. Jh. n.Chr. hat man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Republikdenare mehr gefälscht.

Der Gedanke ist wirklich funny...
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Re: subaerate Republikdenar

Beitrag von jschmit » So 09.08.26 22:05

Wo du da die Trajanzüge siehst.. ;-)
Grüße,

Joel

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