Ebay-Kunden müssen 300-€-Scheine an die Bundesbank übergeben

Banknoten / Papiergeld

Moderator: Locnar

mfr
Beiträge: 6393
Registriert: Fr 26.04.02 13:22

Ebay-Kunden müssen 300-€-Scheine an die Bundesbank übergeben

Beitrag von mfr » Do 12.09.02 15:46

Ebay-Kunden müssen 300-Euro-Scheine an die Bundesbank übergeben

Von Sebastian Brinkmann
ZDNet
04. Juli 2002, 15:21 Uhr



Finanzhaus droht mit Verfahren, während Auktionator Versteigerungen der Jux-Scheine unterbindet
Wer in den letzten Wochen bei Ebay (Börse Frankfurt: EBY) oder anderen Auktionshäusern falsche 300 Euro Scheine ersteigert hat, bekommt in diesen Tagen Post von der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank. Diese fordert zur sofortigen Rückgabe der Scheine auf und droht mit der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens.

"Sie sind dem 100 Euro-Schein nachempfunden und täuschend echt. Aus diesem Grund liegt ein Verstoß gegen Paragraph 128 des Ordnungswidrigkeitsgesetzes vor, der eine Verbreitung von Banknotenabbildungen, die geeignet sind, im Zahlungsverkehr mit Papiergeld verwechselt zu werden, untersagt", erklärte ein Mitarbeiter der Hauptverwaltung Frankfurt im Gespräch mit ZDNet.

Durch Zufall war der Mitarbeiter beim Durchstöbern der Auktionsplattform Ebay auf diese Scheien gestoßen: "Wir haben daraufhin mit den Verkäufern Kontakt aufgenommen und unser Interesse an den Papieren bekundet. Wer jetzt Reue zeigt und uns alle Scheine, die er besitzt, zurückschickt, hat keine negativen Folgen zu befürchten. Erst wenn wir Zweifel an der Ehrlichkeit der Angeschriebenen haben oder diese uns nicht die Namen derjenigen geben wollen, die die Scheine inzwischen besitzen, werden wir ein Ermittlungsverfahren einleiten, so der Mitarbeiter, der nicht namentlich genannt werden möchte. Inzwischen wurden Ebay und andere Auktionshäuser auf diese Ordnungswidrigkeit hingewiesen und diese haben den Handel mit den Scheinen unterbunden.

Wer die Juxpapiere im großen Stil erworben hat, gegen den wurde schon jetzt ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und ein Anhörungsbogen verschickt: Wir arbeiten mittlerweile auch sehr eng mit der Firma zusammen, die die Scheine produziert hat. Das Unternehmen hat inzwischen 600 und 1000 Euro-Scheine angekündigt, die aber aufgrund ihrer deutlichen Zeichnungen eher an ein Zahlungsmittel in einem Etablissement erinnern und deswegen sehen wir hier noch keinen Handlungsbedarf, so der Mitarbeiter.
Quelle: http://news.zdnet.de/story/0,,t101-s2118547,00.html

Benutzeravatar
tournois
Beiträge: 4446
Registriert: Fr 26.04.02 17:38
Wohnort: Rhein-Lahn-Kreis

Beitrag von tournois » Do 12.09.02 23:18

8O Wußte noch nicht einmal von deren Existenz!! 8O
[b]tournois[/b]
[img]http://www.my-smileys.de/smileys3/zensurmann.gif[/img]
"Wir leben in einem Zeitalter, in dem die überflüssigen Ideen überhand nehmen und die notwendigen Gedanken ausbleiben!"
Joseph Joubert 1754 - 1824

Benutzeravatar
KarlAntonMartini
Moderator
Beiträge: 7240
Registriert: Fr 26.04.02 15:13
Wohnort: Dresden
Hat sich bedankt: 90 Mal
Danksagung erhalten: 179 Mal

Flohmarkt

Beitrag von KarlAntonMartini » Di 15.10.02 20:16

diese Scheine wurden am Samstag noch auf dem Dresdner Flohmarkt für drei Euro das Stück angeboten. Auf den ersten Blick sahen sie ganz überzeugend aus. Solche Nachahmungen sind bei den Euroscheinen leicht, weil keine Köpfe drauf sind, die merkt man sich nämlich besser, als die abstrakten Gebäude, die ja so auch nirgends stehen.

mfr
Beiträge: 6393
Registriert: Fr 26.04.02 13:22

Beitrag von mfr » Fr 15.11.02 21:40

Grade gefunden:
Freitag, 31. Mai 2002
Probates Anti-Teuro-Mittel?
Mit 300-Euro-Schein gezahlt

Mit einem Anti-Teuro-Gipfel will die Politik die Preissteigerungen im Zuge der Währungsumstellung in den Griff kriegen. Zu einem gänzlich anderen Mittel hat ein Unbekannter bei Erbach im Odenwaldkreis gegriffen. Er bezahlte an einer Tankstelle seine Benzinrechnung ganz selbstverständlich mit einem 300-Euro-Schein. Mit Erfolg - der zunächst arglose Tankwart gab ihm auf den unechten Schein 250 echte Euro Wechselgeld heraus.

Erst im Nachhinein dämmerte dem Kassierer, dass er einem Betrüger auf den Leim gegangen sein musste. Auf dem grünen Schein waren zwei nackte Frauen, die an den Säulen eines griechisch anmutenden Tempels lehnten, abgebildet. Bei der Betrachtung des für eine Banknote doch eher ungewöhnlichen Motivs fiel dem Geprellten ein, dass 300-Euro-Noten gar nicht im Umlauf sind.

Der Tankwart erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei. Ob die Beamten in dem Fall Spaß verstehen, darf allerdings bezweifelt werden. Dem dreisten Hobby-Bastler droht wahrscheinlich ein Verfahren wegen der Herstellung und Verbreitung von Falschgeld.
Quelle: http://www.n-tv.de/3016607.html

  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag
  • Forschungssammlung von 1300 Galvanos an Kölner Münzfreunde übergeben
    von didius » Mi 26.08.20 10:07 » in Altdeutschland
    0 Antworten
    589 Zugriffe
    Letzter Beitrag von didius
    Mi 26.08.20 10:07
  • Geldbogen von der Bundesbank
    von tk-becks » Mo 09.12.19 00:02 » in Tauschbörse
    0 Antworten
    55 Zugriffe
    Letzter Beitrag von tk-becks
    Mo 09.12.19 00:02
  • Münzen und Scheine vom Teufel
    von Mynter » Di 03.03.20 20:18 » in Deutsches Reich
    3 Antworten
    1158 Zugriffe
    Letzter Beitrag von Numis-Student
    Fr 06.03.20 21:32
  • 29x DDR 50 Mark-Scheine von 1964
    von Mr.Barrow » So 04.10.20 14:00 » in Banknoten / Papiergeld
    6 Antworten
    975 Zugriffe
    Letzter Beitrag von rista
    Do 08.10.20 15:00
  • Seltene Dmark Scheine
    von Eric_der_Sammler » Mo 24.05.21 12:55 » in Banknoten / Papiergeld
    2 Antworten
    202 Zugriffe
    Letzter Beitrag von ThomasM
    Mo 24.05.21 15:16

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste